Nachhaltigkeit: Verzichtet Apple nun endlich auf Leder?

Apple positioniert sich gern als nachhaltiges, umweltschonendes und insgesamt mitdenkendes Unternehmen. Auf dem Dach des Hauptquartiers funkeln Solar-Panels, immer wieder wird über Erfolge bei der sauberen Energieversorgung der Zulieferer berichtet, und bei Produktvorstellungen wird auf das recycelte Material hingewiesen. Schön und gut. Aber was machen dann AirTag-Halterungen, Watch-Armbänder, iPhone-Hüllen und anderes Zubehör aus Leder im Apple Store? Wie passt die Lederproduktion und alles, was damit zu tun hat, in das Bild des umweltbesorgten iPhone-Herstellers? Es passt nicht. Und ein mutmaßlicher Leak bei Weibo scheint darauf hin zu deuten, dass Apple das stückchenweise kapiert.

Hat Apple nun endlich ein Einsehen und verzichtet für sein Zubehör auf Leder als Material? Ein neuer Leak weist auf erste Schritte hin.
Hat Apple nun endlich ein Einsehen und verzichtet für sein Zubehör auf Leder als Material? Ein neuer Leak weist auf erste Schritte hin.

Apple-Hüllen für das iPhone 15 (Pro) nicht mehr aus Leder

Auf der chinesischen Plattform Weibo.cn berichtet der User „UnclePan潘叔“ davon, dass Apple dieses Jahr zumindest im Hinblick auf die eigenen Hüllen für die neuen iPhone-Modelle von Leder als Material absehen wird. „Wie ich bereits sagte, gibt es dieses Jahr keine Ledertasche für das iPhone“, heißt es in dem Post (übersetzt). „Stattdessen gibt es eine gewebte Hülle. Ich habe mich gerade bei der Fabrik erkundigt. Sehen Sie sich die Verarbeitung und die Farbe an. Es ist im Grunde derselbe Stil […]“ Dem Post hängt ein Foto an, auf dem fünf iPhone-Hüllen zu sehen sind. Vor allem die blaue, oben auf liegende Hülle sieht durchaus wie gewebt aus.

Das von UnclePan auf Weibo geteilte Bild. Neben der mutmaßlichen Leder-Alternative aus gewebtem Material lassen sich ggf. Größe und Ausstattung des iPhone 15 (Pro) ableiten – etwa im Hinblick auf die Aktionstaste.
Das von UnclePan auf Weibo geteilte Bild. Neben der mutmaßlichen Leder-Alternative aus gewebtem Material lassen sich ggf. Größe und Ausstattung des iPhone 15 (Pro) ableiten – etwa im Hinblick auf die Aktionstaste.

UnclePan und weiteren Accounts wird Vertrauensvorschuss gegeben

Sekundärquellen, die ebenfalls über dieses Thema berichten, meinen, dass UnclePan sowie andere Accounts bereits in der Vergangenheit richtige Infos aus der Zulieferer- und Herstellungskette Apples geliefert haben. Deshalb wird den neuen, gewebten iPhone-Hüllen durchaus Aufmerksamkeit geschenkt. Auf Twitter bzw. X haben die Accounts @duanrui1205 und @MajinBuOfficial jeweils die gleichen vier Fotos einer schwarz-violetten Hülle geteilt. Dies sei zwar kein Original aus Apples Herstellungsreihe, dafür aber ein Nachbau aus den entsprechenden Vorgaben für das Original. Auch hier soll auf Leder verzichtet werden. Zudem scheinen die Hüllen die Gerüchte zum tieferen Gehäuse und zur Aktionstaste zu bestätigen.

Eins der auf Twitter geteilten Bilder. Auch hier sieht man nicht nur Leder-Alternativen als Materialien, sondern auch Hinweise auf ein tieferes iPhone-Gehäuse sowie eine Aktionstaste über den Lautstärke-Tasten.
Eins der auf Twitter geteilten Bilder. Auch hier sieht man nicht nur Leder-Alternativen als Materialien, sondern auch Hinweise auf ein tieferes iPhone-Gehäuse sowie eine Aktionstaste über den Lautstärke-Tasten.

Apples Leder-Zubehör: Alles kann ersetzt werden!

