Eine Woche reiht sich an die nächste und wir nähern uns der Mitte des Jahres. Den Fixpunkt zum Freitag stellt dabei natürlich wieder die Sir Apfelot Wochenschau dar. Dieses Mal zeige ich euch auf, welche Apple- und Tech-News mir in der Kalenderwoche 22 des Jahres 2021 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem die folgenden Themen: wichtiges Update für OBS Studio, Zuschuss für die Starlink-Anschaffung, Googles Erdbeben-Warnungen außerhalb der USA, Vodafone mit neuem Innovationszentrum, Apple mit AirTag-Update, Gerüchte zum kommenden MacBook Pro und Rätselraten um die neue Nintendo Switch (Pro).

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 22 des Jahres 2021 gibt es u. a. dieses: Update für OBS Studio und AirTags, Google warnt nun flächendeckender vor Erdbeben, Gerüchte zu MacBook Pro und Nintendo Switch Pro sowie einiges mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 22 des Jahres 2021 gibt es u. a. dieses: Update für OBS Studio und AirTags, Google warnt nun flächendeckender vor Erdbeben, Gerüchte zu MacBook Pro und Nintendo Switch Pro sowie einiges mehr.

US Supreme Court schränkt das Hacking-Strafrecht ein

Über ein interessantes Urteil des US Supreme Court wurde diese Woche bei heise online geschrieben. In der Meldung geht es um die Auslegung des Computer Fraud and Abuse Act (CFAA) sowie die darin enthaltenen Formulierungen zu Zugriffs- und Nutzungsbeschränkungen. Diese wurden bisher auch auf jene Fälle angewandt, in denen die angeklagten Personen durchaus Zugriffsrechte hatten, diese aber überschritten oder einfach abseits der Vorgaben oder Richtlinien nutzten. Arbeitnehmende, die Firmencomputer zum Senden und Lesen privater Nachrichten nutzen, hätten somit auch als Hacker verurteilt werden können. Weitere Hintergründe, Infos zum zugrunde liegenden Fall und zu den Auswirkungen bisheriger Urteile (hinsichtlich Aaron Schwartz) findet ihr in der Quelle.

OBS Studio – Streaming-App hat endlich eine Undo-Funktion

Das habe ich in einem Beitrag von iFun gelesen. Durch die neue Funktion, die per Update in die kostenlose App implementiert wird, kann nun ein versehentliches Löschen oder Verändern von mühsam zusammengestellten Szenen rückgängig gemacht werden. Falls ihr nicht wisst, was OBS  Studio ist: das ist eine Streaming-App, mit der ihr Videos, Bilder und Animationen aus verschiedenen Quellen (Webcam, anderen Kameras, Festplatte, Monitor-Anzeige, etc.) zu einer Videoausgabe zusammenfassen könnt. Die kostenlose App für macOS und Windows kann dann als virtuelle Webcam eingestellt sowie beim Twitch-Streaming, für das Webinar und für ähnliches verwendet werden. Ich kann die App empfehlen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit lässt sie sich einfach verwenden.

Förderung von Satelliten-Internet: Zuschuss für Starlink-Anschaffung

Bundesminister Scheuer und Elon Musk hatten sich vor wenigen Tagen auf der Baustelle des Tesla-Werks in Brandenburg getroffen“, heißt es einleitend in einer Meldung von Golem. Daraus soll dann unter anderem hervorgegangen sein, dass die Bundesregierung nun die Anschaffung und Montage von Hardware fördert, die zur Nutzung von Satelliten-Internet dienlich ist. Der Zuschuss beträgt 500 Euro und reicht damit z. B. für die Standard-Ausrüstung (Empfangsschüssel und Router) von Starlink. „Eine Messung der Bundesnetzagentur ergab am 16. April 2021 eine Laufzeit von 20 ms, einen Download von 278,56 MBit/s und einen Upload von 66,47 MBit/s“, heißt es dazu in der verlinkten Quelle, in der ihr noch weitere Infos und Hintergründe bekommt.

Googles Erdbeben-Warnungen außerhalb den USA

Google hat für Android-Nutzer/innen in den USA ein Feature in der Hinterhand, das sie vor Erdbeben warnt sowie diese auch über die Gerätesensoren wahrnehmen kann. Es konnte bereits seit 2020 genutzt werden. Nun wird die Funktion für Erdbeben-Warnungen auch über die USA hinaus angeboten. Frühwarn-Meldungen soll es demnach nun auch in Griechenland sowie in Neuseeland geben. Dazu heißt es im offiziellen Blog-Beitrag von Google (frei übersetzt):

Die Frühwarnungen in Neuseeland und Griechenland arbeiten mit den in den meisten Android-Smartphones eingebauten Beschleunigungssensoren, um seismische Wellen zu erkennen, die auf ein mögliches Erdbeben hindeuten. Wenn das Telefon eine Erschütterung erkennt, die es für ein Erdbeben hält, sendet es ein Signal an unseren Erdbebenerkennungsserver, zusammen mit einem groben Standort, an dem das Beben aufgetreten ist. Der Server nimmt dann diese Informationen von vielen Telefonen, um herauszufinden, ob ein Erdbeben stattfindet, wo es ist und welche Stärke es hat.

