Ein Treadmill-Desk sollte jeder Büroarbeiter haben… mein Pick der KW46

Mein SChreibtisch ist leider zu vermüllt. Aus dem Grund muss ich euch ein Foto von einem Lifespan-Treadmill-Desk zeigen, auf dem man aber auch gut sieht, wie so ein Setup aussehen kann (Foto: Lifespan)..

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Treadmill Desk“? Im Grunde zwei Dinge: Ein Stehschreibtisch und ein Laufband. Beides zusammen ermöglicht es einem, bei moderater Geschwindigkeit, während des Arbeitens zu laufen. Warum sollte man das machen? Weil langes Stehen am Stehschreibtisch auch anstrengend ist und – zumindest bei mir – die Beine und der Rücken oft schon nach 30 Minuten schmerzen. Ein reiner Stehschreibtisch ist also nicht die Lösung aller Probleme.

Treadmill Desk – wie ich dazu kam…

Wenn ihr euch jetzt noch nicht verabschiedet habt, weil das Thema vielleicht zu schräg für euch klingt, dann freue ich mich, euch jetzt meine Erfahrungen der letzten Wochen zu erzählen.

Meine Frau hat mich vor gut 5 Wochen auf die Idee eines Schreibtisches mit Laufband aufmerksam gemacht. Im ersten Moment klang das für mich, wie das ultimative Hamsterrad: beim Arbeiten auch noch Laufen müssen – warum sollte man sich denn das antun?!?

Um meiner oberflächlichen Ablehnung entgegenzutreten, schickte mir meine bessere Hälfte ein YouTube-Video einer Frau, die seit Jahren an ihrem Treadmill Desk läuft und damit Rückenbeschwerden – und einiges mehr – dauerhaft losgeworden ist (hier der Link zu dem Video von Lucy Corsentry).

Die YouTuberin Lucy Corsentry hat in 2,5 Jahren über 14 Millionen Schritte an ihrem Treadmill-Desk gemacht. Sie ist in 2602 Stunden über 5500 Meilen gelaufen und hat grob 413.000 Kalorien verbrannt.

Die YouTuberin Lucy Corsentry hat in 2,5 Jahren über 14 Millionen Schritte an ihrem Treadmill-Desk gemacht. Sie ist in 2602 Stunden über 5500 Meilen gelaufen und hat grob 413.000 Kalorien verbrannt. Die YouTuberin Lucy Corsentry hat in 2,5 Jahren über 14 Millionen Schritte an ihrem Treadmill-Desk gemacht. Sie ist in 2602 Stunden über 5500 Meilen gelaufen und hat grob 413.000 Kalorien verbrannt.

Lucy Corsentry hat übrigens ein Komplettset aus Schreibtisch und Laufband, das von Lifespan ist. Meine Frau hat das als „Wunsch“-Treadmill-Desk im Kopf, weil es direkt einen Schrittzähler und Kalorienzähler etc. eingebaut hat, der auch dauerhaft alles mitschneidet. Das ist natürlich ein großes Plus für die Langzeitmotivation. Aber die Lifespan-Sets fangen leider erst bei 1500 EUR an, was mir erst mal zu viel war, um zu sehen, ob mir so ein Laufband-Schreibtisch überhaupt gefällt.

Aber zurück zum Thema. Mit dem Video von Lucy Corsentry war mein Interesse sofort geweckt und nachdem ich einige weitere Videos über die Wirkung von Treadmill-Desks geschaut und noch das Buch „Get Up!: Why Your Chair is Killing You and What You Can Do About it“ als Hörbuch gehört habe, war mir klar: Ein Treadmill-Desk ist etwas, das ich ausprobieren muss.

Und das habe ich gemacht – mit möglichst wenig finanziellem Aufwand, aber passablem Komfort, denn letztendlich muss man eine Lösung finden, die man auch täglich nutzen möchte.

Get Up!: Why Your Chair is Killing You and What You Can Do About It
122 Bewertungen

Mein Setup: Stehschreibtisch-Gestell und faltbares Mini-Laufband

Einen Stehschreibtisch habe ich schon seit vielen Jahren, aber ich habe ihn, ehrlich gesagt, nur selten genutzt, weil mir schon nach kurzer Zeit die Beine und der untere Rücken weh tun. Ich nehme an, das liegt daran, dass man letztendlich ich immer in der gleichen Position steht. Viel Varianz ermöglicht der Stehschreibtisch im Endeffekt ja nicht. Aus dem Grund sass ich nach 30 Minuten meistens wieder, aber habe damit meinem Rücken keinen langfristigen Gefallen getan.

