Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max werden für den September dieses Jahres erwartet. Sie sollen parallel zum ersten faltbaren iPhone von Apple vorgestellt werden. Und auch wenn bis dahin noch einige Monate vergehen werden, gibt es schon einige Infos aus der Gerüchteküche. Stand jetzt kann man sich auf über zehn Neuerungen beim iPhone 18 Pro (Max) einstellen.
Kapitel in diesem Beitrag:
- 1 Was Apple beim iPhone 18 Pro (Max) neu macht
- 2 A20 Pro Chip mit 2-Nanometer-Fertigung
- 3 Neues Mobilfunkmodem: C2 statt Qualcomm
- 4 Neuer Netzwerk-Chip für Bluetooth, WLAN und Thread
- 5 Mehr Satellitenfunktionen
- 6 Vereinfachte Kamerasteuerung
- 7 Frontkamera wandert in die Displayecke
- 8 Face ID wandert unter das Display
- 9 Manuelle Anpassung der Blende
- 10 Gleiches Design wie beim Vorgänger
- 11 Anpassung der Glasrückseite
- 12 Neue Farboptionen
- 13 Größerer Akku, dickeres Gehäuse
- 14 Verbesserung beim Thermal Throttling
Was Apple beim iPhone 18 Pro (Max) neu macht
Bis zum tatsächlichen Release der neuen Pro-iPhones kann sich noch vieles ändern. Aktuell gibt es aber schon einige Annahmen, die als sicher gelten. Andere sind noch Wackelkandidaten. Insgesamt gab es in letzter Zeit diese Gerüchte:
A20 Pro Chip mit 2-Nanometer-Fertigung
Als neues System-on-a-Chip (SoC) soll der A20 Pro zum Einsatz kommen, der von TSMC erstmals im 2-Nanometer-Prozess hergestellt wird. Das bedeutet konkret wahrscheinlich: mehr Rechenleistung, bessere Effizienz und damit mehr Akkulaufzeit, bessere Performance für KI-Funktionen, die lokal auf dem Gerät laufen, und eine geringere Wärmeentwicklung. Letzteres ist besonders interessant, denn dadurch dauert es länger, bis das iPhone sich wegen Überhitzung (Thermal Trottling) selbst drosselt.

Neues Mobilfunkmodem: C2 statt Qualcomm
Mit dem C1-Modemchip ist Apple ja von Qualcomm weggekommen und hat nach dem ersten Upgrade auf den C1X-Chip im iPhone Air nun eine weitere Generation fertig. Der C2 wird für Mobilfunk bis zum 5G-Standard zuständig sein und vermutlich wieder weniger Energie verbrauchen, was die Akkulaufzeit bei allen Modellen verbessern dürfte. Der Chip arbeitet unbemerkt im Hintergrund, aber als Nutzer wird man vermutlich merken, dass der Akku etwas länger hält.

Neuer Netzwerk-Chip für Bluetooth, WLAN und Thread
Auch für Bluetooth, WLAN und Thread könnte ein neues Modem zum Einsatz kommen. Der N1X- oder N2-Chip würde die drahtlose Kommunikation weiter verbessern und vermutlich ebenfalls energieeffizienter arbeiten als die Vorgängergeneration.
Mehr Satellitenfunktionen
Zusätzlich zu den bestehenden Möglichkeiten für die Satellitenkommunikation soll zum Beispiel das Webbrowsing über Satellit möglich gemacht werden. Apple arbeitet hier an mehreren weiteren Features, die das iPhone auch in abgelegenen Gebieten ohne Mobilfunkempfang nützlicher machen sollen.
Vereinfachte Kamerasteuerung
Der seitliche Kamera-Button, den Apple mit dem iPhone 16 eingeführt hat, war vielen Benutzern wohl zu komplex. Die Möglichkeit, auch Unterfunktionen mit Doppeltippen und Swipes auszuwählen, wurde offenbar wenig genutzt und so hat Apple beschlossen, diese Funktion einzusparen.
Das heißt für euch: Das Sliden für verschiedene Zoomstufen funktioniert weiterhin, aber ein Druck löst dann einfach das Bild aus, ohne weitere Einstellungsmöglichkeiten. Im Prinzip wird der Button vereinfacht gebaut
Frontkamera wandert in die Displayecke
Bei den Pro-Modellen wird die Dynamic Island oben wahrscheinlich deutlich kleiner oder verschwindet komplett. Stattdessen soll es eine Punchhole-Kamera geben, also nur ein kleines schwarzes Loch oben links im Display, wo die Frontkamera dann zu sehen ist. Das iPhone 18 Basismodell und das iPhone Air 2 werden dagegen weiterhin mit der klassischen Dynamic Island kommen. Es gibt allerdings auch Gerüchte, die die Punch Hole Kamera erst in 2027 vorhersagen. Das würde bedeutet, alle iPhone 18 Modelle kommen "nur" mit der verkleinerten Dynamic Island.

