Sowohl die Apple-Fachpresse als auch Apple-Fans waren in den letzten Wochen in heller Aufregung. Grund waren Berichte über das Redesign des iPhone-Displays. Laut den Gerüchten sollte beim iPhone 18 Pro (Max) die Face-ID-Technik komplett unter dem Display verschwinden, während die Selfie-Kamera in die linke obere Ecke rückt. Doch neue Erkenntnisse zeigen: Wahrscheinlich wurde einfach nur falsch übersetzt.

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Kleinere Dynamic Island statt Punchhole-Kamera: Leaker und Analyst einig
Die Annahme, dass beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max eine Punchhole-Kamera in der linken oberen Displayecke zu finden sei, soll auf einem Übersetzungsfehler beruhen. Sie geht auf englischsprachige Gerüchte zurück, die von der Präsentation eines Redesigns des iPhone-Displays im Herbst 2026 ausgehen.
Wie nun aber zwei Leaker und ein ehemaliger Lieferketten-Analyst anführen, sollen die Verfasser der englischen Quellen einfach nur falsch übersetzt haben. In chinesischen und koreanischen Berichten, aus denen die Infos übernommen wurden, war nämlich nur von einem Infrarot-Sensor („IR Flood Illuminator“) die Rede, der in der Ecke unter dem Display versteckt werden soll.
Durch Fehler in der Übertragung wurde aus diesen Infos die Unterbringung der gesamten Face-ID-Technik unter dem Display sowie die Verlegung der Kamera.
In Wahrheit sollen aber die Kamera sowie die restlichen Face-ID-Elemente weiter in der Mitte verbleiben – sichtbar in einer verkleinerten Dynamic Island. Die Quellen, die dies richtig zu stellen versuchen, sind Instant Digital auf Weibo, ShrimpApplePro auf X und der ehemalige Research-VP von Counterpoint, Ross Young, auf X.
Fazit: Mehr Displayfläche beim iPhone 18 Pro, aber nicht wie gedacht
Nach diesen Richtigstellungen kann man also weiterhin davon ausgehen, dass das iPhone 18 Pro (Max) mehr Displayfläche bieten wird. Jedoch nicht, weil die Dynamic Island verschwindet. Sondern nur, weil sie ein bisschen kleiner wird. Zwar wäre ein komplett störungs- bzw. unterbrechungsfreies Display wünschenswert. Aber das gibt es wohl frühestens im Herbst 2027 mit dem iPhone 20.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.