Gibt man im Apple Store auf Apple.com den Suchbegriff „Leder“ ein, dann werden AirTag-Schlüsselanhänger, verschiedene Armbänder für die Apple Watch, das MagSafe-Wallet (meiner Meinung nach das unnötigste aller Apple-Zubehörprodukte), zahlreiche iPhone-Hüllen und iPhone-Folios, MacBook-Hüllen, iPad-Hüllen und iPad-Folios sowie nicht zuletzt eine Lederhülle für den Apple-Pencil angeboten. Und dazu noch Produkte von Drittherstellern. Das alles kann durch Angebote aus nachhaltigen Materialien sowie durch recycelte Stoffe ersetzt werden. Und wenn es unbedingt ein Braunton als Farbe sowie eine Lederhaptik sein muss, dann kann man mittlerweile auf zahlreiche tierfreie Alternativen zurückgreifen.

Eine Lederhülle für den Apple-Pencil als Angebot im offiziellen Apple Store. Das ist wirklich unnötiger als unnötig.
Eine Lederhülle für den Apple-Pencil als Angebot im offiziellen Apple Store. Das ist wirklich unnötiger als unnötig.

Leder ist kein „sauberes“ Abfallprodukt der Fleischindustrie

Um Kommentaren mit dem Scheinargument, Leder sei ein Nebenprodukt der Fleischindustrie, schon einmal vorzugreifen: Nein, so ist es nicht. Auch wenn die Schlachtung von Tieren hier und da beide Bereiche gleichzeitig bedient, so ist das nicht überall der Fall. Kühe und andere Tiere werden nicht selten ausschließlich aufgrund ihrer Haut umgebracht. Selbige wird dann auch nicht sonderlich umweltfreundlich behandelt. Das möglichst billig zu haltende Gerben und Färben wird nicht umsonst oft in Länder ausgelagert, in denen nicht zu sehr auf Arbeits- und Umweltschutz geachtet wird. Kinderarbeit und giftige Chemikalien sind da an der Tagesordnung. Es gibt also mehr als genug Gründe, Leder hinter sich zu lassen; nicht nur für Apple.

Hier noch zwei Dokus dazu (nichts für schwache Nerven):

Weitere Quellen: 1, 2

Meine Tipps & Tricks rund um Technik & Apple

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8 Kommentare zu „Nachhaltigkeit: Verzichtet Apple nun endlich auf Leder?“

  1. „Es gibt also mehr als genug Gründe, Leder hinter sich zu lassen; nicht nur für Apple.“
    Das halte ich ehrlich gesagt für eine persönliche Meinung, nicht für Fakt. Es sollte also nicht so als Fakt in einem Artikel stehen. Bei aller Liebe für diese Seite, das ist persönliche Meinung und hat nichts in einem nicht als Meinung gekennzeichneten Artikel zu suchen! Als Leser möchte ich auch gar nicht so „erzogen“ werden.

    1. Hallo Ollie! Ich antworte mal für Johannes, weil ich denke, er wird erst morgen wieder Kommentare lesen. Wir halten uns hier im Blog in der Regel aus politischen Diskussionen raus, aber in Sachen Leder sind wir uns einig: Wir möchten keine Produkte mehr vorstellen, die aus Leder sind. Ich lehne solche Sachen ab und ich merke, dass die Zubehörhersteller sehen, dass die Menge der Leute, die auf Leder verzichten möchten, mehr werden.
      Ich persönlich möchte niemanden belehren und ich denke, so geht es auch Johannes. Natürlich kannst du weiterhin Leder benutzen, wenn du magst.
      Ich sehe meine Webseite bzw. Blog jedoch auch als einen Ort, an dem ich meine Meinung abgeben kann, denn dafür laden hier auch viele Leute: Sie möchten wissen, was ich von diesem oder jenen Produkt halte. Und Johannes ist dazu eingeladen, hier auch Artikel zu schreiben und diese dürfen auch seine Meinung enthalten. Und wenn seine Meinung ist, dass er findet, dass es mehr als genug Gründe gibt, Leder nicht mehr zu nutzen, dann finde ich das ok. Man könnte aus dem Satz natürlich Folgendes machen: “Es gibt aus meiner Sicht mehr als genug Gründe, Leder hinter sich zu lassen; nicht nur für Apple”. Wäre das dann etwas, mit dem du leben könntest? LG, Jens

  2. Schreib doch ein „Meinung:“ oder „Kommentar:“ in die Überschrift vor den Titel, dann wäre es einwandfrei (immer noch nicht meine Meinung dann, aber in Ordnung). ;-)

