Sir Apfelot Wochenschau KW 24, 2020

Herzlich Willkommen zur Sir Apfelot Wochenschau der Kalenderwoche 24 des Jahres 2020. Mit ihrer 24 erinnert diese Woche doch an irgendetwas… Ach ja: Weihnachten. Und so voll wie ein Geschenkesack an Heilig Abend war auch diese Woche hinsichtlich interessanter Apple- und Tech-News. Nicht zuletzt gab es gestern die Enthüllung der Sony PlayStation 5, aber auch eine Apple-Pressemitteilung mit dem Ablaufplan der digitalen WWDC20. Neben PS5 und WWDC 2020 findet ihr im Folgenden unter anderem folgende Themen: Details zur kommenden Corona-App, Selfie-Kameras unter dem Smartphone-Display, KI mit Handschrift-Imitation, Apples Wechsel von Intel- zu ARM-Prozessoren und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 24 des Jahres 2020 mit dabei: Ablaufplan der WWDC20, Präsentation der Sony PlayStation 5, neuer Intel-Chip, Corona App, Under-Screen-Camera und mehr.

In der Sir Apfelot Wochenschau zur Kalenderwoche 24 des Jahres 2020 mit dabei: Ablaufplan der WWDC20, Präsentation der Sony PlayStation 5, neuer Intel-Chip, Corona App, Under-Screen-Camera und mehr.

Intel bringt den „Lakefield“-Chip an den Start

Das neue Intel-SoC (System on a Chip) namens Lakefield wurde bereits vor einiger Zeit angekündigt, ist nun aber nach mehrfachen Verzögerungen auf dem Markt. Neben einem CPU mit fünf Kernen bringt die im 3D-Verfahren gestapelte Recheneinheit bis zu 8 GB Arbeitsspeicher, einen Grafikprozessor sowie I/O-Funktionen mit. Laut einer Meldung von t3n gibt es zwei Versionen, Core i5-L16G7 und Core i3-L13G4, die beide mit einer Leistung von 7 Watt laufen. Gedacht ist Intels ARM-Konkurrenz in Chip-Form vor allem für Ultrabooks oder andere mobile Geräte. Weitere Details, technische Daten und Hintergründe findet ihr in der verlinkten Quelle.

Sony stellt die PlayStation 5 vor und überrascht mit dem Design

Futuristisch, spacig, sich von den Vorgängern grundlegend abhebend – so wurde die PlayStation 5 bereits in den letzten Monaten dargestellt. Viele Gerüchte gab es, gestützt auf Patente und DevKits, aber auch auf Wunschdenken. Neben einer Spieleliste hat Sony nun aber vergangene Nacht die für Ende 2020 geplante PS5 gezeigt. Ihr Aussehen hat weder in der Laufwerk- noch in der Digital-Only-Version etwas mit den Mutmaßungen der letzten Monate zu tun. Da ist Sony tatsächlich eine Überraschung gelungen. Neben Konsole und Spielen wurde auch Zubehör vorgestellt: ein kabelloses Headset, eine Fernbedienung, eine Ladestation für zwei DualSense-Controller und eine Kamera. Offizielles dazu findet ihr auf der PlayStation-Webseite, eine Spiele-Übersicht gibt’s bei Giga (hier), Preisspekulationen hat Golem (hier).

Mit dem Design der PlayStation 5 konnte Sony überraschen. Neben der Konsole mit und ohne Disc-Laufwerk gibt es die DualSense Controller, eine entsprechende Ladestation, ein kabelloses Headset, eine Fernbedienung und eine Kamera. Bildquelle: Sony

Mit dem Design der PlayStation 5 konnte Sony überraschen. Neben der Konsole mit und ohne Disc-Laufwerk gibt es die DualSense Controller, eine entsprechende Ladestation, ein kabelloses Headset, eine Fernbedienung und eine Kamera. Bildquelle: Sony

Corona-App: Sichere Software für 20 Millionen Euro

Nachdem es heftige Kritik an der sogenannten Corona-Datenspende-App des RKI gab, wurde an der Kontaktverfolgung-App der Bundesregierung gewissenhafter gearbeitet. Nicht nur haben die Entwicklerinnen – Telekom und SAP – den Quellcode veröffentlicht, um das Projekt zur Open Source zu machen. Auch wurden weitere Maßnahmen getroffen, um Daten- und IT-Sicherheit zu gewährleisten sowie Missbrauch vorzubeugen. Das berichtet zum Beispiel Golem an dieser Stelle. In dem Beitrag wird zudem auf die Entwicklungskosten von rund 20 Millionen Euro eingegangen. Für den Betrieb der beiden Hotlines, welche auf Deutsch, Englisch und Türkisch angeboten werden, sollen monatlich bis zu 3,5 Millionen Euro anfallen. Stresstests für App, Server und Sicherheit würden mit Simulationen von Nutzer/innen-Zahlen im zweistelligen Millionenbereich durchgeführt.