Um euch einen Eindruck zu geben, wie mein Setup aussieht, möchte ich es hier kurz vorstellen. Mein Schreibtisch besteht aus einer Schreibtischplatte von Ikea, die ich damals von meinem festen Schreibtisch abgeschraubt habe, und einem Gestellt, das elektrisch verstellbar ist.

Mein SChreibtisch ist leider zu vermüllt. Aus dem Grund muss ich euch ein Foto von einem Lifespan-Treadmill-Desk zeigen, auf dem man aber auch gut sieht, wie so ein Setup aussehen kann (Foto: Lifespan)..

Mein Schreibtisch ist leider zu vermüllt. Aus dem Grund muss ich euch ein Foto von einem Lifespan-Treadmill-Desk zeigen, auf dem man aber auch gut sieht, wie so ein Setup aussehen kann (Foto: Lifespan).

Elektrisch, höhenverstellbarer Schreibtischrahmen

Genau mein Gestell ist aktuell nicht mehr verfügbar, da ich es vor vielen Jahren gekauft habe, aber es gibt zahlreiche Angebote von solchen elektrischen Stehschreibtisch-Gestellen, die genauso gut (und bessert!) funktionieren.

Wenn ich mir heute einen neuen Rahmen für einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch kaufen müsste, dann würde ich darauf achten, dass es ein Gestell ist, dass auch Presets – also Voreinstellungen – erlaubt. Damit kann man bestimmte Höhen – meistens bis zu 4 – als Favoriten einstellen und muss in Zukunft nur noch auf die entsprechenden Knöpfe drücken, um den Schreibtisch auf die entsprechenden Höhen zu fahren.

Um euch die Auswahl zu erleichtern, habe ich hier einen Link zur Amazonsuche, über die ihr direkt eine Liste mit höhenverstellbaren, elektrischen Schreibtisch-Rahmen findet, die auch Presets erlauben. Alternativ könnt ihr auch über diese Produktliste gehen:

Mini-Laufband mit wenig Geräuschentwicklung

Das zweite Teil, das man für ein Treadmill-Desk benötigt, ist ein Laufband (englisch Treadmill), das man unter den Schreibtisch packt. Aus meiner Sicht, sollte es folgende Eigenschaften haben, damit es gut zu einem Treadmill-Desk passt:

  • leise – wenig Geräuschentwicklung
  • bedienbar über eine Fernbedienung (man möchte nicht bei jedem Anruf unter den Tisch krabbeln, um es auszuschalten)
  • leicht – damit man es auch mal wegschieben kann, wenn man im Sitzen arbeiten möchte
  • Geschwindigkeit bis 6 km/h reicht – ich laufe derzeit meist bei 3 km/h
  • klappbar – wäre schön, aber dazu gleich mehr
  • keine Haltestangen vorne, damit man es auch unter den Schreibtisch bekommt

Ich habe viel recherchiert und bin auf zwei Geräte gekommen, die ich beide gekauft habe:

Ich werde demnächst noch einen Vergleich beider Laufbänder machen, aber um es kurz zu machen: Ich würde das Citysport Laufband empfehlen, da es sehr leise ist – in der Tat deutlich leiser als das Walking Pad.

DEas Citysports Laufband ist mein Tipp: Es ist leicht, leise und hat eine (gefühlt) stufenlose Geschwindigkeitseinstellung per Fernbedienung (Foto: Amazon).

DEas Citysports Laufband ist mein Tipp: Es ist leicht, leise und hat eine (gefühlt) stufenlose Geschwindigkeitseinstellung per Fernbedienung (Foto: Amazon).

Ich fand erst mein Walking Pad besser, da es faltbar ist und auch mit einer App kommt, die die Schritte zählt, aber zum einen ist die App sehr unzuverlässig und verbindet sich oft garnicht mit dem Laufband und zum anderen ist bei mir schon nach zwei Wochen eine Leiste aus dem Gerät rausgefallen, die sich wohl beim Laufen gelöst hat – keine überzeugende Qualität.

Das Citysportlaufband, das meine Frau nutzt, läuft dagegen ohne Probleme. Und den Kalorienverbrauch messe ich letztendlich über meine Apple Watch und brauche dazu keine extra App.

