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Eine Empfehlung: 4K-Fernseher, die sich als PC-Monitor eignen – mit HDMI 2.0 und 4k UHD @ 60 HZ oder mehr (Updated)

4K Fernseher als PC-Monitor: Mit dem HDMI 2.0 Eingang kein Problem. Der Sony KD-43X8305C (im Bild) ist ein potentieller Kandidat (Foto: Amazon).
Eine Empfehlung: 4K-Fernseher, die sich als PC-Monitor eignen – mit HDMI 2.0 und 4k UHD @ 60 HZ oder mehr (Updated)

Mein Neffe hat mir gestern erzählt, dass er sich demnächst einen 4K Fernseher für unter 300 EUR kaufen möchte, den er dann als PC Monitor zweckentfremden möchte. Der Preis kam mir schon verdächtig billig vor, aber da er die Marke nicht mehr wusste, konnte ich da nicht prüfen, wo der Haken ist. Das Ganze hat mich aber irgendwie stutzig gemacht und ich habe mich ein bisschen in das Thema „4k TV als PC Montior“ eingelesen, um empfehlenswerte 4K-TV Modelle zu finden. Grundsätzlich ist die Auflösung bei einem 4K-Monitor ja entsprechend eines 4K-Fernsehers, aber es gibt ein paar Unterschiede in der Darstellung, die ich in diesem Beitrag hier ausgeführt habe. Wichtig für den Artikel: Ultra-HD, UHD und 4K wird hier synonym verwendet und sind auch in der Praxis das gleiche. Die Auflösung bei den Geräten ist immer 3840x 2160 Pixel. Als Bildwiederholfrequenz (fps = frames per second) möchte man in der Regel 60 Hz oder mehr haben, damit das Bewegen von Fenster oder des Mauszeigers am Fernseher auch flüssig ist.

Bei der Auswahl der Fernseher weiter unten habe ich bewußt keine TV-Geräte mit Riesendisplays aufgeführt, denn meistens sitzt man ja nah am „Monitor“ und will dann keinen 55 Zoll-Screen vor sich haben – das wäre wie 1. Reihe im Kino: beeindruckend, aber unüberschaubar. 🙂

4K Fernseher als PC-Monitor: Mit dem HDMI 2.0 Eingang kein Problem. Der Sony KD-43X8305C (im Bild) ist ein potentieller Kandidat (Foto: Amazon).

4K Fernseher als PC-Monitor: Mit dem HDMI 2.0 Eingang kein Problem. Der Sony KD-43X8305C (im Bild) ist ein potentieller Kandidat (Foto: Amazon).

DVI auf HDMI Umsetzung ist immer problematisch

Wenn man aber einen PC hat, der einen HDMI 2.0 Ausgang hat, dann kann man in der Regel ein 60 Hz Bild am 4K-Fernseher bekommen. Hat man am MAC oder PC einen DVI-Ausgang (mini Displayport), dann muss man in der Regel ein Adapter oder ein spezielles Kabel einsetzen, das jedoch wieder den Nachteil hat, dass es die 4K-Auflösung nur mit maximal 30 Hz rüber bringt. Es gibt aktuell keinen Adapter, der 60 Hz schafft. Es gab mal einen Adapter von ULTRA HDTV, der angeblich 4k@60Hz schaffen sollte, aber dieser hat bei vielen Leuten nicht funktioniert, so dass der Hersteller offensichtlich den Verkauf eingestellt hat.

Update: Es gibt doch einen Mini Displayport auf HDMI Adapter von Club 3D, der auch 4k bei 60 Hz bietet und laut Kundenmeinungen gut funktioniert (Danke, Heiko!). Und hier auch der Adapter als DP auf HDMI (Danke, Busch!).

Update dieses Artikels über 4K Fernseher, die als PC Monitore taugen sollen

Update, 29. November 2016: Nach Rücksprache mit einem fachkundigen Leser (s. Kommentare) habe ich mich dazu entschieden, diesen Artikel zu überarbeiten. Ich habe die Liste der infrage kommenden Geräte auf kleinere Modelle hin angepasst und biete euch nun eine aktualisierte Aufzählung von guten 4K Fernsehern an, die sich als Monitor für den PC eignen. (Für alle, die auf der Suche nach 4K Fernsehern sind, die nur ab und an den Rechner angeschlossen werden sollen, bspw. zum Zocken, habe ich die alte Liste mit den großen Modellen im Artikel belassen.)

Neue Liste mit 4K Fernsehern, die als Monitor taugen

Nun muss man sehen, dass die Suche nach „kleinen“ 4K-Fernsehern gar nicht so einfach ist. Die kleinsten Modelle messen 40 Zoll in der Bilddiagonale, also rund 100 cm. Der Suchfilter bei Amazon zumindest lässt die Auswahl von Modellen bis 39 Zoll gar nicht zu. Hier daher einige 4K Fernseher mit 40 Zoll und einer mit 43 Zoll, für alle, die ein bisschen weiter weg sitzen 😉 :

Thomson 40UB6406 102 cm (40 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner DVB-T2 HEVC H.265, Smart TV)
53 Bewertungen
Thomson 40UB6406 102 cm (40 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner DVB-T2 HEVC H.265, Smart TV)
HDMI 2.0 kompatibles Gerät mit Unterstützung von 60 Hz Bildern und einer Bildqualität von 800 ppi. Durchschnittlich gute Bewertungen bei nicht zu hohem Preis. Keine Angaben zur Farbunterabtastung.
Telefunken XU40A401 102 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra-HD, Triple Tuner, Smart TV)
67 Bewertungen
Telefunken XU40A401 102 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra-HD, Triple Tuner, Smart TV)
4K UHD Fernseher mit 800Hz und Clear Motion Picture, HDMI- und VGA Anschlüssen und durchschnittlich recht guten Bewertungen. Auch hier keine Angaben zum Sampling / Farbunterabtastung.
Panasonic TX-40DXW604 Viera 100 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 800 Hz BMR, Quattro Tuner, Smart TV)
48 Bewertungen
Panasonic TX-40DXW604 Viera 100 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 800 Hz BMR, Quattro Tuner, Smart TV)
4K UHD Fernseher mit 800 Hz und HDMI-, USB-, LAN- etc. Anschlüssen. Hinweis auf Internetnutzung, damit wahrscheinlich für Text- sowie andere Büroanwendungen ebenfalls geeignet.
Panasonic TX-40DXW734 Viera 100 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 1400 Hz BMR, HDR High Dynamic Range, Quattro Tuner mit Twin-Konzept, Smart TV)
97 Bewertungen
Panasonic TX-40DXW734 Viera 100 cm (40 Zoll) Fernseher (4K Ultra HD, 1400 Hz BMR, HDR High Dynamic Range, Quattro Tuner mit Twin-Konzept, Smart TV)
4K UHD Fernseher mit 1.400 Hz und HDMI-, USB-, LAN- etc. Anschlüssen. Ebenfalls für Webanwendungen gemacht, somit wohl auch als Monitor gut.
149,01 EUR
 Hisense H43MEC3050 108 cm (43 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, DVB-T2 HD, Smart TV)
285 Bewertungen
Hisense H43MEC3050 108 cm (43 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, DVB-T2 HD, Smart TV)
4K UHD Upscaling Gerät mit durchscnittlich sehr guten Bewertungen und 800 Hz. Unter anderem HDMI und USB sowie Smart TV Konnektivität.