Vodafone mit 5G- und 6G-Innovationszentrum in Dresden

Vodafone hat die Bewerbungen von acht europäischen Städten, die das neue Kompetenzzentrum für 5G- und 6G-Mobilfunk beheimaten wollten, analysiert. Diese Bewerbungen konnten seit Januar 2021 eingereicht werden, wie bspw. der Macerkopf berichtet. Dieser Quelle nach hat sich Vodafone zudem für die sächsische Landeshauptstadt Dresden entschieden. „Hier soll in Kürze Vodafones globales Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und Innovation entstehen. Mit einem klaren Fokus auf Zukunftstechnologien wie 5G und 6G – genau wie auf konkrete Anwendungen in den Bereichen autonomes Fahren, vernetzte Landwirtschaft, Chemie und Bau“, heißt es. Ob auch daran gearbeitet wird, 5G flächendeckend in Deutschland anzubieten, damit private Nutzer/innen davon profitieren können, das wurde nicht deutlich gemacht.

Kamera-Fehler bringt Mars-Helikopter Ingenuity ins Taumeln

Dazu hat scinexx diese Woche einen Beitrag veröffentlicht. Demnach hat sich Ingenuity beim sechsten Flug nicht an die Steuer-Vorgaben der NASA gehalten, sondern ist vom Kurs abgekommen und in der dünnen Marsatmosphäre getaumelt. Durch On-Board-Ausgleichssysteme ist der Copter aber nicht abgestürzt. Als Grund für den ruckeligen Flug und das Abkippen in der Luft wurde die Navigationskamera bzw. ihr Speicher genannt. Einer der 30 Frames, die pro Sekunde aufgenommen und analysiert werden, ging verloren. Dadurch stimmten die Zeitstempel der folgenden Bilder nicht mehr und die Automatik des Fluggeräts kam durcheinander. Bei der Landung konnte der Fehler ignoriert werden, sodass ein sicheres Aufsetzen möglich wurde.

AirTag-Update: Heimliches Tracking soll erschwert werden

Seitdem die Apple AirTags vorgestellt wurden, regte sich auch Kritik an den Trackern mit Ultrabreitband-Funk. Denn theoretisch können sie dafür genutzt werden, um heimlich Leute sowie deren Aufenthaltsorte und Wege zu tracken. Anstatt sich erst nach drei Tagen mit einem akustischen Signal zu melden, wenn der AirTag von der/dem Besitzer/in getrennt wurde, wird nun nach einem zufälligen Zeitraum zwischen acht und 24 Stunden ein Ton abgespielt. Zudem soll Apple an einer Android-App arbeiten, welche die „Wo ist?“-Funktionen auf Geräten mit Google-Betriebssystem nutzbar macht. Quelle für diese Infos ist ein Beitrag bei iTopNews.

Infos und Gerüchte zum Apple MacBook Pro mit 14- und 16-Zoll-Display

Am Montag, dem 7. Juni 2021, startet die WWDC21 mit einer Keynote aus dem Apple Park. Im Rahmen der Videoübertragung wird nicht nur mit Updates für Betriebssysteme wie iOS und macOS gerechnet, sondern auch mit neuer Hardware. Jedoch könnte es sein, dass neue MacBook-Pro-Modelle nur vorgestellt, aber noch nicht verfügbar gemacht werden. Denn die Mini-LED-Komponenten für die 14- und 16-Zoll-Displays sollen erst im dritten Quartal 2021 ausgeliefert werden. Somit könnten die neuen MacBook Pros als „late 2021“ erscheinen. Infos dazu lieferte diese Woche eine Meldung beim Macerkopf. 

Wildes Rätselraten rund um die neue Nintendo Switch

Gestern trendeten auf Twitter Hashtags zur „New Nintendo Switch“ bzw. zur „Nintendo Switch Pro“. Der Grund war ein Leak, der wohl von einem Händler ausging. Dieser listete die neue Version der Nintendo Switch (erstes Modell erschien 2017) als am 3. Juni vorgestelltes Gerät, das ab dem 4. Juni vorbestellt werden könne. Dieser Tag ist heute und bisher gibt es noch keine Vorstellung einer neuen Nintendo-Konsole, geschweige denn Bestell-Optionen. Falls sich im Laufe des Tages aber eine Präsentation ergibt, wird es hier ein Update geben. Es bleibt spannend!


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