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Die Flow-Party oder wie man den Spaßfluß zu spüren bekommt

Flow Klettern in Aubignan
Die Flow-Party oder wie man den Spaßfluß zu spüren bekommt

Vor ein paar Tagen habe ich die Blogparty mit dem Motto „Flow“ auf dem Blog lebenskünstler.at von Karl entdeckt. Wie man am Datum sieht, bin ich schon lange über der Frist, aber ich habe mir vorgenommen, einen Beitrag beizusteuern und das möchte ich nun auch machen, denn das Thema Flow finde ich ein interessantes Motto für eine Blog-Party.

Für mich bedeutet der Flow eigentlich, dass man in einer Tätigkeit so vertieft ist, dass man das Drumherum total vergißt. Auch der Spaß ist ein wichtiges Merkmal, wenn ich es bei mir beobachte. Dinge zu tun, die keinen Spaß machen, sind für mich eher eine Quälerei: Man kennt das noch aus dem Studium. Beim Lernen für die Abschlußklausuren oder beim Schreiben der Hausarbeiten war der Kühlschrank immer mein bester Freund. Ich musste immer mal wieder aufstehen und schauen, was da so alles auf mich wartet und musste mich dann mit Essen von der eigentlich wichtigen Tätigkeit ablenken. Das ist KEIN Flow, sondern Zwang.

Flow Klettern in Aubignan

Mein Lieblings-Flow: Schöne Routen an guten Felsen in toller Natur (Südfrankreich) (Foto: JK).

Den „Flow“ bemerke ich immer daran, dass ich Stunden mit etwas verbringe und die Zeit wie im Flug vergeht. Das passiert bei Rollenspielen am Computer genauso wie bei tollen Wanderungen im Urlaub. Sehr intensiv ist der Flow auch bei schönen Kletterrouten, die mir gut liegen. Dann krabbelt man eine senkrecht Wand rauf und die Bewegungen, um die Schwierigkeiten zu überwinden, ergeben sich irgendwie von selbst. Wenn ich auf diese Weise ins Klettern vertieft bin, vergesse ich auch manchmal, dass gerade 15 Meter Luft und ein harter Betonboden unter meinem Rücken sind. 🙂

Aber der Flow beim Klettern scheint nicht jedem zu passieren. Karl von Lebenskünstler.at hat ja genau dies versucht, aber es kam leider zu keinem Flow. Ich denke man muss schon eine gewisse Erfahrung beim Klettern haben, damit man sich auf die „Schönheit“ einer Route konzentrieren kann und nicht von Höhenangst und schmerzenden Unterarmen in den Bann gezogen wird. Der perfekte Flow ist beim Klettern aber nicht nur mit einer Zutat erledigt, denn dazu benötigt man ein bisschen mehr: ein beeindruckendes Stück Natur, einen griffigen Felsen, eine Kletterroute zum Gipfel, die „schöne“ Bewegungsmuster und nicht nur rohe Kraft verlangt und ganz wichtig: hinterher einen leckeren Kaffee mit den Kletterpartnern. Dann bleibt die Zeit stehen. Das ist auf jeden Fall mein Lieblings-Flow!

Bei einem Beitrag von Peter, der auch bei der Blogparty mitgemacht hat, habe ich gelesen, dass seine kleine Tochter beim Basteln und Malen im „Flow“ verschwindet. Das fand ich sehr lustig, denn Kinder sind eigentlich DIE Flow-Experten. Wenn sie etwas machen, dann mit Haut und Haaren – und total vertieft. Oft hat man das Gefühl, dass die Kleinen garnicht mehr hören, was man sagt. Ich finde daran merkt man immer sehr schön, was ein richtiges Flow-Erlebnis ist. 🙂

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Sir Apfelot
Sir Apfelot
Jens Kleinholz, den meisten Lesern des Blogs eher als "Sir Apfelot" bekannt, arbeitet seit über 20 Jahren mit Macs und hätte sich garantiert damals schon ein iPhone gekauft, wenn Steve Jobs es mal ein bisschen früher erfunden hätte. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er selbständig und bringt mit seiner SEO-Agentur NET-TEC internet solutions die Homepages von Kunden auf die vordersten Plätze bei Google.

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