Warum Tintenstrahldrucker der größte Schrott sind

Irgendwie hat es sich in den letzten Jahrzehnten so in den Köpfen und am Markt festgesetzt, dass für private Haushalte vermeintlich günstige Tintenstrahldrucker und in Unternehmen vermeintlich teure Laserdrucker zum Einsatz kommen. Doch gleich mehrere Punkte führen mich zu dem Schluss, dass Tintenstrahldrucker nichts in Privathaushalten (oder sonstwo) zu suchen haben.

Vom Kostenmodell über die Funktionalitäten hin zu anwendungsunfreundlichem Design und geplanter Obsoleszenz ist da einiges dabei. Im Folgenden gehe ich auf die verschiedenen Punkte ein und gebe euch auch noch ein paar eigene Erfahrungen mit auf den Weg. Lasst gern eure Erfahrungen als Kommentar da.

Tintenstrahldrucker sind der größte Schrott: Gewollt fehlerhafte Technik, geplante Obsoleszenz und teure Tintenpatronen. Kauft euch lieber einen LED- oder Laserdrucker, der für den langjährigen Einsatz mit mal mehr, mal weniger Seiten gemacht ist.

Tintenstrahldrucker sind der größte Schrott: Gewollt fehlerhafte Technik, geplante Obsoleszenz und teure Tintenpatronen. Kauft euch lieber einen LED- oder Laserdrucker, der für den langjährigen Einsatz mit mal mehr, mal weniger Seiten gemacht ist.

Übersicht: Was sind die Nachteile eines Tintenstrahldruckers?

  • Hohe Kosten für Tinte und Tintenkartuschen, vor allem für herstellereigene Angebote
  • Das Drucken von bestimmten Farben wird oft untersagt, wenn andere Farben aufgebraucht sind
  • Bei seltener Nutzung trocknet die Tinte aus und die Düsen verstopfen, was eine aufwändige Reinigung mit sich zieht
  • Nicht selten gibt es eine geplante Obsoleszenz, also einen gewollten Betriebsausfall nach gewisser Zeit, Anzahl gedruckter Seiten oder Menge an verbrauchter Tinte
  • Da die Zielgruppe aus unbedarften Privatleuten besteht, ist viel Murks auf dem Markt

Meine Erfahrungen mit Tintenstrahl- und Laserdruckern

Als Kind der 1990er und Teenager der 2000er bin ich mit verschiedenen Computern sowie deren technischen Entwicklungen aufgewachsen. Ein ausrangierter Unternehmensrechner mit Windows 3.11 war dabei mein erstes Experimentierwerkzeug. Es folgte ein Rechner mit Windows 95 und später Windows 98 sowie als letztes Towermodell mit festem Platz im Wohnzimmer ein Gerät mit Windows XP. An diesem kamen verschiedene Inkjet-Drucker, also Tintenstrahldrucker, zum Einsatz.

Der häufigste Grund für einen Neukauf waren eingetrocknete Düsen oder leere Farbpatronen, die selbst das Drucken von Schwarz-Weiß-Dokumenten verhinderten. Es wurde in unserem Haushalt leider viel Elektroschrott produziert, der nie mit tatsächlich gedruckten Seiten aufgewogen werden konnte.

Als ich dann für die Sekundarstufe II einen verlässlichen Drucker brauchte, habe ich ein paar Ersparnisse in einen klobigen Laserdrucker gesteckt. Das war im Jahr 2009. Der Drucker kam bereits mit einer Toner-Kartusche daher, weshalb man sofort drucken konnte. Die zweite Kartusche musste ich erst nach ein paar Jahren sowie nach mehreren hundert gedruckten Seiten kaufen.

Da war ich schon mit dem Windows-7-Laptop unterwegs, mit dem ich später in 2013 meine Selbstständigkeit startete. Der Laserdrucker, aktuell erst mit seiner dritten oder vierten Toner-Kartusche, begleitet mich sogar jetzt, während ich mein mittlerweile zweites MacBook Pro nutze. Er ist seit nunmehr 13 Jahren im Einsatz und hat schon mehrere Umzüge mitgemacht.

Kostenfalle Inkjet: Das Geld wird mit den Druckerpatronen gemacht

Beim Kauf eines Druckers mit Tintenstrahl-Technologie freut man sich vielleicht über den geringen Preis. Doch diese Freude hält oft nicht lange an. Nach den ersten großen Druckprojekten ist der geringe Cyan-, Magenta- oder Gelb-Stand der entsprechenden Druckerpatronen schnell vergessen.