Hinweise zur Farbunterabtastung respektive (Sub-)Sampling

Wie ihr unten in den Kommentaren nachlesen könnt, hat mich Marc darauf hingewiesen, dass ein wichtiges Kriterium für Monitore in diesem Artikel nicht angesprochen wird – das Sampling bzw. Subsampling, oder zu Deutsch: die Farbunterabtastung. Auch bei diesem Update bleiben diese Daten leider aus. Ich habe mich durch die Datenblätter der Hersteller gewühlt und auch die Bedienungsanleitungen gesichtet, so sie im Netz zu finden waren. Einen Hinweis, ob nun Y’CbCr 4:4:4 (hohe Qualität) oder zumindest Y’CbCr 4:2:2 (mittlere Qualität) zum Einsatz kommt, habe ich nicht gefunden. Update, 29. November 2016 Ende

4K-Fernseher mit PC Monitor Potenzial

Wie oben erwähnt ist für ein gutes Computerbild am TV der HDMI 2.0 Eingang sowie eine Bildwiederholrate von 60 Hz oder mehr wichtig. Ohne HDMI 2.0 ist kein 4K @ 60 Hz möglich – auch wenn die Fernseher sonst für 4K-Betrieb beworben werden. Ich habe nach dieser Vorgabe einige 4K-TVs ausgesucht, die diese Kriterien erfüllen und die auch positive Kundenrezensionen haben:

Wenn ihr Modelle in Gebrauch habt, die ihr empfehlen könnt, freue ich mich über einen Kommentar. Bitte achtet aber darauf, dass ich nur Geräte aufnehme, die tatsächlich echtes 4K/UHD mit mind. 60 Hz bieten.

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Sir Apfelot
Sir Apfelot
Jens Kleinholz, den meisten Lesern des Blogs eher als "Sir Apfelot" bekannt, arbeitet seit über 20 Jahren mit Macs und hätte sich garantiert damals schon ein iPhone gekauft, wenn Steve Jobs es mal ein bisschen früher erfunden hätte. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er selbständig und bringt mit seiner SEO-Agentur NET-TEC internet solutions die Homepages von Kunden auf die vordersten Plätze bei Google.

43 Comments

  1. Heiko sagt:

    Hallo Jens,

    ich kenne den folgenden Adapter von club-3d: Club 3D Mini DisplayPort™ 1.2 to HDMI™ 2.0 4K60Hz UHD Active Adapter

    Das sollte ein Adapter sein der 4k@60Hz macht… Ist auch erfolgreich im Einsatz mit einem LG 4k TV als PC Monitor.

    Grüße
    Heiko

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Heiko! Danke für deine Empfehlung. Der Adapter war mir neu, hat aber offensichtlich viele gute Bewertungen!

  2. Felix sagt:

    Welche Grafikkarte würdest du denn für einen Windows PC empfhelen, ich will nicht zocken, sollte halt nur hdmi 2.0 haben . Ich brauch ein großes Bild zum produzieren von Musik… glg felix

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Felix! Ich muss zugeben: Mit Windows PCs habe ich keine grosse Erfahrung. Den letzten PC habe ich mir vor 15 Jahren selbst zusammen gebaut. 🙂
      Ich würde aber empfehlen, eine Grafikkarte von einem namhaften Hersteller zu nehmen. Teuer sind die ja alle nicht mehr, wenn du nur „Fläche“ brauchst. Aber von du eine von einem bekannten Hersteller nimmst, wirst du weniger Probleme mit Treibern haben. Sorry, dass ich dir kein Modell empfehlen kann.

  3. Marc sagt:

    Zwei von drei Kriterien (4k @ 60Hz) erfüllt.
    Leider sprichst Du die dritte (4:4:4 Subsampling) gar nicht an. Billige TVs können evtl. nur 4:2:2 oder gar nur 4:2:0, womit dann Text etwas bzw. ziemlich ausgefranst aussieht. Untauglich.

    Und Deine Monitore sind alle viel zu groß. Im normalen Sehabstand auf dem Schreibtisch, also 60cm, will man max 39-42 Zoll Monitore haben. Für 48 Zoll oder größer braucht man mehr Sehabstand.

    Persönliche Ansicht: Ich habe derzeit einen LG34UM95, der auch schon verdammt breit ist. Sobald es noch breiter wird will man (ich!) unbedingt einen gebogenen Monitor haben, damit die seitlichen Kanten nicht im Unendlichen verschwinden.

    tl;dr: 39-40 Zoll 4K curved 60Hz mit 4:4:4 chroma.

    • Sir Apfelot sagt:

      Hi Marc! Stimmt, das wurde nicht beachtet. Ich denke, ich müsste die Liste sowieso nochmal überarbeiten, um sie aktuell zu halten. Deinen Monitor LG34UM95 habe ich auch hier als Arbeitsmonitor. Er ist sehr gut finde ich, da man aufgrund der Breite schön mehrere Browser- und Textfenster nebeneinander legen kann. Ich hatte auch den kleinen Bruder (das curved Modell) und ich finde, LG hätte lieber das große Modell „curved“ machen sollen. Hier sind mir die äußeren Kanten echt ein bisschen „weit“ weg. Ansonsten stimmte ich dir auch bei der Größe zu: 42 Zoll ist schon das absolute Maximum zum Arbeiten. Ich finde schon die 34 Zoll viel und würde mehr nur in besonderen Arbeitsbedingungen sinnvoll erachten. Kurzum: Ich muss den Artikel demnächst mal erneuern. 🙂

      • Marc sagt:

        Den 34er gibt es doch auch in curved! Damals (habe meinen vor genau 2 jahren gekauft) noch richtig teuer, mittlerweile ist der Aufpreis auf den planen nicht mehr groß.

        Ich liebäugele ja gerade mit dem 38″-Nachfolger:
        http://geizhals.eu/lg-electronics-38uc99-w-a1501656.html
        Leider noch arg teuer…

        Die Auswahl an curved TVs ist in den gewünschten Größen (39-42 Zoll) ziemlich klein:
        http://geizhals.eu/?cat=tvlcd&xf=1430_42%7E33_37%7E34_3840x2160%7E3952_gebogen

        nur Samsungs, nur 40 Zoll, und bei GH gibt es keine Angaben zum Subsampling.

