Test: Roborock Sweep One S50 (Xiaomi Mi Gen. 2) mit Wischfunktion

Im Test des Roborock Sweep One S50 Staubsaugerroboter mit Wischfunktion, der als zweite Generation des Xiaomi Mi Vacuum zählt und auch über die Mi Home App gesteuert werden kann, habe ich Vorteile und Nachteile feststellen können. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es neben der Kombination aus Fegen, Staubsaugen und Wischen bei diesem Roboter noch einige weitere sehr gute Features. Doch wie gut fegt und saugt der Roborock Staubsaugerroboter? Wann treten Probleme auf und wie kann man sie lösen? Und was sollte man noch wissen, bevor man diesen automatischen Staubsauger kauft? Hier habe ich euch Antworten auf diese und weitere Fragen zusammengetragen.

Der Test des Roborock Sweep One S50 Saugroboter, der als 2. Generation des Xiaomi Mi Vacuum Robot (auch Mijia genannt) gehandelt wird, hat viele Vorteile aufgezeigt. Meine Erfahrungen mit dem Staubsaugerroboter lest ihr nebst dem Vergleich mit dem Vorgänger hier.

Der Test des Roborock Sweep One S50 Saugroboter, der als 2. Generation des Xiaomi Mi Vacuum Robot (auch Mijia genannt) gehandelt wird, hat viele Vorteile aufgezeigt. Meine Erfahrungen mit dem Staubsaugerroboter lest ihr nebst dem Vergleich mit dem Vorgänger hier.

Xiaomi / Roborock Vacuum Test – Unboxing

Beim Unboxing zeigt sich eine ähnliche Struktur wie beim Vorgänger: Sicher verpackt und mit einer extra vorbereiteten Bedienungsanleitung (in Chinesisch) kommt der Roborock Sweep One S50 Staubsauger an. Beiliegend sind neben dem Gerät, der Ladestation mit Kabel (China-Kabel, das per Adapter auf eine Euro-Steckdose angepasst werden kann), der Anleitung, dem Wassertank und den zwei Wischlappen-Aufsätzen (Mikrofaser) auch noch ein paar andere Teile – Ersatzteile wie ein zusätzlicher Filter für den Staubbehälter und Wasserventile für den Wassertank (vier als Ersatz, zwei bereits installiert). Hier habe ich euch mal den Lieferumfang als Bilder zusammengepackt:


Neue Version, größerer Lieferumfang

Kam der Xiaomi Mi bzw. Mijia Vacuum noch mit recht wenig Zubehör und Ersatzteilen daher (s. oben verlinkter Testbericht), so besteht der Lieferumfang des Roborock Vacuum Staubsauger-Roboters mit Wischfunktion aus wesentlich mehr Teilen. Vor allem dass ein Ersatz-Filter, insgesamt zwei Wischlappen, Ersatzventile und so weiter standardmäßig mitgeliefert werden, finde ich sehr gut. Denn das sind auf jeden Fall die öfter benötigten Teile was Wartung und Austausch angeht. Da freut man sich doch, wenn man sie nicht nachkaufen, sondern bereits dem Lieferumfang des Standardpakets entnehmen kann 😉

Hier mal der Roborock Sweep One S50 Lieferumfang in Zusammenfassung:

  • Xiaomi / Roborock Saugroboter
  • Wassertank inkl. Wischlappen, Verschlüsse, etc.
  • Ladestation mit Kabel (je nach Version mit Stecker-Adapter)
  • Kunststoffauflage (als Schutzvorrichtung nehme ich an)
  • Bedienungsanleitung (auf Chinesisch, übersetzbar mit Googles Foto-Übersetzer)
  • Bürste-Klinge-Multitool

Das kleine Tool, das wie beim Vorgänger Xiaomi Mi / Xiaomi Mijia beiliegt und eine Kombination aus Kamm und Klinge ist, finde ich sehr praktisch. Für die Reinigung der Bürsten und das Entfernen von langen Haaren, die sich darin festgedreht hatten, ist es ein praktisches Zubehör. Falls ihr es im Lieferumfang des Saugroboters nicht findet, dann öffnet mal dessen obere Klappe – endlich gibt es nämlich, anders als beim Xiaomi-Vorgänger, einen festen Platz für das Tool direkt im Gehäuse. So muss man es nicht suchen, falls man es mal verlegt hat 😉


Technische Daten

Kommen wir nun zu ein paar aussagekräftigen Daten und Details des Saugroboter-Modells Roborock Sweep One S50. Ich habe diese mal in den Vergleich mit dem Xiaomi-Vorgänger gesetzt, damit ihr einen direkten Vergleich habt:

