Welche Speicherkarte für die Fujifilm X-H2S?

Die spiegellose Kamera FUJIFILM X-H2S bringt fortschrittlichere Foto- und Videofunktionen in die Familie der kleinen APS-C-Kameras. Die FUJIFILM X-H2S ist die fünfte technologische Generation des 2012 entwickelten Kamerasystems, das hohe Bildqualität mit geringer Größe und modernster Farbtechnologie verbindet.

Das Herzstück der X-H2S ist der 26,16 Megapixel X-Trans CMOS 5 HS Sensor, der eine viermal schnellere Signalverarbeitung ermöglicht als der Sensor des Vorgängermodells. Er ist gepaart mit dem X-Prozessor 5, der noch schneller arbeitet, um die vom Sensor gelieferten Bildinformationen zu verarbeiten.

Die Kamera verfügt über einen schnellen Autofokus-Mechanismus, der bewegte Motive auch bei Aufnahmen mit bis zu 40 Bildern pro Sekunde scharfstellen kann, sowie über 4K-Videoaufnahmen. Die X-H2S ist eine funktionsreiche Kamera, die in die Fußstapfen ihres älteren Geschwistermodells tritt. Die integrierte Fünf-Achsen-Bildstabilisierung über sieben EV-Stufen sowie das robuste Magnesiumgehäuse sind nur einige der zusätzlichen Funktionen. Die Kamera ist mit CFexpress Typ B Speicherkarten kompatibel und kann unter anderem über einen separat erhältlichen File Transmitter in Netzwerkumgebungen eingebunden werden.

Die Datenspeicherung erfolgt bei der Fujifilm X-H2S laut Herstellerspezifikationen auf Speicherkarten des folgenden Typs:

SD- (-2GB) / SDHC- (-32GB) / SDXC-Speicherkarte UHS-I / UHS-II (-2TB) / Video Speed Class V90
oder
CFexpress Speicherkarte Typ B (-2TB)

Damit ist klar, dass eine SD-Karte mit der Geschwindigkeitsklasse UHS-II bzw. V90 oder eine CFexpress-Karte (CompactFlash) des Typs B verwendet werden kann.

FUJIFILM X-H2S
  • X-Trans CMOS 5 HS Sensor
  • X-Prozessor 5
  • bis zu 40 Bilder pro Sekunde

CFexpress Type B Karten

Die CFexpress Type B Karten sind deutlich schneller als übliche SD-Karten, aber leider auch deutlich teurer. Dennoch würde ich bei einer Kamera wie der Fujifilm X-H2S sicher nicht an der Speicherkarte sparen, denn die Kosten dafür betragen nur einen Bruchteil von den Kosten der Kamera und dennoch speichert man darauf sehr wichtige Daten. Hier findet ihr die drei Bestseller, bei welchen es sich um sehr verlässliche CFexpress Karten von bekannten Herstellern handelt.

Bestseller Nr. 1
Angelbird PRO CFexpress SE Type B 512 GB AVP512CFXBSE schwarz/Silber
  • CFexpress 2.0 | Type B
  • Read Speed 1785 MB/s - Write Speed 850 MB/s
  • Sustained Performance for RAW 8K+
Bestseller Nr. 2
ProGrade Digital 165 GB CFexpress Type B Speicherkarte (Cobalt)
  • SCHNELLE SCHREIBGESCHWINDIGKEIT BELEUCHTEN - Erfassen Sie 4K, 6K und mehr mit unserer Schreibgeschwindigkeit von bis zu...
  • XQD-BENUTZER AUF DIE NEUESTE TECHNOLOGIE AKTUALISIERT: Abwärtskompatibel mit XQD-Geräten mit Firmware-Update vom...
  • FÄLSCHUNGEN SIND ZERBROCHEN: BENUTZERDEFINIERTE LASERGEZOGENE SERIENNUMMERN halten billige Fälscher in Schach, weil...
17,09 EURBestseller Nr. 3
SanDisk Extreme PRO CFexpress-Karte Typ B, 64 GB, bis zu 1.700 MB/Sek., für RAW 4K video
  • Mehr Geschwindigkeit als andere Karten Hochgeschwindigkeit fortlaufende Aufnahme und verbesserte Workflow-Effizienz weit...
  • Ruckelfreie 4K-Video-Leistung Das CFexpress-Design macht 4K-Videoaufnahmen im RAW-Format mit einer nachhaltigen Leistung...
  • XQD Kompatibilität Die Karte mit ausgewählten XQD-Kameras ist abwärtskompatibel die mit Firmware zur Aktivierung von...