        • Sir Apfelot sagt:

          Ich habe leider das Thunderbolt-Modell… da hab es keinen Curved. Aber im Nachhinein hätte ich sowieso auf das Thunderbolt verzichtet. Ich nutze es sowieso nur für den Monitoranschluss, da sich der Monitor bei Nichtverwendung in den Ruhezustand begibt und dann den Strom vom internen Hub kappt. Damit werden alle angehängten Geräte (auch die Festplatten!) getrennt, was ein ziemlicher Unsinn ist.

    • Amin sagt:

      Hallo!,
      Ich lese gerade sehr begeistert eure Tipps und Hinweis, ich suche mir schon einen Wolf.
      Noch habe ich meinen geliebten Samsung SyncMaster P2770HD, super Reaktionszeiten von 2sec. , auch sonst Top. Leider hat Samsung damals wohl bemerkt, dass dieser Monitor mit Triple Turner (27 „) zu gut für den super Preis von 300 € war und hat die Herstellung eingestellt. Nun bekommt mein Samsung lauter Streifen, er ist halt von 2010/ 2011. Ich bin eher ein wenig TV gucker, dafür hänge ich gerne am PC rum, wo es ja auch einige Filme gibt.
      High – End Auflösung und derlei ist gar nicht mein Hauptaugenmerk, lediglich Platzsparend als Monitor mit TV Option per Fernbedienung. Ich habe mit LG bisher keine Erfahrung, darum meine Frage, was ihr mir empfehlen würdet. Leider beginnen ja die genannten Monitore bei 40 Zoll, mir selbst wäre 32 Zoll am Liebsten. Notfalls etwas größer. Alles mögliche an Bewertungen zu Samsung Monitoren mit TV habe ich durch und oftmals fallen die schlechten Bewertungen (bei Amazon) in die gleiche Richtung, dass die älteren Modelle weit bessere Daten aufweisen, als die aktuellen. Von schlechteren Reaktionszeiten bis zu 50 HZ verbauten Panels oder „aufhängen des Bilds“ womit ein Stecker ziehen mehrmals einhergeht, da kein Aus- Schalter vorhanden ist oder einfach schlieren bei schnellen Bewegungen. Leider habe ich nun keine Idee mehr. Dafür aber immer mehr Streifen an meinen Samsung Monitor. Wenn ihr mir helfen könntest bei der Auswahl wäre ich sehr dankbar. Ansonsten werd ich notgedrungen meinen Samsung echt in Reparatur bringen, was wohl völlig unwirtschaftlich sein soll.
      Arghhhh…

  4. René sagt:

    Hallo Jens

    Nach langem Suchen bin ich auf den LG43UH603V gestossen welcher laut Handbuch anscheinend das Format 4:4:4 unterstützt (sowie die weiteren Formate 4:2:2 und 4:2:0). Hier mal 2 Links auf das Produkt …
    http://www.lg.com/de/support/service-produkt/lg-43UH603V#manuals
    https://www.amazon.de/LG-43UH603V-Fernseher-Ultra-Triple/dp/B01LWU700C

    Leider konnte ich den Monitor in keinem Fachgeschäft finden um mir einen Eindruck vor Ort zu machen.
    LG René

    • Andy G68 sagt:

      Hallo Rene, ich habe diesen Fernseher an meinem PC mit einer RX 480 8GB GraKa. 4:4:4 Pixelformat, 60 Hertz, alles funktioniert tadellos.
      Allerdings ist der Text nicht in jeder Anwendung superscharf. Als TV für um die 400,-€ absolut spitze > sehr schnelle Smart Funktionen, tolles Bild etc. Reaktionsschnell genug für die Games die ich spiele aber halt hin und wieder Skalierungsprobleme beim Text. ICH kann da sehr gut mit leben, die Vorteile überwiegen einfach 😉

    • Andy G68 sagt:

      Hallo Amin, ich muß meine „Bewertung“ für den 43″ LG 4K Fernseher revidieren 🙁 nach über einer Woche vergeblicher Versuche ein gutes Bild zu erlangen (am PC > TV war Top) habe ich das Teil zurückgegen und mir einen 34″ 21:9 LG Monitor gekauft > OUT OF THE BOX perfekt für alles was ich so mache, sogar meine Games laufen in dem Format und Filme sehen ohne schwarze Balken nochmal besser aus. Ich habe dieses Modell für einen super Preis bekommen > LG 34UM95C-P <
      Jetzt frage ich mich warum ich nicht schon viel früher auf das Cinema Display Format gewechselt bin?!? Vielleicht ist das ja acuh für dich eine Alternative bevor du den Samsung reparieren lässt 😉

      • Amin sagt:

        Lieber @Andy G68,
        vielen Dank für deinen Tipp schon mal.
        Du hast nun den LG 34UM95C-P schon über einen Monat, sag mir doch bitte, dass du noch immer super zufrieden mit deinem Kauf bist und was für Voraussetzungen an einem Laptop daran verbunden sein muss…
        Ich habe in zwei Wochen genug Geld zusammen gespart und kann sowohl einen vernunftigen Laptop und neuen Monitor/Fernseher kaufen. Und das ist dringend nötig. Ich sehe nämlich nur noch Streifen…arghhh.
        Ich bin super gespannt auf dein Feedback nach einem Monat Betrieb, also spann mich bitte nicht lange auf die Folter…spätestens in zwei Wochen bin ich im Kaufrausch 🙂

        LG

    • Tom sagt:

      Eine Frage habe ich dazu. Um meinen PC mit GTX 760 an meinen OLED 65BD6 anzuschliesen reicht da ein kabel DP auf HDMI oder muss ich so einen aktiven Adapter kaufen? worin liegt der Unterschied zwischen normalen Kabel und einem aktiven Adapter?

      • Tom sagt:

        Ups falsche Zeile. sollte als eigenständiger Kommentar. Sorry

      • Sir Apfelot sagt:

        Hallo Tom! Ich habe gerade eine Erklärung dazu in einer Amazon Kundenbewertung gelesen (Quelle hier):

        Sowohl AMD als auch (ein paar Jahre ältere) NVIDIA Karten haben ein kleines „Problem“ hingehend der Multimonitor Anzeige im Eyefinity / Surround Modus. Es lässt sich immer nur maximal ein Gerät via HDMI verbinden. Bevor es zu technisch wird hier eine einfache (laienhafte) Erklärung dazu: Du kannst ein HDMI Signal nicht „splitten“ aber um Eyefinity / Surround nutzen zu können muss genau dies geschehen, nämlich ein vorgaukeln einer großen Anzeige und das splitten der Signale auf die einzelnen Ausgänge der Grafikkarte. Klar soweit?

