Apple Mai-Event 2024: Die iPad-Keynote zusammengefasst

Heute fand außer der Reihe mal wieder ein Mai-Event von Apple statt. Dabei drehte sich alles um die neuen Modelle des iPad Air und des iPad Pro. Zudem wurde der Apple Pencil Pro mit neuen Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten vorgestellt. Als wahr bestätigt wurde zudem das Gerücht, dass die neuen Pro-Modelle des iPads mit dem M4-Chip ausgestattet sein sollen. Aber nicht nur das: auch wurde mit TandemOLED eine neue Displaytechnologie fürs iPad Pro eingeführt. Das Thema KI spielte auch schon eine Rolle, aber noch nicht in dem Umfang, wie es für die WWDC24 im Juni erwartet wird.

Hier findet ihr Infos zum neuen iPad Air mit M2 und iPad Pro mit M4. Außerdem Details zum Apple Pencil Pro mit Drück- und Roll-Funktionen sowie haptischem Feedback.
Hier findet ihr Infos zum neuen iPad Air mit M2 und iPad Pro mit M4. Außerdem Details zum Apple Pencil Pro mit Drück- und Roll-Funktionen sowie haptischem Feedback.

Die Einleitung durch Tim Cook

Nach der Begrüßung durch den Apple-CEO Tim Cook ging es in der iPad-Vorstellung heute erst einmal um die VR-Brille Vision Pro sowie um das MacBook Air. Deren Erfolge und Einsatzmöglichkeiten wurden hervorgehoben. Die Vision Pro wurde aber nicht für Märkte außerhalb der USA angekündigt. Dies könnte aber noch vor oder während der WWDC24 im Juni passieren.

Dann gab es die Überleitung zum iPad, welches als mobile und umfangreich einsetzbare Lösung in unterschiedlichen Bereichen angepriesen wurde – von der Schule hin zu Architekturbüros, vom Zeichnen und Malen hin zu Design, Musik- und Filmproduktion. So wurden schonmal alle möglichen Zielgruppen ins Boot geholt. Die Neugierde wurde geweckt.

Das neue iPad Air mit 11-Zoll- und 13-Zoll-Display

Dann ging es auch schon um die neuen Produkte von Apple. Den Anfang machte dabei das iPad Air, welches nun sowohl mit 11-Zoll- als auch mit 13-Zoll-Display verfügbar wird. Außerdem haben die neuen Modelle den M2-Chip verbaut. Die Kamera auf der Vorderseite befindet sich jetzt über dem Liquid Retina Display, wenn dieses ins Querformat gedreht ist. 

Im Vergleich zum iPad Air mit A14-Chip sollen die Modelle mit M2 die dreifache Performance liefern können. Das gilt auch für die in iPadOS integrierten KI-Funktionen, etwa Visual Lookup und dergleichen. Das neue iPad Air ist mit dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil sowie dem neuen Apple Pencil Pro (s. u.) kompatibel. Zudem unterstützt es dessen Hover-Feature.

Das neue iPad Air ist ab sofort zu Preisen ab 699 Euro (11 Zoll) und 949 Euro (13 Zoll) bestellbar. In den Handel kommt es nächsten Freitag, den 15. Mai 2024. Das Gehäuse ist in vier Farben wählbar und es stehen Speicher-Optionen von 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB zur Auswahl. Zudem kann zwischen reinen WLAN-Modellen und welchen mit zusätzlicher Mobilfunk-Unterstützung ausgesucht werden.

Das neue iPad Pro mit „Ultra Retina XDR“-Display

Das iPad Pro soll nicht nur die Grenzen des mobil Machbaren erweitern, sondern die sprengen. Dafür wurden die beiden neuen Modelle mit 11-Zoll- bzw. 13-Zoll-Display mit dem neuen M4-Chip ausgestattet. Somit überspringen sie direkt den M3-Chip, der erst vor einem halben Jahr für den Mac vorgestellt wurde. Neben einer leistungsfähigeren Neural Engine (16 Kerne, bis zu 38 Billionen Operationen pro Sekunde) sind auch CPU sowie GPU auf dem nächsten Level – etwa durch die 3-Nanometer-Architektur der 2. Generation.

