Im Test: ROIDMI EVA Saug- und Wischroboter mit Reinigungsstation

Falls ihr gerade auf der Suche nach einem Staubsaugerroboter mit Wischfunktion und Reinigungsstation inklusive Staubabsaugung sucht, dann habe ich etwas für euch. In diesem ROIDMI EVA Testbericht findet ihr meine Erfahrungen mit dem Allrounder-Roboter, der staubsaugt und wischt. Seine Ladestation entfernt den Schmutz aus dem Staubbehälter und wäscht die Wischmopps. So braucht das Gerät selbst keinen Wasserbehälter und es kann selbst größere Flächen bzw. ganze Stockwerke mit ausreichend Zeit komplett reinigen. Neben dem Kombi-Roboter und der Station behandle ich im Folgenden zudem die Apps, mit denen das Ganze genutzt werden kann.

Der ROIDMI EVA Saug- und Wischroboter bringt neben einer Seiten- und einer Hauptbürste auch zwei große Wischmopps mit, die während des Reinigungsvorgangs rotieren sowie in der Ladestation gewaschen werden.
Der ROIDMI EVA Saug- und Wischroboter bringt neben einer Seiten- und einer Hauptbürste auch zwei große Wischmopps mit, die während des Reinigungsvorgangs rotieren sowie in der Ladestation gewaschen werden.

Transparenzhinweis: Kostenloses Testprodukt vom Hersteller erhalten

Wie bei vielen anderen Tests hier im Blog geht es auch in diesem Bericht um ein Testgerät, das vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Wie ihr aber in den folgenden Absätzen merken werdet, beeinflusst das meine Meinung in keiner Weise. Ich freue mich zwar, die Technik kostenlos erhalten zu können, Kritikpunkte habe ich aber trotzdem gefunden.

ROIDMI EVA – Technische Daten

  • Hersteller: ROIDMI
  • Modell: EVA
  • Gerätearten: Staubsaug- und Wisch-Roboter + Multifunktionsstation
  • Maße (Roboter): 7 cm Höhe x 33 cm Durchmesser
  • Maße (Station): 39 cm Höhe x 47 cm Breite x 35 cm Tiefe
  • Kabel der Station: 120 cm
  • Roboter direkt per Kabel aufladbar: Nein
  • Wischfunktion: Zwei rotierende Wischmopps an der hinteren Unterseite
  • Geeignet für: Hartboden, Fliesen, Laminat, Linoleum, Teppich, etc.
  • Seitenbürsten: Eine
  • Hauptbürsten: Eine
  • Reinigungsmodi: Nur Staubsaugen (für Teppiche geeignet), Staubsaugen und Wischen, nur Wischen
  • Saugfunktion ohne Wischen: Durch Abnahme der Mopps auf der Unterseite des Geräts
  • Maximale Saugleistung: 3.200 Pa
  • Staubbeutel der Station: 3 Liter, soll bei regelmäßiger Nutzung bis zu 60 Tage ausreichen
  • Wassertanks der Station: Je 4 Liter für Frischwasser und Schmutzwasser
  • Stufenbewältigung: Bis zu 2 cm Höhe
  • Teppicherkennung: Ja
  • Akku Nennkapazität: 5.200 mAh
  • Maximale Akkulaufzeit: 180 Minuten
  • Kompatible App: ROIDMI (App der Marke), Xiaomi Home (Smart-Home-App von Xiaomi)
  • Angebot bei Amazon: Derzeit 906,66 Euro (mit Coupon ggf. günstiger)
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  • ✨【Selbstreinigung und Trocknung】: Beim ROIDMI EVA, Es ist überhaupt keine manuelle Reinigung erforderlich....
  • ✨【Außergewöhnliches Wischerlebnis】: 3200 Pa stärkste Saugkraft von ROIDMI EVA unterstützt die Tiefenreinigung...
  • ✨【Automatische Entleerung des Staubbehälters】: Ausgestattet mit einem 3-Liter-Müllsack, der bis zu 60 Tage Staub...