Face ID wandert unter das Display
Um die Dynamic Island bei den Pro-Modellen komplett verschwinden zu lassen (oder zu verkleinern), soll Apple die Technik für die Gesichtserkennung unter dem Display verbauen. Das Face ID wird damit mit dem Auge nicht mehr zu sehen sein. Das hatten wir schon 2023 und 2024 als Leak für die 18er-Modelle, und scheinbar trifft das jetzt auch zu.
Manuelle Anpassung der Blende
Das ist mein persönliches Highlight unter den Leaks: Das iPhone 18 Pro bekommt erstmals eine variable Blende. Und ja, beim iPhone ist das eine Neuigkeit, auch wenn es einige Huawei- und Samsung-Smartphones mit mechanisch verstellbaren Blenden gibt. In der Praxis bauen die Hersteller so etwas ungern ein, weil es aufwendig, komplex und teuer ist. Das Apple dies nun im Pro-Modell angegangen ist, finde ich einen sehr interessanten Schritt.
Besonders erfreut dürften darüber aber Fotografen und Filmer sein, die aktiv die Blende nutzen, um bestimmte Bilder zu ermöglichen. Bei den Fotografien dürften damit in Zukunft auch Langzeitbelichtungen am hellichten Tag – ohne ND-Filter – möglich sein… je nachdem wie stark die Blende das Licht eindämmen kann. Dann sehen wir vielleicht auch solche Aufnahmen in unserer iPhone-Cameraroll:

Gleiches Design wie beim Vorgänger
Da die Modelle des iPhone 17 Pro erst letztes Jahr ein großes Redesign bekommen haben, wird für die Modelle des iPhone 18 Pro dieses Jahr keine größere Formänderung erwartet. Die Displaygrößen bleiben gleich, auch die 120 Hz und die dynamische Bildwiederholrate wird es weiterhin geben.
Anpassung der Glasrückseite
Bei den aktuellen Modellen wurde oft kritisiert, dass sich der Farbton des Glaseinsatzes auf der Rückseite zu stark vom Rahmen unterscheidet. Hier wird Apple wohl nachbessern und die Farben besser aneinander anpassen, damit das Ganze harmonischer wirkt. Möglicherweise gibt es auch Anpassungen für MagSafe.
Neue Farboptionen
Bei den Farben soll es drei neue Optionen geben: Kaffeebraun, Lila und Bordeauxrot. Ich neige generell eher zu den Grautönen, aber ich finde die neuen Farben auch angenehm dezent. Nur das Lila sticht etwas raus. Was aber nicht nur ich vermisse: Ein Spacegrau wäre eine schöne Ergänzung gewesen, da es – jedenfalls in meinem Dunstkreis – eine gefragte Farbvariante war.

Größerer Akku, dickeres Gehäuse
Ein Leaker hat vorausgesagt, dass das iPhone 18 Pro noch dicker als das 17 Pro wird. Der Grund dafür ist wohl, dass Apple den Benutzern noch mehr Akkulaufzeit geben will. Dieses Modell könnte damit das bisher schwerste iPhone werden.
Ich frage mich ehrlich gesagt, ob das nötig ist. Mein iPhone 17 Pro Max hält jetzt schon bald zwei Tage durch, wenn ich es nicht lade. Und es hat schon fast die Größe und das Gewicht eines halben Ziegelsteins. Viele Leute, mit denen ich über meinen YouTube Kanal oder das Forum gesprochen habe, waren schon der Meinung, dass das iPhone 17 Pro Max aufgrund des Gewichts nicht mehr in die Auswahl kommt.
Ich denke mal, Apple hat sich dabei gedacht, dass sie vermutlich mehr KI-Funktionen auf dem Gerät lokal rechnen lassen möchten. Die brauchen natürlich viel Strom und aus dieser Hinsicht kann man beim Pro-Modell vermutlich nicht genug Akkukapazität haben.
Verbesserung beim Thermal Throttling
Das Thermal Trottling ist eine ungeliebte Funktion, die aber den Sinn hat, die Elektronik und den Akku im iPhone zu schützen. Erreicht der Prozessor bzw. andere Teile im iPhone eine bestimmte Temperatur, wird automatisch der Prozessor runter getaktet, um dadurch weniger Abwärme zu produzieren und den Temperaturanstieg im Inneren des Smartphones zu stoppen.
Das heißt in der Praxis, wenn man dem Gerät eine Aufgabe gibt, an der es mehrere Minuten rechnen muss, werden nur die ersten Minuten auf maximaler Leistung gerechnet. Danach sinkt die Rechenleistung ab und bleibt in der Regel auf einem niedrigen Niveau. In der Grafik ist das anschaulich dargestellt.

Durch den effizienteren Prozessor und die Vapor Chamber Kühlung (die wir seit dem iPhone 17 Pro haben) wird die Zeit bis zur kritischen Temperatur verlängert und das iPhone kann mehr Sachen "wegrechnen". Das dürfte vor allem bei der intensiven Nutzung von lokaler KI von Bedeutung werden.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.









