DeepL Übersetzer als Webseite und App – Pick der Woche KW 28

Den DeepL Übersetzer haben wir euch hier und da schon einmal vorgestellt. Allerdings kann er mittlerweile so umfangreich und individuell genutzt werden, dass er nochmal als Pick der Woche auftreten soll. Denn neben der Webseite, auf der ihr kostenlos und ohne Anmeldung Texte aus unterschiedlichen Sprachen in andere Zielsprachen übertragen lassen könnt, gibt es auch App-Lösungen für den Apple Mac, für den Windows PC, für iPhone und iPad. Weiterhin gibt es ein Pro-Modell, das kostenpflichtig bis zu 100 Dateien pro Monat überträgt sowie individuelle Glossare zulässt. 

Der DeepL Übersetzer nutzt Machine Learning, um bessere Übersetzungen von Texten anzubieten – mittlerweile in 24 Sprachen und kostenlos für Texte mit bis zu 5.000 Zeichen. Hier findet ihr alle Infos zu Webseite, App und DeepL Pro Abonnements.

Der DeepL Übersetzer nutzt Machine Learning, um bessere Übersetzungen von Texten anzubieten – mittlerweile in 24 Sprachen und kostenlos für Texte mit bis zu 5.000 Zeichen. Hier findet ihr alle Infos zu Webseite, App und DeepL Pro Abonnements.

Was mach den DeepL Übersetzer so besonders?

Es gibt zahlreiche Übersetzungsdienste und Sprachen-Apps von den unterschiedlichsten Anbietern. Google ist wahrscheinlich noch der am meisten genutzte Dienst, dank dem schon lange angebotenen Google Translator. Auch Apple bietet mit der Übersetzen App auf dem iPhone und iPad eine Lösung an, mobil und sogar mit Offline-Nutzung, wenn man die jeweiligen Sprachpakete herunterlädt. 

DeepL sticht aber schon seit einiger Zeit aus den ganzen Angeboten heraus, weil das Angebot mit Machine Learning arbeitet, welches die Übersetzungen immer besser macht. Sie sind, vor allem bei Fachtexten und komplizierten Sätzen, nicht immer fehlerfrei. Aber sie sind gut, um den Inhalt zu transportieren, um einfachere Texte fehlerfrei zu übersetzen und um bspw. E-Mails an Leute verfassen zu können, deren Sprache man nicht so gut spricht.

Artikel von 2019: Umfangreiche Vorstellung des DeepL Übersetzers

Diese Sprachen übersetzt DeepL

Zur Sprachauswahl von DeepL kommen immer wieder neue Sprachen hinzu. Langsam mausert sich das Angebot zu einem breit aufgestellten und global nutzbaren Übersetzungsdienst. Aktuell könnt ihr die folgenden 24 Sprachen mit DeepL übersetzen (Stand: 14. Juli 2021):

  • Bulgarisch
  • Chinesisch
  • Dänisch
  • Deutsch
  • Englisch
  • Estnisch
  • Finnisch
  • Französisch
  • Griechisch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Lettisch
  • Litauisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Rumänisch
  • Russisch
  • Schwedisch
  • Slowakisch
  • Slowenisch
  • Spanisch
  • Tschechisch
  • Ungarisch

DeepL Übersetzer als Web-Lösung und Gratis-App

Auf der Webseite https://www.deepl.com/translator könnt ihr direkt euren Text mit maximal 5.000 Zeichen eingeben. Fügt ihr ihn in das linke Feld ein, wird die Sprache automatisch erkannt. Anschließend kann es je nach Länge des Texts ein paar Sekunden dauern; dann wird aber direkt die Übersetzung im rechten Feld angezeigt. Aus diesem könnt ihr sie kopieren und dann für eure Zwecke verwenden. Texte werden aber nur in den oben aufgelisteten Sprachen erkannt und übersetzt.

Oben auf der Webseite findet ihr zudem einen blauen Button, der euch auf die Möglichkeit hinweist, dass ihr die DeepL App für euren Computer herunterladen könnt. Bei mir steht zum Beispiel „DeepL für Mac kostenlos“. Greift ihr über einen Windows PC oder vielleicht über Windows an einem Mac auf die Seite zu, dann wird euch der Download für das Microsoft-Betriebssystem angeboten. Dank der App müsst ihr nicht immer die Webseite aufrufen, sondern könnt Übersetzungen darin realisieren.

Ähnlich funktioniert das mit der DeepL App fürs iPhone und iPad. Dazu gab es hier im Blog schon einmal einen ausführlichen Artikel: DeepL App – KI-Übersetzer jetzt auch für iPhone und iPad. Ich habe mir die App selber auch auf dem iPhone installiert und finde, dass sie genauso gut funktioniert wie das Webseiten-Angebot. Das einzige Problem ist, dass es noch keine Offline-Übersetzung gibt. Wollt ihr diese, müsst ihr auf die Apple- oder Google-App ausweichen. Hier ein Beitrag dazu: Übersetzen App – Sprachen herunterladen für den Offline-Modus (+Alternativen).