Und der größte Vorteil des Citysports-Laufbandes ist aus meiner Sicht, dass es sehr leise ist. Man kann tatsächlich beim Laufen telefonieren, was ich erst nicht gedacht habe. Die Empfehlung zu diesem Laufband kam letztendlich durch einen Kunden in Amazon, der zahlreiche Laufbänder ausprobiert hat und beim Citysport-Modell die niedrigste Lautstärke ausmachen konnte.

Aus dem Grund: Nehmt das Citysport Laufband.

CITYSPORTS Laufband, 440W Motor, eingebaute Bluetooth-Lautsprecher, einstellbare Geschwindigkeit...
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  • 【Bluetooth Integrated Speakers】: Erhöhen Sie die Intensität und steigern Sie Ihre Motivation mit Ihrer...
  • 【Max Max Sicherheit】 : Die Kindersicherung kann verhindern, dass Kinder fehlerhaft funktionieren. Die...

Meine Erfahrungen mit dem Laufen und Arbeiten

Ich möchte diesen Pick nicht unnötig lang machen, da ich bald noch einen getrennten Artikel zu meinen Erfahrungen mit dem Treadmill-Desk schreiben möchte, aber ich kann eins verraten:

Die Umstellung auf einen Schreibtisch mit Laufband war die beste Entscheidung, die ich machen konnte. Auch wenn es im ersten Moment abwegig klingt: Man lernt schnell, dass man sogar pixelgenaue Photoshop-Arbeiten, Tippen von Artikeln (wie diesen gerade) und das Lesen von Anleitungen beim Laufen am Stehschreibtisch erledigen kann. Dazu kommt, dass man sich während und nach der Arbeit viel besser fühl, denn das Laufen macht irgendwas mit dem Körper.

Irgendwie geht es meiner Frau und mir gleich: Wir haben beide gemerkt, dass die Laune steigt, wenn man ein oder zwei Stunden gearbeitet hat UND gelaufen ist. Und man verbraucht dazu noch Kalorien, während man arbeitet – das ist ein weiteres kleines Hochgefühl, wenn man ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen oder Hüften hat.

Kalorienverbrauch am Treadmill-Desk

Ja, auch das langsame Laufen am Treadmill-Desk verbraucht Kalorien – natürlich geht das nicht so schnell wie beim Joggen, aber man verbringt über den Tag verteilt problemlos zwei oder drei Stunden am Treadmill-Desk. Bei mir sind das dann ca. 12.000 bis 18.000 Schritte (bei 3 km/h) und ungefähr 400 bis 600 kcal. Eine Stunde Joggen kostet mich dagegen ca. 800 kcal – nur zum Vergleich.

Aber zum Joggen muss ich mich – ehrlich gesagt – sehr quälen, während das Laufen auf dem Laufband am Schreibtisch so leicht fällt, dass man es irgendwann gar nicht mehr bemerkt. Die Beine erledigen die Arbeit nach einer Weile, ohne dass man etwas dazu beiträgt.

Mein Fazit – alle Leute sollten sowas im Büro haben!

Wer sich mal das Buch „Get up! Why your chair is killing you“ durchliest, der wird schnell merken, wie bescheuert das viele Sitzen eigentlich ist. Der menschliche Körper ist nicht wirklich darauf ausgelegt und nicht umsonst hört man immer häufiger den Spruch „Das Sitzen ist das neue Rauchen“.

Ich habe in diversen Videos gesehen, dass einige Firmen schon umdenken und Arbeitsplätze an Schreibtischen mit Laufbändern anbieten, die zeitweise von Mitarbeitern genutzt werden können. Und jetzt, wo ich selbst gemerkt habe, wie gut es dem Körper tut, über den Tag verteilt ein paar Stunden im Laufen zu arbeiten, da empfinde ich es als fast schade, dass ich die Kombination aus Stehschreibtisch und Laufband nicht schon viel früher kennengelernt habe.

Ich kann es nur jedem empfehlen, der viel Zeit am Schreibtisch verbringt. Gerade Rückengeschädigte (wie ich) profitieren von der Bewegung – und ganz nebenbei verbessert man noch seine Körperhaltung.

P.S.: Beim Schreiben von diesem Artikel habe ich übrigens 9,1 km geschafft, bin 15.940 Schritte gelaufen und habe 583 Aktivitätskalorien verbrannt – ist das nicht super?!?