        Hier die Lösung: Display Port Signale anzeigen können beliebig gesplittet werden. Darum also ein aktiver DP auf HDMI Adapter statt einem passiven. Der Hintergrund ist der, dass ein passiver DP-HDMI Adapter nur ein HDMI Signal anfordert und dieses auf den Monitor weiterleitet. Der Begriff aktiv wird im allgemeinen Sprachgebrauch mit einer echten Konvertierung in Zusammenhang gebracht… und genau HIER liegt der Fehler!

        Der Hersteller dieses Adapters bezieht sich mit aktiv nicht auf die Konvertierung der Signale, sondern verbaut lediglich einen Repeater/Taktgeber. Die Verbindung ist dadurch nach wie vor eine HDMI Verbindung auf Seiten der Grafikkarte. Damit stehe ich vor demselben Problem wie mit einem passiven Adapterkabel (2x HDMI Monitor angeschlossen). Die Anzeigen funktionieren zwar im normalen Windows Betrieb, aber ich in meinem Fall kann eben kein Eyefinity / Surround Modus nutzen.

        Ich verstehe auch, warum der Adapter beworben wird mit Eyefinity Unterstützung: Weil er eben auch in einem Eyefinity Setup genutzt werden kann solange kein zweiter Monitor via HDMI angeschlossen ist. Man hätte aber meiner Meinung durchaus reinschreiben können, dass das Wort „aktiv“ sich hierbei auf einen Repeater und nicht auf einen Konverter bezieht.

        Ich hoffe, das hilft dir bei der Entscheidung.

  5. Busch sagt:

    Hallo, ich hatte eigentlich auch vor mir ein 40″ TV als Monitor Ersatz anzuschaffen. Leider unterstützt meine AMD Fury kein HDMI 2.0, somit bräuchte ich einen zusätzlichen Adapter. Wenn man dann alles zusammen rechnet, kann man direkt den iiyama prolite x4071uhsu B1 kaufen. Was ich zum schluss dann auch gemacht habe. Mir war aber noch folgendes TV ins Auge gefallen, das HDMI 2.0 bietet und wohl auch insgesamt als Monitor geeignet sein soll:

    -> LG4 0UH630V (40 Zoll UHD Fernseher) auf Amazon

    Weitere Details kann man hier im Forum nachlesen (die Informationen laufen da etwas durcheinander, aber insgesamt sehr informativ):

    Thema: UHD TVs, providing 4k@60Hz with 4:4:4 choma (HDMI 2.0)
    https://forums.geforce.com/default/topic/778627/geforce-900-series/uhd-tvs-providing-4k-60hz-with-4-4-4-choma-hdmi-2-0-/15/

  6. Marc Gutt sagt:

    4K und HDMI sind in meinen Augen ein Widerspruch, da HDMI keine 4:4:4 Abtastung beherrscht:
    http://www.hdmi.org/manufacturer/hdmi_2_0/hdmi_2_0_faq.aspx#146

    Zumindest nicht bei 10 Bit und mehr.

    • Sir Apfelot sagt:

      Wie du schreibst: Ab 10 Bit gibt es kein 4:4:4, aber mir reichen zum Surfen und für Office-Arbeiten auch 8 Bit im RGB Modus. Aus dem Grund sehe ich da keinen Widerspruch… muss jeder für sich entscheiden, was er für Arbeiten erledigen möchte. Wer natürlich unter Photoshop mit 16 Bit Farbtiefe arbeitet, der wird sich sowieso keinen 4K Fernseher als Arbeitsgerät hinstellen. 😉

  7. Schmitti sagt:

    Hallo Jens,

    danke fuer diesen Artikel!
    Ich finde das Thema UHD-TV als PC Monitor enorm interessant. Es gab Zeiten, als ich 5 Roehrenmonitore gestapelt hatte um die maximale Arbeitsflaeche nutzen zu koennen.
    Diese grossen TVs sind jetzt so etwas wie der heilige Gral.

    Ich weiss nicht, ob die Beschraenkung auf Groessen um die 40 Zoll sinnvoll ist. Zwar habe ich es noch nicht ausprobiert, aber ich vermute, dass man bei einem curved-Modell auch 48″ sinnvoll nutzen kann.
    Der Vorteil liegt darin, dass man diesen Fernseher in z.B. einer Ein-Zimmer-Wohnung auch wirklich zum Filmschaun vom Sofa aus nutzen koennte.
    Ausserdem kann man bei sehr grossen Modellen eventuell auch nur einen Teil des Bildschirms nutzen, falls man den Kopf nicht zu sehr verdrehen moechte.
    Hierzu wuerde ich mehr sehr ueber Kommentare anderer User freuen.
    Dein Blog gibt ja schon gute Anhaltspunkte, allerdings wuerde ich mir konkretere Tipps als nur Einkaufslisten anhand von Spezifikationen wuenschen. Schoen waere es, echt Erfahrungsberichte ueber den praktischen Einsatz zu bekommen.
    Auf ein Problem moechte ich noch hinweisen. Die c’t berichtet von Problemen im 60Hz-Modus. (https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-11-4K-TV-als-Monitor-2621535.html)
    Dort wird davon gesprochen, dass bei der hohen Wiederholungsrate, Schriften etwas unscharf oder zu bunt dargestellt wurden.
    Abhilfte schafft hier wohl nur der 30Hz-Modus. Dann allerdings erscheint selbst das verschieben eines Fensters nicht fluessig. Spielen etc. ist in diesem Modus unmoeglich.
    Auch hier wuerde ich mich mich sehr ueber Erfahrungsberichte von anderen Nutzern freuen. Reicht der 30Hz Modus fuer eine textbasierte Nutzung aus?
    Danke auf jeden Fall fuer Deinen beitrag. Man findet zu diesem Thema immernoch ueberraschend wenig Informationen.

    • Johannes Domke sagt:

      Hallo Schmitti!
      Danke für den umfassenden Kommentar. Ja, gerade auf kleinem Raum kann die kombinierte Nutzung eines größeren Fernsehers für Unterhaltung und Arbeit Sinn ergeben.
      Was das Herunterregeln der Wiederholungsrate angeht: für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ähnliche Aufgaben reicht das sicher; vor allem, wenn nicht oft Fenster verschoben oder der Bildschirminhalt anderweitig verändert werden muss. Auch das Stocken des Mauszeigers würde mich persönlich stören. Ich denke, dass hier Probieren über Studieren geht und bei unscharf wirkenden Schriften vielleicht die Vergrößerung oder Verringung des Abstands zwischen Monitor und Betrachter helfen kann. Zur Not sollte auch helfen, die Dokumentenansicht zu vergrößern. Für den Mauszeiger – wie beim heise-Artikel angedeutet – könnte man die Such- bzw. Auffindefunktionen und die Mauszeigerspur sowie größere Symbole nutzen.
      Aber du hast Recht: Hier sollten sich eindeutig Leute einschalten, die das Ganze mal durchexerziert haben 😉

    • René sagt:

