Apple M3 Pro – Chip befindet sich mit diesen Specs im Test

Am Sonntag gab es den neuen „Power On“-Newsletter von Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Darin ist er auf verschiedene Dinge eingegangen, aber am interessantesten waren die Infos, die direkt aus den Testlabors von Apple zu kommen scheinen. Gurman ist ja gut vernetzt und gibt daher schon vor der Veröffentlichung von neuen Apple-Geräten und -Systemen immer gute Prognosen ab. Deshalb lohnt sich ein Blick auf das, was er zum Einstiegsmodell des M3 Pro und möglichen Max- und Ultra-Steigerungen zu sagen hat. Der M3 Pro soll bei Apple gerade mit Drittanbieter-Apps getestet werden, um die Performance einschätzen zu können.

Mit den hier präsentierten Specs soll sich der Apple M3 Pro gerade in internen Tests befinden. Für verschiedene Mac-Modelle soll es in Zukunft aber auch den M3 Max und M3 Ultra geben. Auch zu diesen gibt es schon Gerüchte.
Mit den hier präsentierten Specs soll sich der Apple M3 Pro gerade in internen Tests befinden. Für verschiedene Mac-Modelle soll es in Zukunft aber auch den M3 Max und M3 Ultra geben. Auch zu diesen gibt es schon Gerüchte.

M1 Pro, M2 Pro und (mutmaßlicher) M3 Pro im Vergleich

In seinem Newsletter zeigt Gurman einen Vergleich der bereits bekannten Pro-Versionen des „Apple Silicon“ am Mac mit den mutmaßlichen Werten der neuen Generation. Diese Gegenüberstellung erlaubt einen direkten Vergleich der groben technischen Daten und damit eine Abschätzung des Leistungszuwachses. Beachtet dabei, dass lediglich die Einstiegsmodelle betrachtet werden, also z. B. beim M2 Pro jene Konfiguration, der im günstigsten 14 Zoll MacBook Pro verbaut ist. Der Vergleich sieht so aus:

M1 Pro M2 Pro M3 Pro
CPU-Kerne 8 10 12
CPU-Kernaufteilung 6 für Hochleistung und 2 für Energieeffizienz 6 für Hochleistung und 4 für Energieeffizienz 6 für Hochleistung und 6 für Energieeffizienz
Grafik-Kerne 14 16 18
max. Arbeitsspeicher 32 GB 32 GB 36 GB

Was heißt das für die Max- und Ultra-Modelle des M3 Chips?

Wie oben schon angemerkt, so handelt es sich bei den Vergleichswerten im die Einstiegsmodelle der Pro-Version – also um die Chips, die im günstigsten 14 Zoll MacBook Pro verbaut sind. Allerdings wird es noch weitere Konfigurationen geben. Den M2 Pro bekommt man ja aktuell auch schon mit 12 CPU-Kernen, 19 Grafik-Kernen und 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher im 16 Zoll MacBook Pro. Entsprechende Steigerungen wird es auch beim M3 Pro geben. Dieser übersteigen dann die aus der obigen Übersicht.

Für noch mehr Leistung am Mac wird es zusätzlich den M3 Max und den M3 Ultra geben. Wenn man hier mit einer ähnlichen Steigerung wie vom M1 Max zum M2 Max rechnet, dann könnten sich laut Gurman bis zu 14 CPU-Kerne und über 40 GPU-Kerne ergeben. Da die Ultra-Version des Apple Silicon ein Zusammenschluss aus zwei Max-Modellen darstellt, wären das beim M3 Ultra also 28 CPU-Kerne und über 80 Grafik-Kerne. Zum Vergleich: der M2 Ultra bietet aktuell maximal 20 CPU-Kerne und 64 GPU-Kerne. 

Die Steigerung der Kerne-Anzahl bei ähnlichen Chipmaßen soll sich übrigens aus der 3-Nanometer-Architektur ergeben, zu der Apple ab dem M3 wechseln soll. Die M2-Modelle werden laut Apple „mit 5 Nanometer Technologie der zweiten Generation“ gefertigt. Die M1-Chips wurden zuvor mit der „5 Nanometer Prozess-Technologie“ der ersten Generation hergestellt, wie man ebenfalls offiziellen Angaben von Apple entnehmen kann. Durch noch kleinere Transistoren passen noch mehr davon auf eine kleine Chip-Fläche und damit ins MacBook, in den Mac mini, den Mac Studio und so weiter.

Für wen lohnt sich das Hardware-Upgrade?

Setzt Apple darauf, jedes Jahr oder alle anderthalb Jahre eine neue Chip-Generation mit entsprechend überarbeiteten Macs auf den Markt zu bringen, gibt es sicherlich verschiedene Zielgruppen dafür. Bei den schrittweise Steigerungen der Einstiegsmodelle – wie oben aufgezeigt – lohnt sich ein Neukauf sicher erst nach zwei-drei Jahren; je nach Einsatzgebiet sicher auch erst viel später. Im Studio-Bereich, wo immer aufwändigere Software und größeres Rohmaterial genutzt wird und man eventuell mit einem ein-zwei Jahre altem Max- oder Ultra-Chip schon an die Grenzen kommt, könnte sich eine häufigere Rotation lohnen.

Im Hinblick auf die Basismodelle muss Apple also jedes Jahr darauf hoffen, dass sich Leute mit veralteten Macs, Umsteiger/innen vom PC und Technik-Freaks einen neuen Mac kaufen. Für diese Leute wird der Neukauf dann erst in ein paar Jahren wieder attraktiv. Dennoch muss bald wieder Nachschub her – für jene, die auf noch ein bisschen mehr Leistung gewartet haben bzw. nun mit dem Neukauf dran sind. Im professionellen Bereich kann es ähnlich laufen, da für bestimmte Arbeiten nicht immer die neueste, leistungsstärkste Technik nötig ist. Jedoch ist im High-End-Bereich ein häufigerer Neukauf denkbar. Das dann allerdings mit weit weniger Einzeleinheiten.

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