Sir Apfelot Wochenschau KW 10, 2023

Langsam aber sicher lässt sich der Frühling blicken. Doch bevor ihr am Wochenende die etwas höheren Temperaturen genießt, bleibt doch noch ein bisschen hier und schaut euch die neue Sir Apfelot Wochenschau an. Dieses Mal präsentiere ich euch jene Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 10 des Jahres 2023 besonders aufgefallen sind. Im Folgenden findet ihr unter anderem diese Themen: Eigene App für das Deutschlandticket, schnelleres Löschen von sensiblen Fotos auf Facebook und Instagram, YouTube streicht Overlay-Werbung, Radiowellen auf der dunklen Seite des Monds, Qualcomm kündigt iSIM an, und mehr!

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 10 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: das Deutschlandticket bekommt seine eigene App, Meta implementiert Take it Down gegen Nacktbilder Minderjähriger auf Instagram und Facebook, Radiowellen auf der dunklen Seite des Monds, Qualcomm kündigt iSIM an, und mehr.
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 10 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: das Deutschlandticket bekommt seine eigene App, Meta implementiert Take it Down gegen Nacktbilder Minderjähriger auf Instagram und Facebook, Radiowellen auf der dunklen Seite des Monds, Qualcomm kündigt iSIM an, und mehr.

Deutschlandticket: Auf dem Smartphone mit eigener App vertreten

Wer ab April das bundesweit für den Nahverkehr geltende 49-Euro-Ticket (auch „Deutschlandticket“ genannt) kaufen sowie ab 1. Mai 2023 nutzen will, kann dies auf dem Smartphone über eine eigene App tun. „Mit der App kannst du nicht nur dein Deutschlandticket kaufen und verwalten, sondern gleichzeitig die deutschlandweite Fahrplanauskunft im Nah- & Fernverkehr nutzen“, heißt es dazu auf der offiziellen Webseite https://www.dein-deutschlandticket.de. Wer aktuell schon die DB Navigator App nutzt, wird sich vielleicht fragen, warum es für ein einzelnes Ticket nun eine separate App braucht. Nun, ich frage mich das auch. Die App wird für iOS und Android gleichermaßen nutzbar sein.

Meta implementiert „Take it Down“-Dienst gegen sensible Fotos von Minderjährigen

Intime Aufnahmen sowie Nacktbilder von Minderjährigen stellen nicht nur im Darknet oder auf Erwachsenenseiten ein Problem dar, sondern auch in sozialen Netzwerken. Für Facebook und Instagram integriert der Mutterkonzern Meta nun den „Take it Down“-Dienst, wie unter anderem der iPhone-Ticker an dieser Stelle aufzeigt. In den USA wird dieser durch das National Center for Missing & Exploited Children betrieben. Weitere Infos dazu gibt es auch auf https://takeitdown.ncmec.org/. Die dort gemeldeten Inhalte werden nicht direkt an Meta und andere Partner übermittelt, sondern in Form von Hash-Werten mit geposteten Bildern und Videos abgeglichen, sodass sie sicherer gelöscht werden können. Weitere Infos gibt’s in den verlinkten Quellen.

YouTube stellt ab April die Overlay-Werbung ein

Wer am Computer über die YouTube-Webseite Videos schaut, wird ohne Ad-Blocker mit unterschiedlichen Formen von Werbung genervt. Besonders nervig ist bei Videos mit Untertiteln oder anderweitig wichtigen Bildinhalten am unteren Rand die sogenannte Overlay-Werbung. Diese besteht aus Werbebannern, die über dem Video eingeblendet werden. Die schon seit Ewigkeiten genutzte Werbeform soll aber bald komplett von YouTube aus dem Werbeangebot gestrichen werden, wie bspw. bei heise online berichtet wird. Ab 6. April 2023 soll es mit den Werbebannern über den YouTube-Videos aus sein. Bei heise bezieht man sich dabei auf diesen Support-Beitrag. In diesem für Creator gedachten Beitrag heißt es u. a.: „Starting April 6th, 2023, “Overlay ads” will no longer appear on YouTube videos or as an available ad format when you turn on ads in YouTube Studio.