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24 Kommentare

  1. Florian sagt:

    Hallo Jens,
    super Timing mit dem Artikel. Bin gerade dabei mein Homeoffice zu optimieren, weil mir die neun Stunden im Sitzen auf den Keks gehen.
    Bin auf den Vergleich gespannt!
    Grüße, Florian

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Florian! Schön, dass er dir gefällt. Der Vergleich der beiden Laufbänder wird noch 1-2 Wochen brauchen. Aber mein Langzeitziel kann ich dir vielleicht noch verraten: Ein manuelles Laufband von Walkolution. Ich konnte denen zwar noch keins aus den Rippen leiern, aber immerhin haben sie mir schon einen Rabattcoupon (mehrfach verwendbar!) geschickt. Mit KLEINHOLZ bekommt man 150 EUR beim Kauf abgezogen. ;-)

      • Florian sagt:

        Hallo Jens,
        Das Walkolution übersteigt leider mein Budget deutlich. ;-)
        Ich habe von Xiaomi noch Urevo U1 und das Walking Pad A1 empfohlen bekommen.

        • Jens Kleinholz sagt:

          Ja, das sind im Prinzip die gleichen Geräte unter anderen Namen. Soweit ich gesehen habe, sind die baugleich:
          Citysports = Urevo U1
          Xiaomi Walking Pad = skandika Walking Pad

          Und auch beim Walkolution muss ich dir leider zustimmen… ist auch nicht meine Preisklasse. Aber man darf ja mal träumen. 😂

  2. Jassin sagt:

    Moin Jens,
    gute Idee mit der „Tretmühle“! Aber gibts diese speziellen „Schreibtischtäter“ eigentlich nur bis 6 kmh. Wenn ich mir so’n Ding zulegen würde, dann gerne eins, welches bis ca. 8-9 kmh liefe. Als bekennender winterlicher Warmduscher, würde ich eine solche Treadmill dann bei bescheidenem Wetter auch mal zweckentfremden und für einen leichten Jogging-Trab einsetzen wollen. Zwar dann nicht mehr am Schreibtisch, aber man könnte sich dann z.B. Tagesthemen/heute-journal & Co. vom Vorabend als sportlicher „Morgen-Kick“auf dem Fernseher anschauen – und dann das Ding am Schreibtisch weiter nutzen. Die geringe Göße ist schon recht interessant.

    Was ganz Anderes, wenn ich schonmal dabei bin zu schreiben: Kennst Du zufällig eine empfehlenswerte App für das iPad/iPhone, die – analog zum Mac Finder – eine gute Dateien-Verwaltung bietet? Seit einigen Jahren nutze ich Files von olivetoast. Die scheint es aber nicht mehr zu geben und ich muss demnächst ein iPad neu aufsetzen. Die früher adäquate Alternative „Good Reader“ ist in der Vollversion ziemlich teuer und ich meine einmal einen Kommentar bei „ifun“ gelesen zu haben, dass die es mit dem Datenschutz auch nicht so ernst nähmen. Solltest Du einen Tipp haben (muss auch keine kostenlose App sein), wäre ich Dir sehr dankbar.
    Dir auf jeden Fall erst einmal einen guten Wochenstart – viele Grüße
    Jassin

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Jassin! Dank dir für deinen Kommentar. Ich habe tatsächlich keine kleine "Tretmühle" gefunden, die mehr als 6 km/h schaffen würde. Ich glaube, beim echten Joggen sind diese Dinger auch etwas zu kurz oder grenzwertig kurz. Ich hätte da Angst, dass ich bei einem großen Schritt vorne falsch lande oder hinten runtergeschoben werde. Da würde ich tatsächlich lieber ein zweites Modell wählen. Die großen Laufbänder zum Joggen sind auch deutlich lauter und massiver… ich glaube, die schiebt man nicht so einfach rum, wie diese Büro-Laufbänder.

      Wegen der Frage zur App: Ich nutze seit Jahren "Documents" von Readdle. Das ist gratis und wird überall gelobt. Kann man wirklich nur empfehlen. Ich hoffe, das ist etwas für dich.

      Liebe Grüße!

      Jens

      • Jp sagt:

        Hallo Jens,

        Ich interessiere mich auf aufgrund Homeoffice einen Treadmill Desktop zu kaufen.
        Ich habe aber im Blick der Xiaomi R1pro (bis 10km/h) bzw. Xiaomi R2 Pro (neues Modell)

        Bin aber nicht sicher ob ich den Bereich ober 6km/h wirklich brauchen werde.