Lieferumfang des ROIDMI EVA Staubsaugerroboters

Der Lieferumfang des ROIDMI EVA Staubsauger- und Wischroboters kann sich durchaus sehen lassen. Neben dem Gerät inkl. vorinstallierter Seiten- und Hauptbürste sowie der Lade- und Reinigungsstation mit den zwei Wassertanks und einem Staubbeutel sind einige weitere Teile inbegriffen:

  • Ersatz-Seitenbürste mit drei Borsten-Armen 
  • Drei weitere Staubbeutel für die Station
  • Ein Ersatz-Staubfilter für den Schmutzbehälter des Roboters
  • Die zwei Wischmopps zur individuellen Installation
  • Eine Reinigungsbürste, die über der Einfahrt des Roboters in der Station versteckt werden kann
Im Lieferumfang befindet sich nicht nur alles, was man für den Start der Bodenreinigung mit dem Staubsaugerroboter braucht, sondern auch Ersatzteile für den dauerhaften Betrieb.
Im Lieferumfang befindet sich nicht nur alles, was man für den Start der Bodenreinigung mit dem Staubsaugerroboter braucht, sondern auch Ersatzteile für den dauerhaften Betrieb.

Zwei mögliche Apps mit Vor- und Nachteilen

Die Überwachung und Steuerung des ROIDMI EVA Saug- und Wischroboters ist sowohl mit der ROIDMI App als auch mit der Xiaomi Home App möglich. Als erstes habe ich die ROIDMI App ausprobiert, weil ich mal schauen wollte, was sie so kann. Die Xiaomi Home App kenne ich schon mehrere Jahre und bin mit der Kopplung und Nutzung verschiedenster Geräte darin zufrieden. Beim hiesigen Test ergaben sich aber kaum Unterschiede, weil das gleiche UI genutzt wurde.

Erfahrungen mit der ROIDMI App

Die ROIDMI App ist nicht besonders intuitiv nutzbar, vor allem, wenn man iOS und darauf abgestimmte Apps gewohnt ist. Das Hinzufügen des Staubsaugerroboters war dank der gut übersetzten Anleitung (liegt gedruckt bei) machbar. Es brauchte aber zwei Anläufe, der genaue Grund dafür erschloss sich mir aber nicht. Nachdem alles verbunden war, zeigte sich mir schon das erste Übersetzungsproblem: es gibt die Punkte „Staub sammeln & waschen“ sowie „Reinigung startet“.

Da „sammeln“ und im Grunde auch „waschen“ in diesem Kontext irgendwie komisch scheinen, wusste ich nicht, ob damit die Reinigung des Geräts in der Station oder der Saug- und Wischvorgang auf dem Boden gemeint war. Beides könnte theoretisch auch mit „Reinigung startet“ gemeint sein. Die jeweiligen Symbole dazu halfen meinem Verständnis auch nicht zu 100 Prozent. Naja, Probieren geht über Studieren – und so ergaben sich folgende Erkenntnisse:

  • Staub sammeln & waschen = In der Station den Staubbehälter entleeren und die Mopps säubern
  • Reinigung startet = Staubsaugen und / oder Wischen

Noch schlechter übersetzt ist in den Einstellungen der Basisstation die Festlegung der Wischwassermenge für die Mopps. Denn neben der Standard-Menge gibt es auch die Option „Trocken“. Während das auf ein Ausbleiben von Wasserzufuhr hinweisen könnte, verwirrt die Detailbeschreibung: „Der Mopp hat eine trockene Wassermenge“. Damit weiß ich gar nichts anzufangen.

Aber abseits der aufgezeigten Wirrnisse gibt es auch ein paar positive Punkte, die ich nach der mehrtägigen Nutzung der ROIDMI App anbringen kann:

  • Karten werden gut einsehbar angezeigt, können rotiert werden und lassen sich zur Festlegung von Reinigungsabschnitten, No-Go-Zones, etc. nutzen
  • Die Häufigkeit der Staubentleerung sowie die Häufigkeit der Spülungen und die Dauer der Trocknung lassen sich einstellen
  • Sprachen und deren Lautstärke lassen sich leicht einstellen
  • Es gibt einen Fernbedienungsmodus für die manuelle Steuerung des Saugers
  • Firmware-Updates für Gerät und Station lassen sich leicht auswählen und installieren

Erfahrungen mit der Xiaomi Home App

Da ich in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit der Xiaomi Home App gemacht hatte – etwa mit Luftreinigern, Lampen und anderen Staubsauger-Robotern –, wollte ich sie auch mit dem ROIDMI EVA ausprobieren. Das Koppeln hat gut geklappt, dafür musste zuerst der Modellname aus einer großen Liste aus Kategorien und Modellen herausgesucht werden. Anschließend mussten wieder die WLAN-Zugangsdaten eingegeben, das Netzwerk des Roboters aufgerufen und alles verbunden werden. Dann gab es ein paar Einstellungsmöglichkeiten fürs Smart Home, die man aber überspringen kann. Hat man das Gerät einem Raum zugeordnet, kann man loslegen.

