Ab iOS 16.2 wird der universelle AirDrop-Empfang auf 10 Minuten gedrosselt

Während Apple die Nutzer/innen von iPhone, iPad und Apple TV mit dem neuen Apple Music Sing auf die bevorstehenden Feiertage sowie den Jahreswechsel einstimmen will, kommt mit dem nächsten iOS-Update noch eine ganz andere Änderung. Denn die bereits in China – wohl wegen anonymer Verbreitung von Protestschriften gegen die Regierung – eingeführte Drosselung des AirDrop-Empfangs für alle in Funkreichweite auf lediglich 10 Minuten am Stück wird nun weltweit eingeführt. Das neue iPhone-Betriebssystem iOS 16.2 soll kommende Woche erscheinen und dann auch in Deutschland sowie überall sonst den freien Empfang von Daten und Dateien einschränken.

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iOS 16.2 wird laut aktuellen Beta-Tests der offene AirDrop-Empfang auf 10 Minuten reduziert. Welche Vorteile und Nachteile das hat und was der Auslöser ist, das habe ich euch hier zusammengefasst.“ width=“1024″ height=“484″ /> Ab iOS 16.2 wird laut aktuellen Beta-Tests der offene AirDrop-Empfang auf 10 Minuten reduziert. Welche Vorteile und Nachteile das hat und was der Auslöser ist, das habe ich euch hier zusammengefasst.

AirDrop für jeden – In manchen Situationen gar nicht so schlecht

Letztens bin ich ICE gefahren und hatte mal wieder ein paar ziemliche Tratschtanten und -onkels im Ruheabteil sitzen. Aus den Gesprächen habe ich ihre Namen herausgehört und mit diesen Infos dann geschaut, ob sie an ihren iPhones den AirDrop-Empfang „für jeden“ aktiviert haben. Zwei von ihnen hatten diese Einstellung tatsächlich ausgewählt. Statt der passiv-aggressiven Vorgehensweise, ihnen ein Foto des Ruheabteil-Hinweises zu schicken, habe ich mich dann persönlich an sie gewandt und um Ruhe gebeten. Aber die Möglichkeit, dies digital und mit weniger persönlicher Konfrontation zu gestalten, war zumindest gegeben. 

Offener AirDrop-Empfang – In manchen Fällen die absolute Hölle

In Zukunft wird das wohl nicht mehr möglich sein, wenn kontaktfreudige Personen nicht alle zehn Minuten die Funktion erneut aktivieren. Das kann aber auch sein Gutes haben, werden sicherlich viele argumentieren. Denn von einigen Seiten kommt schon seit Jahren die Forderung, den AirDrop-Empfang aus beliebigen Quellen zu verbessern oder aber zu unterbinden. Gerade wenn von irgendwelchen Perversen unsittliche Bilder oder dergleichen geschickt werden. Dann ist die Funktion natürlich nichts wert und sorgt für unschöne Szenen sowie im schlimmsten Fall für Traumata. Der Grund für Apple, gerade jetzt die benannte Beschränkung einzuführen, dürfte allerdings ein anderer sein.

Universeller AirDrop-Empfang für 10 Minuten – Proteste sind wohl der Auslöser

Mehrere Fachmedien, in denen man von der zukünftigen Einschränkung des Features liest, gehen davon aus, dass die aktuellen Proteste in China der Auslöser für Apple sind, AirDrop einzuschränken. Denn da über die Funktion und ihren freien Empfang mühelos anonym digitale Flugblätter und andere systemkritische Informationen gesendet sowie empfangen werden können, ist sie natürlich ein Dorn im Auge der chinesischen Regierung. Und dass sich Apple – nebst anderen großen Tech-Firmen – leichtfertig vor dieser beugt, um nicht den Zugang zu einem Milliardenmarkt zu verlieren, das ist allseits bekannt. Nicht umsonst gibt es für China andere Modelle von iPhone, iPad und Co. mit eigenen Besonderheiten und Modellnummern.


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