Xiaomi Mi Vacuum Robot (2016)Roborock Sweep One S50 (2017)
Maße (B x T x H)34,5 x 34,5 x 9,6 cm35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht3,8 kg3,5 kg
Saugleistung1.800 Pa2.000 Pa
Akku-Kapazität5.200 mAh5.200 mAh
Laufzeit2,5 Stunden2,5 Stunden
Raum-VermessungJaJa
Sensoren
  • 360° Laser Distance Sensor
  • Ultraschallsensoren
  • Infrarotsensoren
  • 360° Laser Distance Sensor
  • Ultraschallsensoren
  • Infrarotsensoren
  • Beschleunigungssensor
  • Gyroskop
  • E-Kompass
SaugfunktionJaJa
WischfunktionNeinJa
Alle FunktionenKehren, Saugen, Spot Cleanup, Fernsteuerung per AppKehren, Saugen, Wischen, Spot Cleanup, Zone Cleanup, Fernsteuerung per App
Volumen d. Auffangbehälters420 ml500 ml
KaufenHierHier

Die 4 hauptsächlichen Upgrades

Laut der Produktseite bei Amazon gibt es vier hauptsächliche Upgrades vom Xiaomi Mi Vacuum Robot auf dessen zweite Generation in Form des Roborock S50. Denn dieser Saugroboter ist nicht nur eine bessere Kehrmaschine, sondern bietet im Vergleich auch noch diese vier Besserungen:

  • Kehren und Wischen gleichzeitig möglich
  • Zone Cleanup für Zuweisung separater Einsatz-Zonen
  • Bessere Hindernis-Überwindung (bis 2 cm Höhe)
  • Mehr und bessere Sensoren für detaillierteren Einsatz

Mehr Tasten für mehr Ohne-App-Funktionen

Mit der Mi Home App (Details s. u.) lässt sich der Roborock S50 Saugroboter mit integriertem Wischmop optimal nutzen. Im Test habe ich viele neue Funktionen entdeckt, die der Vorgänger nicht auf dem Kasten hatte, wie zum Beispiel dem Zone Cleanup, das perfekt ist, wenn ihr in einem Raum einen Teppich oder Läufer zu liegen habt, über den der Saugroboter nicht fahren soll – zumindest nicht, wenn er seinen Wassertank und das Mikrofaser-Tuch installiert hat 😉

Aber auch ohne die App könnt ihr den Roborock S50 umfangreicher bedienen als den Xiaomi MI Vacuum Vorgänger. Neben „An / Aus“, „Staubsaugen“ und „Zur Ladestation fahren“ ist nämlich jetzt auch das „Spot Cleanup“, also das Saubermachen in nächster Umgebung, als Tastenbefehl am Gerät möglich!

Roborock S50 Vacuum Robot im Test

Kommen wir nun aber zum Test an sich. Wie ich bereits sicher schon habe durchblicken lassen, gefällt mir das Gerät sehr gut. Ich bin von der Saugleistung und der Wischen-Funktion gleichermaßen überzeugt. Vor dem Kauf sollte euch natürlich sicher sein, dass das Gerät keine hartnäckigen Flecken oder Verschmutzungen ausradieren kann. Aber zumindest die regelmäßige Säuberung eurer Fußboden ist durch den Roborock S50 gesichert. Wenn nichts im Weg steht und er sich nirgends festfahren kann, dann könnt ihr ihn per Mi Home App auch von unterwegs an die Arbeit schicken. So lasst ihr die Hausarbeit von einem Roboter machen – von der Arbeit aus, im Urlaub, auf der Geschäftsreise oder am Wochenende, wenn ihr die Familie besucht.

Im Test fand ich die Koordinierung und die Bewegungen, vor allem an Wänden und anderen Hindernissen, wesentlich filigraner und vorsichtiger als beim Xiaomi Mi Vorgängermodell. Die weiterentwickelten und zusätzlichen Sensoren zeigen dabei ihre Wirkung. Hinzu kommen die verbesserten Funktionen für Staubsaugen und Wischen, die Zuteilung von verschiedenen Zonen, etc. Außerdem: ihr könnt pro Zone festlegen, wie oft der Staubsaugerroboter drüber gehen soll. Habt ihr also in Eile das Haus verlassen müssen und dabei etwas umgestoßen, etwa einen Blumentopf oder ähnliches, dann schickt den Roboter von unterwegs zwei-drei Male über das Areal und kommt zurück in ein sauberes Zuhause 😉