Allerdings, und das hat mich ein bisschen überrascht, gibt es kein anderes User Interface als in der ROIDMI App. Deren Nutzungsoberfläche wurde eins zu eins übertragen und so stößt man hier auf die gleichen komischen Übersetzungen und „interessanten“ Menüführungen. Also muss man für die meisten Optionen erst auf „Mehr“ tippen und dann auf der Suche nach dem passenden Punkt die Menüanzeige nach links wischen. Nicht sehr intuitiv – in beiden Apps. In der Xiaomi Home App ist mir aber die Einführung mit Beschreibungen der einzelnen Icons der Symbolleiste aufgefallen. Die soll eigentlich erklären, was die einzelnen Buttons machen. Da sie aber genauso schlecht übersetzt ist, verwirren die Sprechblasen nur noch mehr:

Es ist also gehupft wie gesprungen, welche App man nutzt. Der einzige große Unterschied für die Nutzung des ROIDMI EVA ist, dass die ROIDMI App im Hellmodus verbleibt, während sich die Xiaomi Home App dem Dunkelmodus anpasst, wenn man diesen in den iOS-Einstellungen fürs iPhone festgelegt hat. Zudem kann man mit der Xiaomi-App gleichzeitig noch zig andere Geräte, Sensoren, Kameras und Co. im Smart Home ansteuern.

Nutzung beider Apps gleichzeitig ist nicht möglich

Um den Staubsauger- und Wischroboter mit einer der beiden Apps zu verbinden, muss er jeweils zurückgesetzt und die Netzwerkinformationen (WLAN-Login) neu eingetragen werden. Das bedeutet, dass man zur Bedienung von Staubsaugergerät und Station immer nur eine der Apps verwenden kann und nicht beide gleichzeitig. Hier die Vorteile der Angebote:

  • ROIDMI App: Bietet alle möglichen Optionen zur Nutzung von Sauger und Station; benötigt ein bisschen Einarbeitung und ggf. Geduld, um alle benötigten Punkte zu finden und zu verstehen; Hellmodus / weißer Hintergrund.
  • Xiaomi Home App: Kann mit verschiedensten Smart-Home-Geräten aus eigenem Haus, von verschiedenen Submarken sowie von anderen Firmen genutzt werden; lässt sich mit HomeKit koppeln, um mit der Apple Home App zu interagieren; hat für den ROIDMI EVA das gleiche Interface wie die Hersteller-App parat; kann allerdings im Dunkelmodus verwendet werden.

Die erste Testfahrt zur Eingewöhnung

Nach dem Auspacken, dem Anbringen der Mopps, dem Anschließen der Station, dem Anschalten des Saugers und der Kopplung mit der ROIDMI App folgte die erste Reinigung als Testfahrt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Station sich nicht merkt, ob zwischen dem letzten Waschen der Mopps und der neuen Bodenreinigung nur wenige Sekunden lagen. Denn nach einem versehentlichen Waschen (ich hatte auf „Staub sammeln & waschen“ getippt) startete ich den eigentlichen Saug- und Wischvorgang („Reinigung startet“). Dafür wurden die Mopps erneut gewaschen, was im Grunde unnötig war.

Das Display der Lade- und Reinigungsstation zeigt an, wann der Akku geladen, der Staubbehälter geleert oder – wie hier gezeigt – die Wischmopps gewaschen werden.
Das Display der Lade- und Reinigungsstation zeigt an, wann der Akku geladen, der Staubbehälter geleert oder – wie hier gezeigt – die Wischmopps gewaschen werden.

Die Bodenreinigung sowie die Kartenerstellung liefen dann sehr gut ab. Erst fährt der Sauger die Ränder des Raums ab, um mögliche Nischen, Abgänge, Türen und andere Räume zu finden und zu kartografieren. Dann werden parallele Linien abgefahren, um den Boden effizient zu reinigen. Je nach Einstellungen kehrt der Sauger dann zwischendurch zur Station zurück, um den Schmutzbehälter zu leeren und / oder die Wischmopps waschen zu lassen. Dabei wird der kürzeste Weg gewählt, was eine Fahrt diagonal durch den Raum bedeuten kann.

