Diese Woche gab es neben unterschiedlichen iPhone-Kameragerüchten noch weitere Apple- und Tech-News. Deshalb bekommt ihr heute wieder eine Sir Apfelot Wochenschau. In der Ausgabe für die Kalenderwoche 4 des Jahres 2026 findet ihr u. a. diese Meldungen: Bundesnetzagentur legt Rahmenbedingungen für Kupfernetz-Abschaltung vor, Amazon stellt kritisierte Versandpraxis ein, Spotify arbeitet an Buchseiten-Scan zum Auffinden der entsprechenden Stelle im Hörbuch, mehr Werbung im App Store ab März 2026, und mehr!
Kapitel in diesem Beitrag:
- 1 Kupfernetz-Abschaltung: Bundesnetzagentur legt Rahmenbedingungen vor
- 2 Amazon stellt „Commingling“ ein: Bestellungen jetzt vom ausgewählten Händler
- 3 IKEA bietet dynamischen Strom aus erneuerbaren Quellen in Deutschland an
- 4 Spotify: Hörbuch-Stelle mit Buchseite finden und mögliche Preiserhöhung
- 5 Netflix bringt noch 2026 ein „Vertical Video“-Feature in die App
- 6 Ab März: Mehr Werbung im iPhone- und iPad App Store
- 7 Übernahme des Designteams: John Ternus weiter auf Kurs zum Apple-Chefsessel
- 8 Die Sir Apfelot Beiträge der Woche
- 9 Noch mehr Sir Apfelot für euch!
Kupfernetz-Abschaltung: Bundesnetzagentur legt Rahmenbedingungen vor
Für den Übergang von Kupfer- auf Glasfasernetze für Telefonie und Internet hat die Bundesnetzagentur weitere Informationen veröffentlicht. Dabei werden Voraussetzungen für die sogenannte Kupfer-Glas-Migration abgesteckt, die nicht nur die Versorgung sichern, sondern auch einen fairen Wettbewerb ermöglichen sollen. Der Ablaufplan, der damit einhergeht, sieht noch keinen genauen Zeitplan oder einen generellen „Abschalttermin“ vor.
Vielmehr gibt es Informationen darüber, welche rechtlichen Rahmenbedingungen noch zu schaffen sind. Unter anderem soll festgelegt werden, dass Glasfaser-Tarife unabhängig vom Netzbetreiber, der die Leitungen verlegt hat, gebucht werden können. Hat also beispielsweise die Telekom den Anschluss gelegt, soll darüber auch ohne Probleme ein Vodafone-Tarif genutzt werden können.
Eine Abkündigung des Kupfernetzes soll erst bei flächendeckender Glasfaserversorgung geschehen. Den Nutzer/innen von Kupferanschlüssen und -leitungen soll dabei zeitig genug Bescheid gegeben werden. Dazu passend nochmal eine Erinnerung an meinen Erfahrungsbericht vom letzten Jahr: Aus fürs Kupfernetz? Telekom Außendienstmitarbeiter wollen mir einen Glasfaser-Anschluss aufdrängen!
Amazon stellt „Commingling“ ein: Bestellungen jetzt vom ausgewählten Händler
Ende März wird Amazon sein fragwürdiges Commingling-Vorgehen abschaffen, wie es in einer Information an Händler auf der Marketplace-Plattform heißt. Das Vorgehen besteht daraus, die Bestellung eines Artikels aus einem anderen Händlerbestand zu bearbeiten, wenn sich dieser näher am User-Standort befindet und der Artikel der gleiche ist. Ziel ist dabei die schnellere Lieferung.
Mit der Begründung, dass die meisten Händler ihre Bestände mittlerweile gleichmäßiger auf die verschiedenen Amazon-Lager verteilen, wird diese Praxis zum 31. März 2026 beendet. Möglich ist aber auch, dass es zu viele Beschwerden über Fälschungen, Gebrauchtwaren-Verkäufe und andere Probleme gegeben hat. Immerhin werden diese mit den ausgewählten Händlern in Verbindung gebracht, auch wenn andere mit näherem Lagerbestand daran schuld sind.
IKEA bietet dynamischen Strom aus erneuerbaren Quellen in Deutschland an
Das Möbelhaus IKEA wird in Zusammenarbeit mit der Svea Solar Deutschland GmbH zum Stromanbieter. „Entdecke unsere smarten Energielösungen und Stromtarife für dein Zuhause“, heißt es auf der entsprechenden Webseite. Der Stromtarif von IKEA soll es möglich machen, Strom dann zu nutzen, „wenn er am günstigsten ist, direkt gekoppelt an die Börsenpreise.“
Wer sich bis Anfang Februar für eine Buchung entscheidet, bekommt ein halbes Jahr die Grundgebühr geschenkt. Außerdem wird diese um 15% gesenkt, wenn eine IKEA-Mitgliedschaft (Family oder Business Network) vorliegt. Wer ein halbes Jahr dabei ist, soll außerdem einen 25 Euro IKEA-Gutschein erhalten. Die Nutzung von 100% Ökostrom geht mit der Installation eines Smart Meters einher; eine Energie-Management-App kann genutzt werden.
