Sir Apfelot Wochenschau KW 49, 2022

Bevor es in das dritte Adventswochenende des Jahres geht, schauen wir mal, welche spannenden Schlagzeilen ich diese Woche entdeckt habe. Denn auch am heutigen Freitag gibt es wieder eine Sir Apfelot Wochenschau, dieses Mal mit den Apple- und Tech-News, die mir in der Kalenderwoche 49 des Jahres 2022 besonders aufgefallen sind. Mit dabei sind unter anderem diese Meldungen: Wir haben ein Gewinnspiel für euch, Ampeln können per 80er-Funk auf Grün geschaltet werden, Apple wegen AirTag-Stalking verklagt, Untersuchung zu Anti-Gewerkschaft-Vorgehen von Apple, GIMP für M-Chips optimiert, und mehr. 

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 49 des Jahres 2022 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Wir haben ein Gewinnspiel für euch, Ampeln kann man per Funk auf Grün schalten, Apple wegen AirTag-Stalking verklagt, GIMP für M-Chips optimiert, und mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 49 des Jahres 2022 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Wir haben ein Gewinnspiel für euch, Ampeln kann man per Funk auf Grün schalten, Apple wegen AirTag-Stalking verklagt, GIMP für M-Chips optimiert, und mehr!

Gewinnspiel für Abonnent/innen des Sir Apfelot Newsletters

Im Newsletter dieses Blogs bekommt ihr einmal wöchentlich die bis dahin neu veröffentlichten Beitrage sowie zusätzliche Infos zusammengefasst. Außerdem gibt es immer wieder die Chance, einen Preis zu gewinnen. In der diesjährigen Adventszeit sind es sogar fünf Preise, die ihr im Rahmen eines Gewinnspiels abstauben könnt. Weitere Informationen, eine Liste mit den Gewinnspielpreisen sowie die Teilnahmebedingungen und rechtlichen Hinweise findet ihr in diesem Beitrag: Sir Apfelot Gewinnspiel – Weihnachtsgeschenke für Newsletter-Abonnent/innen. Viel Glück!

Ampeln können per 80er-Funktechnik auf Grün geschaltet werden

Eine gemeinsame Recherche des Technikmagazins „c’t“, dem NDR-Magazin „Panorama 3“ sowie der BR-Sendung „Kontrovers“ hat ein paar spannende Informationen zu Großstadtampeln und deren Grünschaltung für den ÖPNV zutage gefördert. Aufbauend auf Untersuchungen des Chaos Computer Club (CCC), von denen die ersten schon 2005 veröffentlicht und nicht zuletzt in 2020 durch gelungene Datenklau-Experimente ergänzt wurden, hat heise online das gesammelte Wissen in einem Beitrag zusammengefasst. Vor allem im Busverkehr soll demnach in ca. 80 von 100 angefragten Städten noch eine analoge Funktechnik zum Einsatz kommen, die theoretisch gehackt und für private grüne Wellen genutzt werden könnte. Weitere Details gibt’s in der verlinkten Quelle.

Werbe-Tracking auf dem iPhone: Amazon lockt Nutzer/innen mit Bezahlung

Dass Apple unter anderem dem Facebook-Konzern respektive der Mutterfirma Meta ziemlich hohe Werbeeinnahmen gekostet hat, weil das Werbe-Tracking durch die iPhone-Nutzer/innen der App aktiv untersagt werden kann, sollte bekannt sein. Scheinbar ist auch Amazon recht unzufrieden mit der Tracking-Selbstbestimmung jener Leute, welche die Marktforschung-App „Amazon Shopper Panel“ verwenden. Denn wie u. a. der iPhone-Ticker diese Woche aufgezeigt hat, sollen wohl einige davon das Angebot bekommen, bis zu $3 im Monat mit der Freigabe ihrer Daten zu verdienen. Ob das Programm neben dieser App und den USA sowie Großbritannien auch auf die Shopping-App sowie auf weitere Länder ausgeweitet werden soll, ist nicht klar. 

Unzureichende Schutzvorkehrungen: Apple wegen AirTag-Stalking verklagt

Zwei Frauen haben Apple in San Francisco vor einem US-Bundesgericht angeklagt, weil ihre Expartner sie mit AirTags gestalkt haben. Bezugnehmend auf einen Artikel bei Bloomberg (hinter Bezahlschranke) berichten u. a. MacRumors (englisch) und heise online (deutsch) davon. Der Ex-Freund einer der Frauen soll den AirTag in einem Radkasten ihres Autos platziert haben. Die andere Frau sagte aus, dass ihr Ex-Mann den AirTag im Rucksack ihres Kindes versteckt hatte. Zwar hatte Apple bereits im Februar 2021 die Sicherheitsmechanismen der Tracker-Geräte erweitert, diese reichen aber scheinbar immer noch nicht aus, um Frauen vor Stalking zu schützen.