      Hallo Alle
      Ich habe nun den LG43UH603V seit 2 Wochen im Einsatz. Zuerst ein Überblick meiner Geräte und verwendeter Software.
      PC: ASUS P8Z77-V LX, LGA1155 PCI-E 3.0 (16gb Arbeitsspeicher) mit CPU Intel Core i5 3450
      Grafikarte: Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti 4G von NVIDIA
      Betriebssystem: Win10 (neueste Version)
      Monitor: LG43UH603V Mit 3 Hdmi 2.0 Anschlüssen, 3 Tuner (Sat, Terrestrisch und Kabel)
      HDMI-Kabel: MONSTER Black Platinum (1.50m, Schwarz, Premium)

      Auspacken und Installation
      Monitor: übliche gute Verpackung, problemloser Aufbau, es müssen nur 2 Füsse montiert werden
      GeForce GTX 1050: Grafikkarte wird erkannt, erforderliche Treiber werden von CD geladen

      Erstes Einschalten
      Achtung den Bildschirm zuerst im eigenen Menü einstellen und den Modus auf Hochauflösend einstellen (4:4:4) im Menü Allgemein „HDMI ULTRA HD Deep Color“ wählen. Dann die aufgezwungene Windows-Skalierung von 300% auf eigene Bedürfnisse anpassen (125% eignen sich recht gut).
      Natürlich muss der Fernseher nun zuerst feinjustiert werden, schliesslich ist das kein PC-Gerät, damit man eine Anzeige erhält mit der man auch arbeiten kann.

      Erste Eindrücke
      Der Bildschirm hat zwar bei reiner Bilddarstellung (Hintergrund mit 4K Bild) ein gestochen scharfes Bild (auch im Fernsehmodus), jedoch werden alle Schriften bei den Windows-Anwendungen vorerst komplett unscharf angezeigt. Zudem konnte ich zunächst keine Einstellung finden bei welchem die Farbe Gelb ohne einen Grünstich dargestellt wurde. Ein weiteres Problem war die Zeilenverzerrung welche teilweise das gesamte Bild zum Zittern brachte und womit ein vernünftiges Arbeiten nicht möglich war. Ok, also mal alle Einstellungen der Grafikkarte durchprobieren (YCbCr 4:4:4, 4:2:2, 4:2:0 / RGB Full, Begrenzt / 60 & 30 Hz) und auch die verschiedenen HDMI Eingänge durchprobieren. Alles meistens mit demselben schlechten Ergebnis. Der Modus RGB Full führte dann auch zu kompletten Blackouts des Bildschirms.

      Am besten eignete sich vorübergehend der 30 Hertz Modus in 4:4:4 bei welchem die Zeilenverzerrung ausblieb.
      Da ich zuerst ein günstigeres Kabel in Betrieb hatte, dachte ich, dass dort das Problem liegt. Aber auch mit dem neuen Kabel trat lediglich die Verbesserung ein, dass die wild erscheinenden weissen aufblitzenden Pixel ausblieben. Alles deutete also auf ein Timing-Problem hin. Da das BIOS des Mainboards auch nicht das neueste war, wagte ich ein Update. Danach waren die Probleme mit dem Zeilenflimmern vorbei. Anscheinend wurde durch das Bios Update ein Timing-Problem in der PCI Steuerung behoben.

      Jetzt zeigte sich, dass die Einstellung RGB Full (60hz) in der Systemsteuerung der Grafikkarte das beste Ergebnis brachte (Recht scharfes Bild und gute Darstellung gelber Flächen). Die YCbCr-Modi hatten alle Problem mit dem Grünstich (Einstellung des Farbraumes konnte nur aus Begrenzt gesetzt werden).

      Nun noch das Problem mit den unscharfen Schriften lösen. Dies ist ja auch bei kleineren Monitoren ein Windows-Problem durch die (meine Meinung) komplett unbrauchbare Systemschrift SegoeUi. Diese wird einfach durch die Schrift Tahoma (Systemschrift von Windows XP) ersetzt, dann Cleartype ausgeschaltet und schon haben wir eine scharfe Schrift. Nachzulesen unter … http://www.windowscentral.com/how-change-default-system-font-windows-10

      Nebenbei
      Noch ein Wort zu der Pixelanzahl. Unter http://www.displayspecifications.com/en/model/abfe79f
      ist nachzulesen, dass der Monitor lediglich 2880 x 2160 Pixel hat. Angepriesen wird er jedoch als 4k Monitor mit einer 3840 x 2160 Auflösung. Dazu muss am nun wissen, dass in diesem „günstigen“ Monitor auch eben ein „Billigpanel“ verbaut wurde. Dieses hat dann eben auch keine echte 3840er Auflösung sondern nur die 2880er. Damit dies trotzdem zu einer vertikalen 3840er Darstellung reicht wurde einfach ein weisses Pixel hinzugefügt. Nachzulesen unter… http://www.hdtvtest.co.uk/news/rgbw-201510084189.htm.

      Fazit
      Für den Preis (sFr. 400.00) ist der Monitor OK. Ich gehe jedoch davon aus, dass eine echte 3840er Auflösung noch ein wesentlich schärferes Bild (mehr Details) bringen wird. Vorerst lässt es sich für meine Bedürfnisse (gelegentlich programmieren, Texte & Daten bearbeiten), recht gut mit dem Fernseher arbeiten. Ja und dann kann ich ja auch einfach mal fernsehen … 😉

      • Sir Apfelot sagt:

        Hallo René! Dank dir für deinen umfangreichen Testbericht. Der zeigt auf jeden Fall, dass es nicht so ganz pluf-and-play ist, wenn man einen TV als Computermonitor verwenden will. Du musstest ja wirklich noch ein paar Sachen ausbügeln, bevor es halbwegs lief!

  8. Battal sagt:

    Jetzt stellt sich die Frage welche Voraussetzungen die Grafikkarte erfüllen muss. Ich habe folgende Grafikkarte:

    https://www.asus.com/de/Graphics-Cards/R9270XDC2T4GD5/specifications/

    Ich nehme mal an, dass wenn bei den Angaben nicht Hdmi 2.0 steht, dann auch nicht HDMI 2.0 verbaut ist. Aber wenn ich das hier alles richtig verstanden habe, dann kann ich mit dem angepriesenen dp zu hdmi Kabel dennoch 4k an einen dieser Fernseher mit HDMI 2.0 übertragen und das mit 60 Hz?