Links: Schmutzwassertank; Mitte: Staubbeutel; Rechts: Frischwassertank
Links: Schmutzwassertank; Mitte: Staubbeutel; Rechts: Frischwassertank

Dabei sowie auch später noch mehrere Male ist mir aufgefallen, dass das Einfahren in die Station nicht immer so gut klappt. Manchmal hat das Gerät einen Linksdrall und fährt schräg ein. Dann folgen eine Neuausrichtung und nach ein-zwei weiteren Versuchen klappt dann die Einfahrt. Dabei kann man das Gerät entweder alleine lassen oder es einfach anheben und selber in die Station setzen, falls man es eilig hat.

Im Grunde funktioniert die Bodenreinigung über Tage oder ggf. Wochen hinweg, ohne dass man irgendwas am Roboter oder der Station machen muss. Worauf man aber achten sollte: Genug Frischwasser im Tank haben und den Schmutzwassertank regelmäßig ausleeren / reinigen. Wenn ein Tank leer bzw. zu voll ist, wird das aber auch angesagt bzw. per App gemeldet.
Im Grunde funktioniert die Bodenreinigung über Tage oder ggf. Wochen hinweg, ohne dass man irgendwas am Roboter oder der Station machen muss. Worauf man aber achten sollte: Genug Frischwasser im Tank haben und den Schmutzwassertank regelmäßig ausleeren / reinigen. Wenn ein Tank leer bzw. zu voll ist, wird das aber auch angesagt bzw. per App gemeldet.

Die Hinderniserkennung finde ich okay. In der App kann man einstellen, ob der Laser als primärer Sensor dafür genutzt werden soll oder nicht. Es wird aber nicht erklärt, welche Vor- bzw. Nachteile das hat. Kabel werden, so musste ich herausfinden, nicht erkannt und auch beim Einwickeln mit einem der Wischmopps nicht beachtet. Andere Geräte bemerken den Widerstand, stoppen und geben eine Meldung ab. Der ROIDMI EVA lässt sich nicht beirren und wickelt Kabel bis zum bitteren Ende auf.

Daher mein Tipp: Lasst nichts Kleinteiliges liegen und sorgt dafür, dass sich keine Kabel im Weg befinden. Wenn sich irgendwas nicht entfernen lässt, legt den jeweiligen Ort als No-Go-Zone fest. 

Gute Erfahrungen bei regelmäßiger Nutzung

Ist alles aus dem Weg geräumt, was der ROIDMI EVA nicht einsaugen oder aufwickeln soll, dann macht man mit der Reinigung an sich gute Erfahrungen. Man kann den Sauger und die Station dabei sich selbst überlassen. Anschließend findet man einen von Staub befreiten Boden vor. Hartnäckige Flecken oder festgetrockneter Dreck wird sich wahrscheinlich nicht zu 100 Prozent entfernen lassen. Aber dafür sind solche Roboter ja auch nicht da, sondern für die regelmäßige Grundreinigung.

Logische Fahrweise und gute Kartenerstellung

Wie weiter oben schon erwähnt, fährt der Sauger nicht kreuz und quer, sondern legt logische Routen an, dank denen der ganze Boden schnellstmöglich gesäubert wird. Die dafür angelegte Karte und die bisher zurückgelegte Route können in den genannten Apps eingesehen werden.

Wischmopps werden (zu) oft gewaschen

Wie ebenfalls schon angedeutet, so werden die Wischmopps nach einer manuell veranlassten Säuberung des Geräts sowie nach Abschluss eines Reinigungsvorgangs gewaschen. Wird kurz danach ein neuer Durchgang gestartet, erfolgt aber ein neuerliches Waschen, was eigentlich nicht nötig wäre. Hier würde ich mir ein Firmware-Update wünschen, welches das doppelte Waschen unterbindet, wenn zwischen Ende eines Durchgangs und Anfang des nächsten Durchgangs nur wenige Minuten liegen.

Dauer der Trocknung kann extrem verkürzt werden

Nach dem Waschen der Mopps wird von der Lade- und Reinigungsstation ein Trocknungsprozess gestartet, der nicht nur mehrere Stunden dauert, sondern auch nicht unterbrochen werden kann – außer durch einen neuen Saug- und Wischvorgang. Da die Station geschlossen ist und sich so keine passive Belüftung ergibt, wird für den Prozess ein Luftstrom durch die Station geleitet, der die Mopps trocknen soll. Diese Ventilation ist aber relativ schwach. Und durch die lange Dauer (6 bis 12 Stunden) verbraucht sie fortwährend Strom.

