Im Test: Das Booq Viper Hardcase für das MacBook 12 Zoll

Hier im Detail sieht man die beiden Wülste, die auf der Unterseite und dem Deckel des Case dafür sorgen, dass das MacBook rundum gepolstert ist. Beim Schließen des Reißverschlusses, werden diese zusammen gedrückt.

Vor einigen Tagen bekam ich das Viper Hardcase VHC12-BLR von Booq zum Testen zugeschickt. Ich habe zwar für mein MacBook 12 Zoll schon eine Hülle, diese ist allerding recht “wabbelig”, da sie aus Neopren hergestellt ist. Sie bietet Schutz nur durch eine Polsterung die geschätzt 4-5 Millimeter dick ist.

“Viper” – die 12” MacBook Hülle von Booq

Das Viper Hardcase von Booq ist dagegen eher eine Art “Hartschalenkoffer” für ds MacBook. Schon beim Anfassen merkt man, dass hier die Ober- und Unterseite aus schützenden “Platten” besteht, die man nicht leicht umbiegen kann. In der Ober- und Unterseite sind zusätzlich jeweils drei Stege eingebaut, die zusätzlich den Druck verteilen und so für Entlastung sorgen. Entsprechend sicher ist das MacBook auch darin aufgehoben.

Das Viper Hardcase von booq bietet Schutz für MacBooks von Apple. Hier das 13 Zoll Modell für das MacBook mit USB-C Anschluß. Man sieht deutlich die drei Stege, die zusätzliche Stabilität bieten (Fotos: Sir Apfelot).

Das Viper Hardcase von Booq bietet Schutz für MacBooks von Apple. Hier das 13 Zoll Modell für das MacBook mit USB-C Anschluß. Man sieht deutlich die drei Stege, die zusätzliche Stabilität bieten (Fotos: Sir Apfelot).

Design und Verarbeitung

Wie von Booq gewohnt hat man mit dem Viper Hardcase ein hochwertiges Produkt in den Händen. Das merkt man an der Verarbeitung und auch an Details wie dem Reißverschluß, der offensichtlich von einer guten Marke namens YKK stammt. Ich persönlich habe davon noch nicht gehört, aber die Tatsache, dass Booq auf die Viper-Schutzhülle 5 Jahre Garantie gibt, zeigt schon, dass sie Qualität am Start haben.

Das Case läßt sich mit einem doppelten Reißverschluß leicht öffnen. Beim Reißverschluss wurde darauf geachtet, dass dieser das Inlay im Case fest zusammen drückt. Dadurch ist “hinter” dem Reisverschluss noch eine zusätzliche Barriere, bevor etwas ans MacBook kommen könnte. Auf dem Foto sieht man deutlich den unteren Rand, der eine passende Ergänzung am oberen Case-Deckel hat.

Hier im Detail sieht man die beiden Wülste, die auf der Unterseite und dem Deckel des Case dafür sorgen, dass das MacBook rundum gepolstert ist. Beim Schließen des Reißverschlusses, werden diese zusammen gedrückt.

Hier im Detail sieht man die beiden Wülste, die auf der Unterseite und dem Deckel des MacBook-Case dafür sorgen, dass das Apple Laptop rundum gepolstert ist und auch einen Sturz aus der Höhe gut übersteht. Beim Schließen des Reißverschlusses, werden diese zusammen gedrückt.

Spritzwasser-Test ala Sir Apfelot

Nachdem ich letztens schon mit einem Bluetooth-Lautsprecher duschen gegangen bin, habe ich testweise auch mal das Case (ohne mein MacBook!) in geschlossenem Zustand etwa 10 Sekunden in meiner Dusche mit dem Wasserstrahl bearbeitet und danach geprüft, ob Feuchtigkeit ins Case eingedrungen ist. Während sie aussen das Wasser “aufsaugt”, ist sie innen dennoch trocken geblieben. Erst nach gut 10-15 Minuten Abwarten (ohne weiterer Dusche!), hat sich der Stoff auch innen feucht angefühlt.