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Battal! Ich denke, das müsste man mal ausprobieren. Ich kann es dir jetzt nicht genau sagen, aber ich denke, es wird funktionieren. Aber wie es immer so ist: Der Teufel ist ein Eichhörnchen… Zur Not kann man das Kabel ja wieder zurück senden, wenn es nicht klappen sollte. Einen Versuch wäre es wert…

    • Busch sagt:

      Hallo, aktuelle (R9 serie) und ältere AMD Karten unterstützen kein HDMI 2.0. Erst jetzt mit der RX 480 wurde 2.0 bei AMD eingeführt. Bei NVIDIA können dies glaube ich bereits die GTX980 serie und natürlich alle aktuellen Karte GTX10xx. Also bräuchtest Du einen DP > HDMI Adapter. Aber Achtung, oben der genannte is mini DP auf HDMI. Es gibt den Adapter auch als DP > HDMI !! Das müsste dann folgender sein : https://www.amazon.de/Club-3D-DisplayPort-Aktiver-Adapter/dp/B017BQ8I54/

  9. jop sagt:

    Die neuen Sonys ( zumindest der xd9305 kann 4:4:4 bei 60Hz in 4K

  10. Falk sagt:

    Hallo zusammen,

    die Argumentation, dass man beim zocken nah am TV Gerät sitzt kann ich so nicht unterstützen. Ich glaube kaum, dass jemand extra sein Wohnzimmer, extra fürs zocken, umbaut.
    Auch die Überlegung sich einen 40 oder 43 Zoll Monitor mit einer 4K Auflösung anzuschaffen ist ungewöhnlich. Bzw ein Resultat von mangelnder Aufklärung.
    Ich schwinge ungern mit der Kritik-Keule, aber 4K lohnt sich eher ab 55 Zoll und aufwärts. Sobald man sich vor Augen führt wie hoch die Anzahl an Pixel ist bei 4K leuchtet das auch sicher sofort ein.
    Aber ansonsten viele wichtige Fragen geklärt. 🙂
    Besten Gruß
    Falk

  11. Axel Bartsch sagt:

    Hallo, ich habe mit großem Interesse diesen Blog und die Kommentare gelesen, bin jedoch immer noch unsicher.

    Mein Fall:
    Ich habe große Sehprobleme und erhoffe mir mit einem 40″ 4K TV/Monitor, diese verbessern zu können.
    Dabei gefällt mir die Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können und einen preiswerteren TV, statt „nur“ eines Monitors zu erwerben.
    Ich arbeite viel von zu hause mit einem 2011er Macbook Pro und muss neben Textverarbeitung noch eine Musikproduktionssoftware (Cubase) benutzen. Der TV soll also hauptsächlich als Monitor zur Arbeit dienen.

    Zum Test habe ich mein Macbook mit einem „Mini Display Port HDMI Cable“ an meinen 40″ HD TV von Toshiba angeschlossen und es funktioniert ganz gut, könnte aber noch besser/schärfer sein. Das Kabel geht in den Thunderbolt-Eingang meines Macs.
    Mein Mac schlug mir einige Einstellungen bzgl. der Auflösung vor und ich habe diejenige gewählt, die am besten aussah.

    Um 4K nutzen zu können, brauche ich zunächst die HDMI 2.0 Kompatibilität, sowohl am TV als auch am Rechner oder?
    Ich kann dazu nur leider auf meinem Mac nichts finden.
    Meine Hardware ist:
    Chipsatz-Modell: Intel HD Graphics 3000
    Typ: GPU
    Bus: Integriert
    VRAM (dynamisch, maximal): 512 MB
    Hersteller: Intel (0x8086)
    Geräte-ID: 0x0126
    Versions-ID: 0x0009
    Monitore:
    Farb-LCD:
    Monitortyp: LCD
    Auflösung: 1280 x 800
    Pixeltiefe: 32-Bit Farbe (ARGB8888)
    Hauptmonitor: Ja
    Synchronisierung: Aus
    Eingeschaltet: Ja
    Integriert: Ja

    Nun meine Fragen:

    Kann mein Mac überhaupt 4K?

    Ist das gekaufte Kabel und der verwendete Anschluss (Thunderbolt) überhaupt das richtige?
    (Beim Kabel steht nix von HDMI 2.0)

    Hat jemand Erfahrungen mit Cubase wegen der Auflösung bzw. der Größe des Bildes oder kann es keine Probleme mit einzelnen Programmen geben?

    Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir hier weiter helfen könntet.

    Schöne Grüße,
    Axel

  12. Axel Bartsch sagt:

    Ich habe beim meiner Recherche herausgefunden, dass mein MAc nur folgendes jann:

    Intel® HD Graphics 3000 supports a maximum display resolution of 2560×1600.

    Nun erzählte mir jemand, dass neue 4K TVs eine niedrigere Auslösung trotzdem als 4K darstellen können.

    Kann mir dazu jemand etwas sagen?

    Im Moment sieht es wohl so aus, als ob ich gar kein 4K hinbekommen könnte mit meinem Mac…. 🙂

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Axel! Du liegst richtig, dass dein Mac leider kein 4K kann. Eine 4K-Auflösung ist 3840 × 2160 Pixel (siehe hier) und das kann die Grafikkarte laut dieser Seite von Intel leider nicht. Wenn du einen 4K-Fernseher hast und ein Singal mit weniger Bildpunkten per HDMI Kabel an den TV sendest, dann wird dieser es runter skalieren. Nach meiner Erfahrung sieht das Bild dann aber immer etwas „matschig“ aus, weil nicht auf jeden Pixel des Fernsehers auch ein Pixel des Macs kommt. Der Fernseher muss also von manchen Pixeln zwischenstufen berechnen, was einfach auf Kosten der Schärfe geht. Ich denke, wenn du nicht gerade Textverarbeitung machen möchtest, sondern irgendwelche Spiele machst oder Fotos bearbeitest, dann wird es vielleicht gehen, aber die Textdarstellung wird am meisten darunter leiden. Aus dem Grund wäre meine Empfehlung: Teste es einfach mal. Die wirst auf jeden Fall ein Bild bekommen, aber wie gut es sein wird, ist vermutlich Geschmackssache. 😉

  13. FLAR sagt:

    Habe folgende funktionierende Konfiguration 1. 4K TV bei 60Hz und 2. HD TV bei 60 HZ beide über HDMI 2.0.
    1. Monitor: TCL U40S6906 102 cm (40 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner DVB-T2 HEVC H.265, Smart TV), 444 Euro
    https://www.amazon.de/dp/B01BGRWH38/
    2. Grafikkarte 8GB MSI Radeon RX 480 Gaming X Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail), 239 Euro (Anschlüsse: DVI, 2x HDMI 2.0b, 2x DisplayPort 1.4)
    https://www.mindfactory.de/product_info.php/8GB-MSI-Radeon-RX-480-Gaming-X-Aktiv-PCIe-3-0-x16–Retail-_1115515.html

    Wahres plug ’n‘ play!!

