Apple ARKit: Möglichkeiten für Baubranche und Heimwerker

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Mit dem ARKit für mobile Geräte wie iPhone und iPad hat Apple auf der WWDC 2017 eine Schnittstelle für die Augmented Reality, also die erweiterte Realität, geschaffen. Im Hinblick auf das Ausmessen von Räumen und Gebäuden, auf die Visualisierung von Immobilien, der Einrichtung und vielem mehr ergeben sich damit viele Möglichkeiten und Chancen. Eine erste Demo der Anwendungen, die mit dem Apple ARKit möglich werden, habe ich euch in den Artikel zur Vorstellung von iOS 11 gepackt. Es ist nur sinnvoll, dass neben Gamern auch Zielgruppen wie die Baubranche und Heimwerker davon profitieren werden.

Häuser ausmessen und Baupläne erstellen oder 3D-Modelle aus dem BIM (Building Information Modeling) begehbar machen - mit Apple iPhone oder iPad und dem ARKit für Developer ist das möglich. Neben der Baubranche profitieren Heimwerker von der Augmented Reality.

Häuser ausmessen und Baupläne erstellen oder 3D-Modelle aus dem BIM (Building Information Modeling) begehbar machen – mit Apple iPhone oder iPad und dem ARKit für Developer ist das möglich. Neben der Baubranche profitieren Heimwerker von der Augmented Reality.

Apple ARKit: Möglichkeiten für Baubranche und Heimwerker

Stellt euch vor, der Bauträger, Architekt, Generalunternehmer oder Makler führt euch durch die neue Immobilie, die noch gar nicht gebaut wurde. Mit einem Apple iPad in der Hand könnten Fachleute ihren Kunden anschaulich individuell gestaltete „Musterhäuser“ zeigen. Anpassungen können in Echtzeit vorgenommen und durch BIM (Building Information Modeling) sogar in Echtzeit in die Baupläne übernommen werden.

Für bestehende Gebäude sind natürlich andere Apps und Tools interessant. Zum Beispiel der Dienst Smart Picture 3D. Bei diesem werden Fotos der Räume digital vermessen und zu 99% (Hersteller- und Medienangaben) akkurate Gebäudepläne erstellt. Informationen zu Smart Picture 3D findet ihr auf der offiziellen Webseite. Durch die Nutzung von ARKit und schlauen Algorithmen könnten solche Dienste Vermessungs-Apps wie RoomScan Pro verdrängen, welche „nur“ mit iPhone-Sensoren arbeiten.

Demonstration von Smart Picture 3D

In diesem Video wird gezeigt, wie ein Raum (bspw. ein Badezimmer) mit der Kamera des Apple iPhone ausgemessen werden kann:

Digitales Maßband dank Augmented Reality

Gerade das Ausmessen von Räumen, Möbeln und anderen Dingen sorgt dafür, dass diese digital verändert und umgestaltet werden können. So seht ihr, ob ihr den Schrank lieber in Weiß oder Braun kaufen solltet und welche Fliesen am besten ins Bad passen. Sicher werden neben IKEA (bereits angekündigt) auch andere Ausstatter und Baumärkte diese Chance nutzen, um sich direkt beim Kunden zuhause präsentieren zu können. Heimwerker indes können mit der AR ganz einfach Messungen vornehmen:

Ein Tipp am Rande: Aktuell gibt es bei Eleonto die Zendure Supertank mit 100 W Leistung (auch zum Laden von großen MacBook Pro Modellen geeignet!) für knapp 104 Euro als B-Ware. Die Powerbank kostet sind ca. 170 Euro.

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