        • Jens Kleinholz sagt:

          Hallo Jp! Also für 6 km/h muss man schon sehr flott gehen. Ich habe beim Arbeiten mal 4 km/h eingestellt und das hat mich irgendwie gestresst, weil ich viel Tippen muss. Wenn man hauptsächlich liest und nur hier und da mit der Maus klickt, geht es vielleicht irgendwann mit 5 km/h, aber ich glaube, mehr als 6 werde ich nicht brauchen.
          Die schnelleren Laufbänder haben auch das Problem, dass sie lauter und schwerer zu bewegen sind. Damit sind sie bei meiner Auswahl durchs Raster gefallen.

  3. Jassin sagt:

    Hallo Jens,
    ganz lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Ich habe mir schon fast so etwas gedacht, dass es hinsichtlich Tretmühle leider keine „eierlegende Wollmilchsau“ gibt: also, klein und smart bis 6 km/h oder groß und sperrig und dafür aber pfeilschnell (wenn ich denn da hinterherkäme…).

    Von Readdle habe ich ein paar Apps in Gebrauch – auch „Documents“ habe ich auf dem iPad, es aber hinsichtlich Dateiverwaltung bislang eher nicht in Betracht gezogen – muss ich dem Ganzen doch einmal eine Chance geben – auch da, vielen Dank für Deine Antwort!
    Ich wünsche Dir jetzt erst einmal eine gute Nacht und dann bin ich mal gespannt, wie Dein Vergleich ausfallen wird und wieviel schriftliche, nein schrittliche Energie er Dich bis dahin gekostet haben wird!
    Viele liebe Grüße
    Jassin

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Jassin! Dank dir für die Rückmeldung. Ja, ich hab den Bericht nicht vergessen… aber leider bin ich gerade so zugeschüttet mit Arbeit, dass der Vergleich noch etwas warten muss. Ich hoffe aber, ich kann dir auch so bei der Entscheidung helfen, wenn du zwischen den beiden Laufbändern stehst. Du kannst mich einfach fragen…

  4. Markus sagt:

    Hallo Jens,
    vielen Dank für den informativen Artikel. Ich bin auch an so einem Gerät interessiert und ebenfalls Apple Watch-Nutzer. Mir ist wichtig, dass die Aktivitätsdaten vom „Gehen am Schreibtisch“ sauber in meine Aktivitätsdaten einfließen. Im Netz ließt man da von Problemen, weil der Sensor am Handgelenk natürlich an der Tastatur ist und damit wenig Bewegung mitbekommt. Du schreibst, dass du das Tracking der Watch nutzt. Wie genau ist es und was wäre dabei zu beachten?

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Markus! Ich stelle als Aktivität Indoor-Cycling ein… dann wird die Aktivität getrackt. Da sich die Apple Watch dabei auf Herzfrequenz verlassen muss, wird der Kalorienverbrauch recht gut eingeschätzt, denn das kann die Apple Watch einfach gut. Die Werte, die ich bekommen habe, passen auch recht gut zu meinen Erwartungen.

  5. Luisa sagt:

    Hallo,

    seit gestern benutze ich ein Laufband zum Arbeiten am Laptop. Ich bin mit 3 1/2 Stunden bei 4 km/h gestartet (was gut funktioniert hat, da ich im Alltag auch eher zu den Schnell-Gehenden gehöre :) ). Nun tun mir die Leisten weh, was vermutlich von der monotone Belastung her stammt. Nun meine Frage an Sie: Ging es Ihnen anfangs ähnlich und hat sich das irgendwann eingestellt oder haben sie vorher/nachher Dehnübungen gemacht? Danke und viele Grüße Luisa

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Luisa! Ich habe vielleicht insgesamt 2-3 Stunden am Tag in Etappen gemacht. Mal ne Stunde, mal 1,5 Stunden… 3,5h am Stück sind natürlich schon viel und beim 4km/h auch flott. Ich hatte keinerlei Beschwerden, aber es kann natürlich bei der Menge an Belastungen anfangs zu solchen Beschwerden kommen. Ich würde vielleicht lieber 2 oder 3 mal eine Stunde machen und dann eine Pause, dann kann sich der Körper etwas erholen. Dehnübungen habe ich übrigens nie gemacht. Dann erstmal gute Besserung und viel Spaß mit dem Laufschreibtisch!

