Vorteile im Überblick: MacBook Pro mit M5 Pro & M5 Max

Noch diese Woche könnte Apple die bisher leistungsfähigsten Modelle des MacBook Pro auf den Markt bringen. Denn der Starttermin für das „Creator Studio“-Abo fällt auf Mittwoch, den 28. Januar. Und mittwochs wird bei Apple auch gerne mal Hardware vorgestellt. Im Folgenden zeige ich auf, welche Vorteile die MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max bieten werden.

Leistungssprünge, neue Chip-Elemente und ein neuer Aufbau von CPU und GPU – Welche Vorteile ergeben sich aus dem M5 Pro und M5 Max für das Apple MacBook Pro?
Leistungssprünge, neue Chip-Elemente und ein neuer Aufbau von CPU und GPU – Welche Vorteile ergeben sich aus dem M5 Pro und M5 Max für das Apple MacBook Pro?

Größeres Display

Zwar hat Apple bereits im Oktober das erste MacBook Pro mit M5-Chip vorgestellt, bei diesem handelt es sich aber nur um ein 14-Zoll-Modell. Wer einen aktuellen Apple-Laptop mit 16 Zoll Displaydiagonale will, musste sich seither gedulden.

Die Modelle mit M5 Pro und M5 Max werden aber sicherlich auch mit dem größeren Display angeboten. Zudem können mehrere externe Displays (Monitore) angeschlossen werden. Ein technisches Upgrade des verbauten Liquid Retina XDR Displays ist dabei allerdings nicht zu erwarten.

Mehr CPU-Kerne

Der M5-Chip bietet eine CPU mit 10 Kernen, davon 4 Performance- und 6 Effizienzkerne. Schaut man sich die Aufstockung der Specs vom M4 auf den M4 Pro an, dann kann man auch beim M5 Pro bis zu 14 CPU-Kerne erwarten. Diese sollten sich aus 10 Performance- und 4 Effizienzkernen zusammensetzen.

Beim M5 Max werden entsprechend bis zu 16 CPU-Kerne erwartet. Damit wären bei ebenfalls 4 Effizienz- bis zu 12 Performancekerne möglich. Das heißt, dass CPU-lastige Aufgaben schneller bearbeitet werden und eher fertig sind als auf weniger gut ausgestatteten Systemen.

Die Leistung aller Kerne soll sich dabei merklich von den Vorgängern abheben – und das bei steigender Effizienz, also geringerem Stromverbrauch.

Mehr GPU-Kerne

Was für die CPU-Kerne gilt, lässt sich im Allgemeinen auch über die GPU-Kerne sagen. Denn während beim M5 lediglich 10 Grafik-Kerne zu finden sind, da werden es beim M4 Pro wohl bis zu 20 und beim M5 Max bis zu 40 sein.

Bei der zu erwartenden Steigerung von Leistung und Effizienz sind hier klare Sprünge von den Vorgängergenerationen zum M5 Pro und M5 Max zu erwarten. Möglich ist, dass Apple weitere Beschleunigungen für bestimmte Technologien (Mesh Shading, Ray Tracing, etc.) implementiert.

Hardware-Beschleunigung für KI

Der M5 war Apples erstes Computer-System, das sogenannte „Neural Accelerators“ integriert hatte. Dabei handelt es sich um eine Hardwarebeschleunigung für „neuronale Prozesse“, also Machine Learning und künstliche Intelligenz.

Diese Technik steckt dabei nicht in der Neural Engine, sondern im GPU-Bereich des Chips. Der M5 Max könnte also mit bis zu 40 dieser „Neural Accelerators“ ausgestattet sein, was ihn zur schnellen Ausführung von lokalen KI-Prozessen befähigt – etwa für Bild- und Videobearbeitung bzw. -erstellung.

Die bisher beste MacBook-Leistung

Bei Macworld gab es vor knapp einer Woche eine Gegenüberstellung des M5 mit dem M4 sowie eine davon ausgehende Hochrechnung der Leistung für den M5 Pro und den M5 Max. Durch die Vergleiche und Benchmark-Berechnungen wird orakelt, dass die neuen Profi-Systeme herausragende Werte aufweisen sollen:

M4 Pro M5 Pro (geschätzt) M4 Max M5 Max (geschätzt)
Single Core CPU 3.864 4.385 4.025 4.568
Multi Core CPU 22.467 27.413 26.137 31.891
Geekbench 6 GPU Test 112.304 151.307 191.465 257.960
3DMark Steel Nomad 1.922 2.363 3.765 4.628
3DMark Wild Life Extreme 19.792 24.613 39.114 48.641

Individuelle Konfigurationen oder nur Hitzeableitung?

Ebenfalls wird bei Macworld angemerkt, dass bei den neuen M5-Versionen laut einem Gerücht erstmals separate CPU- und GPU-Bereiche auf dem Apple Silicon zum Einsatz kommen sollen. Es soll sich um individuelle Teile handeln, die allerdings auf dem selben Siliziumsubstrat miteinander verbunden sind.

Deshalb wird spekuliert, ob Apple vielleicht individuellere Konfigurationen zulässt, also mehrere Kombinationen aus CPU- und GPU-Größen anbieten wird. So könnten je nach individuellem Einsatz des Geräts die passenden Kerne kombiniert werden. Möglich ist aber auch, dass die Chiparchitektur nur für eine bessere Ableitung der entstehenden Hitze gewählt wurde.

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