Welche Speicherkarte für die Nikon Z5?

Die Nikon Z5 ist eine Vollformat-DSLM, welche nach den Profi-Modellen Z6 und Z7 herauskam. Man könnte sie also als Vertreter der zweiten Generation der DSLM-Vollformatkameras einstufen. Obwohl die Z5 im Kern eine etwas abgespeckte Z6 ist, gibt es dennoch kleine Verbesserungen wie eine zweifache Speicherkartenöffnung, welche besonders Hochzeits- und Eventfotografen erfreuen wird. Im Gegensatz zur Nikon Z6 und Z7 verwendet die Nikon Z5 "nur" SD- statt XQD-Speicherkarten.

Beide Kartenöffnungen halten sich an die schnelle UHS-II-Norm mit bis zu rund 170 MB pro Sekunde. Allerdings wird diese Geschwindigkeit nur in seltenen Fällen ausgenutzt, denn die Nikon Z5 nimmt bei 24 Megapixeln maximal 4,5 Fotos pro Sekunde auf. Nur wer im Format "RAW + JPEG F*" fotografiert, wird die schnellen Speicherkarten benötigen. Wer entweder "nur" in RAW oder "nur" JPEG aufnimmt, kann sich die Mehrkosten für die UHS-II-Karten in der Regel sparen. In einigen Fällen scheint die Kamera die UHS-II-Speicherkarte auch nicht zu erkennen und steuert diese dann wie eine UHS-I-Speicherkarte mit nur ca. 60-75 MB/s an.

Die Empfehlungen für die Nikon Z5

Die Nikon Z5 kommt – im Gegensatz zur Z6 und Z7 – mit normalen SD-Karten zurecht. Eventfotografen wird es freuen, dass sie zwei Kartenslots hat und damit ein gewisses Maß an "Backup" der Fotografien bietet. Die Möglichkeit, 4K-Video mit der Z5 aufzunehmen, sorgt dafür, dass man nur schnelle SD-Karten nutzen sollte, wenn man keine verschluckten Frames bei den Aufnahmen haben möchte. Auch, wer die "Freiheit" haben möchte, im Format "RAW + JPEG F*" zu fotografieren, der sollte zu einer UHS-II-Speicherkarte greifen – auch wenn diese etwas teurer als die UHS-I-Karten sind.

Welche Speicherkapazität sollte ich wählen?

Die Kapazität richtet sich natürlich danach, was man mit der Kamera vor hat. Wer an einem Tag viele Filme drehen möchte, der wird vermutlich mehr Kapazität benötigen als jemand, der nur auf dem Nachmittagsspaziergang ein paar Fotos knipsen möchte. Im Grunde halte ich es aber so, dass ich mir immer Karten im Bereich von 64 bis 128 GB hole und dann im Zweifelsfall lieber mal zwischendrin wechsele als eine riesige Karte zu nutzen. Das ist meistens günstiger und man minimiert die Gefahr, dass man viele Daten verliert, wenn eine große SD-Karte defekte ist. Bei der Nikon Z5 ist das Risiko sowieso gering, da man zwei Karten gleichzeitig einstecken kann und die Daten dann auf beiden Speicherkarten gesichert werden – wenn man dies so wünscht.

Die Nikon Z5 verfügt über zwei Kartenslots, die man mit SD-Karten (UHS-I oder UHS-II) bestücken kann (Foto: Nikon).

Die Nikon Z5 verfügt über zwei Kartenslots, die man mit SD-Karten (UHS-I oder UHS-II) bestücken kann (Foto: Nikon).

SanDisk SD-Karten für die Nikon Z6

Meine Empfehlung bei SD-Karten ist schon seit Jahren der Hersteller SanDisk, da diese bei mir noch keinen einzigen Ausfall hatten. Bei SanDisk heißt die Modellreihe, die mit UHS-II kompatibel ist "Extreme Pro". Hier also meine Empfehlungen für die Z5:

UHS-II-SD-Speicherkarten – die Bestseller mit 128 GB

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