Alternativen zur Apple Aperture Fotoverwaltung und Bildbearbeitung

Aperture Alternetive Lightroom

Nachdem Apple auf der WWDC die neue App „Fotos“ vorgestellt hat, wurde fast zeitgleich bekannt, dass die Weiterentwicklung von iPhoto und Aperture eingestellt wird. Während Hobbyfotografen, die auf iPhoto gebaut haben, sicherlich keine Probleme mit der Umstellung auf „Fotos“ haben werden, dürfte es für Profi-Fotografen eine Umstellung werden, wenn sie zukünftig eine andere Software-Alternative zu Aperture verwenden müssen. Natürlich kann man Aperture auch weiterhin verwenden, denn es wird auch unter [Mac OS X Yosemite->mac-os-x-yosemite] laufen, jedoch ist die Software schon jetzt derart veraltet, dass man eigentlich nur zu einer Umstellung raten kann.

Aperture Alternetive Lightroom

Kostenlose und kostenpflichtige Aperture Alternativen

Adobe Photoshop Lightroom

Für die meisten wird der Umzug auf die Software Adobe Photoshop Lightroom eine gute Alternative sein. Dieses Tool bietet nicht nur eine hervorragende Fotoverwaltung mit Geo-Daten, Tagging und ähnlichem an, sondern bietet auch umfangreiche Möglichkeiten Fotos zu bearbeiten. Nicht umsonst arbeiten sehr viele Profi-Fotografen schon seit langem mit dieser durchdachten Software von Adobe.

Man kann Adobe Photoshop Lightroom entweder als Kaufversion (aktuell Lightroom 5) für knapp 110 EUR bei Amazon als Download für Mac und Windows kaufen oder eben auf das monatliche Abo-Modell von Adobe setzen, das ein Bundle von Photoshop und Lightroom für knapp 12 EUR im Monat anbietet. Der Vorteil des Abo-Modells ist, dass alle zukünftigen Updates im Abo enthalten sind. Ebenso erhält man Zugang zur „Creative Cloud“, die unter anderem ermöglicht, dass die Fotos in die Adobe Cloud gesynct werden und dann auch mit Lightroom mobile am iPad bearbeitet werden können.

Wer sich nicht mit Adobe Produkten anfreunden kann, der hat auch noch einige andere Möglichkeiten, um seine Fotos zu verwalten. Einige Alternativen möchte ich hier vorstellen. Bei den meisten bleibt es bei einer kurzen Beschreibung, da ich die Software nicht ausprobiert habe.

Corel AfterShot Pro 2

Corel AfterShot Pro 2Die Software AfterShot Pro dürfte manchen noch als „Bibble“ bekannt sein. Die neue Version von Corel ermöglicht einen kompletten RAW-Workflow, unterstützt 64-bit und bietet eine zerstörungsfreie Bildbearbeitung. Dabei ist die Software auch noch unfassbar schnell. Eine Testversion kann man sich auf der Webseite laden. Kaufen kann man die Software für knapp 70 EUR bei Amazon als PC & Mac Bundle.

Iridient Developer

rawdevelopericongcDie Software Iridient Developer versteht sich vor allem auf die Entwicklung von RAW-Daten. An der Webseite des Herstellers sieht man aber schon, dass das Unternehmen nicht unbedingt viel Wert auf ein hübsches UI legt. Mit einem Preis von 75 USD ist aus meiner Sicht aber der Funktionsumfang doch etwas klein. Eine Fotoorganisation ist nicht enthalten, aber man kann mit Batchprocessing im Notfall auch einen ganzen Schwung RAWs bearbeiten.

Darktable

Die Open-Source-Software Darktable ist sicher nicht einer meiner Top-Favoriten, die ich als Alternative zu Aperture oder Lightroom verwenden würde, aber für Leute, die kein Geld ausgeben möchten, ist Darktable eventuell trotzdem ein Test-Objekt. Die Software ist etwas langsam, kann aber auch RAW-Files bearbeiten und bearbeitet Fotos nicht-destruktiv. Dazu kann man seine Fotos sammeln und verwalten und sogar mit Filtern und Sammlungen besser organisieren. Darktable ist in Deutsch und auch für Mac OS X verfügbar. Man darf von der Leistungsfähigkeit jedoch keinen Vergleich mit Konkurrenten wie Adobe Lightroom anstellen… das wäre bei einer Open-Source-Software sicher auch etwas unfair.