Ich würde sagen, wasserdicht ist die Schutzhülle sicher nicht (und das wird auch keinesfalls vom Hersteller beworben!), aber als spritzwassergeschützt würde ich persönlich sie schon bezeichnen. Trotzdem wirbt der Hersteller nicht damit, da für diese Bezeichnung etwas professionellere Tests nötig wären.

booq MacBook Hülle geöffnet

Im geöffneten Zustand sieht man, welche Fächer die booq MacBook Hülle bietet: Aur der linken Seite kann man zum Beispiel ein A4-Magazin einstecken; rechts findet das MacBook Platz und in den darüberliegenden kleineren Fächern kann man USB-Sticks, Adapter, Maus und ähnliches verstauen. Das MacBook USB-C Netzteil kann man auch einpacken, aber dann ist das Case prallgefüllt und nicht mehr so formschön – aber es geht prinzipiell.

Platz und Fächer im Viper Hardcase

Mir ist beim Case besonders wichtig, dass ich noch anderes Material mit unterbringen kann. Das Booq-Viper Case bietet neben dem Fach für das MacBook auch noch drei weitere Fächer (siehe Foto), in die man USB-C-Adapter, SD-Kartenleser, eine externe Festplatte (2,5 Zoll) und USB-Sticks unterbringen kann.

Da es in den Amazon-Bewertungen gefragt war, habe ich es mal getestet: Man bekommt zur Not auch das USB-C-Netzteil von Apple mit rein und kann den Reissverschluss zu machen. Aber dann ist es natürlich schon recht “stramm” gepackt.

Was ich sehr praktisch finde, ist dass man in das Viper-Case noch ein Magazin (wie die MacLife oder Macwelt) im DIN A4-Format rein bekommt. So kann man auch eine Notizbuch, ein Kuli und ähnliches mitnehmen, wenn man so etwas unterwegs mal benötigt.

Schutzfunktion: Hardcase oder Sleeve?

In den Amazon-Kundenbewertungen wird diskutiert, ob man die Viper-Hülle eher Hardcase oder Sleeve nennen sollte. Schaut man sich im Internet mal nach “MacBook Sleeves” um, so sieht man schnell, dass es sich bei Sleeves nur um dünne Hüllen handelt, die zum Beispiel aus Leder, Filz, Stoff oder Neopren gefertigt sind. Das Viper-Case hier mit einzureihen, würde der Hülle von Booq definitiv unrecht tun.

Definitiv eine MacBook Hülle mit Schutzfunktion: Das Viper Case von der

Definitiv eine MacBook Hülle mit Schutzfunktion: Das Viper Case von der “Rückseite”, wo die Reißverschlüsse enden – auch hier ist es sehr gut verarbeitet.

Aber: Trotz der Stabilität der MacBook-Hülle von Booq muss man anmerken, dass das Hardcase natürlich keine Aluplatte ist, die das MacBook davor beschützen würde, wenn punktuell starker Druck auf die Ober- oder Unterseite des Gerätes ausgeübt wird (wenn man zum Beispiel mit einem Stöckelabsatz auf das MacBook in der Hülle treten würde). Ich bin mir aber relativ sicher, dass das Viper Case deutlich mehr schützt als die meisten Schutzhüllen, die lediglich aus einem dünnen Material gefertigt werden. Vor Kratzern und ähnlichem wird es im Viper-Case auf jeden Fall gut beschützt.

Mein Fazit zum Booq Viper Hardcase

Ich habe das Booq Viper nun einige Wochen in Verwendung und seit dem nie mehr wieder meine alte MacBook-Hülle verwendet. Irgendwie fühlt es sich viel sicherer an, sein MacBook im Viper-Case zu transportieren als in einem dünnen Sleeve. Die zusätzlichen Fächer, die das Case bietet, sind ebenfalls eine praktische Ergänzung, die ich vorher nicht hatte. An meiner alten Hülle gab es nur eine grosse Tasche, die aussen angebracht war und entsprechend weder für Ordnung noch für Schutz gesorgt.

Wer eine gute “Transporthülle” für sein MacBook mit Platz für Zubehör sucht, der ist mit dem Viper Case bestens bedient. Erhältlich ist es zum Beispiel bei Amazon:

Neben der 12-Zoll-Version, die ich getestet habe, findet ihr auch Modelle für andere Größen, die für das MacBook Pro (auch Retina) sowie für das MacBook Air passen:

Unterschiedliche Farben im Angebot

Wer das Schwarz zu langweilig findet, bekommt im Handel auch Farbvarianten in Grau, Sand und Lila. Alle Farb-Variationen findet ihr in Amazon unter diesem Link.

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