Neues US-Gesetz könnte für ein TikTok-Verbot sorgen

In den USA gibt es einen Gesetzesentwurf, der möglicherweise zu einem Verbot der TikTok-App führen könnte. Der Entwurf für das RESTRICT (Risk Information and Communications Technology Act) genannte Gesetz richtet sich dabei nicht speziell gegen diese eine App, sondern vielmehr gegen alle möglichen Technologien, Systeme und Programme, welche die Datensicherheit der Nutzer/innen gefährden könnten. Da TikTok eine aus China stammende App ist und die Daten der verwendenden Personen ggf. bei der chinesischen Regierung landen könnten, gibt es seit mehreren Monaten Verhandlungen zwischen der US-Regierung und TikTok. Der neue Gesetzesentwurf wird somit als Druckmittel betrachtet. Weitere Infos in dieser Quelle.

Wettlauf zum Mond: Bleibt die dunkle Seite strahlungsfrei?

Die dunkle Seite des Monds soll ein guter Ort im Sonnensystem sein, um Radioteleskope zu platzieren und noch unbekannte Informationen rund um die Anfänge des Universums zu sammeln. Doch aktuell gibt es nur ein einziges Projekt, das sich mit der Installation und Nutzung einer solchen Messstation auseinandersetzt. Im Zusammenhang damit kommt die Frage auf, wie man die dunkle Seite des Mondes von störenden Radiowellen und ähnlichem fern hält. Das Komplizierte dabei ist nicht die Beschränkung anderer Mondtechnik auf bestimmte Frequenzen bzw. ihrer Abschirmung gegen Strahlenemission, sondern die internationalen Verträge, die es dafür bräuchte. Deren Ausarbeitung würde lange dauern, aber der Wettlauf zum Mond hat schon begonnen. Klingt interessant? Mehr dazu gibt es in dieser Quelle.

Qualcomm kündigt iSIM an: SIM-Karte direkt auf dem SoC

SIM-Karten waren anfangs als Telefonkarten für Mobiltelefone gedacht. Die kleineren Versionen der in Telefonzellen genutzten Plastikkarten wurden mit der Zeit immer winziger – bis hin zum aktuellen Nano-SIM-Standard. In den letzten Jahren kam aber auch immer mehr die eSIM-Technologie zum Einsatz. Diese brachte fest verbaute SIM-Karten-Chips mit einfach zu installierenden Tarifen individuell wählbarer Anbieter in die Geräte. Qualcomm geht nun einen Schritt weiter und kündigt die iSIM (Integrated SIM) an. Diese soll direkt auf dem SoC (System on Chip) verbaut sein – nebst CPU, GPU und Co. Bis 2027 sollen global 300 Millionen Geräte mit iSIM in Benutzung sein. Die Technik soll dabei SIM und eSIM unterstützen, aber nicht unbedingt ablösen. Details: Qualcomm Pressemitteilung.

Wichtiges Update: GarageBand in der Version 10.4.8

Seit dieser Woche gibt es für die von Apple kostenlos angebotene App GarageBand ein Update auf die Version 10.4.8. Diese bringt weniger neue Instrumente oder andere musikalische Features mit sich, sondern vor allem eine Lösung gegen eine Sicherheitslücke. Genaue Informationen gibt Apple derzeit nicht heraus. Im entsprechenden Support-Dokument heißt es aktuell nur: „This update provides important security fixes and is recommended for all users.“ – Das aber nur in der englischen Variante. In der deutschen Version des Dokuments ist zum Redaktionsschlusses dieses Beitrags weder die Version 10.4.8 noch der Sicherheitshinweis vermerkt.

HomePod mit 7-Zoll-Display soll 2024 auf den Markt kommen

Apple soll an einem neuen HomePod-Modell arbeiten, dass ein 7-Zoll-Display integriert hat. Dieses Display soll vom Hersteller Tianma stammen, wie es in einer Meldung von Ming-Chi Kuo heißt. Der oft richtig liegende Apple-Analyst vermutet, dass Apple mit einer Kombination aus Smart Speaker und Bildschirm sein Angebot für das Smart Home ausbauen will. Der iPhone-Hersteller würde damit unter anderem die Konkurrenz mit Amazon ausbauen. Denn Echo-Geräte mit Displays gibt es ja nun schon länger. Der erste Echo Show kam 2017 auf den Markt, also sieben Jahre eher als der von Kuo angekündigte HomePod mit 7-Zoll-Display.

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