Beim nächsten großen Druckauftrag kommt dann die Überraschung – nichts funktioniert mehr; erst dann wieder, wenn eine frische Patrone eingesetzt ist. Und die kostet so richtig Geld. Hier kommt das Rasierklingen-Prinzip zum Einsatz: Rasierer an sich sind günstig, aber die Klingen dafür sind teuer. So sichern sich Rasierer- sowie Tintenstrahldrucker-Hersteller stete Einnahmen durch notwendiges Zubehör. 

Der Teufel steckt im Design: Austrocknen und Verstopfen sind keine Seltenheit

Durch die gesteigerte digitale Kommunikation und das Aufkommen von Smartphones sind Drucksachen innerhalb der Familie oder des Freundeskreises sicher nicht mehr so verbreitet wie noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Dennoch gehört ein Drucker für viele noch zur Grundausstattung des Computers, selbst im Privathaushalt.

Da nun aber nicht täglich oder zumindest wöchentlich ein Formular, eine Einladung, ein Lebenslauf, ein Katze-Entlaufen-Hinweisschild (das dann dank Regeneinwirkung verläuft) oder ähnliches ausgedruckt werden muss, trocknet die Tinte ein und die Düsen verstopfen. Die Folgen: Aufwändige Reinigung, Neukauf von Kartuschen oder Ersatz der kompletten Druckertechnik.

Geplante Obsoleszenz: Gewollte Arbeitsverweigerung in Tintendruckern

Es ging durch die Medien, es gibt verschiedenste YouTube-Videos dazu, und dennoch scheint es nicht viele zu interessieren. Und deshalb sollte wahrscheinlich noch einmal darauf hingewiesen werden: Einige Hersteller haben nachweislich in der Software der Drucker eine Art Countdown eingerichtet, sodass das Gerät nach einer bestimmten Nutzungsdauer bzw. nach einer bestimmten Anzahl von gedruckten Seiten den Geist aufgibt. Unterstützt wird das durch entsprechende Fehler- oder Warnmeldungen am Computer. Ausführlich dargelegt sowie mit weiteren Kritikpunkten garniert wird das Ganze etwa in diesen zwei Videos:

Fazit: Kauft euch lieber einen ordentlichen Laserdrucker

Sowohl die verschiedenen Berichte als auch eigene Erfahrungen führen zu dem Fazit: Tintenstrahldrucker sind der größte Schrott und sollten nicht gekauft werden – außer vielleicht ihr habt wirklich den perfekten Anwendungsfall, könnt euch bei angeblich leeren Patronen behelfen und seid stressresistent, wenn es um Treiber geht. Ansonsten mein Appell: Kauft euch lieber einen Laserdrucker. Der bringt das Tonerpulver durch Erhitzen auf das Papier (was Flüssigkeiten unnötig macht), ist weniger fehleranfällig und meist für den langjährigen Einsatz mit mal viel, mal wenig Seiten gemacht. Zudem gibt es neben Schwarz-Weiß- auch Farbmodelle. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zwar höher, relativieren sich aber schnell.

Nicht so bekannt: LED-Drucker

Neben Laserdruckern gibt es auch LED-Drucker, die im Design anders, in der Funktionalität aber sehr ähnlich sind. Statt eines Lasers, der vermittels eines sich drehenden Spiegels auf die Druckrolle projiziert wird, kommen LEDs für die Bildpunkte auf dem Papier zum Einsatz. Jede Farbe (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) hat dabei ihren eigenen LED-Streifen. Wenn euch das Ganze interessiert, dann klickt euch doch mal in das sehr aufschlussreiche Video des YouTube-Kanals Technology Connections, den ich auch zu allen anderen dort behandelten Themen empfehlen kann:


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19 Kommentare

  1. Beatrix Willius sagt:

    Ich habe mir 2003 einen Laserdrucker gekauft. Ich habe da einmal eine neue Patrone gekauft. Vor 2,5 Jahren hat das Ding seinen Geist aufgegeben. Ich glaube, es waren die Katzen, die etwas abgebrochen haben. Seitdem habe ich einen neuen Drucker (so ein Kombi-Gerät) mit einer "Starter-Patrone". Die muß ich jetzt bald mal ersetzen.