  6. Lena sagt:

    Hallo Jens,
    vielen Dank für den tollen Bericht über treadmill desks.
    Hast du inzwischen auch das manuelle Laufband von Walkolution und falls ja, kannst du etwas zum Vergleich zu den elektrischen sagen?
    Vielen Dank und beste Grüße,
    Lena

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Lena! Leider wollten die Leute von Walkolution mir keins für einen Test schicken. Und für einen Kauf war es mir noch zu teuer. Aber falls ich mal wieder viel Geld für "Büroeinrichtung" ausgeben darf, dann wäre das eine Idee. Und vielleicht stoßen die Walkolution-Leute ja nochmal irgendwann auf den Beitrag hier und leihen mir doch mal eins für einen Test. Wäre bestimmt keine schlechte Idee als Werbung. 😂

      • Lena sagt:

        Hallo Jens,
        vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!
        Mich schreckt der Preis auch etwas ab, aber ich finde das Laufband von Walkolution schon sehr ansprechend.
        Deshalb würde ich mich über einen Bericht und vor allem Vergleich zu den anderen Desks sehr interessieren.
        Vielleicht leihen Sie dir ja doch noch mal ein Gerät zum Testen.
        Beste Grüße,
        Lena

        • Jens Kleinholz sagt:

          Ja, vielleicht fahre ich auch mal einen ihrer Showrooms besuchen. Dann kann ich auch gleich testen, wie der Waldboden-Belag sich so anfühlt. 😊

  7. crane sagt:

    Hallo Jens,

    schöner Artikel. :)

    Hast du dir jetzt das Laufband von Citysports geholt?
    Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem aber die Amazon Bewertungen über kaputte Geräte und schlechten Support bei egal welchem Hersteller lässt mich da doch sehr vorsichtig werden.
    Deswegen bin ich quasi über jeden Tipp dankbar wo jemand mal ein Gerät länger als 6 Monate getestet hat.

    Cheers
    crane

    • Jens Kleinholz sagt:

      Hallo Crane! Ja, meine Frau hat das von Citysports und es läuft noch. Das Einzige, was sie etwas nervt, ist die Einstellung der Geschwindigkeit, da jeder Druck auf die Fernbedienung nur 0,1 km/h mehr oder weniger einstellt. Darum muss man recht viel Drücken, wenn man startet. Bei meinem Walking Pad geht es immer 0,5 km/h schneller oder langsamer. Aber beide Laufbänder funktionieren super. Hin und wieder sollte man ein bisschen Silikonöl auf die Walzen aufbringen, aber das war es dann auch schon. LG, Jens

      • crane sagt:

        Dann wandert das nun in den Warenkorb. :D

        Ich hatte ja eigentlich gehofft ein Model zu finden was sich mit der Apple Watch pairen lässt um Dinge wie Geschwindigkeit und Strecke dort zu tracken. Oder wenigstens eine App die die Daten dann ins Fitness Wallet schreibt. Aber da ist der Markt noch sehr dünn bzw nicht existent. Und wenn es Apps gibt scheinen die wohl alle sehr gruselig zu sein. :(

        • Jens Kleinholz sagt:

          Hi Crane! Ja, in Bezug auf Apple Watch Anbindung sind die alle Banane… die Apps sind – soweit ich gelesen und gesehen habe – ebenfalls nichts, was man benutzen möchte. Ich denke, die beste Variante, um seine Aktivität auf der Apple Watch zu tracken, ist wohl die Aktivität "Indoor Radfahren". "Indoor Laufen" geht leider nicht, da man am Treadmill-Desk ja die Arme an Maus und Tastatur hat und nicht, wie sonst beim Gehen, neben sich her schwenkt. 😊

      • crane sagt:

        Da fällt mir auf… Welches hast du denn nun geholt?
        Und wie würdest du die beiden miteinander vergleichen?

        • Jens Kleinholz sagt:

          Ich habe mir das WalkingPad A1 Pro gekauft, aber ich würde mittlerweile lieber zu dem Citysport Laufband greifen. Ich hatte das WalkingPad A1 Pro genommen, weil es einen Brushless-Motor hat und ich dachte, dass es dadurch leiser ist. Tatsächlich ist das CitySports Laufband nicht nur um 200 EUR günstiger, sondern auch leiser – aber nicht klappbar.

          Das WalkingPad ohne Pro ist übrigens die Variante ohne Brushless-Motor und ich glaube, es verträgt weniger Belastung. Aber wenn man nicht 120 kg wiegt, benötigt man das Pro nicht unbedingt. Es kann natürlich sein, dass das WalkiingPad A1 nochmal lauter ist als das A1 Pro, aber das konnte ich nicht testen, da ich nur das A1 Pro ausprobiert habe.

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