Sir Apfelot Wochenschau KW 2, 2026

Mit der CES 2026 geht auch diese Arbeitswoche zu Ende. Wie jeden Freitag schmücken wir euren Feierabend mit der Sir Apfelot Wochenschau aus. In der Kalenderwoche 2 des Jahres 2026 gibt es dafür u. a. diese Apple- und Tech-News: NABU „Stunde der Wintervögel“ läuft, Innovationen und Schrottprodukte der CES 2026 zusammengefasst, Logitech bietet Patch für Softwareausfall an, nur wenige wollen iOS 18 für iOS 26 aufgeben, und mehr!

Dieses Wochenende: „Stunde der Wintervögel“-Aktion vom NABU

Ab heute und bis einschließlich Sonntag läuft wieder eine Vogelzählaktion vom Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU). In der „Stunde der Wintervögel“ werden, wie der Name schon sagt, Wintervögel gezählt. Wie das geht, wie man aktiv an der Aktion teilnehmen kann und wie man beim Zählen Fehler vermeidet, das erklärt der Verein auf der hauseigenen Webseite.

Als digitales Material gibt es eine Zählhilfe, die man sich runterladen und ausdrucken kann. Hinzu kommt die kostenlose NABU-App „Vogelwelt“. Außerdem gibt es alle wichtigen Informationen in einem Video:

Telekom Call Check: Schon mehrere Millionen Anrufe mit Warnmeldungen versehen

Zum 15. Dezember 2025 hat die Telekom den sogenannten „Call Check“ eingeführt. Das ist eine Warnung auf dem Display von Smartphones, wenn auf diesen ein eingehender Spam- oder Scam-Anruf erkannt wird. Dafür wird eine von der Telekom geführte Nummerndatenbank genutzt.

Zum 7. Januar 2026 hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass der Dienst im Durchschnitt über 300.000 Anrufe pro Tag mit Warnungen versieht. In weniger als einem Monat gingen die Warnungen vor eingehenden Anrufen bei den Kund/innen also schon in die Millionen. Täglich werden zudem tausende Nummern ins Verzeichnis aufgenommen, heißt es.

Verschiedene Neuheiten der CES 2026 in Videos gesammelt

Leider ist es mir aus Zeitgründen nicht möglich, alle Neuheiten und technischen Innovationen (bzw. Konzepte dafür) von der CES 2026 hier im Blog ausführlich vorzustellen. Jedoch gibt es ein paar gute Videos, in denen bestimmte Highlights hervorgehoben werden – etwa von c’t 3003 oder von MacRumors (die haben insgesamt 3 Videos):

CES 2026 Worst in Show: Zwei Negativauszeichnungen für Bosch

Nicht nur auf Internetplattformen von Techkonzernen greift die sogenannte Enshittification um sich, sondern auch bei elektronischen Alltags- und Haushaltsprodukten. Die sogenannte „Repair Association“ hat deshalb auch dieses Jahr den Negativpreis „Worst in Show“ für Neuheiten, die während der CES gezeigt wurden, verliehen. Der deutsche Hersteller Bosch wurde dabei gleich zweimal ausgezeichnet.

Zum Einen wurde bemängelt, dass sich E-Fahrräder von Bosch zukünftig aus der Ferne sperren lassen. Die eBikes lassen sich dann nicht mehr elektronisch betreiben. Was nach einem smarten Diebstahl-Schutz klingt, kann allerdings auch missbraucht werden – etwa nach der Polizeiversteigerung eines beschlagnahmten Rads. Außerdem wurde eine an den Abo-Dienst Alexa+ gekoppelte Kaffeemaschine kritisiert und mit dem „Who asked for this?“-Preis bedacht.

Die „Verleihung“ der Preise ist ziemlich unterhaltsam und betrifft noch einige weitere Produkte (es ist mal wieder ein unnötig mit Technik, aber nicht mit einem Griff ausgestatteter Samsung-Kühlschrank dabei) – schaut mal rein:

Zertifikat abgelaufen: Logitech-Software ließ sich nicht mehr nutzen

Während Logitech ziemlich gute Zubehör-Hardware für den Mac anbietet, gehört die Software zur Verwaltung derselben eher zu den qualitativ minderwertigen Produkten des Unternehmens. Einen neuen Tiefpunkt hat sie kürzlich erreicht, als sich sowohl Logi Options+ als auch die G HUB Einstellungen nicht mehr öffnen ließen. Der Grund war ein abgelaufenes Developer-ID-Zertifikat.

In Folge war aber nicht nur das Aufrufen der Einstellungen unmöglich, auch wurden sie nur noch fehlerhaft umgesetzt. Betroffen waren dabei u. a. die von vielen gern genutzten „MX Master“-Mäuse und „MX Keys“-Tastaturen. Wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, wurde bereits ein Patch für aktuelle macOS-Versionen (13 Ventura bis 26 Tahoe) veröffentlicht. Dieser muss aber manuell runtergeladen und installiert werden.

Abwanderung von Apple-Profis: Auch Safari-Designer nimmt neuen Job an

Im Jahr 2025 haben wir mehrfach darüber berichtet, dass Profis aus verschiedenen Bereichen Apple für andere Unternehmen verlassen. Vor allem in Sachen KI gab es eine große Abwanderung zu Meta, OpenAI und anderen Firmen. Und selbst der für „Liquid Glass“ verantwortliche Designer Alan Dye hat Apple verlassen. Im neuen Jahr 2026 geht das Ganze weiter.

Der bisher leitende Designer des Apple-Webbrowsers Safari, Marco Triverio, hat das Unternehmen verlassen und eine neue Karriere bei der Browser Company begonnen. Selbige gibt die KI-Webbrowser Arc und Dia heraus. Bekannt geworden ist der Wechsel durch einen LinkedIn-Beitrag von Josh Miller, dem Mitbegründer und CEO der Browser Company. In dem Beitrag gibt er zudem an, dass auch Charlie Deets bei ihm tätig ist, ebenfalls ein ehemaliger Safari-Designer.

Sehr niedrige Adaptionsrate: iOS 26 merklich unbeliebter als iOS 18

Inoffizielle Zahlen zur Installation von iOS 26 auf kompatiblen Geräten deuten darauf hin, dass sich Nutzer/innen des iPhones vor dem (nicht mehr ganz) neuen Betriebssystem scheuen. Ob es das Liquid Glass Design oder andere Neuerungen sind, die abschreckend wirken, kann dabei nicht eindeutig gesagt werden. Eine von StatCounter veröffentlichte Übersicht zeigt dabei auf, dass die meisten aktiv genutzten iPhones noch eine Version von iOS 18 installiert haben sollen – ca. 33,8% nutzen iOS 18.7, ca. 25% nutzen iOS 18.6.

Die beiden aktuellsten iPhone-Betriebssysteme iOS 26.1 und iOS 26.2 kommen zusammen auf nur etwas mehr als 15%. Das Fachmagazin MacRumors untermauert die Beobachtungen mit der hauseigenen Auswertung von Endgeräten, die für den Aufruf der Seite genutzt werden. Demnach haben in der ersten Januarwoche 2026 nur 25,7% eine Version von iOS 26 genutzt; während in der ersten Januarwoche 2025 bereits 89,3% eine Version von iOS 18 installiert hatten.

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