Nach knapp zwei Jahren und einem erst wenige Monate alten Deal mit Disney stellt OpenAI (bekannt für ChatGPT) seine Video-KI „Sora“ ein. Sora war 2024 ein Aushängeschild für die Videoerstellung mit KI, wurde aber innerhalb kurzer Zeit von anderen KI-Videowerkzeugen ein- sowie überholt. Nicht zuletzt Google Veo stellt eine starke Konkurrenz dar.

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OpenAI stellt Sora ein und bietet keine Videoerstellung mehr an
Für alle, die auf Social Media von KI-Videos genervt sind, wird das Ende von Sora eine kleine Erleichterung darstellen. Für Disney fällt ein Werkzeug für die Kundenbindung weg. Die Zusammenarbeit mit OpenAI wurde erst im Dezember beschlossen. Disney-Fans sollten mit OpenAI Sora eigene Videos mit Disney-Charakteren erstellen können.
Über das Aus für OpenAIs Video-KI berichtet die BBC. Gegenüber der BBC habe OpenAI angegeben, dass sich die KI-Firma jetzt mehr auf andere Entwicklungen konzentrieren will, zum Beispiel Robotik. Die angestrebten KI-Roboter sollen Menschen im Alltag bei Aufgaben helfen können. Durch den OpenAI-Deal mit dem US-Militär hat dies einen Beigeschmack.
Zudem ist OpenAI nicht das einzige Unternehmen, das (humanoide) Roboter mit KI-Lernfähigkeiten und den motorischen Möglichkeiten für die Hilfe im Haushalt bzw. bei körperlich anstrengender Arbeit fertigen will. Bereits im Februar 2024 habe ich mehrere Hersteller beleuchtet.
Video-Werkzeuge komplett eingestellt, Entwicklung von KI-Agenten im Fokus
Dem Vernehmen der BBC nach stellt OpenAI nicht nur die Sora App und die Sora-Webplattform ein. Auch sollen alle anderen Bemühungen in den Bereichen Videoerstellung und Videobearbeitung aufgegeben werden. Neben der Robotik, auf die jetzt ein gewisser Fokus gelegt werden soll, will OpenAI dem Bericht nach auch mehr Ressourcen in die Entwicklung von KI-Agenten stecken.
KI-Agenten sind Werkzeuge, die autonom agieren, um bestimmte Aufgaben am Computer oder am Smartphone zu erledigen. Die im Juni 2024 von Apple angekündigte KI-Siri kann als Agent verstanden werden. Die Claude-KI von Anthropic soll in Zukunft den Mac steuern können, wurde erst diese Woche angekündigt. Und das umfangreichste Tool stellt bisher OpenClaw dar. Dessen Entwickler arbeitet mittlerweile für OpenAI. Zudem hat OpenAI Sky aufgekauft, ebenfalls eine Mac-Steuerungshilfe.
Warum man das OpenAI-Konto löschen und ChatGPT den Rücken kehren sollte
OpenAI hat mit einer bröckelnden User-Basis zu kämpfen. Und das ist nicht verwunderlich. Warum immer mehr Leute ihren OpenAI-Account kündigen und von ChatGPT sowie anderen Werkzeugen des Konzerns abwandern, das erklärt Jens in diesem Video:
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.








