AirTag 2 vs. AirTag 1: Vergleich und Kaufberatung

Gestern hat Apple den AirTag der 2. Generation vorgestellt. Dieser bietet eine präzisere Suche über eine größere Distanz. Zudem ist der Lautsprecher lauter. Jedoch gibt es auch Einschränkungen in der Nutzung dieser Features. Was man im Vergleich von AirTag 2 und AirTag 1 beachten muss, das habe ich in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Wo liegen die Unterschiede von Apple AirTag 2 und Apple AirTag 1? Was ist neu? Mit welchen iPhones sind die Tracker kompatibel? Woran erkennt man einen AirTag 2? Hat er NFC? Alle Antworten gibt es hier!
Wo liegen die Unterschiede von Apple AirTag 2 und Apple AirTag 1? Was ist neu? Mit welchen iPhones sind die Tracker kompatibel? Woran erkennt man einen AirTag 2? Hat er NFC? Alle Antworten gibt es hier!

Tracker-Vergleich: AirTag 2 (2026) vs. AirTag 1 (2021)

In der folgenden Tabelle habe ich die wichtigsten Daten der beiden Gegenstandsfinder zusammengefasst. Die Kaufberatung für die Bluetooth-Tracker sowie Tipps zur Unterscheidung gibt es darunter.

AirTag, 2. Gen (2026) AirTag, 1. Gen (2021)
Maße Höhe: 8 mm; Durchmesser: 31,9 mm
Batterie CR2032 Knopfzelle
Ultrabreitband-Chip Zweite Generation (U2) Erste Generation (U1)
Suchentfernung bis zu 1,5-fache Strecke einfache Strecke
„Genaue Suche“-Feature nein ja
Verbessertes „Genaues Suchen“ ja nein
Lautsprecher 50% lauter einfache Lautstärke
Preis im Apple Store 35 € 39 € (lag zum Release bei 35 €)

Wann sollte ich einen AirTag 2 kaufen?

Neben den neuen bzw. verbesserten Funktionen der zweiten Generation des Bluetooth-Trackers ist auch dessen Kompatibilität mit anderen Geräten zu beachten. Denn ältere iPhones oder Apple Watches können von dem „verbesserten ‚Genauen Suchen‘“ keinen Gebrauch machen. Das bleibt neueren Geräten vorbehalten.

Man sollte einen AirTag 2 also nur kaufen, wenn:

  • Eine präzisere Suche über eine weitere Strecke nötig ist
  • Ein lauterer Lautsprecher gewünscht wird
  • Ein iPhone 15 oder neuer (außer iPhone 16e), eine Apple Watch Series 9 oder neuer bzw. eine Apple Watch Ultra 2 oder neuer genutzt wird

Zudem müssen die genannten Geräte mindestens iOS 26 oder watchOS 26 installiert haben. Für die verbesserte „Genaue Suche“ wird explizit iOS 26.2.1 oder neuer verlangt. Dieses Update wurde bereits veröffentlicht.

Wann sollte ich einen AirTag 1 kaufen?

Ganz allgemein kann man sagen, dass der Einsatz von älteren AirTags dann sinnvoll ist, wenn man auch ein älteres iPhone nutzt. Ich kann z. B. mit meinem iPhone 12 Pro keine präzisere Suche mit dem AirTag 2 verwenden. Deshalb bleibe ich erstmal bei dem alten AirTag, dem ich letztens erst eine neue Batterie spendiert habe.

Man kann also weiterhin einen AirTag 1 kaufen, wenn:

  • Die neuen Features keine so große Rolle spielen
  • Ein iPhone 14 oder älter bzw. auf einem aktuelleren Gerät iOS 18 oder älter verwendet wird
  • Der Preis geringer sein soll und man beim Kauf sparen will

Bei Amazon bekommt man einen AirTag 1 aktuell für 32,49 Euro. Ein Viererpack des Trackers wird für 99 Euro angeboten.

Apple AirTag 2 oder Apple AirTag 1 – Woran erkenne ich den Unterschied?

Ausgehend von den Produktbildern der beiden Gegenstandsfinder-Generationen kann man auf der Rückseite (Batterieabdeckung) ein paar Unterschiede ausmachen. Durch diese lässt sich die zweite von der ersten Version unterscheiden.

AirTag 2 (2026) AirTag 1 (2021)
  • Ultrabreitband mit „UWB“ abgekürzt
  • Kein Hinweis auf NFC
  • CE-Zeichen und durchgestrichenes Hausmüll-Zeichen
  • „Ultra Wideband“ ausgeschrieben
  • „NFC“ als Nutzungshinweis
  • Kein CE- oder durchgestrichenes Hausmüll-Zeichen

Bedeutet der fehlende NFC-Hinweis, dass die Technologie fehlt?

Nein. Auch der AirTag 2 verfügt über NFC. Auf der Vorstellungsseite für das Zubehör heißt es von Apple explizit: „Du kannst es auch so ein­richten, dass jemand, der mit einem NFC fähigen Smart­phone deinen AirTag berührt, deine Kontakt­daten ein­sehen kann.

Es scheint also – ausgehend von den aktuellen Produktbildern, die Apple zur Verfügung stellt – keinen Hinweis auf NFC auf der Batterie-Verschlusskappe zu geben. Dennoch kann die Technologie weiterhin als Hilfsmittel genutzt werden. Ob das auch für Kurzbefehle gilt, muss noch getestet werden.

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