  3. Huch, ich hatte noch gar nicht gesehen, dass Ihr schon geantwortet hattet. Danke dafür schonmal, Jens! Ich habe in der Tat eine andere Meinung zu Leder, aber da ist ja in Ordnung – also ebenso, dass Ihr eine andere Meinung dazu haben dürftet. Die Diskussion wollte ich ebenfalls gar nicht hier lostreten.
    Ich war nur gegen die Darstellung als Fakten hier im Beitrag (oder hätte gern Belege dazu; ich will ja gar nicht ausschließen, dass Johannes da Quellen zu hat, die mir zudem vieleicht auch eine neue Sicht bieten könnten). Wenn da, wie gerade vorgeschlagen (das hatte ich als Ergänzung zu meinem Post gedacht und wie gesagt Eure Antwort gar nicht gesehen) einfach ein Meinung oder Kommentar dazuschreiben würdet, fände ich es eine journalistisch völlig saubere Lösung.
    Der von Dir vorgeschlagene Satz wäre auch zumindest deutlich besser, denn damit würde auch klar, dass es eine Meinung eine Überzeugung ist.
    Danke für Deine Eingehen auf meine Kritik jedenfalls! :-)

    Glückauf, Ollie

    1. Hallo Ollie! Danke für deine konstruktive Art, mit der Sache umzugehen. Das ist hier leider nicht immer der Fall. Ich denke, ein “Meinung” müsste man dann fast vor jeder Überschrift bei den Artikeln hier schreiben, was die Sache etwas unübersichtlich machen dürfte. Daher wäre ich eher für die Umformulierung des Satzes. Aber letztendlich ist es Johannes’ Artikel und ich möchte nicht in seinem Artikel rumfummeln, ohne dass er dazu eine Rückmeldung geben konnte. Ich denke, morgen kommt er dann auch zu Wort. 😊 Bis dahin auch dir ein Glückauf und langsam auch ein Gute Nacht!

    2. Hallo Ollie,

      danke für deinen Kommentar und auch danke dafür, dass du – wie Jens es ja schon hervorgehoben hat – diesen eher sachlich gestaltet hast. Da haben wir leider schon ganz andere Sachen gesehen.

      Hier meine zusammenfassende Antwort auf alle angebrachten Punkte:

      Der Satz, den du bemängelst, ist ein Fazit in einem Blogbeitrag. Die Betonung liegt dabei auf „Blog“. Das ist eine Webseite, auf der es per Definition um persönliche Ansichten geht. Klar, die halte ich meist bei Anleitungen, Ratgebern, Nachrichten, Event-Zusammenfassungen und dergleichen heraus. Einerseits weil es da einfach keine nennenswerte Meinung gibt, andererseits weil es nicht mein eigener Blog ist, sondern ich beim Schreiben im Hinterkopf behalte, dass ich hier für Jens’ Seite tätig bin. Aber das ändert nichts an der Art der Webseite und der auf ihr möglichen Form der Publikation.

      Du liest hier also einen Blog, weshalb ich weder die Notwendigkeit sehe, Artikel, Absätze oder Sätze darin als Meinung, Kommentar o. ä. zu markieren, noch in diesem Fall eine Änderung vornehmen werde. Auch und vor allem, weil sie nichts am generellen Inhalt des Beitrags oder dem Verständnis davon ändern würde.

      Ich habe zudem nirgendwo das Wort „Fakt“ genutzt. Ich habe zwar zuvor Fakten aufgezählt sowie anschließend zwei ausführliche Dokumentationen zum Thema verlinkt, aber das war es dann auch schon. Übrigens sind das die „Belege“ die du in „journalistischer“ Manier von mir forderst – Tierquälerei, Kinderarbeit, Ausbeutung ärmster Lebensumstände, Umweltverschmutzung durch in Flüsse geleitete Chemikalien und dadurch ausgelöste Krankheiten, Überschreitung von Grenzwerten in den Produkten, etc. Außerdem bist du ein mündiger Internetnutzer, der, wenn er an einer Stelle zu wenig Informationen findet, an anderer eigenständig weitersuchen kann.

      Weiterhin wird an keiner Stelle behauptet, dass dies ein journalistischer Artikel ist. Ich fühle mich zwar durchaus geehrt, dass mein Handwerk hier als Journalismus angesehen wird, verstehe mich selber aber maximal als Redakteur (und bin hier im Grunde als Texter tätig). Ich recherchiere, ich fasse zusammen, ich veröffentliche. Und das, wie oben schon angemerkt, in einem Blog, in dem auch mal (m)eine Meinung zum Ausdruck gebracht wird. Ob ich nun Tintenstrahldrucker als Schrott bezeichne, ob Jens Solar-Powerbanks als Quatsch betitelt oder ob ich in einem Artikel über Mainframe-Computer einen Ausschnitt aus Jurrasic Park einbaue – das alles hast du bisher noch nicht als journalistisch unsauber bemängelt.