Darktable Screenshot

Auf dem Screenshot sieht man, das die kostenlose Open-Source Lösung Darktable sowohl die Bearbeitung als auch die Verwaltung von Fotos ermöglicht.

Silkypix Developer Studio Pro

Mit einem Kaufpreis von fast 200 EUR richtet sich die Fotosoftware Silkxypix Developer Studio Pro 6 sicherlich nicht nur an den Hobbyfotografen. Eine Trial-Version gibt es leider nur für die Version 5. Diese kann man sich aber auf der Hersteller-Seite laden. Es gibt eine Windows und eine Mac-Version des Programms. Ein besonderes Feature konnte ich nicht entdecken, aber es gibt nicht nur eine Fotobearbeitung sondern auch eine Möglichkeit der Fotoorganisation.

Silkypix Developer Studio Pro

Auch Silkypix Developer Studio Pro kann sowohl die Organisation als auch die Bearbeitung von Fotos auf dem Mac realisieren.

Die Features, die man auf der Webseite findet, entsprechen im Grunde einigen Features von Lightroom, wobei aber Sachen wie Pinselkorrekturen nicht vorhanden sind. Dazu spricht aus meiner Sicht noch der hohe Preis gegen diese Software, die mit 200 EUR ja fast doppelt so teuer ist, wie Adobe Lightroom.

DXO Optics Pro

Mit DXO Optics Pro 9 erhält man ein Tool, das unter OS X und Windows läuft und sich die automatische Bildoptimierung von RAW- und JPEG-Dateien auf die Fahne geschrieben hat. Die Standard-Version kostet bei Amazon rund 95 EUR und eignet sich für alle Digitalkameras, die keine Vollformat-Sensoren haben. Für Vollformat-Kameras ist die Elite-Version für etwa 70 EUR Aufpreis nötig. Die Software bietet Presets und viele automatische Korrekturen, die erstaunliches aus den Fotos herausholen. Die Kundenbewertungen bei Amazon drücken mit sehr vielen 5-Sterne-Bewertungen regelrechte Begeisterung aus.

DXO Optics Pro Interface

Das Interface von DXO Optics Pro dem von Lightroom sehr ähnlich. Wer dennoch nicht auf Lightroom verzichten möchte, kann die Optimierungen von DXO erledigen lassen und die Fotos wieder in Lightroom verwalten.

Eine Fotoverwaltung ist in DXO Optics Pro ebenfalls enthalten. Wer aber seine Fotos lieber in Lightroom verwaltet, der findet mit DXO Optics Pro die Möglichkeit, es in Lightroom zu integrieren, so dass man seine Fotos mit Lightroom verwalten, aber mit DXO Optics Pro optimieren kann. Auf der Webseite von DXO findet man einige Vorher-Nachher-Fotos und auch Hinweise zur Lightroom-Integration.

Nikon Capture NX-D

Mit dem Tool Nikon Capture NX-D hat Nikon erst Anfang 2014 seine Bildbearbeitungssoftware und seinen RAW-Konverter vorgestellt. Seit einigen Tagen ist die Software auch aus dem Beta-Stadium entsprungen und in der Version 1.0.0 erhältlich. Der Download der Software ist kostenlos und auch für den Mac erhältlich. Der Schwerpunkt liegt hier wohl auf der Fotobearbeitung, denn die Organisation von Fotos wird nur rudimentär angesprochen. Es gibt aber wohl die Möglichkeit, die Fotosammlung nach Tags, Kameranamen und ähnlichem zu filtern.

Canon DPP 4.0

Mit DPP 4.0 bietet auch Canon einen RAW-Konverter an, der auch eine „leichte“ Bildverwaltung mit Bewertung und Ordnern ermöglicht. Mit DPP werden wohl besonders die Nutzer von wenigen Canon Kameras beglückt, denn bei der Kompatibilität werden nur einige Canon-DSLRs genannt: „EOS-1D X, EOS-1D C, EOS 5D Mark III, EOS 6D„. Die Software kann man auf der Support-Seite von Canon kostenlos laden, aber man benötigt für den Download eine Seriennummer einer unterstützten Canon-Kamera. Als Alternative für Apple Aperture oder Adobe Lightroom kann man wohl auch diese Software nicht zählen.