Vorteile der Ladestation

Die Ladestation des Roborock S50 bringt im Vergleich zur Ladestation des Xiaomi Mi Staubsaugerroboters einige Vorteile mit. Hier die Punkte, die mir positiv aufgefallen sind:

  • Geringere Maße für Platzersparnis
  • LED auf der Oberseite zeigt Einsatzbereitschaft an
  • LED wird während des Ladevorgangs ausgeschaltet
  • Lade-Kontakte befinden sich unter dem Roboter am Fuß der Station
  • Der Roborock One Sweep S50 fährt gerade auf die Station zu und muss sich nicht wie der Vorgänger annähern, umdrehen und dann mit dem Hinterteil heran wackeln – das sieht zwar weniger lustig aus, spart aber Platz beim neuen Modell
Vergleich von Xiaomi Mi 1 (links) und Roborock S50 (rechts) jeweils mit Ladestation.

Vergleich von Xiaomi Mi 1 (links) und Roborock S50 (rechts) jeweils mit Ladestation.

Mi Home App: Download und Test

Die Mi Home App bekommt ihr für iOS auf dem iPhone und iPad sowie gleichzeitig für watchOS auf der Apple Watch und außerdem für Android auf den jeweiligen Smartphone- und Tablet-Modellen. Meine Eindrücke zur App habe ich euch ja schon im Test der ersten Generation dieser Saugroboter-Produktreihe aufgezeigt. Im Hinblick auf das neue Modell kommen die oben genannten Neuerungen hinzu, die sich wirklich einfach einstellen lassen.

Das Rechteck bzw. die mehreren Rechtecke für das Zone Cleanup etwa sind schnell gezogen und es werden auch direkt die jeweiligen Quadratmeter ausgerechnet und angezeigt. Weiterhin bleiben Angaben zur Reinigungszeit, dem Akku-Ladestand, etc. erhalten. Die Karte des Raums / der Wohnung ist im Vergleich etwas detaillierter dargestellt und auch bei der Anzeige des Docks gibt es kleine Neuerungen. Was auch recht cool ist: man muss den Roborock Sweep One S50 Saugroboter nicht unbedingt per Remote Control (Fernsteuerung in der Mi Home App) an einen gewünschten Punkt im Raum navigieren, sondern kann einfach auf die Karte tippen und dann auf „Go There“. Ideal für super-faule und für unterwegs 😉

Den Download für die Android-App findet ihr im Google Play Store, die Mi Home App für iOS und watchOS habe ich euch folgend verlinkt:

Mi Home - xiaomi smarthome
Mi Home - xiaomi smarthome
Ist die Mi Home App einmal eingerichtet (was zugegeben etwas umständlich sein kann), dann ist die Einbindung des Saugroboters ins WLAN ein Klacks!

Ist die Mi Home App einmal eingerichtet (was zugegeben etwas umständlich sein kann), dann ist die Einbindung des Saugroboters ins WLAN ein Klacks! (Klicken zum Vergrößern)

Ist der Xiaomi Vacuum Robot der zweiten Generation eingerichtet, kann es schon losgehen.

Ist der Xiaomi Vacuum Robot der zweiten Generation eingerichtet, kann es schon losgehen. (Klicken zum Vergrößern)

Sauber machen, das Gerät im Raum hin- und herschicken und Zone Cleanup - hat alles super geklappt!

Sauber machen, das Gerät im Raum hin- und herschicken, und Zone Cleanup – hat alles super geklappt! (Klicken zum Vergrößern)

Voice Pack: Englisch statt Chinesisch als Sprachausgabe

Wie zu erwarten, spricht der Roborock S50 genauso wie der Xiaomi Mi Vorreiter standardmäßig chinesisch. Das macht aber nichts, mit den drei Tasten auf der Oberseite und vermittels der App könnt ihr den Saugroboter auch ohne Sprachkenntnisse bedienen. Wenn euch die chinesische Sprachausgabe stören sollte, dann könnt ihr mit der App in den Geräte- bzw. Spracheinstellungen auch das englische Sprachpaket aufspielen. Schon spricht das Gerät eine weitere Weltsprache.

Reinigung: Saugen und Wischen klappt!