      Ich glaube deshalb (das ist jetzt meine ganz persönliche, subjektive Meinung), dass du dem von dir bemängelten Satz einen belehrenden Charakter zuschreibst, weil er nicht deiner Meinung entspricht. Ich glaube, dass es hier wie bei vielen Themen ist, bei denen ethisch-moralische Einstellungen auf lange etablierte Prozesse (in diesem Fall: Leder ist schlecht vs. Leder hat eine lange Tradition) treffen: du fühlst dich oder zumindest eine Meinung von dir angegriffen und möchtest sie verteidigen. Da aber am Inhalt nichts zu finden ist, gehst du auf die Form ein. Aber diese entspricht nunmal dem Medium, das du konsumierst.

      Auch deshalb sehe ich keinen Anlass zur Änderung.

      Ich empfehle aus eigener Erfahrung heraus aber mal einen eher neutraleren Umgang: Den Artikel, den man nicht mag, schließen und lieber etwas Schönes mit den nächsten Minuten anfangen. Wenn ich im Internet irgendeine Meinung lese, die mir nicht bekommt, dann lasse ich mittlerweile von Diskussionen ab. Denn die bringen meistens nichts. Ich mach mir dann lieber einen Snack und setz mich damit auf dem Balkon. Dabei vergeht die gleiche Zeit, aber ich hab währenddessen viel mehr Spaß. Nach ein paar Malen merkt man auch, wie unwichtig die vermiedenen Online-Diskussionen im Großen und Ganzen sind. Lieber ein bisschen Self Care praktizieren.

      Deshalb belasse ich es bei diesem Kommentar, der meiner Meinung nach alles zusammenfasst, was ich zum Thema zu sagen habe.

      TL;DR:
      – Das hier ist ein Blog, also per Definition eine Webseite, auf der Meinungen veröffentlicht werden können, ohne dass sie explizit gekennzeichnet werden müssen.
      – Ich sehe keinen Anlass, den Inhalt oder die Überschrift des Beitrags zu ändern.
      – Die von dir geforderten „Belege“ sind in Form von Textausführungen und Links bereits enthalten.
      – Das ist kein journalistischer Text, ich bin kein Journalist, und Journalismus hat auch nichts mit rein neutraler und von Meinungen oder zumindest zusammenfassenden Fazits unberührter Informationsvermittlung zu tun.
      – Ich sehe deine Ausführungen als Verteidigungsimpuls für eine andere als die dargestellte Meinung. Das ist ein Zündstoff für endlose Online-Diskussionen, die meist nirgendwo hin als in die Frustration führen. Deshalb belasse ich es zu diesem Thema bei diesem einen Kommentar.

      MfG
      Johannes

  4. Hi Johannes,

    auch Dir vielen Dank für Deine megaausführliche Antwort. So viel hätte es gar nicht bedurft. Der einfache Hinweis „ist nur ein Blog, kein journalistisches Angebot. Und fertig! Dann wäre (bzw. ist) mein Hinweis natürlich unangebracht. Punkt! Da musst Du gar nicht alle die anderen möglichen Erklärungsversuche für meinen Hinweis suchen. ;-) Schrott oder Quatsch waren mir schlicht nicht aufgefallen (sind dann aber passende Beispiele, stimmt).

    In der Tat hatte ich Euch eindeutig als Infoseite eingestuft und auch seit ein paar Jahren in meinem Lesezeichenordner „Mac & Co.“ einsortiert. Das ist der einzige Fehler. Also nicht, dass ich Euch da einsortiert habe, aber dass ich es als Nachrichtenseite angesehen habe und nicht mehr als Blog.
    Über den Punkt Leder oder nicht wollte ich ja gar nicht diskutieren, das wäre eine ganz andere Frage (gleichwohl werde ich mal nach den von Dir genannten Bedingungen suchen, ich bin ja lernfähig ;-) . Gleichwohl heißt es auch oft genug gegen Apple „die benutzen ja selber Materialien, die durch Kinderarbeit gewonnen werden“ und das glaube ich auch nicht einfach so ohne jeden Beweis oder eben Belege. Aber wie gesagt, das wäre ein ganz anderer Punkt und dazu wollte ich hier auch wirklich gar nichts lostreten – geschweige denn einfach trollen oder lästern.

