Wie viel Gigabyte und Megabyte sind eigentlich ein Terabyte?

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Die Umrechnungszahl von 1.000 ist zwar für Laien die gebräuchlichste wenn es um die Umrechnung von Einheiten aus der IT geht, aber so wirklich präzise ist das nicht. Deshalb möchte ich euch hier in aller Kürze darlegen, was es eigentlich mit einem Terabyte (TB) auf sich hat. Und ich möchte ein paar Beispiele dafür anbringen, welche Daten man in welcher Menge eigentlich auf 1 TB abspeichern könnte. Ja, richtig, dies wird mal wieder ein Nerd-Artikel 😉

Ein Terabyte entspricht ganz vielen Megabyte

Satteln wir das Pferd lieber nicht von hinten auf. Schauen wir zuerst auf die kleinste Einheit, die dem Laien – also weitestgehend auch mir – geläufig sein sollte; das Bit. 8 Bits ergeben ein Byte. Und damit sind wir auch schon bei der kleinsten Speichereinheit. Damit wir nicht durcheinander kommen, hier eine kleine Übersicht über die Umrechnungen:

  • 8 Bit sind 1 Byte
  • 8.192 Bits sind 1.024 Byte sind 1 Kilobyte
  • 8.388.608 Bits sind 1.048.576 Byte sind 1.024 Kilobyte sind 1 Megabyte
  • 8.589.934.592 Bits sind 1.073.741.824 Byte sind 1.048.576 Kilobyte sind 1.024 Megabyte sind 1 Gigabyte
  • 8.796.093.022.208 Bits sind 1.099.511.627.776 Byte sind 1.073.741.824 Kilobyte sind 1.048.576 Megabyte sind 1.024 Gigabyte sind 1 Terabyte
gigabyte terabyte umrechnen

Wir alle nutzen digitalen Speicher in Form von Bits und Bytes. Doch wie viele Megabyte sind ein Gigabyte und was ist ein Terabyte? Antworten bekommt ihr nun hier (endlich!). Bildquelle: Pixabay

Wie gesagt: das war IT für Laien

Eigentlich habe ich euch in der Übersicht die Werte für die Binärbezeichnungen der Speichermengen gegeben. Das heißt, es handelt sich um Byte, Kibibyte (KiB), Mebibyte (MiB), Gibibyte (GiB) und Tebibyte (TiB). Die Dezimalbezeichnungen (Byte, kB, MB, GB, TB, …) werden im Grunde mit 1.000 umgerechnet, sind aber technisch nicht wirklich genau. Einen Helfer für Umrechnungen findet ihr übrigens hier.

Was kann man alles auf einem Terabyte speichern?

Wer wissen will, wie viel Musik, wie viele Textdokumente, wie viele Filme oder wie viele Selfies man auf einem Terabyte speichern kann, der muss sich leider mit ungefähren Schätzungen zufrieden geben. Denn nicht jedes Foto, nicht jede Musikdatei und nicht jeder Text ist gleich im Speicherverbrauch. Vor allem bei gleicher Qualität würden etwa „Song 2“ von Blur (2:00 Minuten) und „Angstkathedrale“ von ASP (17:06 Minuten) signifikant verschiedene Werte bieten.

Rechnen wir also ganz grob mit einer durchschnittlichen Größe von 5 MB pro Song (mittlere bis hohe Qualität), dann kommen wir auf 209.715 Musiktitel auf 1 TB. Gehen wir mehr ins Detail und sagen, dass wir Audiodateien mit 44 kHz und 128 kBit abspeichern, dann kommen wir für eine Minute durchschnittlich auf 1 MB (im MP3-Format). Das heißt, dass ein vollständig verfügbares Terabyte 1.048.576 Minuten Musik fassen würde. Im WAV-Format sind nicht selten 10 MB pro Minute zu sehen. Das gilt es zu beachten. Auch bei Bildern sind Format, Abmessungen und Farbspektrum entscheidend. Bei Textdateien spielen Format, Formatierung und ähnliche Komponenten eine Rolle.

Vielleicht im Hinblick auf Textdateien noch gut zu wissen, dass – den reinen Text betrachtet – ein Gigabyte rund 200 Bibeln entspricht, oder aber 500 bis 2.500 Kilogramm Papier. Woher diese Daten kommen? Aus diesem interessanten Gedankenexperiment.

Fazit zum Thema

Ein Terabyte ist immer noch eine ganze Menge Speicherplatz. Natürlich werden die Ansprüche immer höher und durch die Digitalisierung der Gesellschaft sowie der Industrie werden auch bald Petabytes und Exabyte benötigt; Big Data und Deep Learning sind da nur zwei wichtige Schlagwörter. Was nutzt ihr im alltäglichen Hausgebrauch? Lasst mir gerne einen Kommentar da. Danke!

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4 Kommentare

  1. Stefan Balzer sagt:

    Hallo,
    die Umrechnung von Bit nach Byte enthält einen gravierenden Fehler.
    8 Bit entspricht 1 Byte ist noch korrekt.
    Aber:
    192 Bit sind keine 1024 Byte sondern
    8192 Bit entspricht 1024 Byte gleich 1 Kilobyte
    Entsprechend sind die anderen Umrechnungen auch falsch.

    Bitte berichtigen. Danke.
    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Balzet

    • Johannes Domke sagt:

      Hallo Stefan,
      danke für den Hinweis! Die Achten sind aufgrund der Formatierung als Aufzählung bei der Artikelerstellung verlorengegangen.
      Jetzt dürfte aber alles stimmen.
      Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

  2. Andreas Nigl sagt:

    das ist ja richtig lustig hier, also rechnen ist auch nicht so euer Ding.

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