Neben der Power unter der Haube wurde auch selbige einem Update unterzogen. Mit lediglich 5,3 mm (11-Zoll-Modell) bzw. 5,1 mm (13-Zoll-Modell) sind die neuen iPad Pros die bisher dünnsten Apple-Geräte. Das neue Display, dass für bis zu 1.000 nits regulärer Helligkeit und bis zu 1.600 nits HDR-Helligkeit sorgt, besteht aus zwei OLED-Lagen. Diese Technik wurde von Apple „TandemOLED“ getauft. Das Display an sich wird als „Ultra Retina XDR“ bezeichnet. Neben dem glatten Displayglas kann das iPad Pro nun auch mit einer Nano-Textur erworben werden, welches störende Reflexionen verringert.

Für alle möglichen Bereiche (Filmproduktion, Gaming, Design, 3D-Modellierung, Musikproduktion, Zeichnen und Malen, Animieren, etc.) wurden die Vorteile des neuen iPad Pro hervorgehoben. So wurde sowohl für Final Cut Pro als auch für Logic Pro das Update auf die Version 2 angekündigt, sodass am iPad Pro noch mehr möglich wird. Die neue App namens Final Cut Camera sorgt für eine Live-Auswahl und Einbindung von bis zu vier iPhone-Kameras in Film-Projekten am iPad. Durch Graphit- und Kupfer-Einsätze wird die Wärme des iPad Pro besser abgeführt. Es ist ab 1.199 Euro (11 Zoll) bzw. 1.549 Euro (13 Zoll) vorbestellbar. Ab 15. Mai ist es im Handel.

Der neue Apple Pencil Pro

Hinsichtlich des neuen Apple Pencil Pro haben sich viele Gerüchte bewahrheitet: er verfügt über haptisches Feedback und über eine neue Squeeze-Funktion. Wenn man ihn drückt, dann erscheint auf dem Display ein Radial-Menü (oder es wird eine andere festgelegte Funktion ausgeführt). Zudem reagiert er nun darauf, dass man ihn während der Nutzung rollt. Dadurch lassen sich etwa Pinsel in Zeichen-Apps rotieren. Weiterhin verfügt der Apple Pencil Pro über die „Wo ist?“-Unterstützung zum Suchen.

Die von Developern individuell entwickelbaren Funktionen für den Apple Pencil Pro wurden anhand von Procreate (Zeichen-App) und Procreate Dreams (Animations-App) vorgeführt. In Procreate können durch das Rollen des Stylus’ Pinsel gedreht werden. Zudem ruft das Drücken des Stifts ein Radialmenü auf. Wird er in der Hover-Position gedrückt, wird die unter ihm befindliche Ebene ausgewählt. In Procreate Dreams können Objekte nun nicht mehr nur per Apple Pencil bewegt, sondern gleichzeitig rotiert werden. Wie der Apple Pencil der 2. Generation kostet auch die neue Pro-Version 149 Euro, ist aber nur mit den neuen iPads Air und Pro aus 2024 kompatibel.

Weitere Informationen aus dem „Let loose“-Event

Für das iPad Pro gibt es ein neues Magic Keyboard, das nicht nur leichter und dünner als der Vorgänger ist, sondern auch Funktionstasten sowie haptisches Feedback für das Trackpad mitbringt. Das iPad Pro soll also immer weiter zur MacBook-Alternative werden.

Außerdem gab es keine Hardware-Updates für das reguläre iPad oder das iPad mini. Während letzteres komplett ohne Neuerungen auskommen muss, wird zumindest das iPad der 10. Generation nun günstiger angeboten – in Deutschland ab 429 Euro (bisher 579 Euro). Das iPad der 9. Generation wird nun nicht mehr angeboten.

Das Apple Special Event vom 7. Mai 2024 als YouTube-Video

Hier könnt ihr das Event nachholen:

Meine Tipps & Tricks rund um Technik & Apple

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