Mehr dazu:

Union Busting bei Apple: Untersuchung bestätigt Verhöre und Nötigungen

Dass Apple die in einigen Shops organisierten Arbeitnehmer/innen-Vereinigungen sowie Gewerkschaften ein Dorn im Auge sind, das wurde in den letzten Wochen und Monaten ja schon mehrfach dargelegt. Hin und wieder kamen im Rahmen dessen Informationen dazu durch, dass der iPhone-Hersteller sogenanntes „Union Busting“ betreiben soll, also aktives Vorgehen gegen Gewerkschaften bzw. die Zerschlagung entsprechender Gründungsvorgänge. Die Communications Workers of America Union (CWA) hat daraufhin Beschwerde eingereicht, woraufhin die US-Arbeitsbehörde National Labor Relations Board (NLRB) eine Untersuchung veranlasste. Das Ergebnis: Es gab Mitarbeiter/innen-Verhöre und Einschüchterungen. Details dazu hat ifun in einem Artikel für euch.

Zahlen und Informationen zu Apple News+

Die aus dem Vereinigten Königreich stammende PressGazette hat vor einer Woche in ihrer „North America“-Kategorie spannende Zahlen und Infos zum Zeitschriften-Abo von Apple veröffentlicht. Das in Deutschland noch nicht verfügbare „News+“-Angebot soll demnach einen Einbruch – oder zumindest einen Rückgang – in der Leser/innenschaft einiger der Top 25 Zeitungen, Zeitschriften und Magazine verzeichnen. Andere Titel sollen aber einen Zuwachs verzeichnen können. Das immer noch an der Spitze stehende People Magazine hat laut der Quelle einen Jahr-zu-Jahr-Rückgang von 36% zu verzeichnen. Das größte Wachstum, nämlich 112%, kann sich Esquire einstreichen, ein seit 1933 bestehendes „Männermagazin“, das es zwischen 1987 und 1992 auch mal auf deutsch gab.

GIMP in der ersten für den Apple Silicon optimierten Version

Wenn euch Adobe durch sein Abo-Bezahlmodell für Photoshop verloren hat und auch die neue Version 2 von Affinity Photo nichts für euch ist, könnt ihr an Mac, PC und Co. immer noch auf die Gratis-App GIMP zurückgreifen. Wie ifun diese Woche aufgezeigt hat, gibt es die Software jetzt auch optimiert für den Apple Silicon, also die M-Chips in aktuellen Modellen des iMac, MacBook, Mac mini und Mac Studio. Es wurde aber keine neue Version mit zu früheren Veröffentlichungen abgrenzbarer Versionsnummer herausgegeben. Wie in der verlinkten Quelle aufgezeigt, ist die optimierte GIMP-Version für Mac aktuell immer noch die Version 2.10.32. Wer diese schon seit Monaten auf einem M-Chip-Rechner hat, soll sie zur Optimierung neu installieren. 

Offizieller Download auf der GIMP-Webseite: Hier sicher herunterladen

Apples Mixed-Reality-Headset soll doch erst später in 2023 erscheinen

In den letzten Wochen und Monaten war der mediale Konsens, dass das VR- und AR-Headset von Apple zu Beginn des kommenden Jahres vorgestellt werden sollte – im Januar sogar schon. Nun scheint aber der sehr oft richtig liegende Analyst Ming-Chi Kuo aus der Zuliefererkette Apples erfahren zu haben, dass die Massenproduktion des Geräts erst für die zweite Hälfte des Jahres 2023 anberaumt ist. Das würde eine Präsentation zu Beginn des Jahres nicht stören, aber viel Zeit zwischen der Keynote und der Auslieferung des vorgestellten Produkts bedeuten. Und das könnte sich negativ auf die Verkaufszahlen auswirken. Deren Schätzung sei aktuell eh schon von bis zu 1,2 Millionen auf lediglich 500.000 Stück gesunken. Diese Infos stammen aus diesem Twitter-Threat.

Weitere Gerüchte: Apple Car ab 2026 für unter $100.000 zu haben

Auf das ebenfalls schon länger von Apple erwartete Auto ging MacRumors diese Woche mit zwei Meldungen (hier und hier) ein. Bezugnehmend auf Ausführungen des Fachmagazins Bloomberg heißt es dort, dass das Apple Car in 2026 vorgestellt werden könnte. Zudem soll das unter der 100-Tausend-Dollar-Marke liegende Gefährt nicht so einen ambitionierten Innenraum bekommen wie vormals angenommen. Statt einem Innenraum, in dem sich alle Personen sehen und quasi im Kreis sitzen können, während das Auto automatisch von selber sowie ohne Lenkrad und Pedale fährt, soll es nun doch ein klassischeres Design inkl. Fahrersitz, Lenkrad und Pedalen geben. Einen Autopiloten soll es nur auf Highways geben – zumindest im ersten Modell.


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