Software und Spiele: Was ist eine Beta-Version?

Im Bereich der Softwareentwicklung und der Anwendung von Programmen auf den Endgeräten der Nutzer/innen kommt es nicht selten zu Begriffen wie Alpha, Beta, Update, Upgrade und Co. Doch was kann man sich unter diesen Begriffen vorstellen? Was bedeutet Beta-Version bei einer Software, einem Videospiel oder einer App? Hier findet ihr die Antwort auf diese Frage sowie weitere Informationen zu den einzelnen Stadien in der Entwicklung von Software. In weiteren Beiträgen gehe ich zudem auf Begriffe wie „Alpha-Version“, „Early Access“ und dergleichen ein.

Was ist eine Beta-Version? Von einer Betaversion spricht man, wenn ein Spiel, ein System oder eine App schon alle wesentlichen Strukturen und Inhalte aufweist, aber noch Bugfixes, Design-Anpassungen und dergleichen nötig sind. Beta-Tester/innen helfen beim Finden von Bugs und durch Feedback bei der Schaffung der späteren Release-Version.

Was ist eine Beta-Version? Von einer Betaversion spricht man, wenn ein Spiel, ein System oder eine App schon alle wesentlichen Strukturen und Inhalte aufweist, aber noch Bugfixes, Design-Anpassungen und dergleichen nötig sind. Beta-Tester/innen helfen beim Finden von Bugs und durch Feedback bei der Schaffung der späteren Release-Version.

Was bedeutet Beta-Version bei Software und Videospielen?

Von einer Beta-Version spricht man dann, wenn es sich um Software handelt, die alle wesentlichen Komponenten des Programms, der App, des Systems oder des Spiels enthält, aber noch nicht alles erschöpfend getestet wurde. Während eine Alpha-Version das Grundgerüst darstellt, ihr wesentliche Funktionen oder Abschnitte fehlen können und vielleicht sogar mehr Bugs auftauchen, da ist die Beta also schon wesentlich näher am Endprodukt dran. Jedoch kann es durchaus sein, dass nach einem Beta-Test weitere Funktionen, Module, Abschnitte oder Inhalte hinzugefügt werden. Auch kann sich das Design bis zur Veröffentlichung der ersten „richtigen“ Version noch ändern.

Warum wird Software als Beta-Version veröffentlicht?

Jetzt kann man sich die Frage stellen, warum Entwickler/innen und Unternehmen eigentlich unfertige Software auf den Markt bringen. Nun, das hat sowohl für sie als auch für die Nutzer/innen verschiedene Vorteile – egal ob Indie-Videospiel oder Beta-Version von iOS, macOS und anderen Apple-Betriebssystemen. Je nach Art – etwa Pre-Release der Hauptversion oder Vorschau auf ein Update einer fertigen Software – ergeben sich mal diese, mal jene Vorteile:

  1. Test der Software und konstruktives Feedback von (potenziellen) Anwender/innen
  2. Realisierung von besseren Funktionen, einfacheren Menüs, besserem Design, etc.
  3. Finanzierung der weiteren Entwicklung bis zur Veröffentlichung des fertigen Produkts
  4. Andere Entwickler/innen können die Betas von Systemen und Schnittstellen nutzen, um ihre eigenen Apps, Plugins o. ä. noch vor dem Release anzupassen
  5. Spieler/innen von Alpha- und Beta-Versionen bekommen Games (inkl. Updates und Upgrades) meist günstiger als die Käufer/innen des späteren Release-Produkts 

Unternehmen wie Apple geben Beta-Versionen von macOS, iOS, iPadOS, watchOS, tvOS und Co. also heraus, damit sich Entwickler/innen von Apps auf die neuen Funktionen vorbereiten können. Indie-Entwickler/innen und -Studios geben Alpha- und Beta-Versionen ihrer Programme oder Spiele heraus, um Hilfe beim Finden und Beheben von Fehlern sowie Geld zu bekommen. Denn gerade für Neulinge auf dem Markt kann die jahrelange Entwicklung finanziell zehrend sein. Die Tester/innen freuen sich außerdem auf erste Eindrücke angekündigter Software und darüber, bei der Entwicklung helfen zu können. Zudem ist es cool, weniger für das Spiel bezahlen zu müssen.

Welche Entwicklungsstufen stehen vor und nach der Betaversion?

Von der ersten Idee über Skizzen und Mockups hin zu vorführbaren Prototypen kann man von der „Pre-Alpha“ sprechen. Steht das Grundgerüst des Programms, der App oder des Spiels und wird es mit noch fehlenden Elementen zum Test veröffentlicht, dann spricht man von der „Alpha-Version“. Wurden die fehlenden Inhalte ergänzt und geht es nun primär um die Fehlerbehebung als um die Schaffung neuer Module, dann geht die Software in die „Beta“ über. Es kann mehrere Alpha- und Beta-Versionen geben, jeweils mit eigenen Updates, Zusatzinhalten und Bugfixes. Schließlich kommt es zum „Release Candidate“ bzw. „Prerelease“ und dann zum „Release“, also der Veröffentlichung der ersten „richtigen“ Version (quasi v1.0).

Quelle


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