    • Amin sagt:

      Hallo Flar,

      funktionierend heisst auch super zufrieden beim TV als auch beim PC Gebrauch? scharfe Schrift, kein Ruckeln? Hast du dir mal die schlechte Bewertungen auf A..durchgelesen? Kannst du dazu was sagen? Z.B. Schlecht:
      – Wiedergabe von einigen 4k Filme ging nur Ruckelnd
      – DTS Tonspur wurde vom Fernseher nicht erkannt und konnte nicht Abgespielt werden
      – Menü reagiert super Träge was die Eingabe sehr mühsam und Anstrengend macht
      – Fernseher hing sich teilweise auf bei der Widergabe von 4k Filmen von der Festplatte. Nur Ein und Ausschalten half hier weiter
      – Bild sehr kälter von den Farben her

      Davon gab es recht viele Beiträge, daher bin ich auf dein Urteil gespannt.

      LG

      • FLAR sagt:

        Hi Amin,
        ich meinte natürlich alles wunderbar. Benutze den TLC nur als Monitor! Haarscharfe Schrift, kein Ruckeln, keins dieser negativen Erfahrungen Anderer kann ich bestätigen. System bei mir: Windows 8.1.
        Darum habe ich auch die Grafikkarte die ich benutze erwähnt, weil meiner Meinung nach es daran liegt dass andere
        Ich kann meine Kombination nur jeden Anraten! Es gibt aber auch GK mit 16 Gb. Meine GK hat aber 2 HDMI 2.0b anschlüsse als eine von wenigen in dieser unschlagbaren Preisklasse, was mir sehr wichtig war.

        Grafikkarte 8GB MSI Radeon RX 480 Gaming X Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail), 239 Euro (Anschlüsse: DVI, 2x HDMI 2.0b, 2x DisplayPort 1.4)

        Probleme haben die, die eben eine nicht geeignete GK benutzten mit weniger als 8Gb Ram! Bildfarbe (Gamma) ist naturlich sowohl über TV Menu als über Grafikkarten Software einstellbar.
        Habe bis jetzt nur über youtube 4K 50bilder/sec gestreamt alles wunderbar überhaupt kein ruckeln

  14. Moritz sagt:

    Hi, Ich war auch neugierig genug, dass ichs gewagt habe, nen Fernseher als Bildschirm zu verwenden. Langzeiterfahrungen fehlen natürlich noch, das wird man sehen.

    Ich muss sagen, es ist schon recht gewöhnungsbedürftig und ein einiges an Software-Akrobatik war auch vonnöten. Hab mir den günstigsten Curved Samsung 40zöller geholt, das ist der UE40KU6100. Angeschlossen ist der über den o.g. Adapter (Club 3d Display Port Adapter @Amazon) am Displayport meines Mainboards (Asus A88xPro, AMD A10 7800)

    Hab zuerst den Fernseher ein Firmwareupdate machen lassen, mit 60Hz in 4:4:4 hats aber erst geklappt, als es mir gelungen ist, den Graka Treiber zu aktualisieren. Die „kleinen“ Treiberinstaller mit ~130MB sind immer mit ner Fehlermeldung ausgestiegen (Die Komponente ist bereits installiert… -Nein ist sie nicht!) Nur mit der großen Datei mit knapp 600 MB (für einen fucking Treiber!) hatte ich Erfolg. Das hat mich sicher 3 Stunden gekostet.
    Hatte erst bedenken, ob die APU (Grafikeinheit ist ne ATI R7) das mit der Auflösung packt, aber das läuft wunderbar. Ich zocke allerdings nicht. Video ist kein Problem, außer in Facebook, die benutzen wohl irgendein ineffizientes rendering-Modul, dass an der Grafik vorbei über die CPU rendert. Dabei sind die Videos da ja eher so 640×480 motiongif-Quali, naja Facebook halt – ist eh die Seuche o_0.
    4k@ Youtube ist kein Problem, Netflix braucht für HD-Inhalte den Internet Explorer (oder Edge), weil nur da das DRM über silverlight funktioniert.

    Dann hab ich den Game-Modus aktiviert und die Automatische Anzeige von „Smart Hub“ ausgeschaltet. Ich schalte ihn über einen externen Schalter an und aus, damit landet er immer beim zuletzt angezeigten Signal und ich brauche die Fernbedienung nicht ständig irgendwo rumliegen haben. Was mich noch stört ist, dass er sich nicht besonders schnell selber ausschaltet, wenn das Signal fehlt. Wenn der Rechner beschließt, den Bildschirm abzuschalten weil seit X Minuten keine Useraktivität stattgefunden hat, zeigt er ewig lang „Kein Signal“. Hat da vllt Jemand mit nem Samsung schon ne Einstellung gefunden, sie das macht?

    Dann war aber immernoch die Darstellung unter aller Sau. Stichwort Tonwertverteilung/Gradationskurven/Gammakortrektur. Folgende Seiten haben mir beim Einstellen geholfen:

    http://www.tlippert.de/monitor-adjust.htm
    http://www.lagom.nl/lcd-test/

    Am Bildschirm selbst stehen im Game-Modus nur die Einstellungsmöglichkeiten Hintergrundbeleuchtung (9), Helligkeit (64), Kontrast (80), Schärfe (0), Farbe (50) und Farbbalance (G50/R50) zur Verfügung. Das sind recht grobe Hebel und lichtlineare Abweichungen lassen sich damit nicht in den Griff bekommen. Die Einstellung im Auslieferungszustand ist wirklich unbrauchbar, wenn man nicht weiß, dass man heftige Einstellungsänderungen machen muss, könnte man auch auf die Idee kommen, der Bildschirm sei einfach kacke. Da hat mans mit NVidia gut, da ist ein Tool zur Einstellung von Tonwertkurven in den Grafikkarteneinstellungen integriert. Ich habs jetzt mal mit der in Win7 integrierten Monitorkalibrierung versucht, aber vom Ergebnis bin ich noch nicht restlos überzeugt, das ist auch nicht für pro-User gemacht, sondern eher DAU-freundlich. Man wird an der Hand geführt und kann kaum was falsch machen, dafür bekommt man die interessanten Sachen nicht zu Gesicht. ClearType Assistenten durchlaufen lassen ist auch ne gute Idee.

