Sir Apfelot Wochenschau KW 11, 2026

In dieser Ausgabe der Sir Apfelot Wochenschau habe ich einige interessante Apple- und Tech-News der Kalenderwoche 11 des Jahres 2026 zusammengefasst. Unter anderem sind diese Meldungen vertreten: Sachsens Handyverbot wird auf weitere Schulklassen ausgeweitet, WhatsApp und Signal im Visier von Hackern, MacBook Neo leichter zu reparieren als andere Apple-Laptops, Smart-Home-Geräte von Apple abermals verschoben, und mehr!

Sächsischer Kultusminister plant Ausweitung des Handyverbots an Schulen

Seit diesem Halbjahr gibt es im Freistaat Sachsen bereits ein Verbot von privaten Mobilfunkgeräten an staatlichen Grundschulen. Laut dem Minister für Kultus, Conrad Clemens (CDU), soll das neue Schuljahr nach den Sommerferien mit einem ausgeweiteten Verbot starten – Handys bzw. Smartphones sollen bis in die achte Klasse verboten werden.

Ich kann auf Landesebene dieses Handyverbot ausweiten. Das werde ich auch tun“, sagte Clemens laut der Sächsischen Zeitung. Digitale Medien sollen im Unterricht weiter eine Rolle spielen (können). Aber der private Gebrauch derselben soll eingeschränkt werden. Und zwar im Einklang mit der Forderung, Social Media bis zum Alter von 14 Jahren zu verbieten. Mehr dazu auch in der aktuellen Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“.

WhatsApp und Signal im Visier von russischen Hackern

Niederländische Geheimdienste haben diese Woche davor gewarnt, dass russische Hacker in einer groß angelegten, globalen Aktion den Zugang zu WhatsApp- und Signal-Accounts erbeuten. Dabei geben sie sich etwa als Service-Mitarbeiter aus und erlangen durch Social Engineering (individuelles Einwirken auf die Zielpersonen) die nötigen Zugänge und Berechtigungen. Über diese werden dann Einzel- und Gruppenchats ausgelesen.

Im Fokus befinden sich laut den Warnungen zwar keine Zivilpersonen, aber verschiedenste Personen aus Regierungen, Beamtentum, Militär und so weiter. WhatsApp und Signal stehen wegen ihrer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Visier. Zugriff auf sensible Chats gibt es nicht durch Server-Hacks, sondern vermittels individueller Angriffe auf einzelne Accounts.

Deutschsprachige Zusammenfassungen des Themas gibt es bei heise online und Golem.

Apple veröffentlicht Sicherheitsupdates für ältere Systeme

Neben macOS 26.3.2 für das MacBook Neo hat Apple diese Woche auch Updates für ältere Systeme und Geräte herausgebracht. So wurden etwa iOS 15.8.7 und iPadOS 15.8.7 für iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR und das iPad der 7. Generation veröffentlicht. Zudem gab es Updates auf iOS 16.7.15 und iPadOS 16.7.15 für iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone X, iPad (5. Gen), das 9,7-Zoll iPad Pro und das 12,9-Zoll iPad Pro (1. Gen).

Laut der offiziellen Update-Übersicht von Apple wurden die Updates herausgegeben, um Sicherheitslücken zu schließen. Vor allem das WebKit, also die Browserengine von Safari und anderen Webbrowsern, ist dabei betroffen. Zudem gibt es eine Kernel-Sicherheitslücke, die geschlossen wurde. Die Installation der Updates ist also auf jeden Fall zu empfehlen.

MacBook Neo: Vereinfachter Aufbau und geringere Reparaturkosten

Erste Teardowns des neuen Apple MacBook Neo zeigen auf, dass der Laptop im Vergleich zu den Air- und Pro-Modellen wesentlich einfacher aufgebaut ist. So gibt es nur einen minimalen Einsatz von Klebstoff und es wurden keine Klebestreifen verwendet. Das ist etwa beim Akku-Austausch besonders positiv. Hier müssen nur Schrauben entfernt, der Akku gewechselt und die Schrauben wieder eingesetzt sowie festgeschraubt werden.

Weiterhin ist das MacBook Neo im Inneren recht modular aufgebaut, sodass z. B. die USB-C-Anschlüsse oder der Kopfhörer-Anschluss leicht ausgetauscht werden können. Das Ganze schlägt sich sichtlich auf die Reparaturkosten nieder. Ein Displayschaden wird für 59 Euro repariert, während das bei einem 13-Zoll MacBook Air 99 Euro kostet. Auch andere Schäden werden günstiger behoben.

10 Spiele auf dem MacBook Neo getestet: Cyberpunk, Minecraft und Co.

Der YouTuber Andrew Tsai hat das neue MacBook Neo einem Gaming-Test unterzogen. Er hat sich vermittels Benchmark-Tests und eigener Spiele-Sessions einen Eindruck davon verschaffen können, was Apples derzeit günstigster Laptop im Hinblick auf Videospiele leisten kann. Seine Ergebnisse hat er in einem Video geteilt.

Dabei hat er folgende Titel getestet: Cyberpunk 2077, Minecraft, World of Warcraft, Control, Resident Evil 9, Resident Evil 2, Counter Strike 2, Elden Ring, Dark Souls Remastered und Mewgenics. Außerdem hat er die Emulation einer Nintendo Switch auf dem MacBook Neo laufen lassen, um zu schauen, wie diese performt. Hier die Ergebnisse:

HomePad: Apples Smart-Home-Steuerzentrale nochmals verschoben

Seit Anfang letzten Jahres gibt es nun schon Gerüchte rund um eine Apple-Steuerzentrale für Smart Homes. Das „HomePad“ oder wie es letztendlich heißen möge soll intern die Bezeichnung J490 tragen – und sein Launch soll erneut verschoben worden sein. Der Grund dafür ist leicht zu erkennen: die neue Siri-Version mit stärkerer KI-Einbindung kommt wahrscheinlich erst mit iOS 27 heraus. Apples Smart-Home-Offensive wird also frühestens im Herbst starten.

Bloomberg hat diese Woche entsprechend getitelt: „Apple Postpones Smart Home Display Launch as It Waits for New AI and Siri“. In dem Beitrag wird ebenfalls der Zusammenhang zwischen der Siri-Entwicklung und den neuen Smart-Home-Geräten von Apple aufgezeigt. Ob bereits fertige Geräte seit einem Jahr in Lagerhäusern liegen oder ob mit der Produktion erst nach der Siri-Aktualisierung begonnen wird, kann nicht gesagt werden.

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