DeepL Pro: Verschiedene Abos und Preise

Zu guter Letzt gibt es auch noch „DeepL Pro“ als Lösung für Leute und Unternehmen, die viel übersetzen müssen. Mit Starter, Advanced und Ultimate stehen dabei verschiedene Abonnements zur Verfügung, die monatlich bis zu 59,99 € kosten können. Entscheidet ihr euch für die jährliche Abrechnung, dann beträgt der maximale Monatspreis nur 39,99 €. In allen drei kostenpflichtigen Programmen ist die Anzahl und Länge der Übersetzungen unbegrenzt. 

Weiterhin können 5, 20 oder 100 Dateien mit jeweils maximal 10 MB Größe übersetzt werden. Es lässt sich dabei individuell auswählen, ob die formelle oder informelle Anrede genutzt werden soll. Weitere Optionen, die vor allem in den höherpreisigen Abos möglich werden, sind eigene Glossare, zum Beispiel als CSV-Datei. Weiterhin gibt es eine CAT Tool Integration. Die einzelnen Angebote, Leistungen und Preise findet ihr unter https://www.deepl.com/pro. 

Eure Meinung zu DeepL

Was ist eure Meinung zum DeepL Übersetzer und wo setzt ihr ihn ein? Ich persönlich nutze ihn gern, um kompliziertere Quellen für Texter-Aufträge zu übersetzen. Jedoch fällt mir dabei immer wieder auf, dass hier und da die Übersetzung noch nicht zu 100% fehlerfrei ist und manche langen Sätze holprig übertragen werden. Ein händisches Nachbessern bietet sich also immer noch an. Oder wie seht ihr das? Lasst gern einen Kommentar zum Thema da!


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8 Kommentare

  1. Martin Schellmoser sagt:

    Für den absoluten Komfort fehlt mir nur noch eine Android-Version.

    Ansonsten ist die Übersetzungsqualität der Hammer! Fast immer makellos. Viel besser als der Google Translator.

  2. Beatrix Willius sagt:

    Ich setze Deepl für die Übersetzungen in meinem Programm ein. Ich habe mir eine kleine App geschrieben mit Deepl-Anbindung. Damit kann ich die neuen zu übersetzenden Texte herausfischen und an Deepl schicken. Ganz wichtig ist, daß ich damit Wörter definieren kann, die Deepl nicht übersetzen soll, wie der Name des Programms. Eine druckbare Übersetzung des Handbuchs ist noch auf der To-Do-Liste.

    Ich habe den 5 Euros im Monat Developer-Tarif und bezahle dann extra. Ich sehe gerade, daß ich mir die 5 Euros sparen kann. Das sind ja nette Leutchen.

    Der lustigste Bug beim Übersetzen war ein Quit/Beenden. Daraus wurde ein "Quit smoking"/"Mit dem Rauchen aufhören".

  3. P. Vogel sagt:

    Mein amerikanischer Brieffreund verwendet manchmal Idiome, von denen ich die Wörter kenne, aber beim Sinn unsicher bin. Aber Deepl hilft mir bravourös!

  4. Thomas sagt:

    Ich habe auch für DeepL bezahlt. Hilft mir aus Englisch oder Russisch ausgezeichnet und schnell zu übersetzen. Die anderen Apps habe ich alle gelöscht. Wer gern Popclip nutzt dem sei das Add-on für DeepL empfohlen. Markieren, DeepL anklicken in Popclip und übersetzen lassen. Fertig :-).

  5. Karin sagt:

    Von allen Übersetzungsprogrammen, die ich bisher ausprobiert habe, ist Deepl das beste. Die Übersetzungen sind flüssig und selbst bei Fachtexten muss ich wenig korrigieren. Google dagegen war mehr oder weniger unbrauchbar, weil das Korrigieren der Übersetzung mehr Arbeit gemacht hat, als das Übersetzen selbst.

    • Jens Kleinholz sagt:

      Ja, das ging mir auch so. Ich habe vor Kurzem auch gesehen, dass man in Deepl ganze Word-Dokumente reinladen kann. Die werden dann inklusive der Formatierung übersetzt. Und man kann sie sogar in Pages öffnen und dann bearbeiten. Das ist super-praktisch!

  6. Mischu sagt:

    Ich nutze deepl seit Jahren – privat und beruflich. In emails, fachliche Texte, Bedienungsanleitungen – einfach alles, wo ich unsicher bin. Besonders hilfreich ist, dass ich mit Freund*innen, deren Sprache ich nicht und sie meine nicht beherrschen, wir wechselseitig in der Sprache der/des anderen kommunizieren können. Mögliche Korrekturen halten sich in Grenzen.
    Kenne kein preiswertes Übersetzungsprogramm, das besser ist.

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