Meine kleine Apple-Lebensgeschichte: Lang ist es her, seitdem ich meinen ersten Mac “angefasst” habe. Der erste Kontakt war damals noch in den 80er Jahren, als wir bei einem Schulfreund an Papas Rechner durften und wir uns die Zeit damit vertrieben habe, kleine Pixel aus Pixelgeraden zu schießen, um damit die feindliche Pixelburg zu treffen. Das Spielprinzip ist heute immernoch gern genommen (man denke nur an Worms und ähnliche Spiele, die jetzt im Appstore die Millionenumsätze generieren). Damals handelte es sich um einen Apple IIe, der mit einem atemberaubendem 64KB-Arbeitsspeicher daher kam – einem Wert, den heute sogar simple Bluetooth-Tastaturen belächeln dürften.

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Der Aufstieg zum Würfelmac

Aber ich gebe es zu: der Apple IIe hatte uns damals eigentlich nur mit diesem einfachen Spiel begeistern können. Mehr haben wir daran auch nicht gemacht. Wenn man gerade die 10-Jahre-Marke als Junge überschritten hat, gibt es auch Spannenderes als Programmieren.

Aber in meinem Bekanntenkreis gab es schließlich einen Menschen, der das Potential der Apple Macintosh Rechner richtig eingeschätzt hat und sich für eine aberwitzige Menge Geld einen der ersten Würfelmacs zugelegt hatte. Es war damals das Modell Apple Plus. Und als wäre der Rechner alleine noch nicht beeindruckend genug, gab es auch noch eine monströse 20 MB (ja ich habe mich nicht vertippt!) Festplatte für einige Tausend Mark und einen der ersten Laserwriter (für sage und schreibe 19.000 DM) dazu. Es kursiert die Story, dass es damals nur ein Unternehmen gab, das neben meinem Bekannten auch einen Laserwriter hatte – und das waren die BMW-Werke. Ob das wahr ist, kann ich natürlich nicht beschwören, aber wundern würde es mich nicht.

Als Knirps an dieser Ausstattung spielen zu dürfen, war schon etwas Besonderes. Der Mac Plus hatte zwar keine Spiele installiert (jedenfalls hatte ich nie welche daran gespielt), aber mit MacWrite und MacPaint konnte man – in Verbindung mit dem Laserwriter, der gefühlt in Preisregionen von einem Teilchenbeschleuniger lag – auch viele schöne Stunden verbringen. Wir hatten ihn später sogar genutzt, um ein Battle-Tech-Magazin zu erstellen, dass wir an Fantasyshops verkauft haben.

Endlich mein eigener! Ein Pizzaschaltel-Mac… der Performa 430 (Apple LC II)

Irgendwann, als mein Bekannter sich mal wieder ein Upgrade seinen Macintosh-Systems gegönnt hatte, kam er auf die Idee, mir seinen alten Mac zu schenken – mit dem Hintergedanken, dass ich in Zukunft vielleicht schneller Probleme lösen können würde als die Support-Hotline von Apple. Mir hat der Gedanke gut gefallen und so habe ich meinen ersten eigenen Mac bekommen: einen Apple LC II, der auch als Pizzaschachtel Mac bekannt ist. Wer ihn mal gesehen hat, weiß schnell warum.

Im Gegensatz zum Apple Plus hat der LC II schon über Farben verfügt und so konnte ich mich auch mit der ersten Version von Photoshop vergnügen, die damals schon 1990 von Adobe veröffentlicht wurde – ein bis zwei Jahre, bevor ich meinen LC II bekommen habe. Nachdem dann der LC langsam in die Tage kam und ich auch endlich über Jobs mein eigenes Geld verdienen konnte, gabs dann gleich einen Apple G3. Und alle paar Jahre kam dann ein neuer Apple-Rechner ins Haus: G4, G5, iMac mit PowerPC Prozessor, iMac mit Intel-Prozessor und so weiter…

Nachwuchs unter Applen: iPod Touch, iPad und iPhone

Ich muss gestehen, das iPhone in Versionen 1-3 habe ich komplett “verschlafen”. Ich bin kein großer Freund von Handys und freue mich immer, wenn das Ding nicht klingelt. Entsprechend wenig hat mich im Jahre 2007 auch die Meldung interessiert, dass Apple nun ein iPhone auf den Markt gebracht hat. Auch wenn ich sonst wirklich für jeden Technikschnickschnack zu haben bin und bei Apple-Sachen vermutlich in die Schublade “early adopter” falle, so war ich in dem Fall wirklich eher ein Spätzünder. Bevor ich das erste iPhone mein eigen nennen konnte, hatte ich zwei iPods erworben (den iPod Video und den iPod Touch). Erst nachdem dann ein neues Handy nötig wurde, weil das alte mich mit seiner Handykamera wirklich schwer enttäuscht hat, war ich am Grübeln, ob ein iPhone nicht doch eine schöne Sache wäre. Ich habe daraufhin noch die nächste Version abgewartet und mir dann das iPhone 4 (ohne “s”) gekauft. Gefolgt wurde das dann von einem iPad 1 und einem iPad 3 und schließlich auch einem aktuellen iPhone 5. Und was soll ich sagen: Ich bin gücklich mit den Geräten. Wenn nicht, hätte ich auch kaum ein Blog ins Leben gerufen, das mich doch unterschwellig “nötigt” hin und wieder über Meldungen und Zubehör oder neue Modelle von Apple zu berichten.

Apple TV und TimeCapsule – die fleissigen Heinzelmännchen in unserem Haus

Achja, ein Gerät habe ich noch vergessen: Das Apple TV! Auch bei dem bin ich allerdings erst bei der Version 2 eingestiegen und habe dann einen günstigen Zeitpunkt genutzt, ihn zu verkaufen und einen Apple-TV 3 zu holen. Aber da Apple ja immernoch nicht mit einem richtigen Fernseher “rausgekommen” ist, gibts von mir zum ATV nicht soviel zu melden. Ich nutze ihn nur um Trailer zu schauen, Fotos und Videos vom iPhone via Airplay anzusehen oder um mir hier und da einen Film zu leihen. Wenn ihr in diesem Blog also nicht viel zu diesem Gerät lesen könnt, dann liegt es daran, dass es einfach ohne Murren und Knurren seinen Dienst im Hintergrund erledigt. Genau wie meine TimeCapsule, die auch relativ unbemerkt im Hintergrund werkelt und trotzdem eine richtig wichtige Sache macht – nämlich Backups.

Sir Apfelot, der große Bekehrer? Sicher nicht…

So, nun kennt ihr die Geschichte, wie ich zum Sir Apfelot wurde. Aber eines möchte ich doch noch loswerden: Ich bin keiner, der zwanghaft Windows- oder Linux-Benutzer zur guten Seite bekehren möchte. Im Gegenteil: Wenn jemand mit dem System glücklich ist, das er hat, dann würde ich einen Wechsel nicht mal empfehlen. Aber wenn mich jemand fragt, warum ich Apple gut finde, dann sage ich auch gerne meine Erfahrung, denn neben den ganzen Apple Produkten habe ich auch tatsächlich mal zwei PCs mit Windows gehabt und nutze auch aktuell einen “virtuellen PC” als “virtual machine” mit Windows 7, da ich ein wichtiges Programm nutzen muss, das einfach noch nicht für den Mac unter OS X portiert wurde. Aber wie gesagt: ich bin nicht wirklich mit Sir Lancelot vergleichbar, denn ich will sicherlich niemanden mit Waffengewalt zum Apple-Fanboy bekehren. :).

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