Apple kauft RAC7, das Videospiel-Studio hinter „Sneaky Sasquatch“

Wie Digital Trends inklusive einer offiziellen Bestätigung berichtet, hat Apple erstmals in der Unternehmensgeschichte ein Entwicklerstudio für Videospiele aufgekauft. Dabei handelt es sich um RAC7, einen zwei-Personen-Betrieb, der unter anderem für das Apple Arcade-exklusive Spiel „Sneaky Sasquatch“ verantwortlich zeichnet. Der Kauf soll eine einmalige Sache gewesen sein.

Sneaky Sasquatch ist seit dem Start von Apple Arcade in 2019 ein Hit. Nun hat Apple das Unternehmen dahinter, RAC7, aufgekauft.
Sneaky Sasquatch ist seit dem Start von Apple Arcade in 2019 ein Hit. Nun hat Apple das Unternehmen dahinter, RAC7, aufgekauft.

Apple will RAC7 unterstützen, aber selbst kein Spiele-Entwickler werden

Die Einstellung des Developer-Duos von RAC7 soll eine einzigartige Situation darstellen. Laut dem Digital Trends-Bericht plant Apple nicht, in Zukunft als eigener Spiele-Entwickler aktiv zu werden. Man arbeite weiterhin mit den verschiedenen Arcade-Partnerfirmen zusammen, um deren Spiele anbieten zu können, gab Apple in einem Statement gegenüber Digital Trends an.

Man müsse den Kauf von RAC7 durch Apple im Kontext sehen, heißt es in dem Bericht weiter. Denn „Sneaky Sasquatch“ war seit dem Start von Apple Arcade in 2019 Teil des Spielekatalogs, und sofort einer der erfolgreichsten Titel. Bis heute bekommt er regelmäßige Updates und bleibt bei Arcade-Usern ein Hit. Dass Apple den Leuten hinter dem Erfolgstitel nach nunmehr sechs Jahren unter die Arme greift, ist also keine Überraschung.

Apple soll an Gaming-Client für Arcade- und App Store-Spiele arbeiten

Wie kürzlich bekannt wurde, soll Apple an einem Gaming-Client für seine Betriebssysteme arbeiten. Dieser könnte bereits mit iOS 26, iPadOS 26 und macOS 26 veröffentlicht werden. Er soll dazu dienen, Spiele in einer dedizierten App ansehen, installieren und starten zu können. Zudem sollen Leaderboards, Community-Inhalte und Kommunikationsmöglichkeiten Teil des Angebots sein. Eventuell könnte man sich etwas Steam-ähnliches vorstellen.

Jedenfalls wäre der Gaming-Client eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem nicht wirklich attraktiv präsentierten „Game Center“, das mit seinen wenigen Funktionen bisher nur über die Einstellungen oder den App Store aufgerufen werden kann. Zwar bietet Apple für Developer das GameKit-Framework an, um verschiedene Funktionen direkt in den Spielen anzubieten. Aber abseits davon mangelt es an einer einladenden Umsetzung.

Mehr dazu hier: Aus fürs Game Center – Apple plant neuen Spiele-Client für seine Systeme.

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