Ubuntu USB Stick – Angebote und Vorteile des Systems

Schon lange ist Linux / Ubuntu dabei, sich immer weiter zu verbreiten – besonders beliebt ist das alternative Betriebssystem bei Datenschützern und Computerexperten, die mit einer Konsole (Windows: Windowstaste + R: Eingabe „CMD“) umzugehen wissen. Wenn ihr dazugehört, habt ihr hier den passenden Artikel zum Thema „Ubuntu auf einem USB Stick“ gefunden. Im Folgenden möchte ich euch nämlich erklären, was es mit Ubuntu speziell auf einem USB Stick auf sich hat und warum ich finde, dass das so eine praktische Sache ist. Einen Ubuntu USB Stick könnt ihr unter macOS oder Windows selber machen, aber auch fertig und Boot-bereit online kaufen.

Das Logo von Ubuntu – dem Linux-Ableger, der sich durch eine komfortable Installation und Bedienung auszeichnet.

Das Logo von Ubuntu – dem Linux-Ableger, der sich durch eine komfortable Installation und Bedienung auszeichnet.

Wenn ihr euch für Ubuntu interessiert, aber keine Ahnung davon habt, wie ihr euer Betriebssystem durch Ubuntu ersetzen könnt, dann empfehle ich euch eine der zahlreichen Anleitung im Internet dazu – in meinem Artikel soll es nicht hauptsächlich darum gehen, wie man Ubuntu installiert, sondern wie bereits erwähnt um die Vorteile und Nutzungsweise von Ubuntu auf einem USB Stick.

Bestseller: Ubuntu auf einem USB-Stick

Es gibt einige Angebote, die das Ubuntu System direkt auf USB ausliefern. Hier habe ich die Bestseller für euch zusammen gestellt:

Bestseller Nr. 1
Ubuntu 16.04 LTS 32bit auf 16 GB USB 3.0 Stick
Nordic-Trading - USB Memory Stick
19,99 EUR
Bestseller Nr. 3
Bestseller Nr. 4
Ubuntu 16.04 LTS 64bit auf 16 GB USB 3.0 Stick
Nordic-Trading - USB Memory Stick
19,99 EUR
Bestseller Nr. 5
Linux Mint 18 Cinnamon 64bit auf 16 GB USB 3.0 Stick
Nordic-Trading - CD-ROM
19,99 EUR

Ubuntu USB Stick für Boot und Installation

Seit April 2017 gibt es die aktuelle Version von Ubuntu, Zesty Zapus 17.04. Zwar gibt es dafür auch schon fertige USB Sticks auf Amazon, jedoch haben diese noch keine oder nur schlechte Bewertungen (Stand: Ende Juli 2017). Deshalb möchte ich euch im Folgenden Ubuntu USB Stick Varianten vorstellen, welche die Vorgängerversion 16.04 oder die noch etwas ältere Version 14.04 enthalten. Sollte der Zielrechner lediglich kein CD-Laufwerk, aber Internet haben, könnt ihr das Betriebssystem ja dann darüber aktualisieren:

16GB Speicher mit Version 16.04
6 Bewertungen
16GB Speicher mit Version 16.04
Dieser Ubuntu USB Stick mit 16GB Speicherkapazität ist für ein Speichermedium mit neuem Betriebssystem für euren Computer recht preiswert. Ubuntu kann direkt vom Stick gebootet werden. Dafür sind 4GB Systemspeicher und 8GB Datenspeicher verfügbar. Ein Betriebssystem für unterwegs.
4, 8 oder 16GB Speicher mit Version 14.04
18 Bewertungen
4, 8 oder 16GB Speicher mit Version 14.04
Hier könnt ihr zwischen 4GB, 8GB und 16GB wählen, was sich auch im Preis niederschlägt. Ubuntu kann per Virtual Machine auch unter Windows direkt vom USB Stick gestartet werden. So könnt ihr die Linux-Distribution verwenden, ohne das lokale BS zu verändern.

Linux Mint 18 Cinnamon Edition als mobiles OS

Wenn ihr nicht die südafrikanische Abwandlung von Linux, sondern dieses Betriebssystem selbst auf eurem Computer booten bzw. installieren wollt, dann könnt ihr das mit dem folgenden Stick. Auch dieser bringt gute Bewertungen mit und ist für einen 16GB Stick mit eigenem Betriebssystem recht preiswert:

Speicherstick mit Linux Mint 18
7 Bewertungen
Speicherstick mit Linux Mint 18
Linux Mint 18 Cinnamon Edition auf USB Stick mit 16 Gigabyte Speicherplatz. Ideal zum Booten an einem Computer mit eigenem Betriebssystem (Windows, OS X, macOS) oder zum Ersetzen desselben. Theoretisch auch als Betriebssystem-Lieferant für Raspberry Pi und ähnliche Systeme nutzbar.

Kinderleichte Installation und Verwendung

Um einen USB Stick mit aufgespieltem Ubuntu OS fachgerecht zu installieren, müsst ihr in der Regel nichts Anderes machen, als den Stick an den Computer anzuschließen – soweit ich informiert bin, verfügen alle Ubuntu USB Sticks über eine Plug & Play-Funktion.  Das bedeutet für euch, dass ihr einfach bei laufendem Rechner den Stick anschließen und Ubuntu in einer virtuellen Maschine (VM) starten könnt – so habt ihr die Möglichkeit, das Betriebssystem zu testen, bevor ihr euer aktuelles Hauptbetriebssystem mit Ubuntu überschreibt. Dem Computer wird nicht geschadet, ganz gleich, was ihr alles mit Ubuntu auf eurer VM anstellt.