Wie weiter oben schon beschrieben, so kann man mit der Leistung des Roborock One Sweep S50 kaum unzufrieden sein. Die Saugleistung stimmt, das zusätzliche Wischen und die Bedienung per App überzeugen einfach! Natürlich wäre es eher kontraproduktiv, das Gerät über verschüttete Flüssigkeiten oder andere Pfützen fahren zu lassen, da er nicht zum Aufwischen oder Wasser aufsaugen gemacht ist. Im Notfall aber könnte er sicher die Erde eines heruntergefallenen Blumentopfs auffegen und anschließend wischen. Jedoch müssen vorher Topf und Pflanze entfernt werden – das kann er noch nicht 😀

Staubsaugen und Nachwischen: Klar strukturiert

Auch beim Roborock-Modell, das ja in Aufbau und Funktionen auf dem Xiaomi Saugroboter fußt, gibt es einen klaren Vorteil im Vergleich zu anderen Staubsaugerrobotern, wie zum Beispiel den Roomba-Robotern von iRobot – nämlich das strukturierte Säubern. Während die Roomba-Sauger teils unentschlossen scheinen und mal hierhin mal dorthin fahren, da stecken die Xiaomi / Roborock Sauger einen bestimmten Bereich ab, vermessen dabei den Raum und säubern dann in parallelen Bahnen und in erkennbarer Struktur die Teile des Bodens, der erreichbar ist. Nebst den anderen coolen Features ein klares Plus für diese Produktreihe!

Die Routen des Roborock S50 und des iRobot Roomba im Vergleich. Quelle: Xiaomi

Die Routen des Roborock S50 und des iRobot Roomba im Vergleich. Quelle: Xiaomi

Schmutzbehälter

Der Schmutzbehälter (Dust Bin) ist genauso einfach zu entnehmen, zu entleeren und wieder einzusetzen wie eh und je. Nach dem ersten Reinigen oder bei großen Wohnungen schon nach der Hälfte solltet ihr schon einmal schauen, ob ihr ihn nicht bereits großzügig ausleeren müsst. Denn mit seiner kleinen Seitenbürste kommt der Roborock S50 in jede Ecke und kehrt auch den Staub, die Haare und Fasern aus Ecken sowie teils unter Möbeln hervor. Wenn er unter Sofa, Bett, Fernsehschrank, etc. passt, dann wird er auch die eine sowie die andere Wollmaus fangen. Schaut also ab und an, ob der Behälter geleert werden muss…

Wassertank

Der Wassertank des Roborock Sweep One S50 Staubsaugerroboters lässt sich ganz leicht unter das Hinterteil des Geräts klemmen. Mit den zwei Schnappverschlüssen links und rechts ist es auch einfach, den Tank samt Mikrofaser-Tuch wieder zu entfernen. Sollte also das Wasser alle sein oder möchtet ihr das Tuch wechseln (sehr praktisch ist hier, dass zwei davon im Lieferumfang enthalten sind), dann ist das wunderbar leicht zu realisieren. Für den fliegenden Wechsel der Tücher pausiert ihr einfach den Vorgang, tauscht das Tuch aus, lasst es gegebenenfalls erst einmal durchfeuchten, falls es noch trocken war, und dann schickt ihr den Sauger weiter auf seine Reise.

Roborock Sweep One S50 kaufen

Wie den Xiaomi Mi / Mijia Saugroboter, so könnt ihr ebenfalls bei Gearbest und Amazon den Roborock Sweep One S50 kaufen. Der Sauger aus 2017 ist momentan meiner Meinung nach das Nonplusultra, das ihr als Putzhilfe in eurem Smart Home integrieren könnt. Für 2018 ist noch kein weiteres Modell des Herstellers mit innovativen Neuerungen angekündigt. Deshalb lohnt sich der Kauf auch in 2018! Zu Gearbest gelangt ihr mit diesem Link. Bei Amazon gibt es sogar die Möglichkeit, den Xiaomi / Roborock One Sweep S50 mit Versand aus Deutschland zu kaufen. Den Preis finde ich überall angemessen; immerhin ist es eine wirklich smarte, technisch hochwertig ausgestattete, automatische Haushalts- bzw. Putzhilfe.

Zweite Generation des Xiaomi Mi Vacuum
37 Bewertungen
Zweite Generation des Xiaomi Mi Vacuum
Der Roborock Sweep One S50 bzw. Xiaomi MI Vacuum Cleaner 2 verbindet die Vorteile des Vorgängermodells mit brauchbaren Innovationen. Meine Erfahrungen zeigen mir, dass es sich hier um einen Staubsaugerroboter handelt, der über 2017 und 2018 hinaus noch Seinesgleichen suchen wird.

