Wer auf Social Media, auf Nachrichtenseiten, bei YouTube oder Twitch von den Kommentaren anderer genervt ist, kann mal Shut Up ausprobieren. Die Browsererweiterung wird für Safari, Firefox, Opera, Edge und Chrome angeboten. Für das iPhone gibt es mobile Versionen, etwa für Safari im App Store. Das ganze ist kostenlos und basiert auf einer quelloffenen CSS-Datei (Cascading Style Sheet).
Abkürzung: Shut Up für Safari im App Store

Kapitel in diesem Beitrag:
Shut Up blendet Kommentare in verschiedenen Webbrowsern aus
„Shut Up: Comment Blocker“ von Richard Romero wird für Safari, Firefox, Opera, Edge und Chrome angeboten. Die Links führen zu den jeweiligen Erweiterungen, sodass sie direkt zum genutzten Webbrowser hinzugefügt werden können. Im Fall von Opera führt der Link zur Installationshilfe auf GitHub.

Nach der Installation können dank der Erweiterung alle von ihr erkannten Kommentarbereiche ausgeblendet werden. Alternativ lassen sich auch nur ausgewählte Webseiten mit der Blockade versehen. Und als dritte Nutzungsmöglichkeit kann der allgemeine Kommentarblocker mit einzelnen Ausnahmen (etwa für Sir Apfelot) verwendet werden.

Die Browsererweiterung „Shut Up: Comment Blocker“ wurde von Richard Romero auf Basis der shutup.css von Steven Frank erstellt. Sie ist kostenlos und kann ohne irgendeine Registrierung oder eine andere Datenübertragung genutzt werden. Nur für Updates wird der Aufbau einer Verbindung mit dem Download-Server nötig. Details zur shutup.css gibt’s auf deren GitHub-Seite.
Mit Shut Up wieder mehr auf den Hauptinhalt konzentrieren
Ich persönlich habe es mir schon lange angewöhnt, auf bestimmten Webseiten keine Kommentare mehr zu lesen. Wenn das Ende des Hauptartikels erreicht ist, scrolle ich nicht weiter. So entkomme ich nicht nur den nervigen Werbeanzeigen, die auf vielen Seiten eingebunden sind. Auch bleiben mir die zu einigen Themen eher uninformierten Meinungen anderer erspart.

Mit Shut Up als Browsererweiterung kann man sich auf vielen Webseiten darauf verlassen, dass man sich nicht selbst in Disziplin üben muss, also gar nicht erst zu weit scrollen kann. Und man kommt nicht in Versuchung, doch mal in die Kommentare zu schauen, aus welchem Grund auch immer. Für Seiten, auf denen es konstruktiv zugeht sowie Kommentare wichtig und sinnvoll sind, kann man Shut Up ja deaktivieren.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.