Spotify: Hörbuch-Stelle mit Buchseite finden und mögliche Preiserhöhung
Laut Android Authority arbeitet Spotify an einer Funktion für alle, die sowohl Lese- als auch Hörbuch-Fans sind. Das „Page Match“ genannte Feature soll durch das Abfotografieren einer Buchseite dabei helfen, zum entsprechenden Abschnitt im Hörbuch zu springen. Will man also weiter hören statt lesen oder sich das Hörbuch als Unterstützung dazu holen, soll das in Zukunft bequemer möglich sein.
Gleichzeitig hat Spotify die nächste Preiserhöhung für sein Premium-Abo in den USA, Estland und Lettland angekündigt. Ob dieser Preisanstieg ein Nachzügler der im August hierzulande vorgenommenen Verteuerung ist oder ob es ein Vorbote der nächsten Aufstockung sein soll, das bleibt zu beobachten. Jedenfalls kann man sich mittlerweile ausrechnen, dass Apple Music – vor allem als Teil des Familienabos – günstiger ist.
Netflix bringt noch 2026 ein „Vertical Video“-Feature in die App
Für die mobile Netflix App soll es noch dieses Jahr eine unnötige Erweiterung geben: Vertikale Videos. Die Hochformat-Ausschnitte und -Clips sollen User neugierig auf die Streaming-Inhalte von Netflix machen sowie tendenziell die entsprechenden Aufrufe und die Watchtime erhöhen.
Durch das Angebot in der eigenen App ist die Hürde zum Aufruf des Films oder der Serie niedriger als wenn vom Werbe-Material auf TikTok, Instagram oder YouTube gewechselt werden muss. Die Informationen gehen aus dem letzten Earnings Call des Unternehmens hervor und werden u. a. bei TechCrunch zusammengefasst.
Ab März: Mehr Werbung im iPhone- und iPad App Store
Bereits seit Dezember wissen wir, dass Apple im App Store für iOS und iPadOS ab diesem Jahr Werbeanzeigen in den Suchergebnissen einführen will. Neben der Werbeanzeige über den Suchergebnissen (die bald die farbliche Abhebung als Erkennungszeichen verlieren könnte) gibt es dann noch mehr nerviges Füllmaterial. Nun stehen dafür zwei Starttermine bereit.
Wie der Developer James Thomson auf Mastodon mitteilt, werden die zusätzlichen Werbeeinblendungen für Apps ab 3. März 2026 im Vereinigten Königreich eingeführt. Kurz darauf soll Japan folgen. Alle anderen Märkte, also auch die deutschsprachigen Länder, folgen dann Ende März. Also tendenziell mit dem Update auf iOS 26.3 und iPadOS 26.3. Hauptsache die Aktionäre haben was davon…
Übernahme des Designteams: John Ternus weiter auf Kurs zum Apple-Chefsessel
Apples Hardware-Chef John Ternus, der schon seit Jahren als nächster CEO betrachtet wird, hat vom aktuellen Geschäftsführer Tim Cook neue Führungsaufgaben verpasst bekommen. Seit Ende 2025 soll er laut Bloomberg-Informationen den Designbereich von Apple leiten sowie ihn in Meetings der Apple-Führungsriege vertreten. Das soll den 50-jährigen John Ternus auf die Nachfolge von Tim Cook vorbereiten. Dieser ist letztes Jahr 65 geworden.
Vor der Übernahme des Chefsessels soll Ternus noch weitere Bereiche als Führungsperson kennenlernen, heißt es in der Zusammenfassung von MacRumors. Dort wird auch noch einmal aufgeführt, dass Ternus der wahrscheinlichste Nachfolger Cooks ist. Die neuen Maßnahmen in Führungsbereichen scheinen das zu bestätigen. Nicht näher benannte Personen bei Apple sollen aber meinen, dass er nicht ausreichend risikobereit ist, sich zu wenig in geopolitischen Angelegenheiten auskennt und nicht charismatisch genug ist.
Die Sir Apfelot Beiträge der Woche
- iPhone 18 Pro Dynamic Island wird 35% schmaler sein
- Apple-Pläne: Drehender Home-Hub, Siri-Chatbot, KI-Anstecker
- Setapp für Mac: Neue AGB sehen Einzel-App-Abonnements vor
- iPhone 18 Pro: „Eck-Kamera“-Gerücht ein riesiges Missverständnis?
- iOS 26.3 Beta: Werbung im App Store schlechter erkennbar
- Radiola – Radio-App für macOS mit Stärken und Schwächen
- Gerüchte-Sammlung: Technische Daten des Falt-iPhones
- Apple iPhone 18 Pro: Diese 10+ Änderungen werden erwartet
- Sir Apfelot Wochenschau KW 3, 2026
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.










