Dank Silikon-Pads: M1 MacBook Air fast so schnell wie das Pro-Modell

Letztes Jahr hat Apple seine ersten MacBook-Modelle mit „Apple Silicon“ vorgestellt, einem SoC, der u. a. CPU und GPU vereint. Sowohl das MacBook Air als auch das MacBook Pro von 2020 verfügen über den M1 genannten Chip, kommen aber auf unterschiedliche Performance-Werte. Das liegt – wie man auf YouTube sehen kann – an der Wärmeabfuhr der beiden Modelle. Während das MacBook Pro einen Lüfter hat, verfügt das MacBook Air lediglich über einen „Heat Sink“. Verbindet man diesen aber vermittels Silikon-Pads mit dem Aluminium-Gehäuse, dann lassen sich die Leistungswerte steigern. Die Details habe ich euch im Folgenden zusammengefasst.

Dies sind die im erwähnten Video aufgezeigten Performance-Steigerungen nach der Modifikation des Apple MacBook Air mit M1-Chip. Im Folgenden findet ihr weitere Tipps sowie noch ein zweites Video mit gleichem Vorgehen.

Dies sind die im erwähnten Video aufgezeigten Performance-Steigerungen nach der Modifikation des Apple MacBook Air mit M1-Chip. Im Folgenden findet ihr weitere Tipps sowie noch ein zweites Video mit gleichem Vorgehen.

Das Vorgehen: Silikon-Pads auf dem Heat Sink des SoC

Im Grunde ist es recht einfach: Die untere Abdeckung des M1 MacBook Air abschrauben, Silikon-Pads auf die Hitzeabfuhr des Apple Silicon kleben und das Laptop-Gehäuse wieder schließen. Natürlich braucht man für die Schrauben in selbigem einen bestimmten Schraubendreher, da dort die von Apple geliebten Pentalob-Schrauben zum Einsatz kommen. 

Das Ziel dieses kurzen Eingriffs, der einem mit aller Sicherheit die Garantie kostet, ist der Wärmetransport vom M1-SoC zum Gehäuse anstelle der Wärmeausbreitung im Laptop selbst. Denn wie wir wissen, so wird die Performance gedrosselt, wenn bestimmte Bauteile zu warm werden: Erläuterung zum kernel_task in macOS.

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Alternative oder zusätzliche Kühlung kann ebenfalls helfen

Wollt ihr den oben beschriebenen Eingriff nicht vornehmen oder ihn vielleicht sogar noch durch zusätzliche Maßnahmen unterstützen, dann ist eventuell ein Laptop-Kühler etwas für euch. Der kann auch ohne das modifizierte Apple-Notebook dafür sorgen, dass dessen Abwärme eher verfliegt und sich nicht so stark ansammelt. 

Einen Beitrag zu Laptop-Kühlern aus diesem Sommer findet ihr mit diesem Link. Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Art Zubehör, vor allem von jenen Modellen, die man kippen kann, damit der Laptop erhöht und sein Bildschirm auch auf normalen Tischen auf Augenhöhe steht. Überhaupt solltet ihr Laptops nicht direkt auf einer Holz-Tischplatte stehen haben.

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Video des „High on Tech“-Kanals

Im folgend eingebetteten Video findet ihr nicht nur die bebilderte Anleitung für das oben beschriebene Vorgehen, sondern auch Benchmark-Ergebnisse, welche die Performance-Wirkung der Silikonpads beweisen sollen. Zudem wird ein Temperaturvergleich der Gehäuse-Unterseite vorgenommen. Dabei erreicht diese auf Höhe des SoC ohne Pads 49°C und mit Pads 58,8°C. Das Video ist zwar auf Englisch, da aber viel bebildert ist, sollte man die wichtigsten Infos auch ohne zu große Sprachkenntnisse entnehmen können.

Video des „Linus Tech Tips“-Kanals

Und als ich die obigen Absätze schon fertig geschrieben hatte, habe ich beim weiteren Herumklicken auf YouTube doch tatsächlich ein Video gefunden, das sich der beschriebenen Thematik bereits im Februar dieses Jahres angenommen hat. Es sieht fast so aus, als ob das oben eingebettete Video einfach nur ein Nachbau des folgend eingebetteten Videos ist. Dieses ist zudem besser produziert und zeigt statt Fotos tatsächliche Videoaufnahmen des Eingriffs. Wie dem auch sei, beide kommen mehr oder minder zum gleichen Ergebnis: die Silikonpads helfen.



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