Bereits kommende Woche könnte Apple mit dem Verkauf des neuen M4 iPad Air beginnen. Dieses löst dann das aktuelle M3-Modell ab. Doch was bedeutet der Wechsel zur neuen Chip-Generation? Und was ist außerdem neu bei diesem Tablet? Alle Last-Minute-Gerüchte gibt’s im Folgenden.

Kapitel in diesem Beitrag:
Vorteile des M4-Chips im Vergleich zum M3
Nachdem das iPad Pro den M5-Chip verpasst bekommen hat, wird es nun Zeit, dass das iPad Air vom M3 zum M4 wechselt. Beide Systeme werden zwar im 3-Nanometer-Prozess gefertigt, allerdings sorgen optimierte Prozesse dafür, dass es sowohl in der allgemeinen Rechenleistung als auch in der Grafikberechnung eine merkliche Verbesserung gibt.
Der M4 bringt bis zu 10 CPU-Kerne mit, während der M3 sich im aktuellen iPad Air auf 8 Kerne beschränkt. Die zentrale Recheneinheit soll insgesamt bis zu 30% schneller arbeiten. Und die GPU, also die Grafikeinheit, ist beim neueren Chipsystem bis zu 21% schneller. Dabei wurde auch wieder die Effizienz erhöht, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt.
Ob die höhere Speicherbandbreite des M4 genutzt wird, um mehr Arbeitsspeicher (RAM) zu integrieren, ist noch fraglich. Es könnte bei den bisherigen 8 GB bleiben, welche das Minimum für die Nutzung von Apples KI-Werkzeugkasten „Apple Intelligence“ darstellen. Möglich ist aber auch eine Aufstockung auf 12 GB.
Apple-eigene Kommunikationschips: N1 und C1X
Es wird angenommen, dass Apple im wahrscheinlich Anfang März 2026 erscheinenden M4 iPad Air die eigenen Funkmodems verbaut. Der N1-Chip sorgt für die Nutzung von WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Der C1X-Chip liefert die Konnektivität mit Mobilfunknetzen, inkl. 5G-Datenübertragung.
Beide Funkchips sind im Zusammenspiel mit der weiteren Apple-eigenen Hardware schneller und effizienter als die bisher verwendeten Zulieferer-Bauteile, etwa jene von Qualcomm. Das sorgt nicht nur für eine bessere Verbindung zu Funknetzen oder zu anderen Apple-Geräten (etwa per AirDrop und AirPlay), sondern auch für eine geringere Akkubelastung.
Keine Design- oder Größenanpassungen erwartet
Während die im Inneren verbaute Hardware also aktualisiert und teilweise gegen Apple-eigene Komponenten ausgetauscht wird, bleibt außen wahrscheinlich alles wie gehabt. Weder zur Displaygröße noch zum allgemeinen Design gibt es Meldungen aus der Gerüchteküche. Selbst neue Farboptionen fürs Gehäuse werden ausgeschlossen.
Der Preis: Was wird das M4 iPad Air kosten?
Wie bereits beim Übergang vom M2 auf den M3 im März 2025 soll der Preis des iPad Air auch dieses Jahr gleich bleiben. Das Modell mit 11 Zoll Display würde dann also ab 699 Euro erhältlich sein. Das 13 Zoll Modell bekäme man ab 949 Euro.
Das sind allerdings die Modelle ohne Mobilfunk (nur WLAN) sowie mit lediglich 128 GB internem SSD-Speicher. Das teuerste Modell mit 13 Zoll Display, Mobilfunk, WLAN und 1 TB SSD-Speicher kostete bei der Markteinführung 1.749 Euro. Aktuell sind es im Apple Store noch 1.649 Euro.
Release-Datum: Wann kann man das M4 iPad Air kaufen?
Aktuell rechnen wir mit gestaffelten Apple-Produktvorstellungen von Montag, dem 2. März, bis Mittwoch, dem 4. März 2026. Wird das neue iPad Air mit M4-Chip in diesem Zeitraum vorgestellt, dann könnte es bereits ab dem darauf folgenden Freitag gekauft oder zumindest bestellt werden. Ist letzteres der Fall, ist es ab dem nächsten Freitag, also dem 13. März 2026, erhältlich.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.