    War also wirklich rein mein Fehler. Punkt. Ist alles. ;) Wenn es sich um persönliche Einträge in einem Blog handelt, dann finde ich Deine Sätze auch nicht zu belehrend. Sie entsprechen nicht meiner Überzeugung, das sehe ich, und okay. Im Gegenteil: Da ich Euer Blog und Eure Tipps schätze, halte ich die Haltung gegenüber Leder nicht für eine rein ideologische Veganeraussage (so klingt es dann für mich), sondern bin bereit, mir einmal Fakten zum Punkt Leder anzusehen. Sicherlich nicht alzu motiviert, das gebe ich zu, aber immerhin!

    Ich hatte übrigens sogar, bevor ich meinen Hinweis gestern schrieb, nochmal nachgeschaut, ob ich irgendwo eine „Definition“ Eurer Seite finde, fand aber v.a. „Im Sir Apfelot Blog findest du Ratgeber, Anleitungen und Testberichte zu Apple Produkten wie iPhone, iPad, Apple Watch, AirPods, iMac, Mac Pro, Mac Mini und Mac Studio.“ – klingt alles sehr sachlich. Und die Definition von Blog habe ich mir erst jetzt wieder angesehen und mein Wissen diesbezüglich wieder auf Vordermann gebracht!

    Gleichwohl ist auch einfach der Begriff des Blogs etwas verschwommen, siehe Wikipedia: „Gleichzeitig etablierten sich einige Blogs als angesehene Medien. Um die unterschiedlichen Charakteristika der Blogs begrifflich abzugrenzen, spricht man von Informationsblogs und Meinungsblogs, die sich auch organisatorisch voneinander unterscheiden.[3] Meinungsblogs können nicht nur der Kommunikation privater Meinungen dienen, sondern können auch redaktionell gestaltete Informationsseiten sein, die der Meinungsbildung dienen sollen; die Begriffsabgrenzung ist dann nicht mehr gegeben bzw. der Übergang kann fließend sein. Da die Unterscheidung nicht immer klar ersichtlich ist, achten journalistische Blogbetreiber verstärkt darauf, die Inhalte innerhalb desselben Blogs klar voneinander abzugrenzen und kenntlich zu machen, wie z. B. im Jahr 2015 auf Spiegel Online geschehen.“
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blog

    Den letzten Punkt dort finde ich gut – aber das verpflichtet natürlich keineswegs alle Blogbetreiber dazu, ähnliches zu tun. Ich war einfach zu dämlich, zwischen Blog und journalistischem Angebot zu unterscheiden!

    Upps! Oh, und jetzt ganz am Schluss sehe ich auch, dass Du da tatsächlich noch auf zwei Belege verlinkt hast. :-o Waren die echt gestern schon da? Muss ja, sonst würdest Du es ja nicht sagen. Nochmals mea culpa – das habe ich nicht gesehen! Da habe ich aber völlig gepennt anscheinend! Zugegeben, ich hatte einen 12,5h-Tag gestern, nimm das bitte als Teilerklärung meines Aufmerksamkeitsbankrotts, den ich da offensichtlich erlitten hatte.

    Danke auch Jens und: Finde ich gut, dass Du zwar reagiert und eine mögliche Lösung angedeutet hast, aber _nicht_ einfach in Johannes’ Artikel „rumgepfuscht“ hast! Ehrlich!

    Sorry für all die vielen Worte, es war einfach nur mein Fehler, der ich Euren Blog falsch als reine Infoseite eingestuft hatte.

    Anyway, noch etwas ganz anderes: Als ich gestern noch (auf der Suche nach Infos, ob Euer Blog ein Blog ist oder ein Info-Blog oder Blog-Blog oder wie auch immer :-D ) auf Forum klickte, ließ Trend Micro AV (muss leider aus beruflichen Gründen ein AV-Programm installiert haben, TM fällt immerhin nicht unangenehm durch drehende Lüfter auf) das nicht zu, die Seite sei unsicher. Ich musste sie erst zu den Ausnahmen hinzufügen. Hat Trend Micro noch nie vorher gemacht.

    Danke & Glückauf, Ollie

    1. Hallo Ollie! Dank dir für die lange Erklärung und die nette Art, mit der Sache umzugehen. Freut mich, dass wir alle nun happy sind. 😊

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