Mit der ReadHero App bieten der Developer Dennis Sima und sein Bruder eine umfangreiche Hilfe für das Bücher-Tracking am iPhone an. In der App können ein Leseziel fürs Jahr eingestellt, der Lesefortschritt für einzelne Bücher festgehalten, Notizen verfasst und Statistiken eingesehen werden. Zudem lässt sich die Leseerfahrung für jedes Buch in verschiedenen Bereichen bewerten. Ich habe mir die ReadHero App mal am iPhone angeschaut.

Kapitel in diesem Beitrag:
- 1 Transparenzhinweis: Pro-Version kostenlos für den Test erhalten
- 2 Rabattaktion für Fans von Sir Apfelot
- 3 Die erste Nutzung der App: Einführung und Fragebogen
- 4 Bücher hinzufügen: Suchfeld oder Barcode-Scanner
- 5 Endlich: Die Nutzung der ReadHero App im Test
- 6 Statistiken für die Quantifizierung des Gelesenen
- 7 Allgemeine Bewertung der ReadHero App
- 8 Meine persönliche Meinung zur ReadHero App
- 9 Fazit zu ReadHero, dem Bücher-Tracking fürs iPhone
Transparenzhinweis: Pro-Version kostenlos für den Test erhalten
Vorab der Hinweis, dass wir für den ReadHero-Test ein paar Promo-Codes von Dennis erhalten haben. Damit können wir die Pro-Version der App gratis nutzen. Das hat aber keinen Einfluss auf die hier dargelegte Meinung zu dem iPhone-Programm.
Rabattaktion für Fans von Sir Apfelot
Wenn ihr diesen Link zum App Store klickt, dann nutzt ihr beim Kauf respektive beim Abschluss eines Abos für die ReadHero App automatisch einen Rabatt. Dieser gilt für 25.000 Einlösungen, da dies die von Apple festgelegte Maximalgrenze ist.
Die erste Nutzung der App: Einführung und Fragebogen
Nach der Installation von ReadHero aus dem iOS App Store muss man sich erstmal ein paar Minuten Zeit nehmen. Denn es gibt eine Einführung in die App sowie ein paar zu beantwortende Fragen zum Leseverhalten sowie zu den aktuellen Lesezielen.
Wie viele Bücher liest man im Jahr, wie viele will man lesen, was sind die Hürden beim Erreichen von Lesezielen, und so weiter. Gibt man an, dass man schon einmal eine App fürs Lese-Tracking genutzt hat, wird man gefragt, welche App das war.
Zwischendurch wird zudem aufgezeigt, welche Vorteile die Verwendung der ReadHero App bringen soll. Bisherige User lesen in einem Zeitraum von neun Monaten dreimal mehr Bücher als mit anderen Tracking-Hilfen, heißt es etwa. Aber auch die Erinnerung an Buchinhalte soll durch die Verwendung von ReadHero besser werden, weil man mit der App bessere Notizen anlegt.
Bücher hinzufügen: Suchfeld oder Barcode-Scanner
Das Hinzufügen von Büchern, die man lesen möchte oder gerade liest, ist denkbar einfach. Man kann den Titel, die/den Autor/in oder andere Parameter suchen und dann das gewünschte Ergebnis auswählen. Dafür wird eine Liste mit den gefundenen Ergebnissen angezeigt.
Zudem kann man der App den Zugriff auf die Kamera gewähren, um den Barcode eines vorliegenden Buches einzuscannen. So lässt es sich noch schneller hinzufügen.
Anschließend muss man aber nochmal warten, weil die bis hierhin zur Verfügung gestellten Daten verarbeitet werden. Dann darf man laut eines Buttons fortfahren, wird anschließend aber noch einmal unterbrochen.
Denn es wird über drei Vollbild-Einblendungen verteilt ein Deal für das Pro-Abo angeboten. Das hat mir gar nicht gefallen. Nicht nur, weil ich bereits die Pro-Version genutzt habe, sondern weil ich endlich die eigentlichen App-Features testen wollte.
Anschließend geht es mit der Anzeige von Bewertungen weiter, die mich ebenfalls nicht interessiert haben. Dann erst durfte ich auf den „Ich bin bereit“-Button tippen. Ich bin in fünf Minuten durch alles davor durchgerauscht, kann mir aber vorstellen, dass es wesentlich länger dauert, wenn man sich alles durchliest und über das Angebot nachdenkt. In der Zeit könnte man schon einige Seiten lesen.
Endlich: Die Nutzung der ReadHero App im Test
Im Home-Tab der App wurde mir das hinzugefügte Buch angezeigt, nebst weiterer Einblendungen – etwa dem Import von Goodreads- und anderen Lese-App-Daten. Nach der Auswahl des Buches konnte ich die aktuelle Position im Buch (Seite) eingeben, Notizen hinzufügen und nach Beendigung des Buches Bewertungen eingeben.
Die Bewertungen beziehen sich nicht nur auf das Buch insgesamt, sondern auf Kategorien wie Cool, Überraschung, Tear, Humor, Lernen und Unterhaltsam. Warum „Tear“ statt Emotional, Traurig oder Bewegend genutzt wurde, erschließt sich mir nicht wirklich.
Statistiken für die Quantifizierung des Gelesenen
Der Home-Tab bietet eine Kachel mit den Statistiken rund um die eingetragenen Lese-Erfolge. Hier geht es vorrangig um die Anzahl gelesener Bücher und geblätterter Seiten. Man kann sich also Graphen und Zahlen anschauen. Ein Tracking von inhaltlichen Lesezielen und Dingen, die man lernen, oder Fähigkeiten, die man sich aneignen will, gibt es nicht.
Allgemeine Bewertung der ReadHero App
Wer gelesene Bücher an einer zentralen Stelle katalogisieren, sich Lese-Motivation durch Statistiken holen und Notizen zu den Büchern am gleichen Ort ablegen will, bekommt mit der ReadHero App ein umfangreiches Werkzeug zur Verfügung gestellt. Man sieht, dass viel Arbeit in das Angebot geflossen ist und die Nutzung mit durchdachten Hilfestellungen vereinfacht werden soll.
Meine persönliche Meinung zur ReadHero App
Ich persönlich hatte schon nach dem minutenlangen Vorlauf, welcher der eigentlichen Nutzung voranging, keine Lust mehr auf die App. Dass der Fokus auf Zahlenwerten (Seiten pro Tag, Woche und Monat sowie Bücher pro Jahr) liegt, sagt mir persönlich ebenfalls nicht zu. Man kann so viele Bücher lesen wie man will, wenn nichts vom Inhalt als unterhaltsam oder lehrreich zurückbleibt, dann bringen auch Zahlen und Graphen nichts. Wem das Ganze aber beim Erreichen persönlicher Ziele hilft, wünsche ich viel Erfolg damit.
Fazit zu ReadHero, dem Bücher-Tracking fürs iPhone
Auch wenn ich selbst in meinem kleinen Test kein Fan geworden bin und die App mich schon vor der eigentlichen Nutzung verloren hat, gibt es sicherlich geduldigere Menschen, die etwas damit anfangen können. Falls ihr dazu gehört, dann nutzt gern die Rabattaktion, um die App günstiger mit all ihren Pro-Funktionen nutzen zu können.
Ähnliche Beiträge
Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.

















