Von Apple entfernte Klone von Wordle sind zurück: Ist diese Umgebung förderlich für Kreativität? [Sponsor]

Wordle Clones sind zurück

Die extrem erfolgreiche Anwendung Wordle hat viele Nachahmer auf den Plan gerufen. Das ist auch nicht wirklich verwunderlich, schließlich ist das Konzept wirklich simpel: Jeden Tag gilt es, ein neues Wort mit fünf Buchstaben mit maximal sechs Versuchen zu erraten. Das Spiel verrät einem nur, ob ein Buchstabe vorkommt und ob er an der richtigen Stelle steht. So muss man sich dann zusammenreimen, um welches Wort es sich handeln könnte. Mit diesem einfachen Konzept konnte man zwei Millionen Nutzer für sich gewinnen. Und ohne die ganzen Nachahmer-Apps wären es vermutlich noch weitaus mehr.

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Kreative Spiele

In jedem von uns steckt ein gewisser Spieltrieb, weshalb es auch immer Spieleentwickler geben wird, die mit kreativen Ideen aufwarten. Ein gutes Beispiel hierfür ist die iGaming-Industrie: In einem guten Online Casino findet sich eine Vielzahl von Spielen in den verschiedensten Kategorien. Neben klassischen Kartenspielen wie Poker sind vor allem Slot Games eine beliebte Spielart. Es werden regelmäßig neue Titel angeboten, um Spielern mit unterschiedlichen Vorlieben das passende Game zu bieten.

Auch wenn sich viele grundlegende Mechaniken bei Slots, Brettspielen und Videospielen etabliert haben, gibt es immer wieder Innovationen im Detail. Damit das auch weiterhin der Fall sein kann, muss die Gesellschaft dafür sorgen, dass geistiges Eigentum geschützt werden kann. Bei Software ergeben sich immer wieder rechtliche Probleme, da man Code an sich nicht schützen kann. Stattdessen muss man sich beim Schutz des geistigen Eigentums auf abgrenzbare Features und Problemlösungen konzentrieren.

Keine Copycats im Apple Store

Apple hat BBC News gegenüber berichtet, dass es Wordle-Klone aus seinem App Store entfernt habe. Quasi über Nacht gab es regelmäßig neue Klone, was natürlich nicht im Sinne der Erfinder sein kann. Wordle selbst ist auf einer kostenlosen Website frei verfügbar, allerdings gibt es keine eigene App.

Auch wenn Apple tatsächlich eine Vielzahl an Kopien des beliebten Spiels aus dem App Store entfernte, hat es keinesfalls alle Copycats erwischt. Manche Klone bleiben seit Jahren unangetastet.

Das Problem mit den Nachahmern

Scheinbar sind weder das Design noch der Name patentrechtlich geschützt. Der Gründer Josh Wardle kreierte das Spiel als kurzweiligen Zeitvertreib für sich und seine Familie. Das Ziel war nicht, mit der Anwendung Reichtümer anzuhäufen. Dem Softwareentwickler widerstrebte die Aufmachung der meisten modernen Apps, bei denen es nur darum geht, mit Push-Benachrichtigungen und anderen Mitteln möglichst viel der Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen. Wordle ist so ziemlich das Gegenteil davon: Es gibt keine Push-Benachrichtigungen, keine Werbung und man bekommt jeden Tag nur drei bis fünf Minuten Spielzeit. Die Daten der Nutzer werden nicht weiterverkauft oder für andere kommerzielle Zwecke genutzt. All dies trifft auf viele Klone nicht zu, welche sich eher darauf konzentrieren, mit den Nutzern Geld zu verdienen.

Die Richtlinien von Apple schreiben eigentlich vor, dass man keine Apps im Store haben will, die das geistige Eigentum und die Arbeit anderer Entwickler kopieren. Da das originale Wordle allerdings nicht als App verfügbar ist, ist nicht ganz klar, ob die Klausel von Apple hier überhaupt greift.

Wordle: neue Idee oder selbst nachgemacht?

Zach Shakked, der Entwickler einer der Wordle-Klone, verteidigt seine Anwendung damit, dass Wordle selbst ja auch keine Innovation gewesen sei und das Prinzip nicht neu war. Es ist tatsächlich nicht ganz einfach, das geistige Eigentum hier einer einzelnen Person zuzuweisen. Ähnliche Konzepte wie bei Wordle fanden beispielsweise schon in der Fernsehshow Lingo und dem Brettspiel Mastermind Anwendung.



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