iPhone 17e Teardown: Einzelteile können in 16e eingesetzt werden

Die Reparatur-Profis von iFixit haben das neue iPhone 17e auseinandergenommen. Dabei kam nicht nur die für diese Gerätereihe neue MagSafe-Hardware zum Vorschein. Diese kann auch beim Vorgänger, dem iPhone 16e eingebaut werden, um es mit MagSafe nachzurüsten. Gelobt wurden zudem die Day-One-Verfügbarkeit von Reparaturhandbüchern sowie die Tatsache, dass das iPhone 17e sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite aus geöffnet werden kann.

Der iFixit-Teardown des Apple iPhone 17e zeigt, dass nicht nur der Akku relativ leicht wechselbar ist. Auch können viele Komponenten mit dem iPhone 16e getauscht werden.
Der iFixit-Teardown des Apple iPhone 17e zeigt, dass nicht nur der Akku relativ leicht wechselbar ist. Auch können viele Komponenten mit dem iPhone 16e getauscht werden.

iPhone 17e Teardown: Akku austauschen wird leichter gemacht

Wie schon mit dem MacBook Neo, so scheint sich Apple auch mit dem iPhone 17e auf zukünftige EU-Richtlinien vorzubereiten. Denn ab 2027 müssen die Akkus von elektronischen Geräten wie Smartphones und Laptops leichter austauschbar sein – auch für Laien.

Beim MacBook Neo sind lediglich eine Kabelverbindung und einige Schrauben zu lösen. Beim iPhone 17e muss man nicht mehr das Display entfernen (und dabei dessen Beschädigung riskieren) sowie zahlreiche andere Komponenten aus dem Weg räumen. Der Akku-Austausch ist über die Rückseite möglich.

Jedoch benötigt man immer noch einiges an Werkzeug, Zeit, Geduld und Fingerspitzengefühl. Denn auch das Ablösen der Rückseite geht nicht ohne das Erhitzen und Entfernen von Klebstoff einher. Dieser macht das Gerät wasser- und staubdicht, muss aber während einer Reparatur entfernt und dann wieder ersetzt werden.

Rückseite des iPhone 17e mit dem des iPhone 16e austauschbar

Nachdem die Rückseite mit den MagSafe-Bauteilen vom iPhone 17e entfernt wurde, haben die iFixit-Leute sie testweise an ein iPhone 16e angeschlossen. Da die beiden Geräte die gleichen Maße haben, lässt sich das iPhone 16e mit der 17e-Rückseite wieder komplett zusammenbauen.

Im Test konnte das iPhone 16e auf diesem Weg nicht nur mit MagSafe-Magneten ausgestattet werden. Es wurde auch durch MagSafe-Ladegeräte aufgeladen. Das heißt, dass das ältere Gerät nachrüstbar ist bzw. eine beschädigte 17e-Rückseite notfalls mit der eines 16e repariert werden kann.

Weitere Komponenten zwischen den Geräten austauschbar

Der Test ging aber noch weiter. In der zweiten Hälfte des Videos (s. u.) wird aufgezeigt, dass im Grunde jede Hardware-Komponente zwischen dem iPhone 16e und dem iPhone 17e austauschbar ist. Selbst das Logicboard konnte erfolgreich ausgetauscht werden. Ein Zugeständnis Apples an die Reparierbarkeit von Geräten sowie Gesetzen, die selbige fordern.

Ein Problem bleibt jedoch: Die TrueDepth-Kamera funktioniert nach dem Austausch nicht im vollen Umfang. Zwar kann sie weiter für Selfies und FaceTime-Telefonate genutzt werden. Jedoch wird nach einem Austausch die Face ID nicht mehr unterstützt. Das heißt, dass man sich an dem mit „Fremdteilen“ reparierten Gerät nur noch per Entsperrcode verifizieren kann.

Austausch des USB-C-Anschlusses ist zu kompliziert

Als negativ wird von iFixit bewertet, dass der Austausch der physisch am stärksten beanspruchten Komponente viel zu kompliziert ist. Dabei handelt es sich um den USB-C-Anschluss, der bei jedem Aufladen und Anschließen an einen Computer abgenutzt wird.

Um ihn ausbauen zu können, müssen zuerst fast alle anderen Bauteile (inkl. Logicboard) entfernt, ein festgeklebtes Flachkabel mit Alkohol gelöst und weitere Hürden gemeistert werden. Hier gibt es also noch reichlich Verbesserungsbedarf. Der Austausch sollte mindestens so einfach sein wie der des Akkus.

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