Canon DPP 4.0

Die Bildbearbeitung DPP 4.0 von Canon ist leider nur mit wenigen Canon Kameras kompatibel.

Photo Mechanic

Photo Mechanic V5Einige Leute sind begeistert von der Software Photo Mechanic von Camera Bits. Die Optik ist gewöhnungsbedürftig, da man gleich erkennt, dass es keine native Mac-App ist. Das User-Interface ist nicht sehr schön, um es diplomatisch auszudrücken. Die Software ist extrem schnell, aber eben nicht so intuitiv. Bevor man sich für 150 USD die Vollversion shoppt, sollte man aber lieber mal die Testversion ausprobieren. 😉

Lightzone

Die kostenlose Software Lightzone ist auch für den Mac erhältlich. Die Webseite der Programmierer würde ich als „unzumutbar“ einstufen. Wenn ich mit Fotos arbeite, erwarte ich ehrlich gesagt auch ein ansprechendes Interface-Design, was ich hier definitiv vermissen würde. Der Vollständigkeit halber, wollte ich die Software dennoch in der Sammlung hier aufführen.

Capture One Pro

Nicht ganz günstig ist die Software Capture One Pro 7 von Phase One. Auf der Webseite wirbt das Unternehmen mit nicht weniger als „der weltweit beste RAW-Konverter“. Man findet die Vollversion (MAC/PC) für über 200 EUR auf Amazon, aber kann auch eine Testversion auf der Hersteller-Seite laden. Der Schwerpunkt des Tools liegt auf der RAW-Entwicklung, aber seit der neuen 7er Version ist auch eine Bildverwaltung integriert, die Sternchen-Bewertungen, Ordner und Filter integriert hat. Wer sich nur die RAW-Entwicklung als Mac App klicken möchte, findet mit 69 EUR die abgespeckte Version „Capture One Pro 7 Express“.

Fazit aus meiner Sicht

Ich bin nach wie vor begeisterter [Adobe Photoshop Lightroom->adobe-lightroom-download] Benutzer. Das Tool ist sehr umfangreich, was die Funktionen angeht, ist aber auch ohne besondere Kenntnisse intuitiv zu bedienen. Ich bin sicher kein Profi-User, aber ich habe häufig viele Fotos zu sortieren und nutze dafür die Filtermöglichkeiten, Bewertungen und Sammlungen von Lightroom. Auch die Bearbeitung der Fotos ist enorm einfach. Man kann mit wenigen Bewegungen an Reglern enorme Verbesserungen an den Fotos erreichen und kommt dabei auch deutlich schneller zum Ziel, als wenn man zum Beispiel Photoshop nutzt.

Dazu kommen die vielen Möglichkeiten, für die Ausgabe der Fotos. Man kann direkt aus Lightroom Abzüge und Fotobücher bestellen, Webgalerien inklusive HTML-Code erzeugen und seine Fotos natürlich auch auf sozialen Medien oder auf Fotodiensten wie Flickr teilen.

Auf das Abo-Modell habe ich mich noch nicht eingelassen, aber die oben genannte Lightroom 5 Einzelplatzlizenz für etwas mehr als 100 EUR ist für mich mehr als ausreichend und auch meine Empfehlung.

 

 

 

Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

6 Comments

  1. Christian Gut sagt:

    Schöne Aufstellung, sieht sehr komplett aus – danke dafür.

    Was in den ganzen Vergleichen aus meiner Sicht fehlt ist die Migration der vorhandenen Daten:
    Wenn man mit minimal-Anforderungen ran geht, dann kann man Original (RAW) + Endergebnis exportieren und zumindest Ordnerstrukturen und vielleicht auch Schlagworte beibehalten. Da gibt es einen Weg von Aperture nach Lightroom.

    Was aber scheinbar komplett unmöglich ist, ist das Rezept also die vorgenommenen Veränderungen, zur späteren Weiterverwertung zu übernehmen. Wenn ich beispielsweise ein drei Jahre altes Foto für einen speziellen Druck nochmal optimieren möchte, kann ich die alten Bearbeitungen manuell nachmachen und hoffen, dass ich so nah wie möglich an die alte Bearbeitung komme. Da ist noch deutlich Luft nach oben!

