Neue Apple-Monitore: Studio Display und Studio Display XDR

Neben dem M5 MacBook Air sowie dem MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max hat Apple heute auch zwei neue Monitore für seine Computer vorgestellt. Es handelt sich um eine neue Version des Apple Studio Display und um das komplett neue Apple Studio Display XDR mit Mini-LED Hintergrundbeleuchtung, 2.000 Nits Spitzenhelligkeit und 120 Hz Bildwiederholrate.

Das Apple Studio Display wurde im Hinblick auf Kamera, Audio und Thunderbolt-Anschlüsse verbessert. Das neue Apple Studio Display XDR bietet zudem einen besser für die HDR-Videoproduktion und für 3D-Renderings geeigneten Bildschirm.
Das Apple Studio Display wurde im Hinblick auf Kamera, Audio und Thunderbolt-Anschlüsse verbessert. Das neue Apple Studio Display XDR bietet zudem einen besser für die HDR-Videoproduktion und für 3D-Renderings geeigneten Bildschirm.

Neue Version des Apple Studio Display vorgestellt

Das neue Apple Studio Display ersetzt das im März 2022 vorgestellte Modell des Mac-Monitors. Eine umfangreiche Verbesserung des Bildschirms darf man hier aber nicht erwarten. Es handelt sich um das gleiche 27-Zoll-Modell mit 5.120 x 2.880 Pixeln bei 218 ppi. Auch ist es bei 600 Nits Helligkeit und 60 Hz Bildwiederholrate geblieben (keiner kein Apple ProMotion).

Verbesserungen gibt es allerdings in der weiteren Hardware – etwa im Kamera- und Audiobereich. Die 12 MP Kamera bietet nun neben Center Stage auch die Schreibtischansicht als zusätzliches Feature. Zudem kommt jetzt Thunderbolt 5 statt Thunderbolt 3 zum Einsatz. Es gibt zwei Thunderbolt 5 Anschlüsse (bis 120 GBit/s) und zwei USB-C-Ports (bis 10 GBit/s).

Auch die neue Version des Apple Studio Display kann mit einem neigungs­verstellbaren Standfuß, einem neigungs- und höhen­verstellbaren Standfuß oder einem VESA-Mount verwendet werden. Die Maße und Gewichte sind dabei die gleichen wie die des Vorgängers von vor vier Jahren.

Die Preise sind beim Standardglas-Modell und beim Nanotexturglas-Modell mit höhenverstellbarem Standfuß leicht gesunken. Das Nanotextur-Modell mit neigbarem Fuß oder VESA-Mount kostet weiterhin 1.999 Euro.

Ein Upgrade vom vorigen Modell ist lediglich dann sinnvoll, wenn bessere Kamera-, Audio- und Anschluss-Leistung erwartet wird. Für ein besseres Display, dass sich nicht nur für die Fotobearbeitung und für Design, sondern vor allem für HDR-Videos und 3D-Renderings eignet, muss zum XDR-Modell gegriffen werden.

Das komplett neue Apple Studio Display XDR

Dieser neue Apple-Monitor scheint die Ablöse für das 2019 vorgestellte Apple Pro Display XDR zu sein. Apple nennt es in der offiziellen Vorstellung „das beste Pro Display der Welt“.

Das Apple Studio Display XDR bietet 2.000 Nits Spitzenhelligkeit für HDR-Inhalte, ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1, einen großen P3- und Adobe RGB-Farbräume, eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, Adaptive Sync sowie ebenfalls die neue Kamera-, Audio- und Thunderbolt-5-Ausstattung.

Die Zielgruppe sind Video-Profis, die HDR-Inhalte bearbeiten sowie 3D-Renderings vornehmen. Das 27-Zoll-Display bietet eine 5K-Auflösung mit 5.120 x 2.880 Pixeln. Die Mini-LED Hintergrundbeleuchtung nutzt 2.304 Dimmzonen, die das hohe Kontrastverhältnis ermöglichen. Die SDR-Spitzenhelligkeit liegt bei 1.000 Nits, also 400 Nits höher als beim Apple Studio Display.

Das Studio Display XDR ist ideal für Profis im Print- und Designbereich und unterstützt neben dem großen P3 Farbraum auch den Adobe RGB Farbraum und eignet sich damit noch besser als Referenzdisplay“, heißt es in der Produktvorstellung. „Dadurch werden mehr als 80 Prozent von Rec. 2020 für HDR Videobearbeitung und Farb­korrektur abgedeckt. Sowohl P3 als auch Adobe RGB sind über dieselbe Standardvoreinstellung zugänglich, was Pro Workflows mit häufigem Wechseln zwischen Farbräumen vereinfacht.

Das neue Apple Studio Display XDR wird ab 3.499 Euro angeboten. Mit Nanotexturglas kostet der Monitor 3.799 Euro. Die Preise gelten sowohl für die Ausstattung mit dem neigungs- und höhenverstellbaren Standfuß als auch mit dem VESA-Mount-Adapter. Weitere Daten und die Bestelloptionen gibt’s im Apple Online-Store.

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