Vertrauenswürdige Technik aus Deutschland mit 45 Millionen Euro gefördert

Wie t3n in einer Meldung aufzeigt, soll in Deutschland „vertrauenswürdige Elektronik“ entwickelt werden – zum Beispiel Chips, die den hiesigen Technikmarkt von amerikanischen und asiatischen Produkten unabhängig macht. Seitens des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gibt es dafür eine Förderung von 45 Millionen Euro. In der offiziellen Mitteilung des Ministeriums wurden die Projekte vorgestellt, die mit der Summe gefördert werden, sowie die Hintergründe der Förderung und ihrer Notwendigkeit aufgezeigt. „Mittelfristiges Ziel ist es, eine vertrauenswürdige Wertschöpfungskette durch Überprüfbarkeit und Zertifizierungen der Komponenten entlang der gesamten Lieferkette aufzubauen. Diese Projekte sollen Anfang 2021 starten“, heißt es unter anderem.

Kamera unterm Display: Zulieferer Visionox kündigt Massenproduktion an

Seit dem das iPhone X mit seiner seither oft kopierten Notch daherkam gibt es ein Wettrennen der Smartphone-Hersteller um die beste Lösung dafür, die Selfie-Kamera verschwinden zu lassen. Denn die Notch stört, ein Display-Loch ist nicht schön, Ränder sollen vermieden werden und Pop-Up-Cams können Fehleranfällig sein (sowie die Wasserdichte negativ beeinflussen). Wie u. a. NotebookCheck aufzeigt, soll nun die sogenannte Under-Screen-Camera massentauglich sein. Der Display-Hersteller Visionox will demnach mit dem Produkt „InV see“ in die Massenproduktion gehen. Für welchen Smartphone-Hersteller, das steht noch nicht fest – ob also Oppo, Xiaomi oder doch Samsung die ersten mit einer Selfie-Kamera unterm Display sein werden, das muss sich noch rausstellen. Vielleicht ist es aber auch der vietnamesische Hersteller VinSmart, wie dieses Video vermuten lässt.

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KI statt Stift: Handschriften kopieren und Fotos aus Zeichnungen basteln

Mit künstlicher Intelligenz (KI) wird mit der Zeit immer mehr möglich. Das ist für einige Bereiche sicherlich ganz gut, in anderen Bereichen vielleicht nicht so positiv. So zum Beispiel das von NNN aufgezeigte Beispiel der Handschriften-Imitation durch KI. Das Nachmachen einer Handschrift kann bei historischer Quellenforschung nützlich sein oder um Menschen nach einem Unfall bzw. einer Krankheit das Schreiben in eigener Handschrift per Computer / Spracheingabe zu ermöglichen. Ein nahe liegendes Negativbeispiel der Nutzung wäre natürlich das Fälschen von Dokumenten. In eine andere Richtung geht eine von t3n dargestellte KI, die „Deep Face Drawing“ nutzt, um aus Strichskizzen fotoähnliche Gesichter zu kreieren. Möglicher Einsatz: Phantombilder bei polizeilichen Ermittlungen.

Wann kündigt Apple den Prozessorwechsel an?

Diese Frage wirft beispielsweise heise online in einem Beitrag auf. Denn dass Apple beim Mac zukünftig auf ARM- statt auf Intel-Chips setzen will, ist ja bekannt. Nur noch nicht, wann der Wechsel konkret für alle (kommenden) Modelle vollzogen wird. Eine Vermutung ist, dass Apple seine Abkehr von Intel im Rahmen der bald stattfindenden World Wide Developers Conference (WWDC) bekanntgeben will. „Entwicklern würde das Zeit geben, ihre Mac-Software für die neuen Prozessoren anzupassen“, heißt es dazu bei heise online. Jedoch, so wird mit Bezug auf Quellen dargelegt, die ARM-Macs erst in 2021 sehen, könnte es auch eine spätere Verlautbarung geben.

Apple gibt Ablauf-Details für die WWDC 2020 bekannt

Es soll die „bisher größte Worldwide Developers Conference“ werden, was im Grunde nicht schwer zu behaupten ist, da sie dezentral übers Web, also weltweit stattfindet. Das Programm der am 22. Juni 2020 startenden Digital-WWDC umfasst kurz gesagt die Keynote zum Auftakt, die „Platforms State of the Union“-Präsentation, über 100 Engineering Sessions, neu konzipierte Apple Developer Forums und 1-on-1 Developer Labs. Letztere setzen eine Terminvereinbarung voraus. Der letzte Tag des Spektakels ist der 26. Juni 2020. Details und Daten für euren Kalender sowie die Auflistung der Möglichkeiten zur Nutzung der diesjährigen WWDC-Angebote findet ihr in der offiziellen Pressemitteilung von Apple.


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