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hi Beatrix! Das Kombi-Gerät ist auch ein Laser? Oder ein Tintenstrahl-Drucker? Ich werde mit Tintenstrahlern einfach nicht mehr warm… bisher immer nur schlechte Erfahrungen. :(

  2. Beatrix Willius sagt:

    Das Kombi-Gerät ist ein Laserdrucker von Brother.

  3. simon sagt:

    Ich stimme Deinem Bericht zu 100% zu.
    Mein Tintenstrahler-Frust (Eingetrocknete Patronen; verstopfe Düsen; eingesaute Finger beim Nachfüllen) habe ich vor ca 15 Jahren mit einem SW-Laser beendet. Den habe ich dann (weil es Farbe sein musste) vor 5 Jahren verkauft und ein HP-Mufu-Farblaser angeschafft.

    Funktioniert immer; für mich halten die Kartuschen ewig und die Qualität passt!!!
    Nie wieder Tinte!!!

  4. Henning sagt:

    Hm,
    bis vor der Anschaffung unseres jetzigen Druckers hätte ich bedenkenlos zugestimmt.
    Bis dahin hatten wir beinahe alles über unseren unverwüstlichen Brother-Laser erstellt, aber Tonereinheit und Trommel waren, sofern nicht original gekauft, auch flott leer. Die Emissionen im Arbeitszimmer nach dem täglichen Ausdruck diverser Arbeitsblätter (doppelter Lehrer-Haushalt) gaben weiteren Grund zur Unsicherheit…
    Wir sind dann über einen Fachartikel auf die Epson-Tintenstrahler (Kombigerät) mit Fülltanks gestoßen. Sehr geringer Verbrauch (2. Flasche erst nach über 2 Jahren angebrochen, Kostenpunkt 9€) und emissionsfreies Arbeiten mit tollem Druckbild haben uns restlos überzeugt. Smoothe Zusammenarbeit über Airprint mit allen Applegeräten, auch aus großer Entfernung. Kostete anfangs natürlich erst einmal etwas mehr, hat sich mittlerweile aber komplett amortisiert.
    Hätte ich jetzt auch nicht gedacht, aber der alte Laser war seitdem nicht wieder im Einsatz.

    • Johannes Domke sagt:

      Hallo Henning,

      dann seid ihr wohl jene Leute, die ich mit dem Einwurf "außer vielleicht ihr habt wirklich den perfekten Anwendungsfall" meinte :D Zudem beschreibt euer Fall ja auch mehr einen Arbeitseinsatz als das gelegentliche Drucken im Privathaushalt. Ich weiß nicht, inwiefern sich euer Druckermodell dort lohnt.

      MfG
      Johannes

  5. Udo sagt:

    So wie hier im Beitrag geschrieben, stimmen die Aussagen zumindest teilweise nicht.
    Es kommt nämlich auf die Anforderungen an, ob man sich Tintenstrahler oder Laserdrucker zulegt. Meines Wissens kann man z.B. mit Laserdruckern keine qualitativ hochwertige Fotos drucken. Auch ist Stromverbrauch und Ozonbelastung ein Thema, obwohl sich bei der Ozonbelastung Beiträge gerne Wiedersprechen. Bei Tintenstrahlern kauft man sich heutzutage sowieso einen Megatankdrucker. Da sind Kosten für die Tinte kein Thema mehr. Das geht sogar soweit, dass man durchaus auch mal alle paar Tage ein oder zwei Seiten drucken kann um verstopfte Düsen zu vermeiden. Bei einem älteren Beitrag von c’t-uplink sage ein Redakteur mal, dass bei Originaltinte verstopfte Düsen kein großes Thema wären, bei Tinte von Drittherstellern sich diese aber häufen würden.
    Ich selbst setzt seit ca. Mitte der 1990er Jahre auf Tintenstrahler. In der Tat ist die Tinte, sofern man nicht gerade einen Megatankdrucker einsetzt, enorm teuer. Bei meinem vorigen Tintenstrahler, einem Epson, kosteten 5 Patronen stolze 100€. Bei meinem derzeitigen Canon Megatankdrucker sind Tintenkosten kein Thema mehr und das bei Originaltinte.
    Der Drucker hat im Angebot gerade einmal 229€ gekostet.
    Fazit: Tintenstrahler zu verteufeln ist vollkommener Unsinn. Es kommt grundsätzlich auf das Einsatzgebiet an.

