Malwarebytes (Mac Version) – Die Empfehlung aus dem Apple-Service-Center

Antivirus-Software auf dem Apple Mac… Eigentlich vertrete ich ja die Meinung, dass man am Mac keine Anti-Virus-Software benötigt. Trotzdem kommt von Leser/innen manchmal die Frage, welche Software ich empfehlen würde, wenn sie nun doch etwas installieren möchten, weil sie sich nicht sicher fühlen respektive den Verdacht hegen, dass sich bereits etwas im System festgefressen hat. An dieser Stelle sei euch die inoffizielle Empfehlung der Apple-Support-Mitarbeiter ans Herz gelegt, die Leuten an der Genius-Bar zu „Malwarebytes“ raten. Mit der 14-Tage-Demo-Version von Malwarebytes kann man sogar gratis akute Fälle untersuchen. 

Malwarebytes für macOS, Windows und Android findet Viren und Malware, um mögliche oder akute Bedrohungen auszuschalten. Infos und die sichere Download-Quelle findet ihr hier!

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Malwarebytes für Mac – Viren und Malware sicher aufspüren

Der Vorteil der Malwarebytes App für den Apple Mac ist, dass sie sich nicht ganz so tief ins System einnistet wie andere Virenscanner, die alles in Beschlag nehmen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Mit Malwarebytes kann man zudem regelmäßige Scans machen und somit auf die Dauerüberwachung verzichten, die so manche anderen Virenscanner an den Tag legen. Das sorgt auch dafür, dass nicht ständig unnötig Ressourcen verbraucht werden, was bei älteren Computern, bei einem aufwändigen Workflow und bei der Akku-Nutzung des MacBooks wichtig ist. Die Software ist also perfekt für den gelegentlichen Scan und für temporäre Verdachtsmomente.

Aktueller Fall: Sparkasse sperrt Online-Banking wegen Schadsoftware

Ein Leser hat aktuell den Fall, dass sein Online-Banking von Seiten der entsprechenden Sparkasse gesperrt wurde. Er ist augenscheinlich auf eine Phishing-Mail hereingefallen und hat sich so Spionage-Software auf den Mac gezogen. Die Auflage ist nun: die Malware muss vom Computer beseitigt sein, bevor Bankgeschäfte übers Internet wieder möglich gemacht werden. Mit Malwarebytes als 1-Jahres- oder 2-Jahres-Lizenz bzw. als kostenlose 14-Tage-Testversion (Infos und Download findet ihr hier) kann man den Schädling lokalisieren, bestimmen und beseitigen. Das ist neben diesem Beispiel auch in zahlreichen anderen Szenarien hilfreich – genauso wie ein regelmäßiges Backup!

Tipp: Die Malwarebytes-Software ist neben macOS auch für Windows und Android erhältlich 😉

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7 Kommentare

  1. Froyo52 sagt:

    Die Geschichte mit der Sparkassensperre kann nur erfunden sein. Sie ist vollkommen unglaubwürdig.

    • Sir Apfelot sagt:

      Ich kann dich beruhigen Froyo: Es ist wahr. Ich habe dem Leser schon mehrfach bei Problemen mit seinem alten iMac geholfen und ich wüsste weder, warum er sich das ausdenken sollte, noch warum es grundsätzlich erfunden sein sollte. Vielleicht hast du ja Einsichten in die Realität, die du uns mitteilen möchtest?

    • Wolf sagt:

      Die Geschichte ist absolut glaubwürdig. Ich gehe davon aus dass hier das Verfahren mit Chipkarte zum Einsatz gekommen ist, aber ein Kartenleser ohne eigene Tastatur zum Einsatz gekommen ist. Dann wird sehr schnell der Zugang abgeschaltet, wenn die Sparkassensoftware nicht sicher ist, dass es keine Man-in-the-middle-Störung gegeben hat. Ist bei guter Software so.
      Ich hatte den Fall umgekehrt: meine Software gab an, dass die Software meiner Bank beim Chipkartenverfahren nicht geprüft hat ob mein Leser interne Tastatur hat. Habe dann Bann gewechselt

  2. Enc sagt:

    Da muss ich allerdings Froyo zustimmen… ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass das wie geschildert passiert sein soll. Das Handeln der Spasskasse wäre schon sehr seltsam: Dem Nutzer das komplette Banking abdrehen, nur weil sich Malware (welche überhaupt bei einem Phishing(!)-Angriff?) auf seinem Rechner befindet? Die Story macht generell auf so einigen Ebenen keinen Sinn. Entweder hat dein Freund die Spaka missverstanden oder da war ein wirklich inkompetenter Mitarbeiter am Werk. 😀

    • Sir Apfelot sagt:

      Ich bin selbst bei der Sparkasse. Wenn man da dreimal die falsche PIN beim Einloggen eingibt, wird der Zugang gesperrt. Komplett automatisiert. Wieso sollten sie es dann auch nicht sperren, wenn sie andere komische Aktivitäten erkennen? Mir kommt das keineswegs komisch vor… Das einzig Komische ist vielleicht, dass man entweder Opfer von Phishing ODER von Malware und selten von beidem zeitgleich wird. Vielleicht hat mein Leser da auch nur die Terminologie durcheinander gebracht. Aber vielleicht meldet er sich auch nochmal selbst zu Wort, um Licht ins Dunkel zu bringen. Ich schreibe ihm mal per Mail und frage, ob er was dazu sagen möchte.

  3. D sagt:

    Malwarebytes nistet sich leider mittlerweile auch tiefer ins System ein als nötig. Man muss z.B. den Uninstaller nutzen um es loszuwerden. App allein löschen reicht nicht. Sehr nervig. War mal eleganter. Übrigens lustig, dass etwas das als skript von einem Typen angefangen hat, den großen Schlangenölfirmen Konkurrenz macht.

    • Sir Apfelot sagt:

      Ja? ich hatte noch den Stand, dass man es quasi als “normale” App hin und wieder laufen lassen kann, ohne dass es ständig überall rumscannt, wie die anderen VirenSCAMMER es machen. Aber schade… damals war alles besser. 🙁

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