Meine Lösung ist wahrscheinlich nichts für Faule und für jene, die den Sauger seine Arbeit machen lassen, wenn sie selbst nicht zuhause sind. Denn nach dem Absaugen des Staubbehälters, dem Waschen der Mopps und ggf. dem Aufladen des Akkus nehme ich den Sauger aus der Station, ziehe diese vom Strom ab, schalte den Sauger aus und entferne die Wischmopps. Diese lockere ich dann auf (sie sind immer zusammengeklatscht und trocknen daher eher langsam) und lege sie mit der Moppseite nach oben auf die Heizung. 

Man kann sich sicher vorstellen, dass die Trocknung in der Station lange dauert. Zudem sollte man ab und zu mal schauen, wie die Unterseite des Geräts aussieht. Durch die großen Mopps, ihre Rotation und den Waschvorgang kann sich Dreck verteilen und durch die Nässe kleben bleiben.
Man kann sich sicher vorstellen, dass die Trocknung in der Station lange dauert. Zudem sollte man ab und zu mal schauen, wie die Unterseite des Geräts aussieht. Durch die großen Mopps, ihre Rotation und den Waschvorgang kann sich Dreck verteilen und durch die Nässe kleben bleiben.

Natürlich muss dann alles wieder zusammengebaut, angeschlossen und eingeschaltet werden, wenn ein neuer Saug- und Wischdurchgang passieren soll. Und ich verstehe alle, denen das – weil es ja eigentlich ein autonomes System sein soll – zu viel Aufwand ist. Für mich steht aber das schnelle Trocknen der Wischmopps und das Einsparen von Strom im Vordergrund. Mich stört der Mehraufwand auch nicht. Solange ich nicht selber staubsaugen und wischen muss, ist das verkraftbar :D 

Die (deutsche) Sprachausgabe ist sehr gut

Während man sich, je nach bisherigem Kenntnisstand und vorigem Gerät, erst einmal an den ROIDMI EVA Roboter, die Station und die Hersteller-App gewöhnen muss, gibt es aber auch Funktionen, die ich intuitiv positiv bewerten kann. Denn neben der standardmäßigen Sprachausgabe in Englisch gibt es noch weitere wählbare Sprachen, unter anderem Deutsch. Deren Lautstärke kann man zudem anpassen. 

Die deutsche Sprachausgabe des Saug- und Wischroboters ist gut verständlich und frei von den Übersetzungsfehlern der hauseigenen App. Es wird deutlich, welcher Schritt ausgeführt wird, da es vorher eine Ankündigung gibt. Auch wird angesagt, wenn ein Reinigungsdurchgang nicht möglich ist, weil der Akku nicht ausreichend geladen ist. Weiterhin wird angesagt, wann der Durchgang zum Waschen der Mopps pausiert wird bzw. wann er zu Ende ist und das Gerät zum Akku aufladen in die Station fährt.

Gerade bei größeren Räumen kann es aber sein, dass im Rahmen eines einzelnen Reinigungsvorgangs der Staubbehälter mehrfach geleert und die Wischmopps mehrfach gewaschen werden. Zu allem gibt es, neben den Betriebsgeräuschen, dann auch eine Ansage: Waschen vor dem Start, Start des Durchgangs, Rückkehr zur Station, Fortsetzung des Durchgangs, Ende des Durchgangs, etc. Meine Empfehlung ist daher: Die Bodenreinigung durchführen, wenn man nicht im jeweiligen Raum bzw. nicht zuhause ist, oder die Sprachausgabe ausschalten.

Fazit zum ROIDMI EVA: Roboter und Zubehör getrennt betrachten

Die Reinigung des Bodens funktioniert mit dem ROIDMI EVA super, aber die Reinigung des Geräts ist in einigen Punkten noch verbesserungswürdig. Die Trocknung der Wischmopps dauert extrem lange. Die Hersteller-App ist schlecht übersetzt und für alle, die wenig mit Übersetzungen zu tun haben, daher wahrscheinlich ein Graus. Wenn man Geduld hat, sich mit einer Einarbeitungs- bzw. Eingewöhnungszeit abfinden kann und dem Gerät etwas unter die Räder greift, dann ist der Einsatz im Alltag aber durchaus machbar. Ich werde den ROIDMI EVA Roboter weiter nutzen – aber mit den erwähnten Anpassungen, wie z. B. der externen Trocknung der Wischmopps.


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