    • Sir Apfelot sagt:

      Hi Christian! Ja, ich kann einen direkten Vorgang für Export und Import eigentlich nur für Aperture nach Lightroom beurteilen (wie der Export und Import funktioniert, habe ich hier im Blogpost erkläutert). Bei den anderen Programmen fehlt mir da der Einblick. Aber selbst bei Aperture, wo ja sogar XMP-Daten ausgegeben werden können, werden nur sehr einfache Bearbeitungen wie croppen oder drehen übernommen. Eine 100%-Übernahme gibt es nicht. Ich habe da lange nach gegooglet. Man könnte hoffen, dass Apple vielleicht mit dem letzten Update, das noch kommen wird, auch einen verbesserten Datenexport ermöglicht, aber recht dran glauben mag ich nicht.
      Für den Fall, mit dem späteren Export der Fotos würde ich sicherheitshalber alle Arbeitskopien als hochaufgelöste TIFF-Daten exportieren. Dann kannst du zwar nicht mehr an den Reglern drehen, aber wenigstens könntest du nochmal ein Foto für den Kunden exportieren, dass 1:1 so aussieht. Bei Änderungen bleibt dann tatsächlich nur das Nachbasteln der Aperture-Arbeitskopie in Lightroom.

  2. Christian Gut sagt:

    Oh danke. Da geht ja doch noch ein bisschen mehr als ich dachte. Schau ich mir mal in Ruhe an.

  3. Ganz herzlichen Dank für diesen Überblick. Hat mir nicht nur mehrere Stunden Google-Zeit erspart, sondern auch geholfen, die Suche nach neuen Workflow-Stettings zu fokussieren (mein momentan favorisierter Plan B: LR im Wesentlichen zur Fotoverwaltung, DXO zur Bildbearbeitung). Du plädierst – aus gutem, für mich nachvollziehbarem Grund – für LR als Alternative. Was den Funktionsumfang und die Stabilität der Software anbelangt, kann ich als bisheriger Aperture-Nutzer da unmöglich widersprechen. Und das bisschen Windows-Look&Feel, das durch LR auf den Schirm kommt, wird mich sicher auch nicht töten.
    Aber (ja, das sehr deutsche Aber): Es scheint wenig prophetischer Gaben zu bedürfen, um nicht zu befürchten, dass mit LR 6 oder spätestens dessen Nachfolger, der unbefristete Erwerb einer Nutzerlizenz nicht mehr möglich sein wird.

    Auch Du scheinst eine gewisse Scheu für Adobes „Mietmodell“ zu hegen. Genau hier greifen auch meine Befürchtungen: Mit der Wahl von Aperture habe ich wieder einmal auf ein Pferd gesetzt, dass nach verpatztem Start (Oh Mann, musste man am Anfang leiden) gut ins Rennen kam und jetzt (naja nicht gerade plötzlich) lange vor der Ziellinie ausscheidet, weil der Rennstall völlig andere Pferdchen laufen sehen möchte. Mein Einsatz: So zirka 50000 Bilder in einer Bibliothek, die vielleicht noch den Halfdome von Macs Yosemite erklimmt, aber vermutlich von dessen Nachfolger keine Würdigung mehr erfährt.
    Und jetzt soll ich ein zweites Mal „heiraten“. Um dann nach kurzer Zeit zu erfahren, dass ich meine Braut fortan nur mieten kann? Und dass sie mich Teufel schicken wird, falls ich sie nicht weiter mieten mag? Diese so genannte „Miete“ ist doch eine Farce. In jeder Mietwohnung kann ich mein Mobiliar einpacken und in ein neues Domizil transportieren, falls ich umziehen möchte. Aber ich habe kein Mobiliar in Aperture oder LR. Ich habe eine Datenbank – in einem proprietärem Format – selbst wenn die eigentlichen Bilddaten nur referenziert in wunderbaren Finder-Ordnern vorliegen, die ich wie Umzugskartons dorthin schiebe, wo ich sie haben möchte. Diese üble Abhängigkeit ist es, die mich umtreibt.

    Jeder der Software entwickelt, soll für seine Leistung honoriert werden. Keine Frage. Auch ich lebe als Journalist davon, das andere Menschen meine Dienstleistung honorieren und nicht per C&P „unentgeltlich übernehmen“. Aber dann muss auch gut sein. Ich kann meinen Auftraggebern nicht zumuten, sich über das bestellte Mahl hinaus so an mich zu binden, dass sie beim Wechsel des Dienstleisters jedesmal eine massive Darmverstimmung außer Gefecht setzt.