SD-Karte oder microSD-Karte – was sollte ich nehmen?

Die Fujifilm X-H2S nimmt neben den CFexpress-Speicherkarten auch SD-Karten im normalen SD-Format auf. Es gibt im Handel jedoch viele Angebote von microSD-Karten, die nicht größer als ein Fingernagel sind: 11 x 15 mm. Die kleineren Micro-SD-Karten findet man vorzugsweise in Geräten, bei denen es auf eine kleine Bauweise ankommt: Dashcams, Actioncams, Drohnen und Smartphones. Von der technischen Seite sind beide Kartenformate kompatibel, wenn man einen entsprechenden Adapter verwendet.

Die Fujifilm X-H2S kann man also problemlos auch mit einer microSD-Karte bestücken. Der Vorteil dabei ist, dass man die Karte später auch ohne Adapter für viele andere Geräte nutzen kann, während man eine reine SD-Karte nur dort einsetzen kann, wo diese großen Karten auch reinpassen. Ich empfehle aus dem Grund immer, eine microSD-Karte zu kaufen, die in der Regel direkt mit einem passenden SD-Karten-Adapter ausgeliefert werden. So hat man die höchste Kompatibilität und kann die Karte vielseitig einsetzen. Preislich gibt es da keinen Unterschied, der nennenswert wäre.

Bei den meisten Herstellern – so auch bei SanDisk – werden die microSD-Karten direkt mit einem Adapter für die normale SD-Kartengröße geliefert. So passt die microSD-Karte auch in die Fujifilm X-H2S (Foto: SanDisk).

Bei den meisten Herstellern – so auch bei SanDisk – werden die microSD-Karten direkt mit einem Adapter für die normale SD-Kartengröße geliefert. So passt die microSD-Karte auch in die Fujifilm X-H2S (Foto: SanDisk).

Achtung bei Videoaufzeichnung mit der Fujifilm X-H2S

Bei Videos gibt es von Fujifilm eine klare Empfehlung, was die Verwendung der Speicherkarten betrifft. In den technischen Spezifikationen findet man diesen Hinweis:

  • Für die Aufnahme von Videos mit 720 Mbit/s wird eine CFexpress Typ B oder eine SD V90 Speicherkarte benötigt.
  • Apple ProRes Codec kann nur auf CFexpress Typ B Speicherkarte aufgezeichnet werden.

Das bedeutet, dass die CFexpress Typ B Karten die sicherste Wahl sind, da man mit diesen sogar das datenhungrige Apple ProRES Format aufzeichnen kann. Eine SD-Karte bietet dafür nicht genügend Datendurchsatz. Falls ihr also ProRES-Video aufnehmen möchtet, wählt eine der CFexpress-Karten, die ich oben empfohlen habe. Wenn ihr kein ProRES nutzen möchtet, könnt ihr auch eine der folgenden SD-Karten nutzen, die im nächsten Abschnitt empfohlen werden.

Die Empfehlungen für die Fujifilm X-H2S

Wenn es nach mir geht, würde ich sagen, man nimmt eine 256 GB micro-SD Karte von SanDisk. Ich habe mit dieser Marke in noch keinem Gerät schlechte Erfahrungen sammeln müssen und bin begeistert von der hohen Qualität. Bei Noname-Karten hatten Bekannte schon Ausfälle, sodass über die Hälfte der Bilder auf der Karte verloren waren. Mit SanDisk und anderen großen Marken kann man dieses Risiko minimieren.

Die 256 GB sind eine gute Idee, da die Fujifilm X-H2S mit 720 Mbit/s aufnehmen kann und damit kleinere Karten schnell vollgeschrieben hat. Zudem sollte die Karte den V90-Geschwindigkeitsstandard unterstützen, damit sie schnell genug Daten schreiben kann. Damit kommen wir nun zu den Empfehlungen.

256 GB microSD-Karten mit Klasse V90

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