Nicht nur wurde im Dezember 2025 angekündigt, dass im iPhone- und iPad App Store ab 2026 mehr Werbung angezeigt werden soll. Jetzt wurde in einer Beta-Version von iOS 26.3 außerdem entdeckt, dass schon bald der farblich abgehobene Hintergrund von Werbeanzeigen verschwinden soll. Der im Hell-Modus blau angezeigte Hintergrund weicht bei einigen Usern dem Standard-Weiß der Suchergebnisse, was Werbung im App Store schlechter erkennbar macht.

Bald nicht nur mehr, sondern auch getarnte Werbung im App Store
Sucht man im App Store des iPhone oder iPad eine App, dann gibt es je nach Suchbegriff als erstes Ergebnis eine entsprechende App-Werbung. Developer, die Apple Geld für solche Werbeanzeigen geben, bekommen ihre Apps also vor allen anderen Suchergebnissen platziert. Bisher noch mit einem farblich abgehobenen Hintergrund.
Dieser ist im Hellmodus hellblau, während der Standardhintergrund für die Suchergebnisse weiß ist. Im Dunkelmodus ist es ein blaugrauer Hintergrund, der sich klar vom schwarzen bzw. dunkelgrauen Hintergrund der Suchergebnisse abhebt. In einigen Tests der aktuellen iOS 26.3 Beta wurde aber festgestellt, dass diese farbliche Abhebung entfernt wurde (per 9to5Mac). Werbung ist dabei nur noch durch den kleinen, blauen „Ad“-Hinweis zu erkennen.

Diese Änderung könnte zumindest in einer ersten Gewöhnungsphase nach dem Update auf iOS 26.3 dazu führen, dass User vermehrt die ganz oben angezeigten Werbeanzeigen antippen. Mit der Zeit will Apple aber auch Werbeanzeigen in den unteren Bereichen der Suchergebnisse zulassen. Das heißt, dass auch dann schlechter erkennbare Werbung angetippt werden kann, wenn man die erste, oberste Werbung schon weg gescrollt hat.
Was für User eine frustrierende Umgewöhnung sein wird – denn zum Erkennen einer beworbenen statt einfach gefundenen App muss man nun nicht auf den auffälligen Hintergrund, sondern auf das kleine „Ad“-Symbol achten –, kann sich für Apple als Boost für Werbeeinnahmen herausstellen. Immerhin tippen dann mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mehr Leute Werbeanzeigen an; und die Developer bezahlen Apple dafür.
Bleibt zu hoffen, dass es gegen das Vorgehen ausreichend Protest gibt, sodass die Änderung nicht von der Beta auf das tatsächliche iOS 26.3 Update (oder ein späteres) übernommen wird.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.