Um Ubuntu von einem USB Stick booten zu können, müsst ihr zuvor einfach die Bootreihenfolge in eurem BIOS ändern – wenn ihr nicht wisst, wie das geht, klickt hier. Habt ihr euch dann einen Überblick über Ubuntu verschafft, könnt ihr mit dem Gedanken spielen, Linux als Standardbetriebssystem zu übernehmen.

Wer produktiv arbeiten möchte, ist mit einem Ubuntu Linux System gut bedient. Das GUI ist aufgeräumt und man kann das System sogar auf einem USB Stick installieren.

Wer produktiv arbeiten möchte, ist mit einem Ubuntu Linux System gut bedient. Das GUI ist aufgeräumt und man kann das System sogar auf einem USB Stick installieren.

Die Vorteile eines Ubuntu USB Sticks

Ich habe euch ja schon erklärt, dass die Installation und Verwendung extrem einfach ist – doch Ubuntu auf einem USB Stick ist nicht nur für Nutzer eine Option, die das Betriebssystem testen wollen, sondern gerade für diejenigen unter euch, die viel unterwegs sind, interessant. Solche Sticks bieten nämlich normalerweise nicht nur die Möglichkeit, Ubuntu auf einem Rechner mit USB-Anschluss zu installieren, sondern können auch ganz ohne Festplatte gebootet und verwendet werden – im Prinzip ist der Ubuntu USB Stick also externe Festplatte und mobiles Betriebssystem in einem.

Ubuntu per USB Stick booten oder installieren - dafür könnt ihr einen Ubuntu USB Stick unter macOS am Apple Mac erstellen, einen Windows PC nutzen oder einen fertigen Boot-Stick bei Amazon kaufen.

Ubuntu per USB Stick booten oder installieren – dafür könnt ihr einen Ubuntu USB Stick unter macOS am Apple Mac erstellen, einen Windows PC nutzen oder einen fertigen Boot-Stick bei Amazon kaufen.

Gerade bei der Arbeit mit Netbooks, die nicht immer über ein CD-Laufwerk verfügen, kann es sehr praktisch sein, einen Ubuntu USB Stick zur Hand zu haben – besonders, wenn man möglichst schnell und ohne großen Aufwand ein neues Betriebssystem installieren möchte. Darüber hinaus bietet Ubuntu euch die Möglichkeit, Datenschutzeinstellungen vorzunehmen, von denen die meisten Windows-User überhaupt nicht wissen, dass sie existieren – wenn ihr auch unterwegs regelmäßig mit vertraulichen Daten umgeht, kann ich euch einen Ubuntu USB Stick bzw. Ubuntu an sich sehr ans Herz legen.

Wie immer hoffe ich, dass ich euch einen guten Überblick geben konnte – wenn ihr der Meinung seid, ich hätte etwas vergessen, dann hinterlasst doch einen Kommentar unter meinem Beitrag! Ich würde mich sehr darüber freuen.

Ubuntu USB Stick unter macOS erstellen

Um selber einen Ubuntu USB Stick zu erstellen, könnt ihr entweder Ubuntu selbst, aber auch Windows auf einem PC bzw. macOS auf einem Apple Mac, iMac oder MacBook nutzen. Für die Erstellung eines Ubuntu Boot-Sticks unter macOS braucht ihr folgende drei Dinge:

  • Einen USB Stick mit mindestens 2GB Speicherkapazität
  • Einen Apple-Computer mit macOS (Sierra, High Sierra)
  • Ein Ubuntu ISO File, also ein Ubuntu-Abbild (Download hier)

Habt ihr alles zusammen, dann müsst ihr vorerst den Speicherstick auf das Dateisystem MS-DOS (FAT) formatieren. Wie das geht, lest ihr hier. Anschließend ist das Programm UNetbootin nötig (Download). In dieser App weist ihr das Diskimage, also die ISO-Datei, zu und wählt das Ziellaufwerk aus. Bestätigen und fertig!

Alle Einzelschritte, das Booten am Mac und mehr Anleitungen gibt’s bei tutorials.ubuntu.com. Dort findet ihr auch eine Anleitung zur Erstellung eines Ubuntu-Sticks unter Windows. Wolltet ihr einen Ubuntu USB Stick unter macOS erstellen und habt hier die passende Anleitung gefunden? Dann lasst gern einen positiven Kommentar da 😉

Was bedeutet Ubuntu?

Zum Abschluss noch etwas Wissen: „Ubuntu“ ist ein Wort aus der südafrikanischen Sprache Zulu. Es bedeutet Menschlichkeit, was auch die drei im Kreis geschlossenen Figuren im Logo des Betriebssystems erklärt. Ubuntu basiert auf dem BS Linux respektive Debian. Entwickelt und ausgebaut wird das „alternative“ Betriebssystem einerseits durch die Canonical Foundation von Mark Shuttleworth, und andererseits durch die ambitionierte Community. Ihr wollt alle Informationen und Details? Dann schaut mal bei Wiki vorbei 😉

Lesetipp: Bootfähiger USB Stick: macOS Sierra vom USB Medium installieren

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