Die für ihre Speicherkarten und externe Festplatten bekannte Marke SanDisk hat neue Vertreter ihrer mobilen SSD-Speicher vorgestellt. Die neuen Versionen der Reihe – namentlich Portable, Portable Extreme, und Portable Extreme PRO – bringen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 4.000 MB/s sowie Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 3.800 MB/s mit.

Kapitel in diesem Beitrag:
Drei neue „Portable SSD“-Modelle von SanDisk
SanDisk hat drei neue Versionen seiner kleinen, mobilen SSD-Speicher mit robustem Gehäuse vorgestellt. Die vor allem für Foto- und Video-Schaffende gedachten SSDs eignen sich an Mac und PC sowie an Mobilgeräten auch für Backups und anderweitige Aufgaben der Datensicherung bzw. -bereitstellung.
SanDisk Portable SSD
Das neue Standard-Modell trägt den Namen SanDisk Portable SSD. Es wird ab dem zweiten Halbjahr 2026 verfügbar sein und wahlweise 500 GB, 1 TB oder 2 TB Speicher bieten. Die Übertragungsraten liegen bei bis zu 1.000 MB/s.
Das robuste Gehäuse soll dafür sorgen, dass Stürze aus bis zu 2 Metern Höhe kein Problem darstellen. Im Vergleich zu den teureren der neuen Modelle bietet dieses Modell keine (beworbene) Staub- und Wasserresistenz sowie keine herstellerseitige Verschlüsselung mit Passwort-Schutz.
SanDisk Extreme Portable SSD
Das nächstbessere Modell ist die SanDisk Extreme Portable SSD. Auch diese kommt im zweiten Halbjahr 2026 auf den Markt. Sie wird wahlweise 500 GB, 1 TB, 2 TB oder 4 TB Speicher bieten. Mit ihr sollen Übertragungsraten von bis zu 2.000 MB/s erreicht werden.
Neben einem Schutz vor Stürzen bis 3 Meter Höhe gibt es eine Wasser- und Staubresistenz nach IP65. Für die Datensicherheit wird eine 256-bit AES Verschlüsselung mit Passwort-Schutz angeboten.
SanDisk Extreme PRO Portable SSD
Das beste der neuen Modelle wird, genauso wie das beste der bisherigen Angebote, SanDisk Extreme PRO Portable SSD genannt. Zu kaufen gibt es den externen Speicher ebenfalls ab dem zweiten Halbjahr. Mit bis zu 4.000 MB/s Lese- und bis zu 3.800 Schreibgeschwindigkeit ist er ideal für die schnelle Sicherung von großen Projektdateien bzw. 8K- bis 12K-Videos.
Die neu designte Backup-Hilfe wird mit wahlweise 2 TB, 4 TB oder 8 TB angeboten. Stürze aus bis zu 3 Metern Höhe sollen ihr nichts ausmachen. Zudem verfügt auch dieses Modell über einen Wasser- und Staubschutz nach IP65-Standard. Die 256-bit AES Verschlüsselung mit Passwort-Schutz ist ebenfalls dabei.
Alte Modelle weiterhin eine sehr gute Option
Ich nutze für die Datenarchivierung und für manuelle Backups aktuell eine (nunmehr „alte“ Version der) SanDisk Extreme Portable SSD mit 2 TB Kapazität. Diese bietet bis zu 1.050 MB/s Lese- und bis zu 1.000 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Das ist zwar nicht so schnell wie das neue Modell, aber mehr als ausreichend für Alltagsaufgaben.

Gerade wenn man – wie ich – nicht oft neue externe Speicher kauft und seit Jahren mit alten HDDs und USB-Sticks herumhantiert, macht so eine SanDisk Extreme Portable SSD schon einen großen Unterschied. Ordner mit Dokumenten, Fotos, Videos und teilweise recht großen Projektdateien aus der Bild- und Videobearbeitung sind sekundenschnell übertragen.

Man muss also nicht unbedingt auf die neue und teurere Generation der tragbaren SSD-Speicher von SanDisk warten. Wer nicht mobil mit 12K-Videoaufnahmen hantiert und binnen weniger Minuten eine halbe Filmproduktion sichern will, kann beruhigt zu den bisherigen Modellen greifen. Diese sind für Alltagsaufgaben, Foto-Sessions und Videoprojekte weiterhin brauchbar.
- Die externe SSD eignet sich für Outdoor-Aktivitäten, um Ihre Erinnerungen festzuhalten. Sie besitzt eine praktische...
- Ihre hochauflösenden Fotos und Videos sind immer bei Ihnen, egal wo Sie sich gerade befinden. Sichern Sie Ihre Daten...
- Lassen Sie sich nicht von der kreativen Arbeit abbringen. Der mobile SSD Speicher ist kompatibel mit einer Vielzahl von...
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- Mit der SANDISK Extreme PRO Portable SSD haben Sie eine optimale Unterstützung zur Datensicherung. Speichern Sie Fotos...
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.
Die Seite enthält Affiliate Links / Bilder: Amazon.de