    • Jens Kleinholz sagt:

      Also zum Thema "dass bei Originaltinte verstopfte Düsen kein großes Thema wären"… dem kann ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Ich hatte mir extra einen HP Tintenstrahldrucker gekauft, der mit "nicht eintrocknender Tinte" beworben wurde. Ich habe nur die mitgelieferte Patrone und eine weitere Originalpatrone von HP benutzt und er war irgendwann so verstopft, dass ich selbst nach 5x reinigen keinen Druck mehr ohne Streifen drucken konnte. Es gibt bestimmt andere Erfahrungen, aber ich hatte noch keinen Laserdrucker, der so viele Probleme hatte, dass ich ihn verschenkt habe und glücklich war, dass er weg ist.

      • Udo sagt:

        Die Erfahrung bezweifle ich auch nicht. Die Aussage von c’t-uplink war auch nur, dass Originaltinte tendenziell weniger zum Eintrocknen neigt, als Tinte von alternativen Anbietern. Begründung war, dass bei alternativen Anbietern oft die Farbpigmente etwas größer wären, als bei Originaltinte und die Druckköpfe deshalb eher zum verstopfen neigen.
        Mein Vor-Vorletzter Tintenstrahler war eine Canon mit 5 Tintenpatronen. Ich habe natürlich Alternativtinte verwendet, wegen des Preises. Das Teil war so verstopft, dass ich den Drucker entsorgen wollte. Ein Kollege wollte das Teil haben und – siehe da – er hat sich die Arbeit gemacht, die Druckköpfe ausgebaut und in warmes Wasser gestellt. Angeblich druckt er wieder. Mir jedenfalls kommt, bedingt durch mein Druckaufkommen, nichts andere mehr ins Haus, als Megatankdrucker. Da ich hier und da auch mal ein Foto auf Fotopapier drucke, wäre ein Laser wohl ungeeignet.

  6. René sagt:

    Ich habe mir vor einigen Jahren einen Epson EcoTank Multifunktionsdrucker (ET 2550) gekauft. Dieser läuft seit Jahren einwandfrei und die Tinte ist massiv günstiger als Toner. Auch nach einer 2-monatigen Abwesenheit hat er ohne Probleme wieder gedruckt. Für meine Zwecke benötigte ich vor ein paar Wochen einen A3-Drucker. Nach eingehender Evaluation war es wieder ein Epson EcoTank Drucker (ET 16650). Sehr günstiger Druckseitenpreis. Tinte im Gegensatz zu Toner auch hier wieder massiv günstiger. Abgesehen davon, was ein Laserdrucker an Strom «zieht» benötigen die Tintenstrahldrucker einen Bruchteil davon. Treiberprobleme kenne ich bei den Epsondruckern nicht. Diese Probleme habe ich mit einem Laserdrucker von Kyocera (ECOSYS M5526cdw). Bei diesem Drucker ist jeder Druckauftrag eine kleine Lotterie. Kyocera konnte auch nicht helfen. Darum jede Technologie hat ihre Vor- und auch Nachteile. Darum finde ich den Titel dieses Artikels «Warum Tintenstrahldrucker der größte Schrott sind» doch ein wenig übertrieben.

    • Jens Kleinholz sagt:

      Ein Bekannter von mir ist von den Epson Druckern auch sehr angetan. Er ist professioneller Fotograf und druckt daher viele Fotos aus. Er ist von der Qualität begeistert. Allerdings kann es sein, dass er auch häufiger druckt und deshalb kein Problem mit dem Eintrocknen hat. Oder Epson hat das Problem nicht. Ich hatte bisher nur zwei HP Tintenstrahler und die Erfahrungen damit waren nicht so toll… deshalb kann ich den Titel, den Johannes für den Beitrag gewählt hat, nachvollziehen. Aber es ist wie bei allem: Es gibt auch andere Erfahrungen.

    • Udo sagt:

      So macht man unterschiedliche Erfahrungen. Mir kommt kein Epson-Drucker mehr ins Haus. Nachdem ich jetzt einen Canon-Megatankdrucker habe, hatte ich zur einen Epson mit Einzelpatronen. Über den Preis muss ich wohl nichts sagen, der lag im Bereich von Wucher. Schlimm war allerdings, dass beim Epson einige Zeit nach Ablauf der Garantie so einige Farbdüsen in schwarz gedruckt haben. Statt Farbe wurde als schwarz angesteuert. Ausdrucke in Farbe waren eine Katastrophe. Seltsamerweise änderte sich die Anzahl der Fehler aber immer mal wieder. Deshalb kommt mir kein Epson mehr ins Haus. Bei HP ist das übrigens das Gleiche in grün. Jahreslang war ich treuer HP-Kunde und habe mir immer wieder Deskjets gekauft. Die Qualität ging über die Jahre immer weiter runter. Der letzte HP-Drucker hat noch nicht mal die Garantiezeit überlebt, wurde aber natürlich auf Garantie repariert. So kommt es, dass ich sowohl von Epson, wie auch von HP inzwischen Abstand nehme. Von den beiden Firmen kaufe ich generell gar nichts mehr.

