Wieder Siri-Probleme: Neue Version erst mit iOS 26.5 oder iOS 27?

Einem Bloomberg-Bericht nach ist die Entwicklung der neuen Siri-Version bei Apple wieder ins Stocken geraten. Das Team hinter KI-Siri soll auf Schwierigkeiten gestoßen sein, die eine abermalige Verschiebung mit sich ziehen. Die neue Sprachassistenz mit KI-Funktionen könnte auf Mai (iOS 26.5) oder sogar auf September (iOS 27) verschoben werden.

An der Dauerbaustelle Siri wird weiter gewerkelt. Aktuelle Probleme sollen den Launch auf iOS 26.5 verschieben – tendenziell sogar auf iOS 27.
An der Dauerbaustelle Siri wird weiter gewerkelt. Aktuelle Probleme sollen den Launch auf iOS 26.5 verschieben – tendenziell sogar auf iOS 27.

Apple wird Launch der neuen Siri-Version wieder verschieben

Dass die Sprachassistenz Siri neue KI-Funktionen sowie persönlichere Einsatzmöglichkeiten bekommen soll, das wurde bereits im Juni 2024 angekündigt. Auch das iPhone 16 wurde im gleichen Jahr damit beworben. Doch das damalige Betriebssystem iOS 18 wurde nicht mit den versprochenen Features ausgestattet.

Später wurde dann versprochen, dass LLM-Siri, KI-Agent-Siri, Siri 2.0 oder wie man die neue Sprachassistenz sonst nennen will als Update unter iOS 26 erscheint. Diese neue Hauptversion des iPhone-Betriebssystems erschien im September 2025; mit iOS 26.4 sollte im März oder April 2026 die Aktualisierung von Siri veröffentlicht werden. Wie es nun scheint, bleibt es beim Konjunktiv.

Laut dem Bloomberg-Artikel „Apple’s Latest Attempt to Launch New Siri Runs Into Snags“ (Apples jüngster Anlauf, die neue Siri-Version auf den Markt zu bringen, stößt auf Hindernisse) ist unklar, wie lange die Entwicklung noch dauern soll. Ob die nötigen Ausbesserungen schnell erledigt sind und Siri 2.0 nur um ein-zwei Monate verschoben wird, ist unklar. Genauso gibt es die Möglichkeit, dass das Ganze noch länger dauert und auf iOS 27 verschoben wird.

Intern soll der Test der neuen Sprachassistenz zumindest auf Vorabversionen von iOS 26.5 geschoben worden sein. In iOS 26.5 sollen alle neuen Funktionen (Personalisierung, Display-Wahrnehmung und eigenständige App-Nutzung) enthalten sein, aber bisher noch nicht richtig funktionieren, wird von Bloomberg berichtet. Unter anderem soll manchmal noch auf ChatGPT (OpenAI) zugegriffen werden, obwohl die neue Siri-Technologie auf Gemini (Google) beruht.

Neben den drei Hauptfeatures der neuen Siri-Technologie sollen auch die Web-Suche und eine Bildgenerierung integriert werden. Diese Funktionen wurden bisher noch nicht für die Siri-Nutzung angekündigt. Ob und wann sie erscheinen werden, das ist, genauso wie bei den anderen Funktionen fraglich. Was denkt ihr dazu? Wartet ihr schon auf KI-Siri? Oder sollte sich Apple auf andere Sachen konzentrieren?

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12 Gedanken zu „Wieder Siri-Probleme: Neue Version erst mit iOS 26.5 oder iOS 27?“

  1. Eine KI-Siri wäre sicherlich gut und hilfreich. Auf Dauer wird kein System mehr ohne KI auskommen, wenn es konkurrenzfähig bleiben will. So hoch ist der Leidensdruck aber nun auch nicht. Ein paar Monate Verschiebung sind nun wirklich zu verschmerzen. Hier auf dem Mac habe ich die Apps von ChatGPT, Microsoft Copilot und Perplexity installiert. Gemini und Mistral nutze ich via Browser. Bin also was KI betrifft bestens versorgt.

    1. Laut einer YouGov-Umfrage (Juli 2025) nutzen 17 Prozent der deutschen Verbraucher KI-Tools mindestens einmal täglich für private Zwecke.
      39 Prozent setzen sie 1 bis 5 Mal pro Woche ein, während
      37 Prozent sie seltener als einmal wöchentlich nutzen.

      Da kommt ein Großteil der Nutzer blendend ohne KI aus.

      1. Also zum einen: Ich denke, viele Leute wissen nicht, dass sie eigentlich KI nutzen, wenn sie sich Musikvorschläge von Apple Musik an hören oder sich Fotozusammenstellungen von Apple Fotos oder auch nach Schlagworten in Fotos suchen. Das sind Anwendungen wo unter der Haube schon lange Maschinelles Lernen eingetzt wird. Und viele Leute haben vielleicht mal KI genutzt und – weil sie es nicht besser wissen – keine zufriedenstellende Erfahrungen gemacht und es darum nicht mehr genutzt. Das heißt aber nicht, dass sie langfristig „blendend“ ohne KI auskommen werden.

