Paw: Mac-App zum Testen von API-Schnittstellen

Paw Api Tool für den Mac

Seit kurzem bin ich mit einem iOS-Entwickler (Grüße, Frank! – cocoanaut.com) dran, die Sir-Apfelot-App für das iPhone zu erstellen. Dabei werden die Artikel und die entsprechenden Grafiken über die WordPress-REST-API abgerufen. Prüft man die Ausgabe dieser API-Schnittstelle von WordPress über Safari, erhält man einen kryptische Folge von Daten, die man als Mensch kaum lesen kann. Entsprechend schwer ist es dann auch, nach Fehlern in den gelieferten Daten zu suchen. Wer hier ein bisschen Struktur reinbringen möchte, der benötigt eine App, die die Daten auseinander nimmt und einer Tabelle geordnet darstellt.

So sieht es aus, wenn man die WordPress-API über Safari aufruft. Eher was für Leute, die gerne Buchstabensalat sortieren.

So sieht es aus, wenn man die WordPress-API über Safari aufruft. Eher was für Leute, die gerne Buchstabensalat sortieren.

Dies ist übrigens nicht nur bei der WordPress-API der Fall,  sondern auch bei allen anderen APIs, über die man Daten abrufen möchte. Ich bin kein großer Programmierer und stehe noch am Anfang meiner Swift-Karriere (hier mein Verweis auf die Video-Mikrolern-App, die ich nutze) und kann euch aus dem Grund keinen tiefen Einblick in Möglichkeiten von solchen Schnittstellen geben. Jedoch habe ich einen Tipp, welches Programm ihr verwenden könnt, um aus dem Datenkauderwelsch, welchen die meisten Schnittstellen liefern, eine strukturierte Datensammlung zu bekommen, die ihr auch lesen könnt.

Deutlich lesbarer werden die Daten, wenn man sie in Paw abruft. Hier lassen sich die Datensätze in verschiedenen, verschachtelten Ebenen ansehen, indem man die Anezige über die Pfeilchen auf- und zuklappt.

Deutlich lesbarer werden die Daten, wenn man sie in Paw abruft. Hier lassen sich die Datensätze in verschiedenen, verschachtelten Ebenen ansehen, indem man die Anezige über die Pfeilchen auf- und zuklappt.

Auch Informationen zum Aufruf der API lassen sich in Paw einsehen. Hier: zum Beispiel IP, HTTP Status Code, Größe der gelieferten Daten, Dauer der Übertragung und einiges mehr.

Auch Informationen zum Aufruf der API lassen sich in Paw einsehen. Hier: zum Beispiel IP, HTTP Status Code, Größe der gelieferten Daten, Dauer der Übertragung und einiges mehr.

Paw – das API-Tool für den Mac

Die Software “Paw” habe ich vor kurzem in der SetApp-Sammlung entdeckt, die übrigens ein heisser Tipp für Leute ist, die gerne mal neue Software testen. Der Vorteil von SetApp: Man zahlt eine monatliche Gebühr von ungefähr 10 USD und kann dafür alle Programme nutzen, die es bei SetApp gibt. Sozusagen eine Flatrate für Mac-Software. So fiel es mir auch nicht schwer, Paw eine Chance zu geben – obwohl es normalerweise 49 USD kosten würde.

Wie schon erwähnt, habe ich Paw genutzt, um mir die Ausgabe der REST-API von WordPress anzuschauen. Soweit ich lesen konnte, bietet die Software aber noch viel mehr Features. Für alle, die häufig mit APIs zu tun haben, dürfte das Programm ein praktisches Tool zur Dokumentation und Überprüfung von API-Schnittstellen zu sein. Ich habe lediglich die Funktion genutzt, bei der Paw als visueller HTTP-Client arbeitet und die Ausgabe der abgerufenen Datensätze in diversen Ansichten ermöglicht.

Hier seht ihr die Features, die Paw bietet, wenn man das Programm als visuellen HTTP-Client verwendet, um zum Beispiel auszuwerten, was eine API an Daten liefert.

Hier seht ihr die Features, die Paw bietet, wenn man das Programm als visuellen HTTP-Client verwendet, um zum Beispiel auszuwerten, was eine API an Daten liefert.

Ich kann mir sicher keine Bewertung der “technischen Seite” von Paw erlauben, da mir das nötige Hintergrundwissen zu dem Thema APIs fehlt, aber die Bedienung der App gefällt mir gut, die Optik ist ansprechend und es hat mir in kürzester Zeit sehr dabei geholfen, die Aufrufe der REST-API mit verschiedenen Parametern an der URL zu testen.

Wenn ihr euch Paw mal zu Gemüte führen möchtet, könnt ihr hier die Homepage von Paw aufrufen oder euch direkt mal SetApp anschauen – vielleicht findet ihr noch mehr Software, die euch interessiert und das Abo kommt für euch in Betracht.

JSONVIEW Safari Extension

Update 15.03.2018: Ich habe eben noch den Tipp bekommen, dass man die Daten auch mit der kostenlosen Safari-Extension namens “JSONView” strukturiert anschauen kann. In der Ansicht kann man auch die einzelnen Nodes auf- und zuklappen. Für diejenigen, die sich nur dafür interessieren, ist das vielleicht die günstigste Möglichkeit. Hübscher ist es allerdings in Paw (und vermutlich bietet das Tool auch deutlich mehr Features für Profis).

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