Neues macOS 10.13 für Apple Mac, iMac, MacBook und MacBook Pro in 2017

Das neue macOS 10.13 für Apple Geräte soll im neuen Jahr 2017 gar nicht lange auf sich warten lassen; „Death Valley“, „Napa Valley“ und so weiter wird die nächste Version des macOS bereits von einigen Quellen benannt. Der Name steht jedoch noch nicht wirklich fest, und er ist auch eher zweitrangig. Was für euch als Nutzer wichtiger sein dürfte, das sind die Änderungen, die das nächste große Update mit sich bringt. So viel vorab: es zeichnet sich ab, dass die Mac-Welt langsam aber sicher der mobilen iOS-Welt weichen muss.

Noch steht für macOS 10.13 kein Name fest. Wie wäre es mit macOS Sächsische Schweiz? (Hintergundfoto: Johannes Domke)

Noch steht für macOS 10.13 kein Name fest. Wie wäre es mit macOS Sächsische Schweiz? (Hintergundfoto: Johannes Domke)

Von macOS Sierra 10.12 auf macOS 10.13 nach wenigen Monaten?

Erst im September 2016 stellte Apple das neue Betriebssystem für Mac-Geräte vor. Aus OS X wurde (wieder) macOS und die Version 10.12 brachte Neuerungen, Veränderungen und ein paar Kompatibilitätsprobleme. Die nach einigen Quellen schon bald anstehende Version 10.13 soll das Nutzererlebnis, das System an sich und auch einige bekannte Funktionen grundlegend verändern. In diesem Beitrag möchte ich euch die aktuellsten Gerüchte sowie deren Begründungen aufzeigen. Was sich dabei abzeichnet, das ist Apples Abkehr von der Mac-Welt und deren Hardware sowie die Annäherung an die Welt der mobilen Geräte wie iPhone und iPad.

Wann kommt das Update auf macOS 10.13?

Die aktuelle Version von macOS ist die am 13. Dezember 2016 veröffentlichte 10.12.2. Seit 14. Dezember 2016 steht die aktuelle Vorabversion macOS Sierra 10.12.3 (Beta 2) zur Verfügung. Zu erwarten dürfte die gänzlich neue Version des Mac Betriebssystems zu den alljährlichen Apple Events sein. Mit Seitenblick auf die Ideen von macworld.co.uk ergibt sich dieses denkbare Szenario:

  • Juni 2017: macOS 10.13 wird auf der WWDC 2017 vorgestellt und für Entwickler freigegeben
  • Juli 2017: die erste öffentliche Beta des neuen Systems wird veröffentlicht
  • September 2017: auf der Apple Keynote 2017 wird die finale Version von macOS 10.13 vorgestellt

Automation Technologies werden abgesägt und wohl durch Siri ersetzt

Automatisierung, Vereinfachung, professionelle Nutzung und Anpassung – das konnte und kann man mit dem Apple Script sowie mit dem Automator in OS X und macOS realisieren. Schon im November letzten Jahres wurde aber die Stelle des Managers der Mac Automation gestrichen; der seit 1997 in diesem Beruf tätige Sal Soghoian verließ das Unternehmen aus Cupertino. An die Stelle der beiden benannten Systemprogramme soll nun anscheinend Siri treten. Für den Otto-Normal-Konsumenten natürlich einfacher und für iPhone-Nutzer etwas Bekanntes am Mac. Doch für bisherige (und professionelle) Nutzer des Mac sicher ein Rückschlag.

APFS soll HFS+ ersetzen: alte Macs und 32 Bit Systeme sterben aus

Auf der WWDC 2016 wurde das neue Dateisystem von Apple mit Namen APFS vorgestellt. Mit dem Update auf macOS 10.13 könnte dieses System bereits allumfassend auf kompatible Systeme kommen. Es löst damit das bisherige System HFS+ ab. Zudem werden (neben der Hardware) mit dem System auch Backup-Lösungen wie Time Machine eingestampft. Snapshots, nur zu lesende Momentaufnahmen des Systems, und Clones, also veränderbare Systemabbilder, werden eingeführt. Hinzu kommt, dass Backups mehr und mehr über die iCloud laufen – mit dem neuen Betriebssystem vielleicht ausschließlich. Schade für jene mit langsamer Internetanbindung.

MacBook Pro wird zu einem besseren iPad, oder nicht?

Es zeichnet sich ab, dass das aktuelle MacBook Pro mit seiner Touch Bar einen Trend unter den Mac-Produkten setzt. Vielleicht bekommen Mac und iMac eine entsprechende Tastaturlösung. Das würde zumindest zum Gerücht passen, dass das Dock unter macOS 10.13 entfernt wird. Die Leiste am unteren Bildschirmrand würde dann einer Anzeige der meistbenutzten Programme auf der Touch Bar weichen. Der Bildschirm wäre damit freier und würde auch mehr an das Display des iPads erinnern. Die Nutzerschaft beider Bereiche würde verschwimmen – obwohl aufwändigere Programme für Bild- und Videobearbeitung, Softwareentwicklung und so weiter wohl eher zum Mac gehören als in die mobile Sparte.

Fazit zum Thema

Es zeigt sich bei Apple bereits ein starker Einschnitt im Hinblick auf die feststehende Hardware. Ob und wann Mac, iMac, MacBook und Co gänzlich aus dem Portfolio verschwinden werden, das ist noch unklar. Mit dem neuen Betriebssystem für die Rechner und Laptops von Apple könnte aber ein weiterer Schritt hin zur Verschmelzung mit iOS gemacht werden. Smartphones und Tablets sind auf dem Markt derzeit eh relevanter. Apps sind bereits zum neuen Jahr ein Grund für Apple, diesen Bereich weiter in den Fokus zu rücken.

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