Für Apple war die Woche nach der Vorstellung des MacBook Neo die erfolgreichste im Hinblick auf Verkäufe an Mac-Neulinge. Der aktuell günstigste Laptop des Herstellers soll vor allem jene anlocken, die von Windows weg wollen. Außerdem Bildungseinrichtungen, Schüler/innen und Studierende. Eine breite Zielgruppe soll ins Apple-Ökosystem gelockt werden.

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Apple MacBook Neo feiert erfolgreiche Launch-Woche
Tim Cook hat den Konzernerfolg auf der Musk-Plattform X geteilt: „Mac just had its best launch week ever for first-time Mac customers. We love seeing the enthusiasm!“ Neben dem Kauf-Enthusiasmus der Leute freut Apple sich wahrscheinlich auch über das Geld, das dadurch reinkommt.
Wer das Kind für Schule oder Uni mit dem Budget-MacBook ausstattet, denkt vielleicht auch darüber nach, das passende iPhone dazu zu kaufen. Hier bietet sich das ebenfalls kürzlich erst vorgestellte iPhone 17e an. Die Basisversionen beider Geräte kosten je 699 Euro; das Set also insgesamt 1.398 Euro.
MacBook Neo vor allem bei Apple-Neulingen beliebt
Wer bereits einen aktuellen Apple-Computer hat, wird wahrscheinlich nicht zum MacBook Neo wechseln. Der A18 Pro mit 8 GB Arbeitsspeicher ist nicht sonderlich attraktiv, wenn man bereits einen M-Chip nutzt, vielleicht sogar mit 16 GB oder mehr RAM. Für Intel-Mac-User wäre es aber eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, aktuellere Hardware zu nutzen (neben dem M4 MacBook Air).
Die meisten Leute, die beim MacBook Neo zugeschlagen haben, sollen laut Tim Cook aber Mac-Erstkund/innen sein. Dabei kann es sich um Leute handeln, die bereits ein iPhone, eine Apple Watch, ein iPad oder ein anderes Apple-Gerät (allerdings bisher noch keinen Mac) verwenden. Aber vor allem werden es wohl Leute sein, die das erste Mal ein Apple-Gerät kaufen, weil sie aus dem Windows-Kosmos raus wollen.
Warum sollte man von Windows zu macOS wechseln?
Microsoft hat mit Windows 11 in den letzten Monaten und Jahren genug Gründe zum Wechseln geliefert. Vor allem die Bemühungen, überall KI reinzupressen, kommen bei einigen Usern nicht gut an. Zudem gibt es für Windows 11 einige Voraussetzungen, die Hardware, auf denen das abgekündigte Windows 10 noch super läuft, obsolet macht.
Weitere Punkte, mit denen sich Microsoft keine Freunde gemacht hat, sind der Account-Zwang bei der Einrichtung eines Windows-PCs (am Mac kann man die Anmeldung mit dem Apple Account überspringen; sie ist kein Muss) und das „Recall“-Feature, das andauernd Screenshots macht und speichert. Apple tritt mit seinen Schlagworten „Datenschutz“ und „Privatsphäre“ also quasi offene Türen ein.
Mit Windows unzufrieden? Deine Hardware kann auch Linux!
Wegen einem PC, der eigentlich noch gute Leistung bringt, aber nicht mit Windows 11 kompatibel ist, muss man aber nicht zwingend über einen Wechsel zu macOS nachdenken. Mein Gaming-PC ist auch nicht mit Windows 11 kompatibel. Dennoch habe ich ihn behalten und nutze ihn weiterhin, selbst nach dem Support-Ende von Windows 10 – mit Linux!
Mittlerweile gibt es richtig schnelle und potente Linux-Distributionen, mit denen sogar Gaming (in den meisten Fällen) kein Problem ist. Büro-Arbeit, Grafikaufgaben und Videoschnitt sind ebenfalls gut möglich. Ich persönlich nutze Linux Mint, habe aber auch schon viel Gutes über Pop!_OS und CachyOS gehört. Viel Spaß beim Ausprobieren :)
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.