  7. Harald sagt:

    Exakt die oben beschriebenen Probleme hatte ich Jahre lang mit einem Tintenspritzer von Epson. Das Problem, dass der Drucker seinen Dienst einstellt, wenn nur eine der beiden Patronen leer war, habe ich gelöst, indem ich einen sogenannten Resetter kaufte. Mit dem habe ich die Farbpatrone immer wieder "auf voll" gesetzt. Dieses 2-Euro-Teilchen (ein bissel Elektronik und eine kleine Batterie) aus der Bucht überlistete also den auf die Patrone aufgeklebten Chip. In diesen wird vom Treiber der Füllstand gespeichert, was aber natürlich nie korrekt war. Es ist, wenn der Drucker eine leere Patrone anzeigt, noch genügend Tinte vorhanden. Eigentlich.

    Irgendwann war der Resetter aber kaputt und ich habe keinen neuen gefunden. Ab da musste ich eine völlig überteuerte Farbpatrone kaufen um auch nur schwarz drucken zu können. Ständiges Austrocknen der Düsen löste ich mit einem kleinen Stück Schwammtuch, das mit destilliertem Wasser getränkt war und unter dem Druckkopf in Parkposition platziert wurde. So lösten sich die Verstopfungen meist gut auf. Aber letztlich nervte das ganze Prozedere sehr, zumal die Tinten wegen des Alters des Druckers nur noch schwer und nur noch online zu erhalten waren. Und da kam dann oft genug der nächste Betrug ins Spiel, nämlich der der Händler, die regelmäßig das Haltbarkeitsdatum entfernten und überlagerte Tinten verkauften.

    Ich erhielt irgendwann den Tip, dass bei einem sehr bekannten Online-Händler immer wieder gebrauchte Laser-Drucker angeboten werden. So einen habe ich mir vor über zwei Jahren für 40 Euro! kommen lassen. Ein älteres Modell von Kyocera. Angeschlossen – läuft. Eine Kartusche war auch enthalten, mit der ich immer noch drucke. In der Zeit hätte ich unzählige Tintenpatronen für ein wahnsinniges Geld kaufen müssen.

  8. Harald sagt:

    Nachtrag: Der A3-Epson wurde damals angeschafft weil ich Fotos ausdrucken wollte. Aber wenn so ein Drucker immer wieder ein ganzes (und teures) Blatt Papier versaut weil eine der Düsen mitten im Druck versagt, hat man bald die Nase voll. Wenn ich einfache Ausdrucke in Farbe brauche, gehe ich zu einem Drogeriemarkt an einen der Automaten. Wenn ich hochwertige Bilder haben will, investiere ich lieber etwas mehr Geld in einen guten Ausdruck vom Labor, aber gewiss keines mehr in einen Tintenspritzer.

  9. Moin zusammen, kann ich so nicht bestätigen. Habe hier seit 4,5 Jahren einen Brother MFC-J5730DW Tintenstrahldrucker im Dauereinsatz. Patronensatz original Brother liegt zwischen € 72,00 / 92,00. Die reichen für einige 1000 Seiten. Mit einem Farblaserdrucker wären die Kartuschen um das 3-4 fache höher. Der Drucker lag damals um die € 250,00. Treiberprobleme gibt es hier mit Mac / Linux / Windows 11 nicht. Und verstopfte Düsen (meistens Magenta) kommen alle paar Monate mal vor. Kurz reinigen und wieder Monate Ruhe. Klappt super.

    • simon sagt:

      … und wieder mal die Frage nach dem Einsatzfall.
      Einige 1000 Seiten drucke ich in 5-10 Jahren – da ist die Tinte durchgetrocknet :-)

      • Harald sagt:

        Die Kosten für Tonerkartuschen und Tinten lassen sich nur vergleichen, wenn man die Zahl der Ausdrucke vergleicht. Mit Toner kommt man wesentlich weiter.

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