        Du kannst heute auch ohne KI als Software-Entwickler arbeiten … hat ja jahrelang auch funktioniert. Aber wenn du für einen Job 20 Stunden brauchst, wo dein KI-nutzender Kollege nur 2 Stunden braucht, dann bist du ziemlich schnell weg vom Fenster. Und das ist der Punkt, den die Leute unterschätzen. Man kann alles Mögliche prima ohne KI machen, aber ist es sinnvoll??? Das ist ne ganz andere Frage.

        1. Ich sehe etwas ähnliches bei unseren Webgrafikern. Wenn ich die Resultate sehe, sind sie dennoch weniger kreativ (als früher), doch gleichermaßen abstrakt (wie „üblich“). KI-Nutzung nimmt den Menschen die Kreativität und die Fertigkeiten für deren Umsetzung. Bald gibt es Generationen, die nie einen Copic, einen weichen B4, oder einen Pinsel in der Hand gehalten haben, aber Grafiker sind.

          1. Wenn man die technische Entwicklung verfolgt, stellt man fest, dass es solche Aussagen schon immer gab. Z.B. war ich vor Jahren in einem Museum in Frankfurt am Main. Dort hing ein altes Plakat: „Tonfilm ist Verarmung, fordert das Orchester auf der Bühne.“ Es gab schon immer Menschen, bei denen bei aufkommenden neuen Techniken das Glas halb leer war. Für mich ist i.d.R. das Glas halb voll.
            Tatsache ist, was auch immer Menschen tun, wird sich mit zunehmender Technik verändern. Fähigkeiten, welche bis dato als wichtig eingestuft werden, werden eher unwichtig werden. Dafür muss man an anderer Stelle mit Sicherheit kreativ sein. Allerdings muss ich zugeben, dass es wohl noch nie eine Technik wie KI gab, welche Dinge kann, welche bisher nur Menschen vorbehalten war. Und KI entwickelt sich auch noch rasant weiter. Es wird interessant sein, die Entwicklung zu verfolgen, wobei man sich bewusst sein muss, dass das ein Tsunami auf uns zurollt. Die Frage wird eher sein: Wird man überrollt oder schafft man es am Ball zu bleiben.

          2. Es gibt da so einen schönen Spruch: Nicht die KI wird deinen Job übernehmen, sondern ein Mensch, der die KI benutzt. ;-)

    2. Ich sehe das bei Siri auch entspannt. Ich bin die letzten 10 Jahre mit dummer Siri ausgekommen und werde es auch weiterhin schaffen. Aber es wäre schon schön, wenn sie schlauer würde und mich mal besser verstehen würde. Aber auch wenn Siri noch 2 Jahre doof bleibt: Ich bleibe trotzdem bei Apple… ein anderes OS würde ich nicht aushalten. 😂

      1. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Verschiedene Chatbots sind verschieden weit entwickelt und/oder trainiert. Ich arbeite als Programmierer. Wenn ich privat Scripts schreibe, werden diese von ChatGPT und Copilot am besten optimiert oder mit Kommentaren versehen. Gemini z. B. hat mir letztens ein Script völlig zerstört. Auch wenn ich z. B. eine individuelle Geburtstagskarte erstellen will, macht Copilot oftmals etwas im Comic-Stil draus. Gemini wiederum erstellt das ganz im Stil eines Fotos. Allerdings hat Gemini eine eklatante Schreibschwäche. Vorgegebene Texte sind nach der Verarbeitung kaum lesbar. ChatGPT ist da besser. Mistral ist ein Chatbot aus Frankreich, arbeitet also unter DSGVO. Da ist der Datenschutz interessant. Da die verschiedenen Chatbots sich unterschiedlich (schnell) entwickeln, macht es Sinn, immer mal zu schauen, ob man noch auf das richtige Pferd setzt. Es heißt also am Ball bleiben.

        1. OpenAI ist ja offenbar den größte Spender für den hohlen Donald… Für mich ist das ein Argument, den Account zu kündigen. Und zum Glück gibt es reichlich Alternativen. Derzeit bin ich begeistert von Claude und da vor allem con Cowork und Claude Code. Ich hab damit vor Kurzem ein internes Verwaltungstool für einen Verlag gebastelt und das Ding hat nicht einen Fehler gemacht. Vor nem halben Jahr hatte ich noch das Gefühl, dass die KI immer Sachen wieder kaputt macht, die schon liefen, wenn man einen Fehler beheben wollte. Das ist komplett weg… alles läuft und Claude Code macht mir sogar Hinweise, wenn ich Sachen falsch „bestellt“ habe, weil eine Funktion im Widerspruch zu einer anderen steht. Da war ich schon ziemlich baff. 😊

  2. Die KI-Blase wird sicherlich bald platzen, sodass Apple dann fein raus ist, da sie Integrationen nicht wieder segregieren müssen.

    Im Bestreben allerdings ist es mehr als nur peinlich, was Apple da seit Jahren macht.

    1. Ich habe das Gefühl, die Leute denken, „KI Blase platzt“ ist gleichbedeutend mit „wir nutzen danach kein KI mehr“. Das wird sicher nicht der Fall sein. Was passieren könnte, ist dass die Firmen wie OpenAI, die aktuell von Finanzspritzen leben und nicht gewinnbringend arbeiten, verschwinden werden. Aber da wird es vermutlich nicht alle erwischen. Nur die, die eben von Venture Capital leben und kein richtiges Geschäftskonzept haben.

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