Das von MacPaw angebotene Software-Paket Setapp wird um weitere Abo-Optionen erweitert. Neben dem Gesamtpaket mit allen 250+ Apps werden Einzelbuchungen ermöglicht. Zudem sollen zusätzliche KI-Funktionen einzeln hinzugefügt werden können. Darauf deuten die neuen AGB hin, die am 19. Februar 2026 in Kraft treten.

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Neben Setapp-Komplettpaket: Apps einzeln buchen oder kaufen
Das neue Angebot soll vor allem den Developern zugute kommen, für die das bisherige Modell nicht finanziell ansprechend genug war. Denn die Developer können den Preis für den Einmalkauf oder das Abo selber festlegen – ähnlich wie im Apple App Store.
Zudem können Abonnements für einen Monat, drei, sechs und zwölf Monate angeboten werden. Nicht nur lassen sich dafür unterschiedliche Preise (und Rabatte) von den Developern einstellen. Sondern auch für die Anzahl der Macs, für welche die Software gebucht wird. Dabei gibt es Staffelungen für ein Gerät, drei Geräte und fünf Geräte.
Wer bereits ein Setapp-Abo gebucht hat, sollte über die AGB-Änderungen, welche das neue Angebot ab Februar ermöglichen, per E-Mail unterrichtet worden sein. Die Nachrichten werden seit dieser Woche herausgegeben.
Developer können sich seit Mitte 2025 vorbereiten
Überraschend kommt die Änderung am Setapp-Geschäftsmodell dabei wahrscheinlich nur für die User. Denn alle, die ihre Programme über Setapp anbieten, wissen über die Einführung von Einzelbuchungen schon länger bescheid.
Ein Support-Dokument für Developer mit dem Titel „Configure single app flow“ ist schon seit mindestens acht Monaten online.

Aus für iPhone-Marktplatz: MacPaw gibt Setapp Mobile auf
Man kann also davon ausgehen, dass die neuen Einzelangebote nicht direkt mit der kürzlichen Aufgabe von Setapp Mobile zu tun haben. Der alternative App-Marktplatz für das Apple iPhone wird laut der offiziellen Verlautbarung des Anbieters aus mehreren Gründen eingestellt.
Einerseits, weil Apple immer wieder die Bedingungen für solche Angebote ändert. Und andererseits, weil sich das Modell scheinbar doch nicht für MacPaw rechnet – oder anders gesagt: rote Zahlen schreibt.
Ob das auch für die Mac-Version gilt und daher Developer mit höherpreisigen Angeboten angelockt werden sollen, lässt sich nicht sagen.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.