Hej Johannes,
Vielen Dank für den schönen Überblick und die Aussicht auf die interessanten neuen SanDisks.
Ich habe selbst schon seit einiger Zeit eine Extreme Portable „ganz stationär“ an meinem Mac Mini (als preisgünstige Alternative zur sauteuren Apple-Ausstattung) hängen und bin damit äußerst zufrieden. Ich war zunächst skeptisch, ob mir ihre Geschwindigkeit von „nur“1000 MBps ausreicht -> ja, tut sie! Wem das nicht langt, kann ja bereits heute auf die Extreme PRO mit USB4 (4000 MBps) gehen.
Dabei erlaube mir die Ergänzung, dass für Apple-User die 2000 MBps Variante nichts bringt, da Apple den dafür nötigen USB 3.2 Gen2x2 Entwicklungsschritt übersprungen hat und die SSD an einem Mac auf 1000 MBps zurückfällt. Daher nimmt man besser gleich die USB4 Version (da muss man ziemlich aufpassen, beide Versionen heißen bei SanDisk „Extreme PRO“!) oder spart sich den Aufpreis und nimmt die langsamere „Extreme“.
Was ich noch nicht ganz verstanden habe, ist, welche grundlegenden Verbesserungen die neuen 2026er Modelle gegenüber den bestehenden bieten und dementsprechend, ob sich das Warten lohnen wird?
Liebe Grüße
Renato
Hallo Renato,
danke für die Ergänzung zu den USB-Standards und der entsprechenden Auswahl. Ich dachte zwar, dass USB 4 bzw. Thunderbolt 4 und 5 abwärtskompatibel wären und daher USB 3.2 Gen2x2 unterstützen würden – aber man lernt nie aus.
Die Verbesserungen liegen bei den neuen Modellen in den teils höheren Datenraten, in der Diversifizierung für verschiedene Anwendungsbereiche (drei Modelle und Preisklassen statt zwei) sowie für den Hersteller in der Nutzung des neuen Logos. Die alten Modelle haben ja noch den SanDisk-Schriftzug, während die neuen den SANDISK-Schriftzug zeigen.
Aber wie schon im Beitrag geschrieben: Wenn man nicht die neuen Höchstwerte für die Datenübertragung benötigt, kann man sich das Warten sparen und zu den bisherigen Modellen greifen.
MfG
Johannes
ja, nee, das dachte ich ursprünglich auch und wollte mir die 2000 MBps SSD besorgen, hab dann zum Glück in letzter Sekunde noch einen Blick auf die Mac Specs erhascht und erkannt, dass der Mac das gar nicht unterstützt…
Als „Softie“ denkt man sich ja automatisch immer, es ist alles nur eine Frage der Software und irgendwelchen Protokollen, die allenfalls durch irgendwelche Lizenzrechte beschränkt sein könnten, aber hier ist es anscheinend tatsächlich ganz konkretes Hardwarethema: Bei dem 2×2 uplift hatte man wohl die Kanalbreite von 10 Gbps durch zusätzliche Verwendung von zwei bislang noch freien Hardwareports auf dem USB Stecker schlicht auf 20 Gbps verdoppelt. Dies wiederum hatte natürlich unmittelbare Auswirkungen auf das Hardwaredesign nachgeschalteten Elektronik, was Apple halt nicht mitgemacht hat, da sie ja bereits längst auf TB3 mit 40 Gbps waren (TB3 war zur Einführung von 2×2 schon 2(!) Jahre draußen!), und ihnen das (berechtigterweise!) widersinnig erschienen sein muss. Demnach ist 2×2 wohl tatsächlich stecker-inkompatibel zu TB3/4/5 und USB4 und damit wohl wieder mal so eine „technologische Interims-Krücke“, die es möglicherweise tatsächlich wegen Lizenzthemen entstanden ist… (Soweit mal mein Softie-Halbwissen – wäre nett, wenn uns das ein echter Experte nochmal professionell erklärt… 😇).
Hallo Renato,
danke für die Ergänzung zu den USB-Standards und der entsprechenden Auswahl. Ich dachte zwar, dass USB 4 bzw. Thunderbolt 4 und 5 abwärtskompatibel wären und daher USB 3.2 Gen2x2 unterstützen würden – aber man lernt nie aus.
Die Verbesserungen liegen bei den neuen Modellen in den teils höheren Datenraten, in der Diversifizierung für verschiedene Anwendungsbereiche (drei Modelle und Preisklassen statt zwei) sowie für den Hersteller in der Nutzung des neuen Logos. Die alten Modelle haben ja noch den SanDisk-Schriftzug, während die neuen den SANDISK-Schriftzug zeigen.
Aber wie schon im Beitrag geschrieben: Wenn man nicht die neuen Höchstwerte für die Datenübertragung benötigt, kann man sich das Warten sparen und zu den bisherigen Modellen greifen.
MfG
Johannes