OLED Fernseher – Die Zukunft ist organisch


Gestochen scharfe Bilder mit dem OLED TV zum erschwinglicher werdenen Preis

Wer sich heutzutage für den Kauf eines neuen Fernsehers interessiert ist wirklich nicht zu beneiden. Seit geraumer schwirren eine Vielzahl von kryptischen Bezeichnungen wie LCD, EDGE-LED oder WXGA durch einschlägige Portale oder Zeitschriften der Technikwelt. Eine dieser Abkürzungen, die in dabei in letzter Zeit immer häufiger auftritt ist OLED. Was hat es mit OLED Fernsehern auf sich, wie funktionieren diese und erübrigt sich dadurch die Dechiffrierung der übrigen Abkürzungen? Unser Bericht gibt Aufschluss.

Die aktuellen Bestseller unter den OLED Geräten

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Organisch fernsehen – Wie funktioniert OLED?

Die Abkürzung OLED steht sinngemäß für „Organische lichtemittierende Diode“. Hierbei handelt es sich um selbst leuchtende LEDs. Für diese ist demnach keine Hintergrundbeleuchtung notwendig. Die namensgebende organische Schicht ist ungefähr 400 Nanometer dick und in jeweils einer Elektrodenschicht ober- sowie unterhalb eingefasst. Eine dieser Schichten muss lichtdurchlässig sein um ein sichtbares Bild für den Zuschauer zu erzeugen. Durch die einschließenden Elektroden fließt elektrische Energie, welche eine unterschiedliche molekulare Struktur aufweist. Damit werden verschiedene Farbtöne erzeugt. Somit entsteht für den Zuschauer ein sichtbares Bild.

OLED Fernseher

Curved OLED 4K UltraHD TV mit gestochen scharfen Bildern und herausragendem Kontrast hält mehr und mehr Einzug in die Wohnzimmer – Foto: Scanrail / Bigstock

Die eingesetzten Elektroden verfügen allerdings nur über eine begrenzte elektrische Leitfähigkeit. Verwendung findet hierfür hauptsächlich Indiumzinnoxid (ITO). Die Leuchtkraft nimmt dadurch zu den Rändern der Diode hin stark ab. Um dennoch ein homogenes Bild zu erzeugen werden zwei Ansätze verfolgt. Einerseits besteht die Möglichkeit mehrere OLED Dioden übereinander zu dampfen. Somit erhöht sich die Leuchtkraft und sorgt so für ein gleichmäßigeres Bild. Die andere Möglichkeit liegt darin, die ITO Anode mit leitfähigerem Material zu verstärken. Durch das Anbringen solcher Leiterbahnen wird ebenfalls eine gleichmäßige Ausleuchtung erreicht.

Scharf und teuer – Eigenschaften von OLED

Wie oben bereits erwähnt besteht ein OLED Display aus selbstleuchtenden Dioden. Dies begünstigt nicht nur eine dünnere Bauweise von Fernsehern mit dieser Technologie. Weit mehr wiegt sicherlich der Vorteil, dass OLED Fernseher ohne Hintergrundbeleuchtung fantastische Kontrastwerte aufweisen. Insbesondere der Schwarzwert ist verglichen mit herkömmlichen LED und LCD Geräten bemerkenswert hoch. Dieser wird dadurch erreicht, dass schwarze Pixel, die bei herkömmlichen Fernsehern technologisch bedingt dennoch angeleuchtet werden, sich hier einfach abschalten. Dies äußert sich nicht zuletzt in einem deutlich geringeren Energiebedarf. Zudem ist die Wärmeentwicklung niedriger als bei LED / LCD Geräten.

Die Lebensdauer von OLED Displays ist im Vergleich geringer als die herkömmlicher TV-Geräte. Das bedeutet, dass die Leuchtdauer der Dioden nimmt langsam ab. OLED Fernseher sind für TV Enthusiasten die auf ein gestochen scharfes, maximal kontrastreiches Bild großen Wert legen momentan die beste Entscheidung. Allerdings sollte der Geldbeutel ähnlich groß sein, denn OLED Geräte sind momentan noch ein sehr teures Vergnügen.

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