    Aus meiner Sicht geht es nicht nur darum, die Migration von Aperture zu LR mit möglichst geringen Kollateralschäden an den Metadaten zu überstehen. Die noch spannendere Frage lautet: Wie kann ich mein ureigenstes Eigentum (meine Bilddaten) inklusive all der Zusatzinformationen, die ich automatisch, halbautomatisch und händisch, also im Schweiß meines Angesichts an die Bilddateien „rangetackert“ habe, so integer machen, dass ich jederzeit Workflow/Software neu betimmen kann, falls mich der bisherige Prozess nicht mehr befriedigt – sei es, weil Apple offenbar wild entschlossen ist, sich von Geschäftskunden zumindest softwareseitig zu verabschieden, sei es, weil ich mit der Zeit eine andere Braut attraktiver finde als jene, der ich per Kauf einer Software-Lizenz das Ja-Wort-auf-Zeit gegeben hatte.

    So, hochwohlgeborener Sir Apfelot, hast Du da einen Vorschlag, wie wir diese Verfügungsgewalt über unser geistiges/digitales Eigentum (Bilddaten) wiedererlangen können? Das ist es, woran ich hirne, sobald ich nicht mehr die „operationalen“ Niederungen der Migration von A nach B im Kopf habe. Die bekommen wir irgendwie hin.

    Mein Eindruck: Aperture überzeugte aus meiner Sicht, trotz all seiner weithin bekannten Schwächen, durch einen kontinuierlichen Workflow: RAW-Bilder rein, nach Standard oder einzeln einstellbaren Parametern entwickelt, Fotoorganisation (Verstichwortung, Georeferenzierung, Bewertung, Ordnerstruktur etc) erledigt, Bildbearbeitung bei den den benötigten Bildmotiven abgestimmt nach Zweck, Ausgabe (Druck, Web, Fotobuch, gottweißwas).
    Doch genau dieses „One-Stop-Shopping-Center“ erweist sich jetzt als Falle. Durchgängigkeit scheint ohne proprietären Software-Code nicht möglich. Und schon steckt man in der Mausefalle eines Herstellers.

    Gewinnen wir mehr Freiheit, wenn der Gesamtprozess wieder auf unterschiedliche Software verteilt wird? Und wo sollten die Schnittstellen liegen, um trotzdem möglichst geschmeidige Arbeitsabläufe hinzubekommen?

    • Sir Apfelot sagt:

      Hallo Rolf Andreas!
      Ja, da sind wir in den meisten Punkten einer Meinung. 🙂 Eventuell ist ja neben dem Umzug zu Lightroom auch noch eine Option auf die neue „Fotos“ App von Apple in Yosemite zu warten. Ich denke, die wird sicherlich deutlich besser als iPhoto werden, aber ob sie mit Lightroom und Aperture von den Pro-Features konkurrieren kann (oder will), das steht in den Sternen. Aber sicher wird der Umzug von Aperture zu „Fotos“ relativ gut klappen, wenn Apple nicht irgendwas verbockt.
      Ich stehe ja auch eher auf das von dir genannte „One-Stop-Shopping-Center“… und da kommt Lightroom ja auch ganz gut ran. Export in Fotodruck- und Fotobuchdienste gibt es da ja auch.

      Achso: Und mittlerweile hat Adobe auch eine PDF-Anleitung in Englisch rausgebracht, in der sie erklären, wie man seine Aperture-Fotos möglichst eleganz in Lightroom rein bekommt. Hier der Download-Link zu dem PDF. Eventuell sollte man aber auch noch etwas warten, denn seitens Adobe wird berichtet, dass man dort an einem Programm arbeitet, was den Arbeitsablauf für den Wechsel automatisiert. Bei 50.000 Fotos wäre das sicher die schönere Alternative als händisch durch den Fotodschungel zu klicken. 🙂

      Ansonsten drücke ich dir die Daumen, dass du deine Fotomassen demnächst erfolgreich unter einem neuen Dach hast. 🙂

      Liebe Grüße aus Nordhessen!

    • Henry sagt:

      Hallo Rolf Andreas,

      darf ich erfahren wie du das Problem gelöst hast? Wo wohnst du jetzt mit deinen 50.000+ Bildern?
      LG, Henry

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