    Jetzt bin ich noch auf der Suche nach nem Window-Manager, der den Desktop in Bereiche unterteilt, damit ich im Alltag nicht ständig Fenster vergrößern und verkleinern und rumschieben muss, das Rumgeschiebe ist auf Dauer schon nervig. Aqua snap hab ich probiert und gleich wieder runtergeschmissen, das war von der Useability noch schlechter als Fester rumschieben. Womöglich Gewöhnungssache. Und meine Maus war zu langsam, wenn ich über den kompletten Desktop musste, musste ich mindestens einmal absetzen, ich wollte sie aber nicht schneller machen, weil es mir sonst an Genauigkeit fehlt. hab mir ne Gaming-Maus mit Mauszeiger-Beschleunigung besorgt, die extra Tasten kann ich gut gebrauchen 🙂

    Skalierung hab ich auf 130%, stelle fest: Ich brauche eine Brille!
    Mit Win7 ist das so ne Sache mit der Skalierung, W8 und W10 kommen mir aber garantiert nicht auf den Rechner. Linux ist aus Softwaregründen keine Alternative. Eigentlich macht jede Anwendung ein kleines bißchen Probleme. Im Firefox werden Webpages oft zerstückelt dargestellt, weil die nicht auf die hohe Auflösung optimiert sind und dann manche Elemente viel zu groß oder am falschen Ort dargestellt werden. Photoshop 11 skaliert garnicht und hat winzige Bedienelemente. Open Office skaliert, sieht aber furchtbar aus, wenn man die Skalierung deaktiviert gehts aber. Propellerheads Reason 9.2 skaliert und sieht dadurch grottenhäßlich aus, ist aber bedienbarer als bei 100%.

    Insgesamt hab ich schon etwas gemischte Gefühle, werd ihn aber behalten, in der Hoffnung dass ich die Problemchen, die ich jetzt noch habe irgendwie in den Griff bekommen werde. Auf lange Sicht brauche ich unbedingt nen Monitorarm, leider ist die Auswahl da nicht so super im Bereich „Arme die Vesa 200×200 anbieten und 9 oder mehr kg abkönnen“. Die kosten dann leider gleich ne ordentliche Stange, die ich zumindest im Moment noch nicht bereit bin auszugeben.

    Grüße
    Mo

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Moritz! Danke für deinen langen Erfahrungsbericht! Das liest sich ja mehr so „mittelmässig gut“. Nach dem Motto „geht schon irgendwie, aber toll ist anders.“ 🙁 Ich finde es aber gut, dass du ihn trotzdem behälst… manchmal muss man sich an solche Lösungen ja auch erstmal gewöhnen… VG! Jens

  15. Zerochecker sagt:

    Habe heute den Thomson 40ub6406 installiert. Ergebnis: SUPER, keine ausgefransten Schriften o.ä. kristallklares Bild bei 60 Hz. GraKa MSI RX460

  16. Moritz sagt:

    Hi Jens,

    ja, es gibt einiges, woran man sich erst gewöhnen muss und auch einige Dinge, die eher suboptimal sind. Ich verbringe einfach viel Zeit vor dem Bildschirm, und da ist Ergonomie ein sehr wichtiger Punkt. (Und auch der eigentliche Grund für die Anschaffung) Jetzt im Moment ist die Ergonomie noch optimierungsbedürftig, weswegen ich vllt auch kritischer als nötig bin.

    Für mich war vorher klar, dass ich das zu einem Zeitpunkt machen muss, wo ich keinen Stress habe und Zeit habe, zumindest die gröbsten Probleme in den Griff zu bekommen. (Falls es nicht klappt Retoure, das geht nur ne begrenzte Zeit lang) Ich muss etwas weiter vom Bildschirm weg, dafür brauche ich einen Monitorarm weil mein Tisch nicht so besonders tief ist. Durch die Skalierungsprobleme musste ich mich durchwursteln, jetzt geht es aber ganz gut.

    Ich hatte keine Lust mehr, Mehrere Bildschirme auf dem Arbeitsplatz zu haben, und bei Programmen, die die Fläche nutzen können (oder entsprechenden Anwendungssituationen) ist der Flächengewinn schon sehr angenehm.

    Und es gibt auch Sachen, die sind einfach fantastisch! Mit Chrome in Google Maps im 3d Modus durch die Welt zoomen ist unfassbar gut. man sieht von oben einfach ganz andere Sachen. Sehr spannend.
    Filme schauen geht auch sehr gut. So gut, dass ich mich bei Netflix beschweren werde, dass die Bildquali so mies ist. (Am Smart-TV ist sie in Ordnung, aber am Rechner habe ich Artefakte und heftiges Banding, da frage ich mich, warum ich für den scheiß eigentlich zahle, da gibts ja bessere Quali bei den Raubmordkopierern)

    Und was sind denn bitte die Alternativen? Curved mit 4K und nem anständigen Monitorfuß habe ich noch nicht gesehen und wenn, zahlt man sich dumm und dusselig, dafür dass dann eh nur wieder das tupfengleiche Panel drinsteckt. Ich glaube auch, dass mir jetzt viele Dinge erst auffallen, die vorher schon doof waren, aber nicht so aufgefallen sind. (Rumschieben von Fenstern zB)

    Von dem her: Die Darstellung ist gut bis sehr gut und die Probleme, die ich im Moment noch habe, kommen größtenteils nicht vom Gerät selbst. Wenn mich nicht die geplante Obsoleszenz heimsucht, werde ich mit dem Teil meine Freude haben. 🙂

    Grüße
    Mo

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Moritz! Das ist mal ein schöner „Nachschub“. Es ist doch alles ein bisschen Frage der inneren Einstellung. Wenn man mit was leben können will, dann geht es auch. Ich bin guter Dinge, dass du den Fernseher behalten wirst. 😀

      • Moritz sagt:

        Hi Jens,

        das klingt jetzt in deinen Worten so, als müsste ich mir meinen Kauf schönreden und das ist, zumindest aus meiner Innensicht, nicht so. Ich wusste bereits vorher, dass einige Dinge nicht optimal sein würden, Welche Dinge genau und in welchem Ausmaß war nicht so klar. Und klar, da sind Dinge dabei, die mir nicht gefallen, wie überall. Angela Merkel ist nicht die Kanzlerin, die ich gerne hätte – tough luck!
        Das ist ja genau der Grund, warum wir uns überhaupt hier unterhalten: Es gibt nur relativ wenig Information über dieses Thema und wenn man sich dafür interessiert muss man die Schnipsel selber zusammentragen.

        Einige Der Schnipsel kamen von hier, daher hielt ich es für eine gute Idee, anderen Suchenden, die vermutlich auch hier vorbeikommen würden, (und das auch tun, siehe Zerochecker) meine Erfahrungen mitzuteilen, damit der nächste bei seiner Entscheidung eine bessere Basis hat. Nicht jeder kann und will sich dieses Risiko antun. Wenn mehr Wissen vorhanden ist, kann Fortschritt stattfinden.

        In der Summe ist das immernoch der beste Bildschirm, den ich für das Geld bekommen konnte, wobei natürlich „der beste“ offen für Interpretationen ist, deswegen hab ich auch soviel Text drumherum erzeugt, Zusammenhänge erzeugen Sinn. Wie die Amis so schön sagen:

        „Your Mileage may vary“

        Grüße
        Mo

        P.S.: ich hab bereits beim letzten Beitrag eigtl auf deinen Beitrag geantwortet, warum der trotzdem einen neuen Faden erzeugt hat, versteh ich nicht. vllt geblocktes Javascript. Ich habs jetzt mal erlaubt, mal kucken was passiert…

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