Ein angeblich geleakter Code, der eigentlich nur intern bei Apple genutzt wird, soll Informationen über zukünftige Mac-Modelle preisgeben. Neben Geräten, die sowieso erwartet werden, ist darunter ein etwas ungewöhnlicher iMac. Bei diesem könnte es sich um einen iMac Pro mit M5 Max Chip und Launch-Datum in 2026 handeln. Es wäre nach dem ersten Modell von 2017 Apples zweiter Anlauf für einen iMac Pro.

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Geleaktes „Kernel Debug Kit“ gibt Aufschluss über iMac mit M5 Max
Wie MacRumors berichtet, nutzt Apple intern das sogenannte „Kernel Debug Kit“ an den neusten Geräten, die der Öffentlichkeit noch nicht vorgestellt wurden. In dem Code dieser Software, die angeblich geleakt wurde, sollen sich Hinweise auf den neuen iMac Pro finden. Speziell geht es um einen Mac mit der Kennung J833c mit der Plattform H17C, Codename Sotra C.
Aus weiteren Daten geht dabei hervor, dass H17C die Kennung für den noch nicht veröffentlichten M5 Max Chip ist. Da weitere Kennungen und Codenamen entdeckt wurden, die auf Modelle hinweisen, die auf jeden Fall auf den Markt kommen werden (MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max, MacBook Air mit M5, Mac mini mit M5 und M5 Pro, etc.), wird gemunkelt, dass es einen neuen iMac Pro geben könnte.
Was dagegen spricht: Intern werden alle möglichen Kombinationen getestet
Im gleichen Bericht wird allerdings auch darauf eingegangen, dass Apple seine Hardware sowie auch die Software gerne mal in ungewöhnlichen Kombinationen testet. Als Beispiel wird auf den internen Test eines iPads hingewiesen, auf dem tvOS installiert ist.
Der Test des M5 Max in einem iMac könnte daher also auch nur zur Überprüfung bestimmter Parameter vorgenommen worden sein. Zwar gibt es schon seit einigen Jahren wieder und wieder iMac-Pro-Gerüchte von Apple-Analysten wie Mark Gurman und Ming-Chi Kuo. Aber das muss keine Garantie für eine Neuauflage des Geräts in 2026 sein.
Apple iMac Pro in 2026: Wenn, dann mit 32 Zoll Display
Der reguläre iMac, aktuell mit M4 im Angebot, hat ein Display mit 24 Zoll (60,96 cm) Diagonale verbaut. Längere Zeit gab es das Gerücht, dass er durch ein Modell mit 27 Zoll Display ergänzt werden soll. Doch diesem hat Apple bereits vor zwei Jahren offiziell widersprochen.
Anfang 2025 wurde dann von verschiedenen Stellen berichtet, dass Apple an einem iMac mit 32 Zoll (81,28 cm) Displaydiagonale arbeiten soll. Dieser soll Mini-LEDs verbaut haben, könnte aber mittlerweile auch mit anderen Displaytechnologien getestet werden. Ein neuer iMac Pro wäre jedenfalls ein guter Ersatz, falls Apple wirklich den Mac Pro aus dem Sortiment streicht.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.