Roboter-Test als Video

Das erste Video zeigt einen Teil vom Spot Cleanup, also der Säuberung eines kleinen Bereichs rund um den aktuellen Standpunkt des Saugers. Am Blinken des Knopfes seht ihr, dass der Modus aktiviert ist:

Das zweite Video soll einfach nur zeigen, wie einfach der Wassertank des Roboters angedockt werden kann:

Weitere Videos folgen, sobald sie hochgeladen sind 😉

Beide Saugroboter gleichzeitig verwenden?

Ich habe mal zum Spaß den Roborock von Punkt A zu Punkt B geschickt, während der Xiaomi der ersten Generation rund um Punkt B gerade sauber gemacht hat. Ich wollte damit testen, ob sich die beiden irgendwie verständigen, das Revier und / oder die Arbeit aufteilen. Aber nichts dergleichen – sie erkennen sich gegenseitig lediglich als bewegliche Hindernisse und tun sich schwer dabei, ihren Wegen auszuweichen.

Thema Teppich

Die Verwendung von Staubsaugerrobotern auf einem Teppich ist meist kein Problem, wenn der Teppich keine langen Zotteln hat, sondern eher kurz gehalten ist. Bei dem getesteten Modell handelt es sich allerdings um einen Staubsaugerroboter mit Wischfunktion, weshalb ihr die Säuberung der Wohnung / der Etage vielleicht mit der Mi Home App in Zonen aufteilen wollt. Dort wo kein Teppich liegt, da könnt ihr ihn auch wischen lassen. Dann nehmt ihr den Wassertank mit Wischlappen ab (geht ganz einfach durch Drücken der zwei Schnappverschlüsse links und rechts) und lasst ihn dann die Teppich-Zonen saugen. Das ist immer noch weniger Aufwand als selber zu saugen und zu wischen 😉

Vorteile und Nachteile

Bevor ich nun zum abschließenden Fazit komme, hier ein paar Vorteile, neutrale Punkte und Nachteile, die ich übersichtlich zusammenzufassen versucht habe:

Vorteile

  • Super Saugleistung
  • Brauchbare Wischfunktion
  • Lange Akkulaufzeit
  • Etliches Zubehör und Ersatzteile im Lieferumfang
  • Viele smarte Funktionen in der App (kostenlos)
  • Bedienung von unterwegs durch WLAN-Einbindung möglich

Neutrale Punkte

  • Gerät aus China, was die Bedienung anfangs für Einsteiger erschweren kann
  • Gemeinsam eingesetzte Einzelgeräte verständigen sich nicht
  • Wisch-Pad und Tank lassen sich für den Einsatz auf dem Teppich nicht einfahren oder anheben, sondern müssen händisch abgenommen werden

Nachteile

  • Mir sind keine richtig negativen Punkte aufgefallen
  • Ungeduldige Nutzer müssen sich beim Einrichten der App und des Geräts vielleicht ein bisschen zusammenreißen

Fazit

Nach dem Roborock Sweep One S50 Test bin ich wieder einmal positiv überrascht. Ich kann den Kauf des Haushaltsroboters nur empfehlen und finde die Putzleistung sehr gut. Natürlich werden die zwei eher weichen Bürsten und der über den Boden gezogene Lappen keine hartnäckigen Verschmutzungen lösen – und für die Reinigung von Teppich, Bodenbelag, Fliesen, etc. solltet ihr Zonen festlegen sowie entsprechend den Wassertank anbringen oder abnehmen.

Für das regelmäßige Saubermachen aber zeigt sich der Roborock Staubsauger-Roboter als praktischer Helfer. Vor allem in der Kombination mit der Xiaomi Mi Home App könnt ihr zahlreiche Funktionen nutzen, die über jene der Tasten für An / Aus, Säubern, Spot Cleanup und Dock-Return hinausgehen. Könnt ihr diesem Testbericht noch eigene Erfahrungen hinzufügen oder habt ihr eine Frage zur Bestellung des Roborock-Geräts? Dann lasst gern einen Kommentar da!

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1 Kommentar

  1. Erwin sagt:

    Also mein Roborock habe ich Anfang März bei TECHINTHEBASKET.de bestellt = problemlose, kostenfreie DHL-Lieferung nach einer Woche): Euronetzkabel + nichtbenötigter Adapter(?), englische, gedruckte Bedienungsanleitung, CE Kennzeichnung fest auf dem Gerät. Standardsprachausgabe English.
    Keine Probleme bei der Anmeldung und Inbetriebnahme für Europa – ja auch die Uhrzeit stimmt.
    Die durchwegs gute Bewertung und Funktionalität kann ich ohne Einschränkung bestätigen, bereue den Kauf nicht.

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